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<title>Innenminister-Konferenz in Erfurt</title>
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      <div align="center">
        <p><img src="../../img/blind.gif" width="130" height="8"><br>
          <a href="../../index.htm"><img src="../../img/logo-blau_32x100.gif" onFocus="if(this.blur)this.blur()" width="100" height="32" border="0"></a></p>
        <p>&nbsp;</p>
        <p><a href="#" onClick="history.back()"><img src="../../img/textback.gif" width="38" height="25" border="0" alt="zur&uuml;ck"></a></p>
      </div>
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      <div class="text"> 
        <p>&nbsp;</p>
        <div align="right" class="kolumn">16. Mai 2003 | S&uuml;ddeutsche Zeitung</div>
        <hr size="1">
        <p>&nbsp;</p>
        <h2><font size="2">Innenminister-Konferenz in Erfurt</font></h2>
        <h2>Fl&uuml;chtlinge vorerst vor R&uuml;ckf&uuml;hrung sicher - Ressortchefs 
          wollen Entwicklung im Irak und in Afghanistan abwarten</h2>
            
        <font size="2">Erfurt (AFP/AP) - Die in Deutschland lebenden Fl&uuml;chtlinge 
        aus dem Irak und Afghanistan m&uuml;ssen vorerst nicht mit einer R&uuml;ckf&uuml;hrung 
        in ihre Heimat rechnen: Die Innenminister der L&auml;nder stellten bei 
        ihrer Fr&uuml;hjahrskonferenz am Donnerstag in Erfurt fest, dass angesichts 
        der Lage im Irak eine zwangsweise R&uuml;ckf&uuml;hrung nicht in Betracht 
        komme. &Uuml;ber die Ausweisung von Afghanen solle erst entschieden werden, 
        &quot;sobald die Lage vor Ort R&uuml;ckf&uuml;hrungen zul&auml;sst&quot;, 
        hei&szlig;t es in einem Beschluss der Minister. Bei den afghanischen Fl&uuml;chtlingen 
        dr&auml;ngten die Ressortchefs darauf, m&ouml;glichst bald mit der R&uuml;ckf&uuml;hrung 
        zu beginnen. Davon w&auml;ren vorrangig Straft&auml;ter und Personen, 
        bei denen Hinweise auf &quot;eine die innere Sicherheit gef&auml;hrdende 
        Bet&auml;tigung&quot; gebe, betroffen.</font>Die Innenminister stellten 
        zudem fest, dass es f&uuml;r Angeh&ouml;rige von Minderheiten aus dem 
        Kosovo kein dauerhaftes Bleiberecht geben k&ouml;nne. Das Bundesinnenministerium 
        solle daher mit der &Uuml;bergangsverwaltung des Kosovo rechtzeitig eine 
        Fortsetzung und Ausweitung der R&uuml;ckf&uuml;hrung vereinbaren. Die 
        L&auml;nder verl&auml;ngerten Duldungen von Ausreisepflichtigen noch so 
        lange, bis im Einzelfall die R&uuml;ckf&uuml;hrung m&ouml;glich sei. 
        <p>Zudem fordern die Innenminister ein Tempolimit von 130 Kilometern in 
          der Stunde f&uuml;r Kleinlaster unter 3,5 Tonnen. Um die Unfallgefahr 
          der Kleinlaster zu senken, wollen sie bei den Verkehrsministern weitere 
          Auflagen f&uuml;r diesen Fahrzeugtyp anregen, wie Nordrhein-Westfalens 
          Ressortchef Fritz Behrens (SPD) mitteilte. &quot;Tempolimit 130 km/h, 
          Sicherheitstraining und Auflagen wie f&uuml;r schwere Lastwagen sind 
          n&ouml;tig, um die Fahrer zu disziplinieren&quot;, sagte Behrens.</p>
        <p>Die Einf&uuml;hrung eines einheitlichen Polizeifunks bleibt unsicher, 
          weil sich Bund und L&auml;nder nicht auf die Finanzierung einigen konnten. 
          Die Innenminister vereinbarten, das Thema auf die Tagesordnung der Ministerpr&auml;sidentenkonferenz 
          im Juni zu setzen. Schily betonte, man sei sich einig, dass ein digitales 
          Funksystem dringend gebraucht werde. Die in Erfurt ge&auml;u&szlig;erten 
          Vorstellungen seien aber keine tragf&auml;hige Grundlage. </p>
        <p>(c) S&uuml;ddeutsche Zeitung</p>
      </div>
      <!-- stopprint -->
        <div class="foot">
		<hr size="1">
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      </td>
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