Bekennerschreiben

23. Dezember 2010, von Thomas von der Osten-Sacken

Da der Stockholmer Attentäter es posthum nicht mehr machen konnte und auch nur im Vorfeld ein paar Zeilen hinterlassen hatte, hat dankenswerterweise Mavi Marmara-Passagier und notorischer Israelhasser Henning Mankell den Job übernommen und für den Verblichenen so etwas wie ein längeres Bekennerschreiben fürs europäische Lesepublikum verfasst:

This is the first suicide bomber in Scandinavia and I am surprised that so many are – surprised. It reminds me of when the passenger jets crashed into the towers in New York. I never understood the surprise that followed. Wasn’t this exactly what we had expected? A situation where the extreme, the desperate and the furious attacked the western world that for so long had humiliated Muslim countries.

5 Antworten zu “Bekennerschreiben”

  1. Hammonia sagt:

    Ekelhaft. Am liebsten würde ich ihm eine knallen, oder wenigstens kräftig schütteln. Wie kann man so dumm sein ?? Als Schriftsteller ?

  2. Dr. Deuter sagt:

    @Hammonia:

    Grass. Noch Fragen?

  3. Xerios sagt:

    = Mankellhaft =
    Vielleicht kann der Schriftstell… äh, Krimiautor Mankell mir mal erklären, weshalb es zB in Saudi Arabien so viele radikale Islamisten gibt.
    Ist es die mangelnde Integration der Muslime dort, das Leben in Armut, oder der fehlende Respekt gegenüber dem Islam den die Muslime dort erdulden müssen?

    Oder liegt es doch am islamischen Weltbild als solchem, dass nicht nur historisch immer wieder radikale Strömungen hervorbrachte, sondern wie der Ethnologe Claude Levi Strauss in “Traurige Tropen” meinte, bereits die Vorstellung eines “Existenzrechts des anderen (nichtislamischen) nicht ertragen kann”.

  4. Thomas von der Osten-Sacken sagt:

    @ Hammonia: Das Problem ist doch eher, dass selbst gute Schriftsteller -Mankell gehört sicher nicht dazu – penetrant und permanent den übelsten Führern hinterher gerannt sind. Ob die nur dumm waren? So gut wie kein großer Schrifsteller des 20. Jahrhunderts jedenfalls, oder sagen wir nur sehr wenige, war nicht irgendwann Nazi, Stalinist, Maoist oder. im Falle von miesen (D. Sölle), Bewunderer von Kim Dong-Irgendwas.

  5. avi sagt:

    nicht nur schriftsteller ,auch philosophen, wie sartre z.bsp, hatten da ihre probleme mit dem” klarsehen”. mankell hatte sich ja schon mit dem ” gaza boat people trip” als klarer “nützlicher idiot” geoutet. zu lange” links” sein korrodiert scheinbar die denkfähigkeit. wenn man in der jugend nicht links ist hat man kein herz wenn man aber im alter immer noch links ist hat man keinen verstand oder war´s weisheit ?? hmm.der satz wird ja gerade überall bestätigt.

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