Warum wird im Namen Gottes gefoltert?

05. August 2012, von aus dem Netz

Den Roman „Ein Ort namens Kumait – die Geschichte einer Beschneidung“ schrieb Najem Wali bereits im Jahr 1989. Doch erst 1997 erschien dieser erstmalig in Kairo auf Arabisch, ein Jahr später auf Französisch und im Jahr 2002 auf Schwedisch. Ein solcher Tabubruch, der darin bestand, dass Wali die Beschneidung Folter nannte, brauchte acht Jahre, bis sich ein Verlag fand, der sich traute, den Roman zu drucken.

In den letzten Tagen hat sich Najem Wali auch in der Beschneidungsdebatte zu Wort gemeldet. In der taz erschien ein Artikel  von ihm, in dem er über seine eigene Beschneidung, die er „Folter“ nennt, berichtet und von den traumatischen Erlebnissen, die er mit anderen Betroffenen teilt.

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