Eine Million gegen Einen

01. Februar 2011, von Oliver M. Piecha

Die Armee will nicht schießen und die Menschen wollen nicht nachhause gehen, sondern im Gegenteil. Sie gehen heute zum Präsidentenpalast. Und selbst die Amerikaner fangen jetzt an zu drängeln. Mubarak muß man womöglich mitsamt seinem Schreibtisch wegtragen. Und außer der israelischen Regierung mag ihn eigentlich niemand mehr. Daß ausgerechnet das beim Panarabismus eines Tages hinten rauskommt, das hätte sich Nasser auch nicht vorstellen können. Mal sehen, ob man den Rais heute schon verabschiedet. Sonst morgen.

enduring america LiveBlog: Frederik Pleitgen of CNN reports, “Just saw pro Mubarak demo for the first time at information ministry. About 50 guys chanting with signs.”

Al Jazerra LiveBlog: An overnight curfew has just been lifted. Protesters there are planning to march on the Presidential Palace. If the numbers we’re hearing are realised, it will be the biggest effort yet in a determined campaign to drive out long-time president Hosni Mubarak.

Guardian LiveBlog: A planned million-person march has started, but not yet with the turnout protesters had hoped for.

Twittersound: @bencnn: Steady stream of men and women walking along Corniche to Tahrir Sq. I wouldn’t be surprised if they hit one million plus

Google demonstriert mit: ab jetzt twittern ohne Internetverbindung in Ägypten!

(Man mag das wie Spiegel online als PR-Coup diffamieren – dazu könnte man aber auch erwähnen, daß Wael Ghonim, Google-Marketingdirektor für den Nahen Osten, seit Tagen zu den vermißten Demonstranten gehört)

2 Antworten zu “Eine Million gegen Einen”

  1. JeanJean sagt:

    Tweet, Tweet, Tweet wir haben uns alle lieb…

    http://www.spectator.co.uk/melaniephillips/6661920/doubtless-the-brotherhood-tweets-too.thtml

  2. Mustafa Mond sagt:

    http://www.rhein-zeitung.de/startseite_artikel,-Islamkritiker-Hamed-Abdel-Samad-Der-Westen-verhaelt-sich-beschaemend-_arid,198027_arpage,2.html#articletop

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