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<title>Innenminister dringen auch auf rasche R&uuml;ckkehr von Irakern</title>
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      <div align="center">
        <p><img src="../../img/blind.gif" width="130" height="8">
          <a href="../../index.htm"><img src="../../img/logo-blau_32x100.gif" onFocus="if(this.blur)this.blur()" width="100" height="32" border="0"></a></p>
        <p>&nbsp;</p>
        <p><a href="#" onClick="history.back()"><img src="../../img/textback.gif" width="38" height="25" border="0" alt="zur&uuml;ck"></a></p>
      </div>
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    </td>
  </tr>
  <tr> 
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      <div class="text"> 
        <div align="right" class="kolumn">16. Mai 2003 | Frankfurter Rundschau 
          | v. Pitt von Bebenburg</div>
        <hr size="1">
        <h2><font size="3">Afghanen sollen nicht bleiben</font><br>
          Innenminister dringen auch auf rasche R&uuml;ckkehr von Irakern<br>
        </h2>
        <h2><font size="2">Fl&uuml;chtlinge aus Irak, Afghanistan und Kosovo m&uuml;ssen 
          aus Deutschland in<br>
          ihre Heimatl&auml;nder zur&uuml;ckkehren. Darauf haben sich die Innenminister 
          von<br>
          Bund und L&auml;ndern am Donnerstag bei ihrer Fr&uuml;hjahrstagung in 
          Erfurt<br>
          geeinigt.</font></h2>
        <p>Von Pitt von Bebenburg<br>
        </p>
        <p>FRANKFURT A. M., 15. Mai. Die Minister dringen darauf, dass die
          Fl&uuml;chtlinge m&ouml;glichst z&uuml;gig zur&uuml;ckkehren, und sie 
          wollen die freiwillige
          Ausreise f&ouml;rdern. Zwangsr&uuml;ckf&uuml;hrungen nach Irak und Afghanistan
          schlossen die Minister allerdings vorl&auml;ufig aus, da die Lage in 
          den
          kriegszerst&ouml;rten L&auml;ndern dies noch nicht zulasse und es keine
          Flugverbindungen nach Irak gebe. F&uuml;r Minderheiten aus Kosovo, also
          beispielsweise Roma, werden Zwangsma&szlig;nahmen offen gehalten. Vorrang 
          habe
          aber die freiwillige R&uuml;ckkehr.</p>
        <p>Die Minister von CDU und CSU konnten sich nicht mit ihrer Forderung
          durchsetzen, bereits im Sommer mit Abschiebungen nach Afghanistan zu
          beginnen. Ein Sprecher des hessischen Innenministers Volker Bouffier
          (CDU) sagte, auch SPD-Kollegen h&auml;tten dieser Position zun&auml;chst
          zugeneigt. Sie seien aber nach einem Bericht von Bundesinnenminister
          Otto Schily (SPD) umgeschwenkt. &quot;Die Lage in Afghanistan ist noch 
          sehr
          instabil&quot;, urteilte Schily. Die Ressortchefs beschlossen nun, dass
          &quot;m&ouml;glichst bald&quot; mit der R&uuml;ckf&uuml;hrung nach Afghanistan 
          begonnen werden
          solle. Iraker m&uuml;ssten zur&uuml;ck, &quot;sobald eine zwangsweise 
          R&uuml;ckf&uuml;hrung
          m&ouml;glich ist&quot;. CDU-Mann Bouffier hatte auch eine R&uuml;ckkehr 
          irakischer
          Fl&uuml;chtlinge f&uuml;r vertretbar erkl&auml;rt, da Industrie- und 
          Kulturvertreter
          bereits wieder in das Land reisen k&ouml;nnten.</p>
        <p>Mit Blick auf Afghanistan-Fl&uuml;chtlinge verabredeten die Minister
          Kriterien daf&uuml;r, wer zuerst ausreisen muss. &quot;Mit Vorrang&quot; 
          sollten
          Straft&auml;ter und Afghanen mit Kontakten zu extremistischen Organisationen
          au&szlig;er Landes gebracht werden. Dagegen k&ouml;nnten die Ausl&auml;nderbeh&ouml;rden
          Sch&uuml;ler und Auszubildende, Berufst&auml;tige, Familien und bereits 
          lange in
          Deutschland lebende Fl&uuml;chtlinge schonen.</p>
        <p>F&uuml;r Roma und serbische Minderheiten aus Kosovo schlossen die
          Innenminister ein dauerhaftes Bleiberecht aus. Die Ausl&auml;nderbeauftragte
          der Bundesregierung, Marieluise Beck (Gr&uuml;ne), hatte sich f&uuml;r 
          das
          Bleiberecht stark gemacht, da f&uuml;r diese Menschen vier Jahre nach
          Kriegsende noch Gefahren in der Heimat best&uuml;nden.</p>
        <p>Die Organisation Pro Asyl urteilte, die Innenminister &uuml;bten &quot;psychologischen 
          Druck&quot; auf die Fl&uuml;chtlinge aus. &quot;Sie nehmen weder die 
          Realit&auml;t vor Ort noch die internationale Diskussion zur Kenntnis&quot;, 
          bem&auml;ngelte Pro-Asyl-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer G&uuml;nter Burkhardt. 
        </p>
        <p>(c) Frankfurter Rundschau</p>
      </div>
      <!-- stopprint -->
        <div class="foot">
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