13. Juli 2010, von Thomas von der Osten-Sacken
The Muslim Civil War: ‘The Most Important Ideological Struggle in the World Today’
Author-editor Zeyno Baran explains how the moderate and secular are battling the fervent to determine the future of Islam.
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13. Juli 2010, von Oliver M. Piecha
Jetzt weiß man endlich, wofür so ein Fernsehintendant auf der Welt ist. Zumindest im Selbstbild des Zweiten Deutschen Fernsehens. Der Intendant sitzt herum, wahrscheinlich in der Kantine und wartet auf Besucher die „einen kurzen Routinebesuch“ unternehmen wollen. Die führt er dann herum. Das ist ein Top-Service für die vielen „internationalen Gäste“, die sich einmal beim Öffentlich-rechtlichen Fernsehen in Deutschland umsehen wollen. So wie am 7. Juli, als der Chef des iranischen Staatsrundfunks IRIB und der Botschafter der Islamischen Republik von dem hochkarätigen Gästebetreuer am Lerchenberg begrüßt wurden.
Das ganze sei also, so die Pressestelle des ZDF, die mittlerweile eine Meinung zu diesem Besuch gefunden hat, nur ein „Routinebesuch“ gewesen, bei dem man dem iranischen Fernsehchef „wie vielen anderen internationalen Gästen zuvor“ einfach ermöglich habe, das Nachrichtenstudio des ZDF zu besichtigen.
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12. Juli 2010, von Hans Branscheidt
Der frühere libanesische Minister Wiam Wahhab hat sich am 4. Juli in einem Interview mit dem Sender Al-Jadid/New TV dazu geäußert, welche Teams er in Fußball und Politik so unterstützt und warum:
I support Germany in politics and Brazil in soccer. I like the way Brazil plays. But I like the Germans because they hate the Jews and they burned them.
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12. Juli 2010, von Administrator
The Higher Committee of Fatwa in Kurdistan recently issued a Fatwa on FGM. This Fatwa opnely contradicts the fatwa from Al-Azhar university issued in 2006, banning FGM from a religious point of view.
In contrary the Kurdish clerics delegate the decision to mutilate or not back to the families. They additionally underline that FGM is considered Sunnah in most Islamic Law Schools.
A lot of people and activists in Iraqi-Kurdistan are frustrated with this text and start a process of discussing how to proceed with the campaign ahainst FGM.
Here is the Fatwa in English:
With regard to ruling about FGM in the Islamic Jurisprudence, and also what is the view of the Higher Committee for Fatwa with regard to this issue. The Kurdistan High Committee for Fatwa in Kurdistan is responding as follows;
Before answering we would like to present this introduction; in fact Islam didn’t introduce FGM, but it is an old traditional practice that was prevalent among ancient people.
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12. Juli 2010, von Oliver M. Piecha
Es ist nicht klar, was eigentlich bizarrer und skandalöser ist; daß ARD und ZDF, höchstpersönlich vertreten durch den ARD-Vorsitzenden Peter Boudgoust und den ZDF-Intendanten Markus Schächter, eine Delegation des Staatsrundfunks der Islamischen Republik Iran, angeführt von dessen Chef Ezzatollah Zarghami sowie dem iranischen Botschafter in Berlin, Ali Reiza Sheik Attar, zum netten Geplauder auf dem Lerchenberg empfangen haben - oder daß sich für diese Plauderrunde in Deutschand niemand interessiert. So, als sei das etwas völlig normales.
Muß man es denn dazu sagen? Daran erinnern, daß die Islamische Republik Iran mittlerweile zu der Handvoll Länder auf diesem Globus mit der höchsten Verhaftungsrate für Journalisten und Blogger zählt? Daß hier Journalisten ermordert, gefoltert und ins Exil getrieben werden? Daß hier Zeitungen geschlossen und freie Berichterstattung verhindert wird? Überhaupt, daß der Staatsrundfunk der Islamischen Republik Iran ein staatliches Propagandainstrument ist? Hier & hier die laufende Chronik des Terrors gegen Journalisten im Iran von Reporters Sans Frontiers.
Die erstaunte Frage bleibt, was hat die zwei öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten Deutschlands dazu gebracht, ohne Not (?!) hochrangige Vertreter eines diktatorischen Regimes einzuladen, das international unter hohem Druck steht und zur Zeit kaum damit rechnen kann außer von randständigen Freunden oder aus politischem Kalkül herzlich empfangen zu werden?
Das iranische Regime jedenfalls freut sich über die Aufwertung. Der Propagandsender Press TV meldet: Lies den Rest des Artikels »
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11. Juli 2010, von Thomas von der Osten-Sacken
Ahmad Tibi ist stellvertretender Sprecher der Knesset und ist als prominenter Kritiker vor allem der Netanjahu Regierung bekannt. In der als rechtszionistisch geltenden Jerusalem Post schreibt er in einem empörten Essay, warum er viele der Maßnahmen der Netanjahu-Liebermann Regierung gegen die arabische Minderheit in Israel für äußerst gefährlich, diskriminierend und falsch hält:
Israel’s current government clearly opposes equal rights and its most extreme members are threatening the overthrow of numerous democratic norms. Foreign Minister Lieberman leads the charge with his loyalty oath that threatens to strip Palestinians of citizenship.
More than 20 bills have been introduced since Binyamin Netanyahu took office in spring 2009 that would exacerbate discrimination against Israel’s Palestinian minority.
In Israel, especially among those on the Right, there is a fierce refusal to accept any activity or statement, by myself or my colleagues, against government policy.
Between the Scylla of death threats and the Charybdis of expulsion, the standing of Palestinian citizens of Israel is as tenuous as it has been since the lifting of martial law in 1966. Democratic allies of Israel must concern themselves not only with its 43-year subjugation of Palestinians in the occupied territories, but with the mounting threats being directed at its minority population by a majority that wrongly deems us a fifth column for demanding to be treated as equal human beings regardless of whether or not we believe in the Torah.
In der Tat waren jüngste Äußerungen Liebermanns über einen Bevölkerungsaustausch äußerst alarmierend. Lies den Rest des Artikels »
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11. Juli 2010, von Thomas von der Osten-Sacken
Schon GEZ gezahlt? Das lohnt sich, damit solche Kooperationen in Zukunft noch enger werden? Wann steht ähnliches mit Nordkorea an? Bekommen wir jetzt künftig Bilder von öffentlichen Erhängungen live aus dem Iran übertragen? Oder wie sieht eine engere Kooperation sonst aus? Mehr Hintergrundinfos über die trüben Machenschaften der zionistischen Lobby?
Der Leiter der iranischen Rundfunk- und Fernsehanstalt und die Intendanten des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF) und von ARD (das Erste) haben den Ausbau der medialen Kooperationen bekannt gegeben. Dies teilte IRIB zufolge Ezzatollah Zarghami nach seinem Treffen mit den beiden Intendanten mit.
Dem Bericht zufolge brachten sowohl der ZDF- wie auch der ARD-Verantwortliche ihr Interesse zum Ausdruck, insbesondere auf dem Gebiet der Nachrichten enger mit Iran zu kooperieren.
Ezzatollah Zarghani war auf Einladung dieser beiden Fernsehkanäle nach Deutschland gereist.
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10. Juli 2010, von Thomas von der Osten-Sacken
A religious edict by the Kurdistan Islamic Scholars Union on female genital mutilation (FGM) sends a clear signal that the practice is not prescribed by Islam, Human Rights Watch said today. The edict, however, does not call for an outright ban on this harmful traditional practice.
The High Committee for Issuing Fatwas at the Kurdistan Islamic Scholars Union, the highest Muslim religious authority in Iraqi Kurdistan for religious pronouncements and rulings, issued its fatwa on July 6, 2010, on the continuing prevalence of the practice of FGM in Iraqi Kurdistan. The fatwa notes that the practice is not prescribed in Islam, but predates it. The fatwa does not absolutely prohibit “female circumcision.” It says parents may choose to “circumcise” their daughters but that it is better to avoid the practice because of the negative health consequences. FGM has been internationally recognized as a violation of children’s and women’s rights, including their rights to life, health, and bodily integrity.
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10. Juli 2010, von Thomas von der Osten-Sacken
Der iranische Rundfunk informiert:
Militärisch unterlegene Taliban töten gezielt Zivilisten
Im Durchschnitt verüben die aufständischen Taliban einen Bombenanschlag pro Tag und setzen jeden dritten Tag einen Selbstmordattentäter ein. Die Zahl der Anschläge hat sich damit im Vergleich zu Anfang 2009 verdoppelt, die der Selbstmordattentate sogar verdreifacht.
Die zunehmende Gewalt ist „dem Anstieg an Militäroperationen (der Nato) im Süden während des ersten Quartals 2010 zuzuschreiben“, heißt es im UN-Bericht. Im Februar begann die Nato in der Provinz Helmand die Großoffensive „Operation Muschtarak“, im Frühjahr eine Offensive in der Nachbarprovinz Kandahar. Offenbar als Reaktion auf diese militärische Übermacht gehen die Taliban nach Ansicht der UN gezielt gegen Zivilisten vor. „Die Aufständischen machen ihre Drohungen gegen die Zivilbevölkerung wahr, mit durchschnittlich sieben Anschlägen pro Woche, die Mehrzahl davon in den südlichen und südöstlichen Regionen“, heißt es in dem UN-Bericht. Etwa 70 Prozent aller in Afghanistan getöteten Zivilisten seien Opfer der Taliban.
Die Logik des UN-Berichtes scheint den Machern von Irib so richtig zu gefallen. Wenn man militärisch unterlegen ist, dann zieht man sich nicht etwa zurück oder kapituliert, sondern massakriert noch mehr Zivilisten. Der UN wäre das nie ein Grund, von Kriegsverbrechen zu sprechen.
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10. Juli 2010, von Thomas von der Osten-Sacken
Vielleicht soll die rhetorische Frage, die Alan Posener hier stellt und auch gleich beantwortet, ja witzig sein: “Darf man Israel kritisieren? Selbstverständlich.”
Nur hinter ihr verbirgt sich ein autoritäres Denken, das sich von Aufklärung im empathischen Sinne längst verabschiedet hat. Kritik macht das freie Individuum erst zu einem. Wer irgend eine Kritik verbietet oder verbieten will - egal ob mittels einer repressiven Exekutive oder eines moralisch begründeteten Verbotes - ist ein Feind der Freiheit. Schon die Vorstellung, man dürfe vielleicht etwas, aus welchen Gründen auch immer, nicht kritisieren, ist hochgradig antiaufklärerisch.
Die ganze Frage verrät also mehr vom Geisteszustand des Fragenden als über die Sache selbst. Zu fragen wäre bestenfalls, ob, was sich da als Kritik geriert, gar keine ist, sondern rationalisiertes und versprachlichtes Ressentiment. Das in der nächsten Zeile von Posener durchaus in affirmativer Absicht benutzte Wort “Israelkritik” verrät den Betrieb. Bei keinem anderen Land der Welt verwendet man ein derartig abstruses Substantiv: “Aber es gibt Israelkritik, die in Antisemitismus übergeht“. Kritik, den Begriff im empathischen Sinne verstanden, kann gar nicht antisemitisch sein. Antisemitismus ist das Gegenteil von Kritik.
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09. Juli 2010, von Thomas von der Osten-Sacken
Er selbst sah das so:
Lebanese religious leader Grand Ayatollah Sayyed Muhammad Hussein Fadlallah issued a religious decree prohibiting any effort to normalize relations with Israel.
In his momentous decree Fadlallah emphasized on Palestine’s integrity and said, “The entire land of Palestine within its historical borders is one Arab-Islamic country and no one has right to spare on inch of it. This decree is addressed to all Muslims. ”
Oder so:
“All of Palestine is a war zone and every Jew who unlawfully occupies a house or land belonging to a Palestinian is a legitimate target. There are no innocent Jews in Palestine.”
Sein “purported dying wish was the destruction of Israel”.:
Ein deutscher Islamwissenschaftler und ausgewiesener Kenner der Hizbullah erklärt in einer Hommage auf den verblichenen Ayatollah, warum dieser in Wirklichkeit ein Mann des Friedens und des Ausgleichs war, ja eigentlich sein Leben lang nichts anderes tat, als den Dialog zu suchen:
Fadlallah unterstützte nachdrücklich den bewaffneten Widerstand der Hizbullah gegen die israelische Besatzung des Südlibanon. Mit Antisemitismus habe dies nichts zu tun, betonte er, denn man müsse auch dann einen Befreiungskrieg gegen Israel führen, wenn es nur von Muslimen bewohnt wäre, da nicht der Glaube oder gar eine andere Rasse, sondern allein der unrechtmäßige Landraub die Feindschaft begründe.
Als ultima ratio seien als Mittel der Selbstverteidigung gegen militärische Ziele auch Selbstmordattentate erlaubt. Gleichwohl forderte er eine strenge Selbstdisziplinierung, denn “Gewalt friert das Problem nur ein, ohne es zu beseitigen oder zu lösen, ja sie wird es verkomplizieren”, so Fadlallah.
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09. Juli 2010, von Oliver M. Piecha
Es ist heiss. Manchen tut die Hitze nicht gut. Sie sollten wohl besser ins Schwimmbad gehen. Ja. wenn da nur nicht dieses kleine Land namens Israel wäre. Ach, es läßt ihnen keine Ruhe, und es wühlt und bohrt in ihnen, dieses Israel, zwickt sie von Innen, und sie gehen nicht ins Schwimbad. Sondern setzten sich an den Schreibtisch.
Nochmal zu A. Widmann in der Frankfurter Rundschau. Er bespricht also ein Buch von Moshe Zimmermann über den Israel-Palästinakonflikt. Die Besprechung fängt so an:
Im Jahr 2009 waren 75 Prozent der jüdischen Israelis rechts, davon mehr als 50 Prozent rechts von Mitte-Rechts. Eine düstere Lage für einen Linken wie Moshe Zimmermann, Professor für deutsche Geschichte an der Hebräischen Universität Jerusalem. Eine Situation, die einem Angst machen kann.
Angst könne sie einem halt machen, diese Israelis. Jetzt sind sie auch noch fast alle “rechts”, eigentlich schon fast Nazis. Die Besprechung endet so:
Ohne das Eingeständnis des Grundunrechts der Staatsgründung wird es keinen Frieden geben. Wie es auch keinen Frieden geben wird, ohne dieses Grundunrecht als schrecklichen fait accompli zu akzeptieren und das Existenzrechts des Staates Israel anzuerkennen.
Irgendwie schon schockierend. Oder? die FR war einmal eine antifaschistische, linksliberale Zeitung. Herjeh, das ist ja nicht die Nationalzeitung.
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09. Juli 2010, von Thomas von der Osten-Sacken
Moshe Zimmermann hat ein neues Buch geschrieben. Arno Widmann darf es für die FR rezensieren. So gut, so öd. Dann aber schreibt Widmann diesen schönen Absatz:
Könnte es nicht sein, dass die Angst vor dem Frieden auch daher rührt, dass die Israelis nur zu genau wissen, dass die Gründung des Staates Israel Unrecht war? Vielleicht rührt die Angst doch auch daher, dass man fürchtet, dafür einmal bezahlen zu müssen. So betrachtet haben wir es - nicht nur, was terroristische Angriffe angeht - mit wohlbegründeter Furcht zu tun.
Die Gründung des Staates Israel war Unrecht! Punkt. Aus. Nein, nein, es ist bei der Gründung des Staates nicht etwa Unrecht geschehen, die ganze Gründung, vom UN-Beschluss angefangen bis zur Rede des damaligen sowjetischen Außenministers, war ein einziges, ein schreiendes, ein nach Wiedergutmachung schreiendes Unrecht. Das schreibt man heute so in der FR und der Lektor, die Redaktion, und am Ende der Nahrungskette der Leser, bzw. political correct die LeserInnen, nicken das ab. Unrecht!
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09. Juli 2010, von Thomas von der Osten-Sacken
Praktische politische Vernunft lehrt, dass die stärkere Partei in einem Konflikt das Völkerrecht nur dann respektiert, wenn noch stärkerer Druck sie dazu zwingt. Im Falle Israels müssten Amerika, die EU und andere westliche Staaten sowie die aufstrebenden Regionalmächte Iran und Türkei die Rücksicht auf die Palästinenser durchsetzen. Doch erwies sich bisher die allgemeine Rücksicht auf die Israeli meist als grösser.
Der Viktor Kocher, der diese Zeilen heute in der NZZ verewigt hat, wir nun wohl als Entdecker des Gesetzes vom “stärkeren Drucks” in die Geschichtsbücher eingehen. Ist er auch Verfasser, des uns bislang unbekannten, Werkes “Kritik der praktischen politischen Vernunft“, in dem mehr solcher Gesetze entdeckt werden? Jedenfalls ist klar: mit Iran und der Türkei, die ja bekanntermaßen die Rücksicht auf die Palästinenser außenpolitisch über alle anderen Interessen stellen, sollte der Westen jetzt auf jeden Fall den Druck auf Israel erhöhen. Rücksicht ist eh das Wort, das einem, denkt man an die Politik des Iran und der Türkei, als erstes einfällt.
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08. Juli 2010, von Administrator
Hier einige Bilder von dem neuen Spielbus in der Region Germian, der dort seit einigen Monaten arbeitet. Sie sprechen für sich.

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07. Juli 2010, von Thomas von der Osten-Sacken
Sage nachher niemand, er habe es nicht wissen können, denn die Hamas gibt sich wirklich große Mühe - man muss ihr dafür dankbar sein -, ihre Ziele und Pläne zu erklären:
“We have liberated Gaza, but have we recognized Israel? Have we given up our lands occupied in 1948? We demand the liberation of the West Bank, and the establishment of a state in the West Bank and Gaza, with Jerusalem as its capital – but without recognizing [Israel]. This is the key – without recognizing the Israeli enemy on a single inch of land.
“This is our plan for this stage – to liberate the West Bank and Gaza, without recognizing Israel’s right to a single inch of land, and without giving up the Right of Return for a single Palestinian refugee.
[...]
“Our plan for this stage is to liberate any inch of Palestinian land, and to establish a state on it. Our ultimate plan is [to have] Palestine in its entirety. I say this loud and clear so that nobody will accuse me of employing political tactics. We will not recognize the Israeli enemy. “
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06. Juli 2010, von Arvid Vormann
Nach dem Aufsehen erregenden Human Rights Watch Report und der großen WADI Studie zu Genitalverstümmelung in Kurdistan sehen wir leider immer noch keine ermutigenden Signale von der Regionalregierung. Es wird weiter dreist geleugnet, verharmlost, runtergespielt und ignoriert. Viele Abgeordnete und sonstige Entscheidungsträger erkennen nicht, dass Entwicklung und Fortschritt auf Dauer nur mit einer Bekämpfung dieser barbarischen Praxis zu haben sind. Sie glauben noch immer, dass eine Auseinandersetzung mit dem Thema ihrem Image schaden würde.
Nur im religiösen Lager gibt es Bewegung. Die Mullah-Vereinigung diskutiert gerade intern sehr intensiv über FGM und versucht, die unterschiedlichen Positionen zu bündeln. Am Ende dieses Prozesses soll eine Fatwa gegen FGM stehen.
Gestern berichtete Martin Chulov für den Guardian ausführlich über FGM in Kurdistan (unbedingt auch das Video ansehen!). Auch er kommt zu dem Schluss, dass die Diskussionen unter den Religionsgelehrten zwar sehr kontrovers, aber immerhin beachtlich sind.
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05. Juli 2010, von Thomas von der Osten-Sacken
Dann schon eher ein Racheakt einer der zahlreichen Araberbanden, denen Heisig in die Suppe gespuckt hat. (Hallo, das soll NICHT islamfeindlich sein: Die Neuköllner Arabergangs bestehen aus gottlosen Rohlingen, die nicht wegen der, sondern gegen die Religion ihrer Väter zu Verbrechern geworden sind.)
Erhellend, wie der Herr Elsässer hier ganz political correct und pro-islamisch seine Ressentiments gegen rohe und gottlose Araberbanden in Neukölln versprachlicht. Wer aus dem Nahen Osten stammt, hat sich hier bitte als gläubiger Moslem zu benehmen und brav mit der Volksinitiative gegen Finanzkapital und Israel zu demonstrieren. Wir sind ja nicht islamfeindlich, sondern mögen nur die Araberbanden nicht. Resozialisierungsmaßnahmen sollten dann den Mullahs überlassen werden.
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04. Juli 2010, von Thomas von der Osten-Sacken
Ein interessanter Artikel von Lisa Daftari über den Stand der Dinge im Iran und warum die Grüne Bewegung keineswegs geschwächt oder gar zerschlagen ist.
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03. Juli 2010, von Thomas von der Osten-Sacken
“Our enmity with the Jews is a matter of [or 'based on'] faith; our enmity with the Jews is a matter of faith, more than an enmity owing to [or 'arising from'] occupation and the land.” (…)
Oh Muslims! This land will be liberated, these holy places and these mosques will be liberated, only by means of a return to the Quran and when all Muslims will be willing to be Jihad Fighters for the sake of Allah and for the sake of supporting Palestine, the Palestinian people, the Palestinian land, and the holy places in Palestine. The Prophet says: ‘You shall fight the Jews and kill them, until the tree and the stone will speak and say: ‘Oh Muslim, Oh servant of Allah’ - the tree and the stone will not say, ‘Oh Arab,’ they will say, ‘Oh Muslim’. And they will not say, ‘Where are the millions?’ and will not say, ‘Where is the Arab nation?’ Rather, they will say, ‘Oh Muslim, Oh servant of Allah - there is a Jew behind me, come and kill him.’ Except for the Gharqad tree [tree mentioned in the Quran - Ed.], which is the tree of the Jews. Thus, this land will be liberated only by means of Jihad…”
Wer das gerade erklärt hat? Ein von der PA (also der unter Mahmoud Abbas fungierenden offiziellen Repräsentation der Palästineser) bezahlter Prediger im offiziellen Fernsehen der PA, die, glaubt man den hiesigen Medien, gemäßigt und säkular ist und nicht weiter als eine gerechte Zweistaatenlösung mit Israel anstrebt.
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