Gute Ratschläge aus Mainz
31. Juli 2007, von Thomas von der Osten-SackenAnders als europäische Regierungen, die ja ihre Nahostdiplomatie regelmäßig sowohl untereinander als auch mit den USA absprechen und einzig der Friedenssicherung sich verpflichtet fühlen, wie die jüngsten Beispiele des Atomdeals Frankreichs mit Libyen oder der österreichischen OMV mit dem Iran zur Genüge gezeigt haben, handeln die USA unilateral und immer böse.
Angesichts des falschen und destruktiven Waffendeals der USA mit Saudi Arabien, der aus vielerlei Gründen zu kritisieren wäre, fällt der Allgemeinen Zeitung Mainz nichts besseres ein, als mit derart dummen, realitätsresistenten, aber wohklingenden Antiamerikanismen ihrer Leserschaft die eh schon bekannte Welt zu erklären, an deren Zustand bekanntermaßen ja vor allem die USA schuld sind:
“US-Präsident Bush sucht einen anderen, nicht minder robusten Weg, um Amerikas Interessen in einer der wichtigsten Regionen dieser Welt zu wahren, nachdem er im Irak so kläglich scheitert. Deshalb ist es kaum verwunderlich, dass er die europäischen Verbündeten nicht einbindet, ja nicht einmal unterrichtet. Damit brüskiert er sie zwar zutiefst, doch das scheint ihm egal zu sein angesichts der Ziele, die er sich gesteckt hat. Sein Motto lautet: “Meines Feindes Feind ist mein Freund”. Solch eine Sichtweise lässt nicht viel Platz für die Art von Diplomatie, zu der Europa dringend und zu Recht rät.”
Die Moral von Geschichte, präsentiert aus Mainz: was die Amis machen, machen sie falsch. Was die Europäer machen, ist immer dufte und prima und kann seine Wirkung nur nicht entfalten, weil die Amis sich einfach weigern auf die Europäer zu hören, die ja bekanntermaßen derart viele, gute Ideen haben, wie man Stabilität, Frieden etc. pp. in den Nahen Osten bringen könnte, dass einem davon ganz schwindelig wird.
31. Juli 2007 um 22:30
Dann verpiss dich doch du NATO-Scherge!
31. Juli 2007 um 22:31
RASSISTEN-NGO!
01. August 2007 um 20:16
[...] Thomas von der Osten-Sacken: Gute Ratschläge aus Mainz [...]
12. November 2007 um 10:31
[...] Jaja… An allem sind wie sonst immer behauptet die Amerikaner schuld, sondern schlicht und einfach der 28. Oktober und Kolumbus. [...]