Das iranische Atomprogramm

21. Juni 2008, von Thomas von der Osten-Sacken

Wahied Wahdat-Hagh hat für Welt-Debatte eine hervorragende Analyse des iranischen Atomprogrammes geschrieben und dieses in Äußerungen und Debatten führender iranischer Politiker eingebettet. Sein Fazit:

Nach innen drangsaliert die khomeinistische Diktatur das eigene Volk Andersdenkende werden verfolgt, dass Pogrome gegen die Anhänger der Baha´i-Religion befürchtet werden müssen. Außenpolitisch sollen alle Positionen des Westen in der islamischen Welt geschwächt werden, denn das Ziel ist die Reislamisierung der islamischen Welt, in deren Mitte weder ein Staat Israel noch prowestliche Regierungen und erst recht keine westlichen Armeen sein dürfen.

Ein solcher politischer Kurs des Iran ist nicht besonders vertrauenserweckend, wenn es darum geht, die Möglichkeit des Baus einer khomeinistischen Atombombe zu verhindern.

Das Gebot der Stunde ist daher radikale menschenrechtliche Kritik und Eindämmung der islamischen Diktatur im Iran, eine Diktatur, die das eigene Volk im Namen Gottes unterdrückt und die Nachbarstaaten bedroht. Die Iraner haben eine säkulare Demokratie jenseits des totalitären Islamismus verdient.

2 Antworten zu “Das iranische Atomprogramm”

  1. Iran « Raumzeit sagt:

    [...] … und eine Analayse des Atomprogramms [...]

  2. Robert sagt:

    Es ist sehr wahrscheinlich, dass der Iran nach Atomwaffen strebt. Warum sollten sich die religiösen Führer des Iran mit der friedlichen Nutzung der Kernenergie zufrieden geben ? Die iranische Führung spielt Katz und Maus mit der internationalen Atomenergiebehörde. Durch die Palästinenserproblematik versucht die islamische Republik Iran von seinem Atomprogramm abzulenken. Die hohlen Phrasen des Ahmadinejad über den Holocaust und Israel sind weitere Ablenkungsversuche. Sollten die USA und Israel den Iran nicht angreifen, besteht die Gefahr, dass innerhalb von zehn Jahren Atomwaffen auf iranischem Boden entwickelt werden könnten. Die Folgen wären dramatisch. Die Unterstützung für radikale Islamisten in der Region seitens des Iran würde zunehmen. Die Region würde kollabieren. Der Irak würde destabilisiert werden. Außerdem würden oppositionelle und religiöse Gruppen innerhalb des Iran komplett vernichtet werden, da eine Atombombe dem Land größte Handlungsfreiheiten lässt bis hin zu diktatorischen Vollmachten. Leider verhätschelt die EU den Iran, da ihr wirtschaftliche Interessen wichtiger sind als Menschenrechte. Auch wenn sie in Bezug auf Tibet anderes vorgibt.

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