Schweizer Antisemiten reden Klartext

08. Juni 2010, von Thomas von der Osten-Sacken

Endlich bringt es einer mal auf den Punkt, was sie so umtreibt, die modernen Antisemiten, wenn sie an Ökonomie denken und es ihnen mal nicht nur um das jüdisch kontrollierte Finanzkapital geht:

Der Westen muss seine Politik überdenken und vom Piratenstaat Israel Abstand nehmen:
Seit dem ersten Weltkrieg und dem Ende des osmanischen Reiches hat der Westen im Nahen Osten das Spiel diktiert. Dabei war Israel wichtig: Der Staat, der auf der Vertreibung der Palästinenser beruht, macht das Diktat des Westens deutlich. Versuche aber, die mit der Nakba von 1948 geschaffene Situation zu stabilisieren (z.B. seit 1993 mit „Oslo“) sind gescheitert! Die palästinensische Bevölkerung akzeptiert die Vertreibung nicht, die Welt wird multipolar. Die Fähigkeit des Westens, die Welt zu beherrschen und nach seinem Gutdünken aufzuteilen, nimmt ab. Neue aufkommende Mächte wie Russland und China spannen nicht mehr unbedingt mit dem Westen zusammen. Die arabischen Länder werden wirtschaftlich stärker. In dieser Situation zeugt es von politischer Kurzsichtigkeit – oder gar Blindheit – wenn der Westen wie bis anhin hinter Israel steht. Auch die vorsichtige Distanzierung von einzelnen Taten des Piratenstaates genügend nicht mehr: Die Staaten des Westens müssen dringend ihre Politik wechseln und ernsthaft überlegen, wie die israelischen Piraten, die sie bisher immer unterstützt haben, gestoppt werden können!

Nein das steht nicht auf irgend einer von Geostrategie besessenen Naziseite, sondern ist Stellungnahme der Gesellschaft Schweiz-Palästina, deren Vorsitz eine grüner Nationalrat inne hat.

5 Antworten zu “Schweizer Antisemiten reden Klartext”

  1. alibaba sagt:

    Das steht nicht auf einer von Geostrategie besessenen Naziseite, sondern bei der Gesellschaft Schweiz-Palästina?
    Wo ist da der Unterschied?

  2. Sergej sagt:

    Da bin ich gespannt welche Hilfe leistet die Schweiz, wenn die Araber Israel vernichten und 6 Mi. Menschen Zuflucht in Europa suchen werden. Wie sich die Schweiz 1939/40 verhielt, haben die Juden nicht vergessen. Daher lieber wäre für die Schweizer die Klappe halten.

  3. Paul13 sagt:

    Schaurig!!!

  4. max sagt:

    Vielleicht sollte sergej die Gesellschaft Schweiz-Palästina, eine linke Organisation, nicht mit der Schweiz gleichsetzen. Oder spricht Norman Paech vielleicht auch ffür Deutschland? Der billige Hinweis auf die Schweis während des zweiten Weltkriegs zeugt auch mehr von Nachplappern, als Wissen.

  5. lister sagt:

    Man muss sich als Schweizer fremdschämen, für diesen Antisemiten und dummschwätzer Namens Daniel Vischer aus dem linken Lager!

    Der hatte sich schon damals, nach der Abstimmung für das Verbot der Minarette stark dafür gemacht, dass das Verbot wieder Rückgängig gemacht werden sollte. So agieren linke Antidemokraten…

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