SPD–Parteiausschluß – auch posthum !

06. September 2010, von Hans Branscheidt

Wurde der Hessische Ministerpräsident Holger Börner (SPD) auch rausgeschmissen? Der sagte nämlich (1982): “Es kommt, solange ich in Hessen etwas zu sagen habe, kein Türke mehr ins Land. Denn die sozialen Folgekosten sind so hoch, daß es unverantwortlich ist, das fortzusetzen.“

Dr. Friedhelm Farthmann, Minister in NRW, (SPD) 1992: „ Eine multikulturelle Gesellschaft führt zu gesellschaftlichen Disharmonien, Egoismus bis zum Gruppenhass.“

Heinz Kühn (SPD) 1992 erster Ausländerbeauftragter der BRD: „Ich wäre glücklich, wenn heute eine Million Türken wieder zurückgingen in ihre Heimat.“

Bundeskanzler Ludwig Erhard 1965:“ Die Heranziehung von noch mehr ausländischen Arbeitskräften stößt auf Grenzen. Nicht zuletzt führt sie zu weiteren Kostensteigerungen und zusätzlicher Belastung unserer Zahlungsbilanz.“

Bundeskanzler a.D. Helmut Schmidt, 1992:“ Ich glaube, daß es ein Fehler war, daß wir zu Zeiten von Ludwig Erhard mit Fleiß und allen möglichen Instrumenten ausländische Arbeitnehmer in die Bundesrepublik hineingesogen haben die Vorstellung, daß eine moderne Gesellschaft in der Lage sein müßte, sich als multikulturelle Gesellschaft zu etablieren, mit möglichst vielen kulturellen Gruppen, halte ich für abwegig Man kann aus Deutschland mit immerhin einer tausendjährigen Geschichte seit Otto I. nicht nachträglich einen Schmelztiegel machen “.

2 Antworten zu “SPD–Parteiausschluß – auch posthum !”

  1. jackdaw sagt:

    Bevor man die Granden ausschließt, sollte man auf einer monatlichen ZK-Sitzung den Kurs der Partei festlegen lassen.
    Somit werden sich nur ca. 6-9 Leitende Parteimitglieder zu aktuellen Fragen der Partei, somit der Gesellschaft, äußern.
    Rauswürfe gibt es dann nicht, es herrscht die Demokratie!

  2. Karl sagt:

    Herr Brandscheidt, ich hätte Sie für klüger halten … keiner dieser Aussagen ist rassistisch! .. ups .. ich hatte ja nicht bemerkt, dass auch Sie der Meinung sind, dass Muslime genetisch bedingt dümmer seien …

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