Mal weinen dürfen

22. Dezember 2010, von Thomas von der Osten-Sacken

Kubra Yücel macht sich Jahresendgedanken:

Muslime haben keine Exklusivrechte auf die Opferrolle. Trotz all dem Tamtam bleibt Islamfeindlichkeit nämlich nur eine von vielen Formen der Diskriminierung. Schwarze,  Juden, Schwule, Frauen – sie machen alle solche Erfahrungen. Muslime waren und sind nicht allein damit.

Hand aufs Herz: ganz so schlimme Erfahrungen, wie die Muslime mussten jetzt aber weder Schwarze noch Juden machen, die man, (seit Wolfgang Benz die Standards setzt, und man deshalb all die lästigen Theorien über Bord geworfen hat und Antisemitismus nun wahlweise  „Vorurteil gegen Juden“ oder Diskriminierung nennt), jetzt ja als Gruppe, die eben auch unter Vorurteilen und Ausgrenzung leidet, mit Frauen und Schwulen in einem Zug zu nennen pfelgt.

Um also auf diesem Niveau zu bleiben: Sklaverei, Apartheid, der systematische Massenmord an Hereros und Hottentoten, nichts im Vergleich mit heutiger Islamfeindschaft. Gut, Auschwitz war auch schlimm, ist aber schon einige Zeit her, und langsam sollten die Juden mal damit aufhören, es ständig zu erwähnen.

Aber vermutlich meint Yücel das gar nicht so. Jede Polemik geht daneben. Nein, sie ist in der multikulturellen Gegenwart angekommen, die keine Vergangenheit mehr kennt. Sie meint es wirklich nur nett: seht, mich schaut man wegen meinem Tuch schräg an, den wegen der Schläfenlocken, die da wegen ihrer Hautfarbe und den, weil er schwul ist.

Ist aber alles weiter nicht schlimm, ich als bekennende Muslima, die täglich unter Islamophobie leidet, weiß das. Wir sind nicht nur Opfer. Also mit erhobenem Haupt ins neue Jahr, gemeinsam:

Ausgrenzung und Herabwürdigung sind schließlich gesamtgesellschaftliche Themen. Muslime müssen sich nicht ganz allein für ihre Belange einsetzen. Weder mein Bekannter noch ich sind also allein und schon gar nicht hilflos. Gemeinsam mit anderen können wir Rassismus, Frauenfeindlichkeit, Islamophobie bekämpfen. Klar, erleben wir Dinge, da müssen wir weinen dürfen. Aber nicht stets und ständig.

Etwas ratlos fragt man sich: hat eine solche Regression vielleicht nicht auch etwas Gutes? Wenn der ganze Schrecken des 20. Jahrhunderts sich in einer solchen Totalamnesie auflöst?  Manchmal müssen wir weinen dürfen, aber eben nicht immer.

Ist Kubra Yücel am Ende gar die zeitgemäße Personifizierung einer Vision von „brave new world“ des 21. Jahrunderts, in der nichts als eine allgemeine und vollkommene Begriffslosigkeit herrscht und der Wolfgang Benz und seine Adepten  nur einen lahmen Versuch unternommen haben, ein ganz klein wenig auf der Höhe der Zeit zu bleiben?

Frau Yücel ist, da gehe ich jede Wette ein, ganz und gar entsetzt über Christenverfolgungen im Nahen Osten, die im Namen ihrer Religion stattfinden und sie findet es bestimmt gar nicht gut, wenn in Holland Juden um ihr Leben fürchten müssen, weil Jugendliche mit „islamischem Migrationshintergrund“ sie aufklatschen wollen. Und gegen die Unterdrückung von Homsexuellen ist sie auch. Sogar überall.

Wenn alles egal und gleich ist, Schrecken so fremd wie Empathie, Geschichte nicht mehr stattfindet und niemand mehr etwas anderes will, als die ewige Perpetuierung des Bestehenden, dann kann man sich wahrhaft schlimmeres vorstellen, als eine, zwei ganz viele Kubra Yücels.

Denn mehr ist nicht zu erwarten: am Ende der Islamophobiedebatte, wenn man sich konsensual geeinigt haben wird, dass Islamfeindschaft nicht nur der Antisemitismus des 21. Jahrhunderts ist, sondern eine der schlimmsten Diskriminierungen, die es je gab, wird man voller Dank sein über jede Kubra Yücel, die auch dann noch erklärt, ja es gäbe sie auch, die Vorurteile und Ausgrenzungen gegen andere.

35 Antworten zu “Mal weinen dürfen”

  1. Martin sagt:

    Ich kriege ja dermassen das Kotzen. Im Weltbild der Yücels und ihrer Leserschaft sind natürlich alle immer Opfer. Außer dem bösen, weißen Mann, der ist immer nur Täter. Das die ach-so-furchtbar-diskriminierten Muslime, mit die schlimmsten Täter der Geschichte überhaupt waren und es vor allem bei weitem immer noch sind, ach was. Das ist keinen Gedanken wert. Woher sollte er auch kommen, bei dem Kopftuch.

  2. Unsinn sagt:

    Die Deutschen waren nicht auch vielliecht wenigsten ein ganz ganz kleines Bisschen „schlimm“?
    Oder die Amerikaner- Stichwort 2 Millionen Tote in Südostasien? Oder waren das auch die Muslime?
    Oder die Franzosen in Afrika, die alleine über 1 Millionen Algerier auf dem Gewissen haben?
    Oder die Briten in Indien, diie Holländer in Indonesien und die Spanier in Südamerika.

    Naja bei soviel Aufklärung und Zivilisation muss man ja über Leichen gehen

  3. sten sagt:

    @Unsinn

    Lesen Sie die Posts doch einfach mal, bevor Sie losspucken.

    „Um also auf diesem Niveau zu bleiben: Sklaverei, Apartheid, der systematische Massenmord an Hereros und Hottentoten, nichts im Vergleich mit heutiger Islamfeindschaft. Gut, Auschwitz war auch schlimm, ist aber schon einige Zeit her, und langsam sollten die Juden mal damit aufhören, es ständig zu erwähnen.“

    Die Verbrechen, deren Verharmlosung hier Frau Yücel vorgeworfen wird, sind deutsche (Auschwitz, Massenmord an den Herero und Nama („Hottentotten“ muss echt nich sein)), Apartheid ein „weißes“. Wo liegt Ihr Problem?

  4. Unsinn sagt:

    Die Rede ist nun von den sog. „Wutbürgern“. Warum ich hier über Zeitgenossen poste, deren Lebensäußerungen eine „Mischung aus Angst, Wut und Zynismus“(Wilhelm Heitmeyer) offenbaren? Christian Schlüter (FR) schreibt:

    „In diesem Milieu hält sich jetzt schon erstaunlich lange eine Spielart der Ausländerfeindlichkeit, die so genannte Islamkritik. Seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 erfreut sie sich größter Beliebtheit und dient nach dem Untergang des Sowjetreichs all jenen Kalten Kriegern als neue Heimstatt, denen es nicht so sehr auf Erkenntnisgewinn, aber dafür umso mehr auf klare Freund-Feind-Unterscheidungen ankommt. Die größte Klappe hat hier zweifelsohne der Journalist Hendryk M. Broder, er bietet deftige Unterhaltung, ist gewissermaßen der Ballermann im Debattenbetrieb.“

    „Ein typischer Witz geht dann etwa so: Terror verhält sich zu Terrorismus wie Islam zu Islamismus. Mit schlafwandlerischer Sicherheit formuliert Broder seine rustikalen Pointen – selbstverständlich immer in der Pose des furchtlosen Tabubrechers. Doch bedenklicher ist, dass unser Kämpfer für die westliche Freiheit seine Hemdsärmeligkeit durch das mordsgefährliche Feindbild des Islam auch gerechtfertigt sieht. Dessen menschheitsbedrohliches Ausmaß, das er immerzu beschwört, schafft somit erst den Grund für seine polemische Existenz. Anders gesagt, Broder redet sich in Rage, damit es Broder überhaupt gibt. Entsprechend erfahrungsunabhängig ist sein Auftreten.

    „In dieser Hinsicht erweist sich das Bürgertum seit seinem großen antisemitischen Wutausbruch auch in seinen islamophoben Ausfällen als wenig einfallsreich – die Muster ähneln sich. Die hier geltend gemachte Überlegenheit gründet auf einem ganz bestimmten, nicht weiter hinterfragten Begriff des historischen Fortschritts, der vor allem dazu dient, den eigenen kulturellen, dabei als einheitlich und geschlossen verstandenen Rahmen der kritischen Auseinandersetzung zu entziehen. Ahnengalerien werden herbeizitiert, egal was, Hauptsache alt und einschüchternd.“

    Noch Fragen? Hinzufügen wäre noch, dass Antisemitismus auch im Zeitalter des Islamhasses mitnichten perdu ist. Bernhard Schmid erinnert in einem Artikel über neuere Tendenzen von Fremdenhass innerhalb der extremen Rechten in Europa alle Menschen guten Willens daran: Das Problem besteht noch immer.

    Aber wer innerhalb des Bürgertums darauf Wert legt, eben nicht als unbelehrbarer Hassprediger aufs wohlverdiente Abstellgleis zu gehören, überlegt sich sich genau, gegen welche Personengruppe er seine Abneigungen in Stellung bringt. Aus der eigenen beruflichen Praxis weiß ich sehr wohl: In hiesigen Lehrerzimmern und Kulturforen möchte man nicht als Antisemit gehandelt werden. Ein „pfiffig-ironischer“ Seitenhieb auf die ungebildeten Menschenmassen des Orients aber wird desöfteren goutiert und als „köstlich“ befunden. Ich arbeite an einer Schule, wo sich das „Problem“ mit Schülern mit „migrantischem Hintergrund“ und noch dazu „muslimischem Background“ auf genau fünf (5!!!) Schülerinnen und Schüler konzentriert. Ausspruch einer Kollegin in einer Zeugniskonferenz: „In der Klasse 9f gibt es ein Mädchen muslimischem Glaubens. Aber sie ist sehr nett.“

  5. Unsinn sagt:

    @sten

    Genau das was mein Vorredner Verharmlost. Mit ging es nur um seinen unqualifizierten Kommentar

  6. jackdaw sagt:

    @unsinn
    Aus diesen Kriegen und Grausamkeiten ist immer wieder der Friedens- und Freiheitswille stärker hervor gegangen.
    Was habt ihr den so bis jetzt hervor gebracht?
    Beleidigtsein, die Opfer verspotten?

  7. Martin sagt:

    Lieber Unsinn,

    Ihr Nick ist tatsächlich passend gewählt.
    Mein Post bezog sich vornehmlich auf Täter im Sinne von Diskriminierende. Worum es ja auch in Frau Yücels Sermon und diesem Beitrag ging. Und selbstverständlich liegt da der Islam sehr weit vorne.
    Sowohl in seiner Historie, als massiv versklavende Gesellschaftsform, als auch in seiner ganz aktuellen Praxis.
    Zum Kotzen bringt mich, das eine Propagandistin der aktuell und historisch am umfangreichsten, brachialsten und brutalsten diskriminierenden Ideologie überhaupt, über Diskriminierung winselt. Und sich so dummdreist versucht, in die Reihe der von ihrer Religionsideologie Diskriminierten und Herabgewürdigten einzureihen.

    Das das mit Ihrer Weltsicht nicht übereinstimmt, ist mir klar, ich halte Sie nach ihrem Beitrag für einen quasi prototypischen Vertreter des weitaus dümmeren Teils der Linken. Sie sind so tatsächlich das ideale Gegenstück zu Frau Yücel.

    P.S:
    Mal ganz davon abgesehen, das der Islam kaum weniger Blut an den Händen hat, wenn überhaupt. *Der* massive und fundamentale Unterschied ist aber, das es im „Westen“ ein halbwegs angemessenes Maß an Selbstkritik und Reflektion über die eigenen Untaten gibt, im Islam ist absolut nichts dergleichen vorhanden.
    Da gibt es nur Gewinsel wie sehr man doch selbst Opfer der bösen „weißen Männer“ ist und Verleugnung…und halt entsprechend schmierige Versuche, sich selbst in die Reihe der Opfer zu reihen, statt die eigene Täterrolle zu reflektieren, wie halt aktuell der Sermon von Frau Yücel-

    „Oder die Franzosen in Afrika, die alleine über 1 Millionen Algerier auf dem Gewissen haben?“

    Hui… die Franzosen haben 1 Million Algerier getötet? Ehrlich? Oder waren das auch Algerier?
    Oder hat immer jeder Westler der eigene, nicht-altruistische Interessen vertritt dann automagisch an allem Schuld was draus folgt?
    Und wenn ja, ist das auch bei Nicht-Westlern so?

    „Naja bei soviel Aufklärung und Zivilisation muss man ja über Leichen gehen“

    Zumindest haben die inzwischen halbwegs erkannt, was daran falsch war.
    Wo ist denn die islamische Selbstkritik und Erkenntnis? Wo ist denn da die Aufarbeitung der eigenen Geschichte? Die Aufarbeitung der eigenen Schuld am derzeitigen Zustand Afrikas durch die Errichtung und Erhaltung des größten Sklavensystems der Menschheitsgeschichte?
    Die Aufarbeitung der eigenen Eroberungs- und Raubzüge auf der ganzen Welt?
    Wo ist die islamische Version von „Roots“, die die Geschichte von durch arabische Sklavenhändler verschleppten Familie im Kalifat erzählt?
    Wo die Aufarbeitung der Kolonialisierung Indiens durch islamische Horden und die oft Schreckensherrschaft der Moguln?

    Gibt es alles nicht. Und schon gar nicht auf breiter Basis, in arabischen oder allgemein islamischen Schulbüchern.

    Und bitte: Sie halten Ihr doofes Lehrerzimmeranekdötchen für irgendwie beleidigend oder diskriminierend? Herrje, schauen Sie sich mal an, was in islamischen Ländern als Lehrmaterial im Unterricht über Anders- oder Nichtgläubige von sich gegeben wird.

  8. Bendolino sagt:

    @Martin

    Danke!

  9. Hammonia sagt:

    Ich habe noch nie, bei keiner anderen Gruppe, eine derart selbstgerechte Wehleidigkeit gesehen wie bei diesen Politmoslems. Das ist bemerkenswert.

    Wenn das Teil der orientalischen Mentalität ist, wo von ich ausgehe, dann wundert es mich in keinster Weise, warum sich dort seit Jahrhunderten nichts bewegt.
    Ah, ok, Frau Yücel wird jetzt natürlich sagen, der Kolonialismus, selbstverständlich ! Ich möchte ihre, zugegeben schwer ertragbare, Jammerseligkeit natürlich nicht stören.

  10. Lyllith sagt:

    Jetzt habe ich mich beim Lachen ertappt, dabei ist alles noch viel furchtbarer, ganz schrecklich, die taz hat einen Kopftuchkummerkasten.

    http://www.muslim-markt.de/Aktion/Sonstige/aktiongegentaz.htm

  11. Carlos Spicywiener sagt:

    @ Martin
    _super_ Replik.

  12. Freud sagt:

    Ich möchte einmal ganz sanft fragen, wie man sich eine Entwicklung der Situation ohne Islamisierung Europas einerseits und ohne ‚Knall‘ andererseits vorstellen kann. Da eine Bewegung im Islam (hin zu einer Religion ohne politischen Gestaltungsanspruch) nicht zu erkennen ist, ist es doch nicht a priori falsch, einen Zusammenprall zu erwarten. Oder werden wir demographisch erledigt? Mir graut wirklich.
    Die selbstgerechte Larmoyanz, gepaart mit hemmungsloser Aggressivität, schafft eine gefährliche Gemengelage.

  13. Carlos Spicywiener sagt:

    für Selbstkritik und Selbstwahrnehmung der islam. Welt beispielhaft sind die Auszüge aus arabischen (u.a. Geschichts-)Schulbüchern bei Abdel-Samad. 2010. S38ff.
    Auslassung, Umdeutung, Unwahrheit.

    Der türkische(!!!) Botschafter in Ö. hat vor kurzem die Österreicher als narzisstisch und schlimm national kritisiert.

    Wahrnehmung + Denken sind gespalten, die Wirklichkeit ist keine Stellgröße. Muss ein Schaden sein, der durch islam. Sozialisation entsteht.

    ein engl. Blogger untersucht Jihadstrategien am Beispiel des (scheinbar) verrückten Therapiepatienten Bill Murray im Spielfilm „Was ist mit Bob?“.

    1. Bob’s stand is: I am suffering.
    http://www.citizenwarrior.com/2008/11/what-about-islam.html

  14. Carlos Spicywiener sagt:

    -istisch

  15. Unsinn sagt:

    Also die einzige Beleidigung, die mich wirklich ärgeern würde, wäre mit Leuten von der TAZ in einen Topf geworfen zu werden.
    Aber im Ernst, warum differenzieren sie auf der einen Seite und tun dies auf der anderen Seite nicht?
    Die Moguln oder gerne auch die arabischen Sklavenjäger waren doch keine Vertreter des Islams, sondern ihrer eigenen Profitinteresssen. Nach der Logik könnte man die europäische Geschichte von der Christianisierung Mitteleuropas (die ein einziges Blutbad war) über den 30 jährigen Krieg bis zur Schoa dem Christentum unterjubeln:
    Das ist dann genau ihre Logik und die zeigt eben, dass sie keine Ahnung haben. Die Mogul Herrschaft muss nicht „aufgearbeitet“ werden (beliebtes deutsches Wort: erst umbringen, dann aufarbeiten), genausowenig wie etwa der 30 jährige Krieg. So wie das eine wenig mit „dem Islam“ zu tun hat, hat das andere mit „dem Chtistentum“ zu tun, sondern mit den Auseinandersetzungen verschiedener europäischer Mächte um Mitteleuropa, die Reste des Deutschen Reiches oder wasweiss isch…
    Wären sie des Arabischen mächtig, könnte ich Ihnen eine Reihe von kritischen Historikern oder Sozialwissenschaftlern nennen, die sich mit diesen Themen beschäftigen.

    Ich halte Sie für einen typischen halbgebildeten Vertreter des Sarrazinismus, Sie wollen mit der Kategorie „der Islam“ die halbe Welt erklären, die sie nicht kennen und die zum Glück sehr viel differenzierter ist, als sie sich das vorstellen können.

    Sie argumentieren haargenauso wie der typische halbgebildete Islamist auch: Er reduziert Europa auf das Christentum und die Kreuzzüge und gibt dann ähnliche Sätze wie Sie von sich: Die Chrtsiten haben.. dies und das…. (die Kreuzzüge, die Kolonialisierung, Sünde, gesellschaftliche Perversion)

  16. Madse sagt:

    Warum kann „Unsinn“ hier eigentlich befürwortend diese Zitate von Christian Schlüter aus der FR posten, ohne das ihm darin widersprochen wird?
    Da steht, bitte mal lesen, doch nichts anderes, als das Auschwitz ein Wutausbruch des Bürgertums gewesen sei.

  17. MM sagt:

    @Unsinn: Selbstverständlich hat „das Christentum“ etwas mit den Blutbädern der europäischen Geschichte zu tun! Der Versuch, ein „eigentliches Christentum“, einen „eigentlichen Islam“ zu konstruieren, Religionen, die nichts mit den weltlichen Greueltaten ihrer Stifter, Priesterverbände und Gläubigen zu tun haben sollen, ist selbst Teil der politischen Strategien der Religionsgemeinschaften in Ihrem Streben nach weltlicher Macht, nach Weltherrschaft.

  18. Unsinn sagt:

    Wie würdest du die Schoah erklären? Als Unfall in der Geschichte der ansonsten doch sehr zivilisierten Deutschen?

    Natürlich war es kein „Ausbruch“, sondern ein mit deutscher Gründlichkeit geplanter Massenmord.

    Oder stört die Bezeichnungn „Bürgertum“?

  19. Unsinn sagt:

    @MM
    Die „offizielle Vertreter“ haben selbstverständlich versucht, ein „eigentliches Christentum“ und einen „eigentlichen Islam“ zu konstruieren. Einverstanden. Aber es gab zu allen Zeiten immer Leute mit anderren Interessen, die das auch gemacht haben , in Konkurrenz zu den „offiziellen“

    Wenn sich, wie etwa in den Bauernkriegen oder im 30-Jährigen Krieg alle seiten auf das wahre Christentum beriefen kommt man mit einer essentialistischen Sichtweise nicht mehr weiter. Die Kategorie Christen gegen Christen ist dann absolut nichstssagend.

  20. alibaba sagt:

    Unsinn ist einfach typisch für historischen Materialismus, der Mutter aller antikapitalistischen Verschwörungstheorien. MM verkörpert dann die Urururgroßmutter.

  21. Carlos Spicywiener sagt:

    wahrer Unsinn: „Die Moguln oder gerne auch die arabischen Sklavenjäger waren doch keine Vertreter des Islams, sondern ihrer eigenen Profitinteresssen.“

    V.S. Naipaul: „Geschichte, mit der so selektiv verfahren wird, fu?hrt schnell zu Unwirklichkeit. Vor Mohammed ist Finsternis: Sklaverei, Ausbeutung. Nach
    Mohammed ist Licht: Sklaverei und Ausbeutung verschwinden. Aber taten sie
    das wirklich? Wie kann das gesagt oder gelehrt werden? Was ist mit den
    Abko?mmlingen der afrikanischen Sklaven, die in Karatschi herumlaufen? Es
    gibt keine erscho?pfende Antwort: So beginnt der Glaube die wirkliche Welt
    aufzuheben und zu u?berlagern.“

    Flaig: „Die Welt verdankt die Abschaffung der Sklaverei der
    europa?ischen Kultur. (…) Erst am Ende des 19. Jhs. erhoben einzelne islamische
    Intellektuelle ihre kritische Stimme gegen die Sklaverei. Doch ihnen gelang es
    nicht, religio?se Gru?nde gegen die Sklaverei anzufu?hren und damit einen
    regelrechten islamischen Abolitionismus zu kreieren. Sie konnten sich auf
    keinerlei innerislamische Traditionen berufen. (…) Einen genuin islamischen
    Abolitionismus – ohne Rekurs auf christliche Texte oder westliche Argumente –
    hat es nie gegeben. Zu sehr ist der Scharia-Islam auf das Versklaven als Ziel des
    Dschihad ausgerichtet. Die maßgeblichen Gutachten moderner islamischer
    Rechtsgelehrter erkla?ren demgema?ß die Sklaverei nicht fu?r prinzipiell inhuman,
    sondern fu?r voru?bergehend nicht praktizierbar.“

  22. RichardT sagt:

    An Frau Yücel:

    Nein meine Gute, ich habe keine irrationale Angst vor dem Islam. ich will ihn hier einfach nicht haben.
    ich will keine Religion die so gewalttätig ist wie der Islam.
    ich will keine Religion die andauernd Sonderrechte beansprucht.
    ich will keine Religion in der Männer und Frauen sich nicht gegenseitig die Hand geben können.
    ich will keine Religion in der sittsame Frauen ein Kopftuch tragen und damit alle ohne Kopftüchern eben nicht sittsam sind.
    ich will keine Religion die davon ausgeht, daß Männer sich nicht beherrschen können und deshalb die Frauen sich verhüllen müssen.
    und vieles mehr was mir an Ihrer Religion nicht gefällt will ich hier auch nicht haben.
    Das auszusprechen ist keine Phobie also eine psychische Störung sondern meine Meinung und mein gutes Recht. Und dieses recht wollen Sie mir nehmen indem Sie von Diskriminierung reden nur weil mir Ihre Religion so wie sie sich präsentiert nicht gefällt.

    Sie wollen mir vorschreiben was ich sagen und denken darf.

    Nein ich mag Sie nicht!

  23. Xerios sagt:

    Die meisten Muslime die tatsächlich Opfer werden, verdanken das auch in Europa vor allem ihren eigenen Glaubensbrüdern.

    Muslime selbst sind die größte Bedrohung für andere Muslime.

  24. avi sagt:

    danke an carlos.mit ihrem post kommen wir der wahrheit schon ein bisschen näher.würden solche pseudointellektuelle wie unsinn die masstäbe, die sie an die europäische kultur anlegen, auf die islamische anwenden ,stünden sie zidemlich schnell ohne socken und auch sonst ziemlich nackt da. da zieren sie sich aber dann doch zuu sehr, nicht,? lieber herr unsinn??

  25. Hammonia sagt:

    Unsinn muss einfach den Islam in Schutz nehmen. Vor 30/40 Jahren hätte er noch vor den Marxismus-Leninismus schützend seine Hände gehalten.

    Broder hatte das auch mal erkannt: Totalitäre Systeme entfalten gerade ggü. linkssozialisierten Gutmenschen eine unwiderstehliche Anziehungskraft. Hinter solch klar und einfach, geordnet strukturierten und unerbittlich durchnormierten Systemen muss einfach ein guter Geist stecken, denkt der Gutmensch.

  26. sklave sagt:

    Da hier von Sklaverei gesprochen wurde:

    „Sklaverei gehört zum Islam. Jene dies nicht anerkennen sind Ignoranten und keine Schüler, da sie so sprechen, wie ein Ungläubiger.“

    Die Linken werden nun sagen, das sei eine einzelne Lehrmeinung, usw. Wahrscheinlich werden sie sogar die islamischen Gemeinden finanziell unterstützen, damit diese ihre Schulbücher kaufen können. Leider stimmt das nicht so ganz: Al-Fazzan ist

    * Mitglied des obersten Religionsbehörde Saudi-Arabiens
    * Mitglied der gesamtislamischen Konferenz für Edikte und religiöse Forschung
    * Iman in der Moschee von Riyadh
    * Professor an der wahhabitischen Universität

    Notorisch ist der Sudan, wo während des 20 jährigen Bürgerkriegs von der Araber-Regierung 14.000 Schwarze aus dem Süden entführt und versklavt wurden, die meisten Frauen und Kinder, während man die Männer umbrachte. Momentan läuft diese Praxis auch in Darfur, im westlichen Sudan, von wo jede Woche neue Horrorgeschichten berichtet werden.

    Im Arabischen ist das Wort für Sklave und Schwarzer das gleiche!

  27. zch sagt:

    @MM
    > Selbstverständlich hat “das Christentum” etwas mit den Blutbädern der
    > europäischen Geschichte zu tun! Der Versuch, ein “eigentliches
    > Christentum”, einen “eigentlichen Islam” zu konstruieren, Religionen, die
    > nichts mit den weltlichen Greueltaten ihrer Stifter, Priesterverbände und
    > Gläubigen zu tun haben sollen, ist selbst Teil der politischen Strategien der
    > Religionsgemeinschaften in Ihrem Streben nach weltlicher Macht, nach
    > Weltherrschaft.

    Mit dem Unterschied, dass es bei den meisten Religionen einzelne, lange nach Ableben des Religionsstifters geborene Anhänger oder Gruppen von Anhängern sind/waren, die – meist aus persönlichen oder politischen Motiven – ihre Glaubensbrüder mithilfe pseudo-religiöser Argumente zu solchen Greueltaten animierten — während bei einer bestimmten Religion (will jetzt keine Namen nennen) schon der Religionsstifter selbst die Religion in diesem Sinne ausnutze, ja sie geradezu für diesen Zweck optimierte.

  28. avi sagt:

    @zch:genau , die religion, die nicht genannt werden darf, mit dem propheten, dessen namen man besser nie erwähnt, ist ganz klar von anfang an auf terror,sklaverei und krieg gebaut. eine religion der gewalt.hoffentlich gibt es irgendwo noch einen harry potter sonst sind wir mugels verloren.

  29. Unsinn sagt:

    Im Arabischen ist das Wort für Sklave und Schwarzer das gleiche!

    Unsinn

  30. Richart T sagt:

    Lieber Richard T
    Ich mag auch keine Religion, deren Anhänger sich für das „auserwählte Volk“ halten und anderen mit dem Hinweis darauf ihr Land stehlen
    Ich will keine Religion, die andauern Sonderrechte für sich beansprucht,
    ich will keine Religion in der Männer und Frauen sich nicht gegenseitig die Hand geben können,
    ich will keine Religion die davon ausgeht, dass Männer sich nicht beherrschen können und deshalb die Frauen sich verhüllen müssen.
    ich will keine Religion, in der Frauen ihre Harre abrasieren und Perücken tragen müssen
    ich will keine Religion, in der die Männer ausschliesslich schwarze Klamotten tragen
    ich will keine Religion, in denen man mit Steinen beworfen wird, weil man am Feiertag mit dem Auto fährt,
    ich will keine Religion, die mir weismachen will, die Welt wäre erst 5000 Jahre alt

    ich glaube wir meinen beide dieselbe Religion

  31. avi sagt:

    selbe religion?glaube ich eher nicht, weil die religion, die ich meine, will die welt beherrschen und lehrt, dass man alle ungläubigen töten muss ,als gebetshandlung, und sie bombt sich deshalb gerade in die herzen aller menschen. leider kann ich sie nicht mehr beim namen nennen, weil ich sonst gefahr laufe wegen volksveretzung angezeigt zu werden.die religion die du zu meinen scheinst ist harmlos, weil sie die anderen ,also mich , in ruhe lässt.zumindest körperlich.aber vielleicht meinen wir ja die gleiche , aber die kriterien zur unterscheidung sind die oben angeführten.sie hat auch viel geld zur zeit, was sie unter anderem dazu benutzt europäische politiker zu kaufen sodass diese die gesetzte dahin gehend ändern, dass man sie nicht mehr kritisieren darf. sie ist auf gutem weg, dass auch zu schaffen, deshalb , wo ist unser harry potter? ist es geert ?

  32. A.Bundy sagt:

    @Richart T
    Wer keine Ahnung hat, einfach mal Fre…, naja sie wissen schon. Hören das sicher nicht zum ersten mal.

  33. Xerios sagt:

    @Richard T
    Es gibt zwar auch fundamentalistische Juden, die sind aber außerhalb Israels für niemanden ein Problem, und sie haben ihrerseits kein Problem damit, dass es überhaupt so etwas wie Nichtjuden gibt.
    Schon aufgrund ihrer Erfahrungen wollen Juden nur in Ruhe leben, Muslime aber dass alle so werden wie sie selbst.

    Und selbst der radikalste Jude stellt weder politisch noch religiös globale
    Vor-Herrschaftsansprüche.
    Im Ggs zu Christentum und Islam.

  34. avi sagt:

    @xerios,so isses. die einzige religion die immer noch die welt mit gewalt erobern will ist der Islam.alle andern wollen und können in frieden leben.also was tun? so tun als ob sie friedlich ist, wird nicht helfen.!

  35. Yael sagt:

    @Richart T

    und ich möchte keine Idioten und Judenhasser. Die Dummheit, die Sie hier präsentieren, stirbt leider nie aus. Q.E.D.

Hinterlasse eine Antwort