Deutsch-islamische Erregungskulturen

16. November 2007, von Arvid Vormann

Wie islamistische Mordlüsternheit gern mal mit rassistischen Stereotypen paternalistisch exkulpiert wird… im heutigen “Tagesspiegel”, Kommentar zu den Ausfällen des Sängers Muhabbet, ist’s nachzulesen. Die “Erregungskultur” der “arabisch- und türkischstämmigen ‘Power Boys’” sei mit “deutschen Empfindlichkeiten selten vereinbar”, heisst es da. Vulgo: viel Potenz, wenig Hirn, die derfsch hoit net so ernscht nehm. Außerdem sei der, der da offensichtlich unter kurzzeitigem Überdruck im Kessel zu leiden hatte, nur Musiker und nicht Politiker. Wie Gustaf Gründgens, der war ja auch nur Schauspieler.

Eine Antwort zu “Deutsch-islamische Erregungskulturen”

  1. Alles Müller oder Hass? « No Blood for Sauerkraut! sagt:

    [...] Alles Müller oder Hass? Über das WADIblog bin ich auf einen Artikel im Tagesspiegel gestoßen, bei dem mir echt der Hut hochgeht. Deswegen hat das jetzt mal Vorrang vor den wirklich wichtigen Ereignissen und sogar vor der historisch weit bedeutsameren, aber leider immer noch überfälligen Fortsetzung der Politischen Nautik (die ist aber in der Mache, ehrlich!). Der Autor, ein gewisser Kai Müller, verstieg sich zu folgenden unglaublichen Zeilen, die ein zartbesaitetes Gemüt wie ich nicht unwidersprochen stehen lassen kann, ohne zu platzen: Doch wenn der Fall Muhabbet überhaupt etwas bestätigt, dann die explosive Stimmungslage, die Diskussionen mit arabisch- und türkischstämmigen „Power Boys“ oft prägt. [...]

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