taz-Chefin sprengt Antisemitismus-Veranstaltung

27. April 2010, von Arvid Vormann

Heute lud die Jüdische Gemeinde zu einer Podiumsdiskussion: “Ist Antisemitismus wieder salonfähig?”, und der Salon in der Neuen Synagoge füllte sich prompt mit Antisemiten.

Der Andrang war groß und die Antisemiten machten nur einen kleineren Teil des Publikums aus. Doch sie verteilten sich, einer vor allem an amerikanischen Universitäten vielfach erprobten Strategie folgend, überall im Saal und blieben incognito, bis die Veranstaltung begonnen hatte. Dann aber, Lala Süsskind hatte gerade ihre kurze Einleitung beendet, erhoben sie sich unisono von ihren Sitzen, störten lautstark und hielten in Anspielung auf den kürzlich in der taz erschienenen antisemitischen Artikel “Pilgerfahrt nach Auschwitz” stolz Zettel vor sich mit der Aufschrift: “Wir sind alle Iris Hefets”.

Die Protestierer forderten, dass Hefets auf dem Podium teilnehmen dürfe. Der Vorschlag von Chervel, dass nach den Redebeiträgen eine offene Diskussionsrunde unter Beteiligung des Publikums und mithin auch von Frau Hefets stattfinden könne, wurde mit Geschrei beantwortet. Es entstand eine bewusst herbeigeführte, chaotische Situation. Kleinere Störergruppen verließen nach mehrmaliger, eindringlicher Aufforderung den Saal.

Als sich die Lage wieder etwas beruhigt hatte, fehlte Ines Pohl, die Chefredakteurin der taz.

Nach kurzer Unklarheit erfuhren die erstaunten Zuhörer vom Organisator Levi Salomon, dass Frau Pohl nun ebenfalls die Beteiligung Hefets’ auf dem Podium fordere und anderenfalls nicht an ihren Platz zurückzukehren gedenke.

Da tun sich Fragen auf. Kannte Frau Pohl die vorgesehene Besetzung des Podiums nicht? Natürlich kannte sie sie. Hat Frau Pohl also unter Einfluss der Protestierer gehandelt? Fühlte sie sich etwa bedroht? Wohl kaum. In der Synagoge gibt es viele Sicherheitsvorkehrungen und Polizei war vor Ort. Hat sie sich spontan solidarisiert? Möglich, aber warum bezog sie nicht weiter öffentlich Stellung, sondern stahl sich davon?

Es bleibt nur noch eine letzte Möglichkeit – die auch Thomas Schmid, der Herausgeber der “Welt”, als die wahrscheinlichste ansah: Die Chefredakteurin der taz hat von Anfang an mit den Krawallmachern gemeinsame Sache gemacht. Sie hat niemals beabsichtigt, sich der Diskussion zu stellen. Denn selbst wenn die Diskussionsleitung Hefets aufs Podium geholt hätte, wäre die Veranstaltung damit an ihr verfrühtes Ende gekommen; zum Einen, weil Hefets Krawall gemacht hätte, zum Anderen, weil wohl viele aus dem Publikum eine offene Antisemitin auf dem Synagogenpodium nicht geduldet hätten und gegangen wären.

Mit dem Ausfall von Pohl hatte die Runde ihre wichtigste Repräsentantin verloren, denn der Hefets-Artikel war der entscheidende Aufhänger für eine Diskussion, die über diesen Artikel hinausgehen sollte. Schmid und Casdorff hielten noch Beiträge, die aber ständig wieder von lauten Rufen und aufgeregt gestikulierenden Leuten unterbrochen wurden.

Für lebendige Illustration der Vortragsinhalte war jedenfalls gesorgt: Beim Thema jüdischer Antisemitismus erhoben sich immer wieder jüdische Antisemiten und brüllten. Als einmal die Rede auf muslimischen Antisemitismus kam, erhob sich ein einzelner muslimischer Antisemit und brüllte. Es war also immer was los, nur ein klarer Gedanke ließ sich nicht mehr fassen. Die offene Runde am Saalmikrofon war hingegen an Langeweile nicht mehr zu überbieten, weil abwegigste Beiträge, teilweise wohl auch in subversiver Absicht, langatmig vorgetragen wurden.

Bemerkenswert war, wie die Störer immer wieder auf ihre jüdische Identität pochten und vielleicht ein wenig irritiert waren, dass diese Masche bei dem anwesenden Publikum nicht so verfing wie gewohntermaßen beim Personal der Redaktionsstuben nicht nur der taz. “Ihr sprecht nicht für mich”, rief einer immer wieder, und mancher schaute sich ratlos an, denn dieses Ansinnen hatte ja niemand. Auch sonst kam die Message des Mummenschanzes nicht wirklich rüber. ‘Israel ist ganz ganz schlecht’, auf diese Kurzformel ließe sich alles Gesagte bringen.

Im Café Orange, gleich nebenan, da saßen sie anschließend und beglückwünschten sich. Eine Mittdreißigerin erzählt: “Die haben gesagt, ich fliege raus, wenn ich nicht still bin, dann habe ich irgendwann aufgehört und die haben mich in Ruhe gelassen. Die wissen ganz genau, dass sie ein Problem haben, wenn sie Juden rausschmeißen.”

Und ein unbeteiligter Journalist gibt seiner Kollegin in etwa folgende Einschätzung: “Ich fand ja auch, der Moderator hat das nicht so gut gemacht. Der war zu einseitig, immer auf der Seite der Israelbefürworter, und er hat die Gegner zu wenig zu Wort kommen lassen.”

Und schon sind alle Zutaten für ein deutsches Potpourri beisammen: einseitige Verteidiger Israels, jüdische Israelhasser als Kronzeugen und der beflissene Journalist, der sich in Äquidistanz übt und auch der totalen Negation ihre Redezeit gönnt. Erst recht in einer Synagoge, oder?

115 Antworten zu “taz-Chefin sprengt Antisemitismus-Veranstaltung”

  1. Abraham Melzer sagt:

    Danke für diesen wunderbaren Artikel.

  2. gegenkritik sagt:

    Der Melzer liest was von jüdischen Antisemiten und prompt steht er auf der Matte. Was ein Schmock, der sollte lieber lernen, endlich Cato von Cicero zu unterscheiden.

    Warum hat die Jüdische Gemeinde eigentlich nicht ihr Hausrecht wahrgenommen und die Antisemiten vor die Tür gesetzt? Und wenn die Störenfriede zetern, hilft man eben ein wenig unsanfter nach.

  3. Zagreus sagt:

    Rechter Antisemitismus ist bekannt und jeder halbwegs vernünftige Mensch geht diesen leuten aus dem Weg; Christlicher Antisemitismus gibt es sicherlich auch noch irgendwo, tritt aber zumindest für mich nicht mehr signifikant in Erscheinung.
    Linker Antisemitismus hingegen ist schon längst wieder Saloonfähig geworden – und hat sich mit dem Dritten im Bunde, dem Muslimische Antisemitismus, zu einer unheiligen Allianz verbunden.

    Man sollte nicht vergessen, dass auch der Antisemitismus der Nationalsozialisten partiell sich aus revolutionär-antikapitalistischen Quellen ebenfalls speiste und in den 20. & 30. Jahren des 20. jahrhunderts durchaus auch gerade in linken und alternativen Strömungen stark verbreitet war.

  4. Humanist sagt:

    beinahe täglich erfahren wir, daß die erschlichenen freunde israels die meinungsfreiheit zerstören. da dies keine ausnahme ist, habe ich keinen zweifel, daß sie, so sie nur könnten, eine diktatur installieren würden, um auf diese weise das ihrer meinung nach absolut böse, den angeblichen antisemtismus, zu verhindern, oder kurz: der gute zweck heiligt alle mittel, das motto aller diktatoren.

    nichts leichter, als alibis für eine diktatur zu finden. das böse kommt meist im gewande des guten daherstolziert. aus der geschichte einfach nichts gelernt. diese pseudoveranstaltung hätte ich auch gestört.

    die erschlichenen freunde israels kann man schnell entlarven: immer wenn sie den israelkritiker als “antisemiten” denunzieren, was natürlich immer fall ist, wollen sie nichts anderes sagen als: wir sind nicht bereit, uns mit inhalten auseinanderzusetzen, was heißt, die frage von falsch und richtig, berechtigt oder nichtberechtigt zu stellen, oder noch kürzer: argumente zählen bei uns nicht. da wir zudem keine argumente haben, denunzieren wir die person des kritisierenden selbst: denunziation statt argumentation: das argumentum ad personam bzw hominem, das übelste mittel in der diskursiven auseinandersetzung

    damit teilen sie unmißverständlich mit: wir arbeiten nur mit mitteln unterhalb der gürtellinie. und jeder diktator bedient sich, wie erwähnt, dieses mittels: wer nicht für uns ist ist gegen uns und gehört entfernt: entweder- oder. wer den sozialismus kritisiert, ist konterrrevolutionär und kollaboriert mit dem feind. das spiel ist immer das gleiche und denkbar simpel

    wer sich solcher mittel bedient, bestätigt damit nur, was der israelkritiker kritisiert: den unmenschlichen umgang mit dem anderen. er ist lediglich die außenstelle der israelischen politik. indem er sich den vermeintlichen antisemiten vom hals schaffen möchte, bestätigt er nur dessen befürchtung

  5. mehrdad sagt:

    genauso wie steuerberater steuerhinterzieher seien können, können auch juden antisemiten sein.

    typen wie finkelstein, “die tochter”, hefets, ein gewisser salzdieb*gg* und ihre lackaien, die ohnehin die besten kumpel und quellen der rot-braunen nazis sind, verdienen es, in der jüdischen gemeinschaft als spinner zu gelten und nur bei ahmadinejad&co. beliebt zu sein.

  6. Humanist sagt:

    korrektur:

    indem er sich den vermeintlichen antisemiten vom hals schaffen möchte, bestätigt er nur die legititmität seiner kritik, nämlich die existenz eines kritikwürdigen sachverhalts

  7. Matthias sagt:

    Die Veranstalter wollten über einen Artikel Hefets diskutieren, aber keinesfalls mit Frau Hefets selbst? Wie absurd. Da hat der ganze Mummenschanz ja überhaupt erst angefangen.

    Warum muss das immer so albern sein? Warum kann an sich nicht mal zusammensetzen und reden?

  8. Krautsalat sagt:

    Hier eine eeeetwas objektivere und nicht ganz so suggestive Darstellung, verglichen mit dem oben stehenden billigen Propagandaartikel:

    http://www.domradio.de/aktuell/artikel_63565.html

    28.4.2010

    Deutsche Medien und Israel
    Eklat bei Diskussion der Berliner Jüdischen Gemeinde

    Eine Podiumsdiskussion der Berliner Jüdischen Gemeinde über den Umgang deutscher Medien mit Israel und Antisemitismus hat am Dienstagabend zu einem Eklat geführt. Im Mittelpunkt stand ein israel-kritischer Artikel in der „tageszeitung“ und ein Sprechverbot für die Autorin auf dem Podium.

    Nach dem Grußwort der Gemeindevorsitzenden Lala Süsskind forderte die Gruppe „Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost“ lautstark und mit kleinen Plakaten, die umstrittene Autorin Iris Hefets solle auf dem Podium gehört werden. Nachdem die Veranstalter dies ablehnten, verließ die als Diskussionsgast eingeladene Chefredakteurin der Berliner „tageszeitung“ Ines Pohl das Podium.

    Hefets’ Artikel war Anfang März in der „tageszeitung“ erschienen und Anlass für die Diskussionsveranstaltung. Darin nennt die in Israel geborene Autorin das in ihrem Heimatland übliche Gedenken an den Holocaust ein „Evangelium von Auschwitz“ und behauptet, Israel instrumentalisiere diesen „Shoah-Kult“ zur Legitimierung einer menschenrechtsfeindlichen Politik.

    Die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde, Süsskind, lehnte eine Stellungnahme von Hefets im Rahmen der Diskussionsveranstaltung mit der Begründung ab: „Ich muss Anti-Juden hier kein Forum bieten.“ Daraufhin verließ „tageszeitung“-Chefredakteurin Pohl das Podium. „Wenn der Wunsch, eine kritische Autorin zu Wort kommen zu lassen, so massiv angegriffen wird, muss ich leider gehen“, sagte sie.

  9. Emil Ule sagt:

    Würde die taz jemandem ein Forum geben, der allen Ernstes behauptet, alle Linken würden von Nordkorea aus gesteuert und hätten nichts anderes im Sinn, als den Rest der Menschheit am nächsten Baum aufzuhängen? Doch eher nicht, oder? Sie würden allerhöchstens den Idioten einladen, der den Unsinn dieses Verrückten gedruckt hat und ihn fragen, warum er das macht. Denn einen Rassisten zu fragen, warum er ein Rassist ist, ist so blödsinnig, wie Frau Merkel zu fragen, warum sie so vollständig ungeeignet zum Kanzlerdasein ist. That’s all. Wer den Kommentar von Frau Hefets gelesen hat, sollte gemerkt haben, dass sie hier bewusst Dinge vermengt, die miteinander nichts zu tun haben um damit Leute zu verunglimpfen, die nichts anderes machen, als jeder andere auch.
    Natürlich fahren jüdische Kinder nach Auschwitz. Genauso wie deutsche auf Friedhöfe gehen oder Ahnenforschung betreiben. Nur die Juden dürfen das nicht? Nein, ihr Juden, ihr dürft nicht nach Auschwitz, und wenn da dreiviertel eurer Familie umgekommen ist. Nein. Bloss nicht. Frau Hefets hält das sonst für eine Ersatzreligion.
    Wie krank ist das nur.

    Dass die taz den Kommentar veröffentlicht hat, OK. Kommentare sollen polarisieren, das ist in Ordnugn. Aber dass sich Frau Pohl dann klammheimlich verabschiedet, bedeutet, dass es sich hier gerade nicht um einen Kommentar, also einseitigen Diskussionbeitrag handelt, sondern um offizielle Redaktionslinie. Und das ist wirkich bedenklich. Das bedeutet nämlich, dass der Antisemitismus – die Verteufelung der Juden, nur weil sie Juden sind – bei der taz Linie ist.

    Bäh, schmeckt das widerlich braun.

  10. Taz missbraucht Gastfreundschaft der Jüdischen Gemeinde zu Berlin für antizionistische Propaganda « Clemens Heni sagt:

    […] wie sie sich verhalten und mit wem sie in einer Synagoge diskutieren sollen und worüber. Wadinet hat den Skandal dokumentiert und achgut titelt treffend: „Sieg Heil, Frau […]

  11. Rübezahl sagt:

    @Emil Ule

    So ein Quatsch. Iris Hefets hat einen politischen Diskurs auseinander genommen, vielleicht etwas einseitig. That’s all. Das hat mit Rassismus genau so wenig zu tun wie mit Deinem Beispiel “Nordkorea”. Welch ein Unfug

  12. Zagreus sagt:

    “Die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde, Süsskind, lehnte eine Stellungnahme von Hefets im Rahmen der Diskussionsveranstaltung mit der Begründung ab: „Ich muss Anti-Juden hier kein Forum bieten.“ ”

    Der Punkt ist doch, daß ein Veranstalter zu einer Diskussion einladen kann, wenn er will. Es wird auch sonst anenthalben Texte & sonstige Äußerungen diskutiert, ohne dass diejenigen, die sie verfassten dabei sein müßten. Ein text steht erst einmal wie jedes Werk für sich alleine, nachdem der, hier *Schreiberling*, es veröffentlicht hat.
    Kommt denn die TAZ z. B. auf die Idee mit dem NPD-Abgeordneten Pasteur zu disktieren, wenn der seine ‘Ansichten’ über die Reichskristallnacht und ihre Ursachen losgelassen hat im Schweriner Landtag, oder diskutiert sie da auch dessen ‘ergüsse’ so ganz ohne ihn und denkt nicht mal im entferntesten daran, ihm ein Forum zur Stellungsnahme in ihrer Zeitung zu bieten?
    Niemand muss jemanden in einer Veranstaltung, die man ausrichtet, einladen und mitdiskutieren lassen – der Veranstalter hat das recht auszuwählen und niemand muss generell an einer diskussion teilnehmen.
    WAS aber bezeichnend ist, daß sind Leute die mit der Absicht eine Diskussion, also die freie meinungsäußerung von anderen leuten, zu unterbinden erst zu einer Diskussion gehen, wie eben hier in dieser veranstaltung.
    Das ist keine Form des prodests, dass sit erst einmal anderen menschen das menschenrecht auf freie Meinungsäußerung abzusprechen, indem man mit voller Absicht zu einer Veranstaltung hingeht, um diese niederzuschreien.
    Gerechtfertigt wird dann das Ganze mit irgendeinem Gut wie *unmenschliches Verhalten Israels* usw…. von Leuten, die Schwierigkeiten haben Israel überhaupt auf der Landkarte zu finden, geschweige denn die verwickelten Schwierigkeiten, Interessen und Parteiungen aller Seiten zu würdigen. Vor einigen Jahrzehnten schrie man für PolPot oder Che oder hielt die Mao-Bibel hoch, nun schreit man für das *Existenzrecht* der Palästinenser, vorzugsweise der Hamas – und wie man nicht erkennen wollte, dass man sich mit Mao, PolPot und Che sich mit Mördern, ja massenmördern eingelassen hat, so drückt man bei der Hamas auch alle Augen zu.
    Frau hefet hatte ihr Forum in der TAZ, andere wollen über den Artikel und ohne sie diskutieren, und sie kann wiederum in der TAZ ihr Anliegen verbreiten – aber andere aktiv daran zu hindern bei einer diskussion zu Wort kommen zu lassen, zeigt vor allem eines: die Unmenschlichkeit dieser Personen, die sich wähnen im Besitz der Wahrheit zu sein und deshalb anderen eines der grundsätzlichsten Menschenrechte absprechen zu dürfen.
    Ob Fr. Hefet eine Rassistin oder eine Antisemitin ist oder nicht, daß kommt dabei immer auf die Definition darauf an, die gerade beim Begriff *Rassismus* mittlerweilen sowieso praktisch nur noch rein willkürlich ist in seiner Verwendungsvielfalt. Eine Antsemitin ist sie in meinen Augen oder nach meiner Definition, weil ihr Artikel nicht einfach nur pointiert eine Argumentationsseite herausstreicht und somit zu einem Diskurs provoziert, sondern weil er in seiner Einseitigkeit zu einem maßlosen Israel- und Juden-gebashe verkommen ist – dabei hat ihre grundsätzliche Idee, nämlich das sich über dem Gedenken besondere Ereignisse wie z. B. Völkermorde Kulte entstehen, die (semi-)religiöse Züge für Teile der Nachkommen annehmen können, durchaus einiges für sich.

  13. Thomas Hem sagt:

    Das gestrige antidemokratische Agieren der Israelhasser spricht für deren antidemokratische und antisemitische Grundhaltung.
    Ich war selbst Zeuge der Ereignisse, die ganz offensichtlich eine billige Inszenierung der Israelhasser war, um mit Krawall eine sachliche Debatte zum Thema zu verhindern.
    Mich erinnert solch ein Agieren an SA-Methoden!

    Positiv sei vermerkt, dass das Randalekonzept von Frau Pohl und ihren Mitaktivisten nur zum Teil aufging, weil der Großteil des Publikums sich nicht auf die zahlreichen billigen Provokationen der Krawallmacher einließ und es so dem Podium ermöglichte, die Diskussion stattfinden zu lassen.

    Frau Pohl und ihre Komplizen haben sich mit ihrer Teilnahme an diesem inszenierten antisemitischen Krawall in einer Berliner Synagoge selbst offen als Israelhasser geoutet und sich (und die taz) damit vollkommen diskreditiert.

  14. vivacolonia sagt:

    @Domradio Köln als Quelle anzugeben, ist ja nun wirklich ein Witz.
    Neben Mixa gibt es nur einen größeren Judenhasser bei den katholischen Bischöfen. Vor dem Dom agitiert der “Israelkritiker” Hermann schon jahrelang….

  15. Humanist sagt:

    hier sind offenbar lauter autisten am werk, die sich nur selbst bestätigen möchten. da die veranstaltung eine farce war, fühlen sie sich zudem zu ständigen selbstrechtfertigungen genötigt. diese autisten sind im wahrsten sinne des wortes auf den hund gekommen: sie können nur noch in pawlowschen reflexen reagieren: der eine sondern speichel ab, der andere “judenhasser”.

  16. Backpfeife sagt:

    @Humanist

    Genauso ist es. Siehe nur den total selbstreferenziellen Post von ,Vivacolonia': Weil die ,Klagemauer’ (auf die sie anspielt, wie aber nicht unbedingt alle Aussenstehenden wissen) angeblich antisemitisch sei und – bis vor kurzem – vor dem Kölner Dom stand, muss Domradio antisemitich sein. Pawlow eben.

    Hahahaha, selten so gelacht… Ähnlich wie über die abstrusen Texte, in denen etwa Monika Schmitz seit Jahr und Tag ellenlang bei ,honestly concerned’ oder ,die juedische.at’ über die Klagemauer klagt. Persönliche Diffamierung und unautorisierte Bilder inbegriffen. Es mag ja sogar sein, dass einzelne Aspekte an dem Ding vielleicht kritik

  17. Backpfeife sagt:

    @Humanist

    Genauso ist es. Siehe nur den total selbstreferenziellen Post von ,Vivacolonia': Weil die ,Klagemauer’ (auf die sie anspielt, wie aber nicht unbedingt alle Aussenstehenden wissen) angeblich antisemitisch sei und – bis vor kurzem – vor dem Kölner Dom stand, muss Domradio antisemitich sein. Pawlow eben.

    Hahahaha, selten so gelacht… Ähnlich wie über die abstrusen Texte, in denen etwa Monika Schmitz seit Jahr und Tag ellenlang bei ,honestly concerned’ oder ,die juedische.at’ über die Klagemauer klagt und jammert. Persönliche Diffamierung des Vernantwortlichen und unautorisierte Bilder inbegriffen. Es mag ja sogar sein, dass einzelne Aspekte an dem Ding vielleicht kritikwürdig gewesen sein mögen. Aber angesichts des systematischen, besessen-aggressiven Geheuls darüber hat sich längst auch der letzte, vielleicht in der Vergangenheit irgendwann mal berechtigte Aspekt der Kritik daran längst abgeschliffen und abgetragen.

    Was übrig bleibt, ist ein kleines Häufchen verbissener und verbiesterter Ideologen, die ungefähr folgendem Glaubenssatz anhängen: “Wer Israel kritisiert, der frisst auch kleine Kinder.”

    Nur, dass die ausserhalb ihrer Sekten-Ränge inzwischen niemand mehr ernst nimmt. Oder höchstens noch als lästig empfindet…

  18. Leiba Bronstein sagt:

    Lieber “Humanist” Sie tun gerade das, was Sie den anderen vorwerfen wollen. Sie schreiben lange und, entschuldigung, ziemlich blöde Kommentare, und wenn keiner Sie ernst nimmt, fingen Sie an ungeniert zu trollen – andere als “autisten” zu bezeichnen und zu beleidigen. (Das mit der “pawlowschen reflexe” war eine Beleidigung).
    Ziehen ruhig weiter, lieber Trollchen. Hier wird nicht gefuttert.

  19. Backpfeife sagt:

    @Leiba Bronstein

    Ah ja? Das entscheiden natürlich Sie. Klarer Fall….

  20. Leiba Bronstein sagt:

    Nein, “Backpfeife”, das entscheidet der gesunde Menschenvertand. Lesen Sie bitte den letzten Kommentar von “Humanist” aufmerksam auf. Der ist eindeutig damit beleidigt, dass keiner Ihm ernst nimmt und versucht es nun damit die andere zu beleidigen.
    Klarer Fall…

  21. Parsa Kakashanian sagt:

    Gottchen, ist das alles wieder peinlich. Solange sich zivilisierte Menschen mit Sprechverboten und Podiumsblockaden lächerlich machen, gibt es in diesem glücklichen Land echt keine anderen Probleme.

    Hefets lebt seit 8 Jahren in Deutschland. Sie hätte wissen müssen, dass sie mit bestimmten Begriffen Reflexe auslöst. Trotzdem bizarr wie diese Aufregungskampagnen immer wieder auf re:start gesetzt werden. “Schlimmster antisemitischer Artikel seit 1945″. Holy crap. Die Frau hat eine Meinung geäußert, die niemand teilen muss. Aber hat sie irgendwo zu Mord, Totschlag, Vernichtung oder Genozid aufgerufen? Nee, hat sie nicht. Kann man da auch nicht reininterpretieren – nicht mal mit ganz viel Boshaftigkeit. Warum also dieses blindwütige Gehetze von Antisemitismus, Hass, Rassismus, Propaganda, suggerierte NS-Nähe? Wer hat euch in’s Hirn geschissen?

  22. Parsa Kakashanian sagt:

    Janz besonders putzig is, dass die selbsternannte Pro-Israel-Fraktion einen zentralen Wahnsinn mit den wahren Antisemiten teilt. So wie letztere überall Juden am Werk vermuten, fantasieren jene überall Antisemiten herbei. Klar, die deutsche Mainstreampresse: durchsetzt mit Antisemiten! Die taz – der Stürmer von links. Und natürlich – tata! – das Domradio! Eine Bastion, kontrolliert vom Erzantisemiten der Diözese. Und zombie-like bläst diese antisemitische Internationale zum Dauerangriff auf Israel! Ob FAZ oder Hamas, allet dat gleiche. Die antisemitische Weltverschwörung halt. Aufgedeckt nur und exclusiv: bei achgut, wadiblog, liza und den angeschlossenen Funkhäusern. Wir sind die Guten, ja – kein Scheiss! – wir meinen dat auch so.

    Dabei werden diese sinnlosen dummdumm Diskussionen von durchaus aufgeklärten Individuen geführt, die sonst sehr rational argumentieren. Aber beim Thema Israel drehen alle am Rad. Nee, mit Rationalität hat das nix mehr zu tun. Eine Glaubensfrage. Und sag, wie hältst Du`s mit Israel?

  23. Antifo sagt:

    Kürzlich gab es auch einen Artikel, in dem Julia Seeliger die Hand in Richtung islamischer Intellektueller ausstreckte, indem sie darüber schrieb, wie normal es doch sei, wenn ein Mann es mit mehreren Frauen treibt:

    http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/meine-wg-ist-meine-familie/

    Das alles zeigt aber lediglich, daß sich die taz um neue Leser bemüht. Die Auflage ist am Sinken und irgendwie müssen sie ja reagieren. Allein auf staatliche Subventionen (siehe URL) will man sich eben nicht verlassen.

  24. egal sagt:

    Wer Israel dämonisiert, spielt nur Antisemiten in die Hände.
    Lehren aus dem Holocaust

    KOMMENTAR VON ALEXANDER HASGALL

    Er vergleicht schon mal israelische Armeedrohnen mit den Vergasungswagen der Nazis oder solidarisiert sich mit der libanesischen Hisbollah. Zu denen, die ihn am eifrigsten verteidigen, gehört die rechtsextreme deutsche Nationalzeitung, Historiker wie Peter Novick dagegen nennen seine Texte “Müll”. All das sind gute Gründe, dem amerikanischen Publizisten Norman Finkelstein den Auftritt in den Räumen einer Kirche oder linker und grüner parteinaher Stiftungen zu verwehren. Denn Meinungsfreiheit bedeutet nicht, dass man verpflichtet ist, jedermann eine Plattform zu bieten

    Doch Finkelstein spielt, wie viele seiner Mitstreiter, die Rolle des “jüdischen Israelkritikers”, die für Teile der deutschen Medien, der Forschung und der Politik nützlich ist, bestätigt sie doch die Legende, dass man Israel als Deutscher nicht kritisieren dürfe. Dafür erhält Norman Finkelstein im Ausland eine Aufmerksamkeit, die ihm in seiner Heimat verwehrt bleibt – das verbindet ihn etwa mit dem Historiker Ilan Pappe, der in Israel kaum wahrgenommen wird. Bei Finkelstein, der den Missbrauch des Holocaust anprangert, führt das zu dem Paradox, dass er selbst dieses Verbrechen der Nazis benutzt, um öffentliche Aufmerksamkeit zu erlangen. Zugleich werden “jüdische Israelkritiker” wie er von ihren Fans instrumentalisiert. Nur wenige dürften sich dabei je ernsthaft mit deren Texten beschäftigt haben, denn sonst würden sie sehen, wie oft hinter lauter antiisraelischer Polemik der Inhalt auf der Strecke bleibt.

    Das gilt auch für Iris Hefets, die in der taz (9. März) einen “Schoah-Kult” beklagte, der die deutsche Politik in ihren Bann geschlagen habe.

    Hefets Kernthese lautet, dass man sich aufgrund des Holocaust in Deutschland nicht traue, Israel offen zu kritisieren. Um zu belegen, dass dies jeder Grundlage entbehrt, genügt die regelmäßige Lektüre deutscher Tageszeitungen; auch auf die jüngsten kritischen Äußerungen der deutschen Kanzlerin zum Siedlungsbau sei hier verwiesen.

    Zwar stimmt es, dass man öffentliche Kritik an Israel hierzulande vorsichtiger äußert als andernorts und sich, wenn auch nicht immer, einseitiger Feindbilder enthält. Dies ist aber zu begrüßen. Dass die andernorts populäre Dämonisierung des jüdischen Staates meist antisemitische Konnotationen aufweist, lässt sich kaum bestreiten. Das zeigt sich an vielen antiisraelischen Karikaturen, Texten oder gar Filmen, in denen antisemitische Stereotype wie das vom Kindesmörder oder vom Weltbeherrscher aufgegriffen werden: diese Propaganda ist weltweit verbreitet

    Hefets ist nicht an einer ernsthaften Auseinandersetzung mit dem Gedenken an die Schoah gelegen, vielmehr lässt sie ihren antiisraelischen Gefühlen freien Lauf. Dabei ist eine differenzierte Auseinandersetzung über die Frage, wie angemessen an die Schoah erinnert werden kann, durchaus notwendig.

    Wer aber das Gedenken an die Schoah pauschal als irrationalen Kult abstempelt, der beleidigt nicht nur das Andenken an die Opfer, sondern darf sich nicht beklagen, wenn er Applaus von Revisionisten jeder Couleur bekommt.

    http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/lehren-aus-dem-holocaust/

  25. egal sagt:

    taz-Chefin brüskiert die Jüdische Gemeinde

    Es war wie im Theater. Ines Pohl hat es hinbekommen, vor einer Diskussion zu kneifen und dabei als Mutter Courage abzugehen! Sie hatte der Zusammensetzung des Podiums und der Fragestellung des Abends zugestimmt, nun musste es wirken, als hätte sie die Jüdische Gemeinde von vornherein übertölpeln wollen. Thomas Schmid sprach es aus: “Das war doch inszeniert.” So produziert man als Journalist seine eigene Realität.

    http://www.perlentaucher.de/blog/142_taz-chefin_brueskiert_die_juedische_gemeinde

  26. Ach So sagt:

    Ach so? Und die Pro-israel-Sekte, die hat nichts inszeniert?

  27. Jürgen Jung sagt:

    Aufgemerkt, ihr paranoiden Antisemitismus-Witterer,
    hier ein Zitat des euch sicherlich bestens bekannten, üblen israelischen Antisemiten und jüdischen Selbsthassers Martin Buber aus der Januar-Februar-Ausgabe 1961 der hebräischen Zeitschrift “Ner” (Kerze) :
    „Nur eine innere Revolution kann die Kraft haben, unser Volk von seiner mörderischen Krankheit grundlosen Hasses zu heilen. Sie wird zwangsläufig unseren vollständigen Untergang hervorrufen. Dann erst werden die Alten wie die Jungen in unserem Land erkennen, wie groß ihre Verantwortung für das Elend der arabischen Flüchtlinge ist, in deren Städten wir Juden angesiedelt haben, die von weit her gebracht wurden; deren Häuser wir geerbt haben, auf deren Feldern wir jetzt sähen und ernten; deren Früchte aus Gärten und von Weinbergen wir einsammeln; und in deren Städten, die wir geraubt haben, wir Häuser der Erziehung, wohltätiger Einrichtungen und des Gebets errichten, während wir herumreden und davon faseln, dass wir „das Volk des Buches“ und „das Licht der Völker“ seien.“
    Nichts wesentlich anderes haben die revisionistischen Historiker Israels später dann, ab Anfang der 80er Jahre, detailliert empirisch nachgewiesen. Aber als Antisemitimus-Witterer müssen unsere blinden Israel-Freunde all diese erdrückenden Fakten ja nicht zur Kenntnis nehmen – du heilige Einfalt! Zum Glück durchschauen immer mehr Menschen diesen leider sehr gefährlichen Schwachsinn, der v. a. hierzulande die Antisemitismuskeule schwingend jede offene Diskussion über Israel unmöglich macht.

  28. Zahal sagt:

    Jürgen Jung sagt:

    29. April 2010 um 2:32

    Auch Buber hat nur eine Einzelmeinung und die ist tendenziell selbstkritisch, wie übrigens viele jüdische Stimmen, die die Schuld immer nur bei sich suchen, Fremdeinwirkungen aber ausblenden. Woher soll denn dieser “grundlose” Hass kommen? Bei dieser Art Hass wäre doch auch Deutschland nicht ganz unbeteiligt oder? Ich bestreite diesen Hass, er exististiert so nicht. Sondern er liefert den Deutschen nur wieder ein weiteres Motiv, antijüdische Ressentiment zu pflegen, die heute anscheinend wieder salonfähig sind, dazu bedarf es nur, die Kommentare großer Onlinzeitungen zu lesen und registrieren.

    Allein schon seine Beschreibung entspricht nicht den Tatsachen, denn “Palästina” war alles andere als fruchtbar und dicht bevölkert, abgesehen davon, daß die arabischen “Führer” die meisten Flüchltinge selbst verschuldet haben, weil sie sie aufforderten zu gehen, um den Disput militärisch erledigen zu können, dazu bedarf es u. A. nur die Reisebeschreibungen eines Mark Twains, der um 1860 bis 70 das Land besucht und bereist hat.

    Ein paar Beispiele?
    “Im größeren Teil Palästinas scheinen die Ruinen umfangreicher zu sein als die bewohnten Häuser.” J.S.Buckingham 1816 in ‘Travels in Palestine” /WS/

    „das einstmals bewohnte Gebiet zwischen Hebron und Bethlehem ” sei nun verlassen und öde … „mit verfallenen Orten.” Auch in Jerusalem seien “die Häuser in einem verfallenen und ruinösen Zustand.” S. Olin 1843 in “Travels in Egypt, Arabia Petraea and the Holy Land”

    Ein deutschsprachiges Nachschlagewerk, das zu Beginn des 19. Jahrhunderts veröffentlicht wurde, beschrieb Palästina als „verwüstet und durch­zogen von arabischen Räuberbanden“ /Be/_S.164_ (Brockhaus, Allg. deutsche Real-Enzyklopaedie, 7. Ausg., Leipzig, 1827, Bd. VIII, S. 2, S. 438 f.).

    Im 18. Jahrhundert beschrieb ein französischer Autor und Historiker Palästina als „das zerstörte und verwüstete Land … Der Reisende trifft auf nichts anderes als auf Häuser in Trümmern, nutzlos gemachte Zisternen und verlassene Felder“ /Be/_S.164_(Count Constantine Francois Volney, Travels Through Syria and Egypt in the Years 1783, 1784, 1785, London 1788, vol. 2, S. 164).

    „In den zwölfeinhalb Jahrhunderten zwischen der im 7. Jh. erfolgten Eroberung durch die Araber und den Anfängen der jüdischen Rückkehr in den 80er Jahren des 19. Jh. lag Palästina wüst da. Seine alten Bewäs­serungskanäle und -anlagen waren zerstört und die wunderbare Fruchtbarkeit, von der die Bibel sprach, war einer wüsten und öden Landschaft gewichen“ /Pr/_S.151_(aus Carl Hermann Voss: The Palestine Problem Today, Israel and Its Neighbors, Boston 1953).

    Um die Mitte des 19. Jahrhunderts schrieb der britische Konsul von Palästina folgendes: „Das Land ist zu einem Großteil unbesiedelt, und daher braucht es dringend eine Bevölkerung.“ /Be/_S. 164_(James Finn zum Earl von Ciarendon, 15. Sept. 1857).

    Ein britischer Archäologe schrieb, daß Palästina „keine Menschen hatte, um seine fruchtbare Erde zu bebauen“ /Be/_S. 164_(Thomas Shaw, Travels and Observations Relating to Several Parts of Barbary and the Levant, London, 1767, S. 331 ff.).

    „ein verfallenes Land “
    /WS/ W.C. Prime 1857 in “Tent Life in the Holy Land”

    “Die .. Türken … verwandelten es in Ödland … Die Beduinen selber, die seine Bewohner sind, … haben hier nichts erschaffen.” /WS/ Felix Bovet von seinem Besuch in Israel 1858 in “Egypt, Palestine and Phoenicia: A Visit to Sacred Lands”:

    11. Mark Twain über seine Palästinareise 1867 /Tw/

    Von allen Ländern mit öder Landschaft muß Palästina, glaube ich, der Gipfel sein. Die Berge sind kahl, sie haben stumpfe Farben, sie zeigen unmalerische Formen. Die Täler sind häßliche Wüsten, von einer schwachen Vegetation gesäumt … Es ist ein hoffnungsloses, ödes, verzweifeltes Land. Kleine Stücke und Flecken davon dürften jedoch im vollen Glanz des Frühlings sehr schön sein, und um so schöner durch den Gegensatz zu der weiten Öde, die sie auf allen Seiten umgibt. Ich würde sehr gern die Ufer des Jordan und Sichem, Esdrelom, Ajalon und die Grenzgebiete von Galiläa im Frühling sehen – aber selbst dann würden diese Stellen als bloße Spielzeuggärten erscheinen, in weiten Abständen hineingepflanzt in die Wüste einer grenzenlosen Verlassenheit.

    Palästina sitzt in Sack und Asche. Über ihm brütet der Bann eines Fluches, der seine Felder hat verdorren lassen und seine Tatkraft gefesselt hat.

    Die Bevölkerung (von Endor) zählt 250 Köpfe, von der mehr als die Hälfte in Höhlen im Felsen lebt … Der Berg ist kahl, felsig und abstoßend. Kein Grashalm ist zu sehen und nur ein einziger Baum. Das ist ein Feigenbaum .. zwischen den Felsen an der Öffnung der schaurigen Höhle..

    “Das Land ist leer und verwüstet und ohne Einwohner”
    schreibt Samuel Manning 1874 in ‘Those Holy Fields” /WS/

    dass er in Israel “erbärmliche Verwüstung und Vernachlässigung” sah und daß es “jetzt fast verlassen” ist, schreibt S C Bartlett 1879 in “From Egypt to Palestine” /WS/

    Judäa sei so verwüstet menschenleer, daß er “meilenweit keine Anzeichen von Leben oder Besiedlung gesehen habe, berichtet der englische Geograph Arthur Stanley 1881 in “Sinai and Palestine” /WS/

    Anscheinend hat sich Buber damit selbst nicht beschäftigt, denn das sind Tatsachen, erst mit der Einwanderung der Juden kan das Land langsam wieder zur Blüte und die Araber aus den benachbarten Staaten kamen, um am Wohlstand teilzunehmen.

    Ein Araber, der im Exil lebende Abdel Razek Kader, bestätigte diesen Befund 1969: „Um die Jahrhun­dertwende war Palästina nicht mehr das Land, darin Milch und Honig fließt (. . .) sondern eine arme ottomanische Provinz, eine Halbwüste, wo es mehr Disteln gab als Blumen. An der Mittel­meerküste und in der südlichen Hälfte des Landes gab es nichts als Sand, und die Sümpfe in den Ebenen waren Brutstätten für Malaria, welche die spärliche halbnomadische Bauernbevölkerung dezi­mierte, die sich an die kahlen Berghänge klam­merte.“ Siehe auch /Palästina-Landbesitz: / 12. Die Nationalisten …

    Die demographische Entwicklung Palästinas seit dem Niedergang des Osmanischen Reiches fasste Carl H. Voss, der damalige Vorsitzende des American Christian Palestine Committee, im Jahre 1953 wie folgt zusammmen:
    “Die arabische Bevölkerung war klein und begrenzt, bis die jüdische Wiederbesiedlung das Land wieder fruchtbar machte und Araber aus den Nachbar­ländern anzog. Als 1882 die organisierte jüdische Besiedlung begann, lebten weniger als 150.000 Araber im Land. Die große Mehrzahl der Araber in den letzten Jahrzehnten waren vergleichsweise Neuankömmlinge – Neueinwanderer oder Nach­kommen von Personen, die in den vergangenen 70 Jahren nach Palästina eingewandert waren” /Pf/ S.146, aus Voss, Carl H.: The Palestine Problem Today. Israel and Its Neighbours, Boston 1953, S.13

    Der Bericht der Königlich-Britischen Palästina-Kommission zitiert aus einer Beschreibung der Küstenebene von 1913: “Die Straße von Gaza nach Norden bestand in einer Art Trampelpfad, der allenfalls im Sommer und auch dann nur für Kamele und Karren passierbar war … bis [zu dem jüdischen Dorf] Yabna [Yavne] waren nirgends Orangen- und Obsthaine oder Weinberge zu sehen … Die Häuser bestanden aus Lehm. Sie waren fensterlos … Es gab nur einfache Holzpflüge … Die Ernteerträge waren außerordentlich gering … Die Hygieneverhältnisse im Dorf waren unaussprech­lich. Es gab keine Schulen … Der westliche Teil, der sich zum Meer hin erstreckt, war sozusagen Wüste … Hier lagen kaum Dörfer, und wenn, wohnten nur noch wenige Menschen dort. Allenthalben stieß man auf die Überreste früherer Dörfer, die wegen der allgegenwärtigen Malaria von ihren Einwoh­nern verlassen worden waren” /Ba/ S.55-6 (Bericht .. S.233).

    Ist also nichts mit Bubers Begründung……

    http://anti.blogsport.de/2009/01/27/nonie-darwish-schluss-mit-dem-fluechtlingsstatus-des-palaestinensischen-volkes/

  29. Mixa in den Mixer sagt:

    Pah, Kritik mit ellenlangen Zitaten totschlagen, das ist langweilich…

  30. Scheibenwelt-Golem sagt:

    Die offizielle Geschichtsschreibung seit 1945 bis zu 9/11 ist als einzige Darstellung wahr.
    Dieses Weltbild muss mit allen Mitteln in Ewigkeit aufrecht erhalten sowie jede Revision unterbunden werden!
    Revision ist etwas ganz Schlimmes und auf jedem Gebiet zu verbieten.

  31. Ruth sagt:

    “Pah, Kritik mit ellenlangen Zitaten totschlagen, das ist langweilich…”

    Womit deutlich wird, dass es keineswegs um das Belegen und Widerlegen von Argumenten geht, sondern darum durch Randale Spass zu haben.

  32. Zagreus sagt:

    “Pah, Kritik mit ellenlangen Zitaten totschlagen, das ist langweilich…”

    Nein, sonder das war die Widerlegung einer Aussage mithilfe von (historischen) Fakten. Es rückt etwas klar die Verhältnisse an land und Mensch, die geherrscht haben, als jüdische Siedler in der zweiten Hälfte des 19. Jh. in Palästina einwanderten und das Land wieder nach langer Zeit fruchtbar machten. Der Mythos des relativ dichtbesiedelten Landes, in dem ein friedliebendes muslimisches Landvölkchen fleissig über die jahrhunderte vor sich hinlebte bis die acht so bösen Juden aus Europa und Amerika kamen und ihr Land und ihr Häuser mit gewalt raubten, stimmt einfach hinten und vorne nicht. Politisch durch seine Schwarz-Weis-zeichnung mag es ja so manchen ansprechen, der idealistisch für das Gute der Welt kämpfen mag – aber solche Mythenentsprechen im Grund so gut wie niemals dem Bild, dass sich aufgrund der historischen Fakten ergibt – ud hier in diesem Fall so rein gar nicht.
    Gerade im Bereich der *Kolonialgeschichte*, speziell im Bezug auf den vorderen Orient, gibt es mehr als genug Mythen und Wunschträume, die von einer ‘unschuldigen, friedfertigen Urbevölkerung ausgeht und bösen Imperialisten, die alles nur kaputt machen und missbrauchen. Es sind ohne allem zweifel sehr viele Untaten von Europa aus ausgegangen, aber die Völker waren weder friedliebend noch unschuldig und nicht alles war schlecht, was aus Europa kam – z. b. in Form von medizin, Verwaltung und diversen techniken im Agrarsektor oder bzl. der Infrastruktur.
    Die Mythen über die friedliebenden orientalischen Völker speisen sich in Deutschland zumindest partiell auch aus den Kolonialträumen des Kaiserreiches, das sich als *Zuspätgekommenen* gerne den kolonialen Umgang der Engländer, Franzosen und auch Russen einseitig und polemisch als Unterdrückungsmaßnahmen unschuldiger Völker geiselte, um selbst so Anschluß und Einfluss in der orientalischen Welt zu bekommen. Beispiele dafür wäre der Umgang des Kaiserreiches mit dem osmanischen Reich in Bezug auf Bagdad-Eisenbahn und auf den Genozid an den osmanischen Armeniern. Aber auch der spätere Umgang mit der Palästinenser-Juden-Problematik speist sich aus einer ähnlichen herangehensweise, wie sie dann vor allem über die Nationalsozialisten betrieben wurde – nämlich den vielfältigen Versuchen der Stärkung von nationalistischen und islamistischen Strömungen der Islamischen Welt mithilfe von antisemitischen und antiimperialistischen Bildern, z. b. der kapitalistische Jude, der hinter dem Engländer steckt und diesen zwingt, das arme moslimische Volk auszubeuten und zu unterdücken, oder der böse imperialistische Engländer, der Juden ansiedelt, um den armen Moslimen ihr Hab und Gut wegzunehmen und das Land zu verderben, um so diese zum Kampf gegen die Allierten, vor allem gegen GB, anzustacheln. Das ist aber nicht einfach ‘nur’ von Diplomaten und Agenten betrieben worden, sondern wurde auch durch die Erzeugung einer entsprechenden Stimmung und entsprechender Bilder in den deutschen Medien kolportiert.
    Genau das aber griffen die sog. 68’er wieder auf, als sie den Mythos des armen, von seinem Land vertriebenen friedliebenden Palästinenser, der gegen die imperialistische Militärmaschine *Israel* ankämpft, konstruierten und installierten – die haben nicht im Nichts neu angefangen, sondern auf Denkschemata/Bilder zurückgegriffen, die bereits vorhanden waren in z. b. der deutschen Bevölkerung.
    Solche Bilder und Mythen sind einfach und bequem und eignen sich hervorragend zum polemisieren und politischen polarisieren – nur haben diese meist wenig mit einem nüchternen, sachlichen Umgang einer hochkomplexen Problematik, in der Grautöne vorherrschen, zu tun.

  33. Günter Schenk sagt:

    Allein die inflationäre Verwendung ANTISEMIT für jeden, der Kritik an Israel übt, für jeden Kritiker im Saal, zeigt die Lächerlichkeit des Vorwurfs. Damit wird ein tatsächlich ernstes Problem, das des dem Antisemitismus zugrunde liegenden Rassismus entwertet. Genau hier aber ist der Knackpunkt, den die Veranstalter wohl garnicht erkennen können: Wer Israel kritisiert, kritisiert nicht “DIE JUDEN”, auch wenn interessierte Ideologen in und außerhalb Israels dies unterstellen.
    Ich empfehle den Leserinnen und Lesern des Artikels: zählen Sie bitte das Wort
    “ANTISEMIT” oder “ANTISEMITEN” im Beitrag: Ihnen wird dabei schwindlich !
    Machen wir uns nichts vor: die ganze Veranstaltung war als Tribunal gegen eine jüdische Israel-Kritikerin gedacht und geplant. Dass auf dem Podlium gerade nicht-jüdische angebliche “Freunde Israels” in der Mehrheit waren, deutet einen bedenklichen Zustand der vertretenen Mainstream-Medien hin. Für mich ine Genugtuung: in Israel gibt es Haaretz – und in fast allen Sprachen der Welt: Le Monde Diplomatique… auch bei der TAZ, in deutscher Übersetzung.

  34. Günter Schenk sagt:

    Nun muss auch noch mein geliebter Mark Twain herhalten, um die Mär vom verödeten Land zu bestätigen! Welch ein Unsinn denn, man muss wissen, dass Mark Twain das Land in einer Jahreszeit der Trockenheit und relativer Vegetationstätigkeit bereiste. Auch Mark Twain konnte sich also irren. Wenn schon
    Nr.11. Mark Twain über seine Palästinareise 1867 /Tw/

    mit einem Zitat von Mark Twain um sich wirft, so empfehle ich ihm (Nr. 11 ist hoffentlich ein belesener Mensch!) und den Lesern des Blogs das folgende Buch,
    einen großen Bildband, in Frankreich über jeder Buchhandlung zu haben: “Les Palestiniens – la photographie d’une terre et de on peuple de 1839 à nos jours” ein Band von größtem dokumentarischen Wert, vom Botschafter bei der Unesco Elias Sanbar.
    Palästina, das gab es – bevor es von Israel in großen Teilen zerstört wurde. Es war auch damals schon, die zahlreichen im Buch wiedergegebenen Foto-Dokumente bezeugen es – ein kleines Paradis, von einem laburiösen Volk in ihrem eigenen Land bewohnt – von christlichen, muslemischen und jüdischen Palästinensern. Diese Bilder lügen nicht!

  35. egal sagt:

    Antisemitischer Ausnahmezustand

    Samuel Salzborn

    Vor einigen Jahren schrieb Salomon Korn, die „Schonzeit“ für Juden in Deutschland sei vorbei. Er hatte dabei die jüngeren Antisemitismus-Debatten im Blick, deren Duktus sich infolge der Paulskirchenrede von Martin Walser (1998) zunehmend radikalisiert hatte. Seither wurden Ressentiments mobilisiert, die ohne Zweifel bereits vorher vorhanden waren, die sich aber wegen Walsers erfolgreicher antisemitischer Selbstinszenierung und der ihm folgenden Mölle- und Hohmänner nun aber immer mehr Antisemiten auch offen zu äußern wagten. Walser hat die dünne zivilisatorische Decke durchbrochen, Antisemiten haben in Deutschland kaum noch Hemmungen, ihre Weltanschauung öffentlich zu äußern. Latenter Antisemitismus wurde damit zunehmend manifest, zunächst aber auf der verbalen Ebene. Diese Form der verbalen Erosion galt bis zum 27. April 2010. An diesem Tag wurde der Auftakt für einen antisemitischen Ausnahmezustand gemacht, das Fundament dafür gelegt, dass der nicht mehr latente, sondern schon lange offene Antisemitismus auch wieder gewalttätig werden kann. Und wie im Falle Walsers ist hierfür nicht die extreme Rechte verantwortlich, sondern die Mitte, genau genommen in diesem Fall: das linksalternative Milieu.

    Am 27. April hatte die Jüdische Gemeinde zu Berlin zu einer Podiumsdiskussion geladen, bei der es um den Umgang deutscher Medien mit Erinnerungskultur, Israelkritik und Antisemitismus gehen sollte. Ziel der Veranstalter war eine Auseinandersetzung mit der Frage, „warum in der deutschen Öffentlichkeit immer wieder jüdische Menschen mit wenig repräsentativen Meinungen zu Wort kommen, mit Israelkritik in einer Sprache, die die Grenzen der Geschmacklosigkeit überschreitet, und die bisweilen nachweisbar antisemitische Thesen vertreten“. Geladen waren die Herausgeber bzw. Chefredakteure der „Welt“ (Thomas Schmid), des „Tagesspiegel“ (Stephan-Andreas Casdorff), des „Perlentauchers“ (Thierry Chervel ) und die Chefredakteurin der „tageszeitung“ (Ines Pohl). Denn den Anlass der Veranstaltung, nicht ihr Thema, bildete eben ein Artikel, den die „tageszeitung“ veröffentlicht hatte und der genau jener von der Jüdischen Gemeinde kritisierten Lesart entsprach.

    Die Veranstaltung in der Neuen Synagoge eskalierte, noch bevor sie richtig begonnen hatte. Etwa 20 Personen sprangen nach dem Grußwort der Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde, Lala Süsskind, auf, störten den Ablauf und hielten vorbereitete Plakate mit Solidaritätsbekundungen für Iris Hefets, die Autorin des taz-Artikels, hoch. taz-Chefin Pohl solidarisierte sich „spontan“ mit den Störern und schloss sich deren Forderung an, Hefets mit auf das Podium zu holen. Einmal abgesehen davon, dass es die Teilnehmer einer Veranstaltung nicht das Geringste angeht, wen die Veranstalter einladen, lag die Absurdität der Forderung schon darin, dass die taz-Position ja längst auf dem Podium vertreten gewesen war. taz-Chefin Pohl nahm diese Inszenierung jedoch zum Anlass, das Podium und die Veranstaltung zu verlassen, ohne etwas inhaltlich-substanzielles zum Thema beigetragen zu haben. Während dessen kam es immer wieder zu tumultartigen Szenen, Zwischenrufen und Geschrei durch die Hefets-Anhänger. Der Schritt zu massiven Handgreiflichkeiten in der Synagoge war nicht weit, das Überschwappen einer solchen gegen die Jüdische Gemeinde zu Berlin gerichteten Eskalation zum Pogrom lediglich eine Gradwanderung. Man sollte sich nicht ausmalen, zu welchen Szenen es gekommen wäre, hätte es vor Ort keine Polizeipräsenz gegeben.

    Die antisemitische Stimmung, die sich schwerlich als „nur“ antizionistisch zu tarnen vermag, bewegt sich am Rande des Ausnahmezustandes, den bereits Martin Walser nachhaltig in Erregung versetzte, als es davon sprach, bei seiner Rede in der Paulskirche „vor Kühnheit“ zu zittern. War der Ausnahmezustand bei Walser noch eine erotische Phantasie, wird er jetzt zum Greifen nah – und muss mit aller Konsequenz unterbunden werden. Damit tritt als eine zentrale Aufgabe der polizeilichen Tätigkeit der nächsten Jahre auf die Agenda: Antisemiten daran zu hindern, ihren Aggressionen freien Lauf zu lassen.

    Der Auftakt für einen antisemitischen Ausnahmezustand ist jetzt gemacht, mitgetragen von einem links-alternativen Milieu, das sich selbst fern jeder selbstkritischen Anwandlungen in Sachen Antisemitismus sieht. Doch das seismografische Zentrum zur Unterbindung dieser Radikalisierung und Eskalation liegt ausschließlich in diesem Milieu: nicht nur die „tageszeitung“ ist gefragt, auch die „Grünen“ müssen jetzt Farbe bekennen. Wenn sie dieses Ereignis einfach abtun, machen sie sich zu den Steigbügelhaltern von antisemitischen Pogromen in der Zukunft.

    Samuel Salzborn ist Vertretungsprofessor für Demokratieforschung
    am Institut für Politikwissenschaft der Universität Giessen und
    Autor des Buches “Antisemitismus als negative Leitidee der
    Moderne. Sozialwissenschaftliche Theorien im Vergleich” (Campus
    2010). Website: http://www.salzborn.de

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/antisemitischer_ausnahmezustand/

  36. Madse sagt:

    Wer hier mit wem und was eine Obsession hat, dürfte inzwischen klar sein.

  37. Hochwürden sagt:

    Jau, das hier ist ja wohl die reinste Kolonialismus-Apologetik:
    “Es rückt etwas klar die Verhältnisse an land und Mensch, die geherrscht haben, als jüdische Siedler in der zweiten Hälfte des 19. Jh. in Palästina einwanderten und das Land wieder nach langer Zeit fruchtbar machten.”

    Hahaha – und die Leute, die da vom Ackerbau lebten (in dieser Provinz des Osmanischen Reichs), vielleicht auch mit geringem Produktivitätsgrad, die zählen nicht? Deren Nachfahren durfte man also einfach vertreiben, wie etwa die 800.000 gewaltsam Vertriebenen von 1948? Was für eine Gülle…

    Natürlich ist die Shoah in Europa ein Aspekt, den man berücksichtigen muss, um Israel zu verstehen. Gebongt. Die Pläne für die Gründung eines ,Judenstaates’- kolonialer Natur – gab es schon deutlich, bevor der deutsche Nationalsozialismus überhaupt auftauchte. Bekanntlich sagte Theodor Herzl dazu unter anderem: “Für Europa würden wir dort ein Stück des Walles gegen Asien bilden.” Das ist Kolonialismus iN Reinkultur. Dieses Projekt war, ist und bleibt zu kritisieren. Punktum.

    Es gilt, die Frage der Beurteilung israelischer und zionistischer Politik endlich zu ,entrassifizieren': Solche Politik ist auf keinen Fall DESWEGEN schlecht, weil ihre Protagonisten Juden sind (wie die Antisemiten meinen, auch jene, die sich bisweilen unter dem Schutzmäntelchen nur scheinbarer Kritik an der Politik Israels verstecken mögen). Solche Politik ist auch auf gar keinen Fall DESWEGEN gut, weil ihre Protagonisten Juden sind – wie ,Antideutschen’, fanatische Philosemiten und andere Spinner glauben.

    Beurteilen wir diese Politik endlich als solche, d.h. als ein System aus von Menschen (schlicht und einfach von Menschen) gemachten Entscheidungen.

    Dabei kann zur jetzigen Stunde, nach meinem bescheidenen Dafürhalten, bezüglich des dort real existierenden Staates und bezüglich der konkret von seinen Anführern durchgeführten Politik nur ein ziemlich negatives Urteil rauskommen. Wenn diese Anführer mal gelernt haben werden, dass man in einer Region keine Freunde gewinnt, wenn man sich dort mit Panzen installiert und zur Begrüssung ein paar Hunderttausend Leutchen vertreibt, dann werden wir schon ein Stück weiter kommen.

  38. Madse sagt:

    Und es ist eben auch genau dann eine Obsession, wenn jemand mit Herzls Judenstaat so vertraut ist, daß er daraus zu zitieren vermag, wie denn der jüdische Staat schon immer – “bekanntlich” – ein sei es kolonialistisches, imperialistisches, jedenfalls künstliches Projekt gewesen sei.

  39. anti sagt:

    Ganz im Gegensatz zu den natürlichen anderen Staaten, wo das Blut noch zum Boden passt, nicht wahr, Madse? :)

  40. Hochwürden sagt:

    Künstlich ist nicht das Problem. Kolonial schon: nicht wegen der Künstlichkeit, sondern aufgrund der einem Kolonialstaat innewohnenden Unterdrückung. Und mit dem Blut habe ich gar nix am Hut, mit irgendwelchem Rassen-Unsinn auch nicht.

  41. egal sagt:

    Es ist immer wieder schön zu lesen, wie intolerant und fanatisch die sogenannten Israelkritiker sind. Die machen für ihre Sache eine hervorragende Werbung. Weiter so, ich lese die Demaskierung eures Fanatismusses immer sehr gern.

  42. mehrdad sagt:

    die demaskierung des modernen antisemiten:

    http://www.youtube.com/watch?v=ZweiTl6spJc

    besser als elendlange texte und völlig ausreichend, um die hässliche fratze des neuen antisemitismus zu zeigen.

    im TAZ forum braucht man übrigens nicht zu schreiben. die ist mittlerweile auf das niveau der NPD-blätter degeneriert. kritik am judenhass wird gelöscht.

  43. Humanist sagt:

    bronstein

    # Lieber “Humanist” Sie tun gerade das, was Sie den anderen vorwerfen wollen. Sie schreiben lange und, entschuldigung, ziemlich blöde Kommentare,#

    “blöde” ist keine beleidigung? sie wollten mir somit mitteilen, daß sie zwar behauptungen aufstellen, diese aber nicht belegen können, denn sonst hätten sie ja mitgeteilt, warum meine kommentare “blöde” sind. daß sie dies nicht können, gebe ich ihnen hiermit schriftlich

    # und wenn keiner Sie ernst nimmt, #

    wenn man nicht in der lage ist, den kontrahenten mit gründen und argumenten zu kritisieren, muß man eben aus der not eine tugend machen und schreiben, daß man ihn nicht ernst nehme. sie können gerne an meinem ersten längeren kommentar argumentativ die zähne ausbeißen,viel glück

    # fingen Sie an ungeniert zu trollen – andere als “autisten” zu bezeichnen und zu beleidigen. (Das mit der “pawlowschen reflexe” war eine Beleidigung).#

    gerne würde der leser erfahren, warum zwar “pawlowscher reflex” und ” autist ” eine beleidigung sein soll, nicht aber “blöde”. die richtigkeit meiner charakterisierung kann man doch an fast jedem beitrag erkennen. wie sie sehen, fällt nicht nur mir auf, daß der sprachschatz der israelfreunde sich auf die zwei worte “antisemit” und “israelhasser” beschränkt. sie wollen damit mitteilen, daß sie sich dem argumentativen diskurs nicht aussetzen möchten, denn mit dem bösen diskutiert man doch nicht, man kann es nur bekämpfen. dummerweise teilen sie das gerade dort mit, wo man sich einfindet, um miteinander zu diskutieren. wessen sprachschatz sich auf diese zwei worte beschränkt, ist in der tat ein autist bzw ein schallplattenspieler mit defekter rille.

    den ausdruck “pawlowscher reflex” habe ich geprägt, nachdem ich mich zeitweilig in einigen israelfrendlichen blogs aufhielt und diese zwei wörter dort sogar noch häufiger auftraten als hier. alles ist eben steigerungsfähig. nein, man kann sich nicht nur 200 mal am tag die hände waschen, nein es geht auch 300 mal. in all diesen blogs stehen israelkritische beiträge nur solange, wie sie der blogwart nicht entdeckt hat. nicht nur das, man liest z.b. auch dinge wie: ” fahr in die hölle du arschloch”. na hauptsache,es dient einem guten zweck, der bekämpfung des antisemtismus

  44. Humanist sagt:

    die antisemtische weltverschwörung hat hier ein diskutant sehr schön herausgestellt. wir warten nun nur noch auf das werk: ” die protokolle der ….”

  45. Humanist sagt:

    wie sich frau süßkind verrät: “Ich muss Anti-Juden hier kein Forum bieten.“ sie vertritt den standpunkt: “wer antisemit ist, bestimme ich”. und da bekanntlich alle israelkritiker israelhasser sind, heißt das: wer israel kritisiert, kommt hier nicht zu wort

  46. Zahal sagt:

    Günter Schenk sagt:

    29. April 2010 um 13:23
    Nun muss auch noch mein geliebter Mark Twain herhalten, um die Mär vom verödeten Land zu bestätigen! Welch ein Unsinn denn, man muss wissen, dass Mark Twain das Land in einer Jahreszeit der Trockenheit und relativer Vegetationstätigkeit bereiste. Auch Mark Twain konnte sich also irren. Wenn schon
    Nr.11. Mark Twain über seine Palästinareise 1867 /Tw/

    Selbst wenn Mark Twain seine Reise während der Dürrezeit absolviert hat, ändert das nichts an den Ruinen, an den zerstörten Brunnen und dem sichtlichen Verfall dieses ehemals fruchtbaren Landes, ändert nichts daran, daß große Teiel Malariasümpfe waren, der meiste Teil des Landes unbebaut. Auch wenn es den Gegnern des Zionismus nicht passt, das waren die Begebenheiten, ausserdem habe ich nicht nur Twain zitiert, sondern noch viele andere unabhängige Quellen herangezogen.

    Tatsache ist, daß die meisten heute sich nennenden Palästineser eben auch nur Zuwanderer aus den umliegenden Staaten waren, Studien zufolge kann man sogar aufgrund der Namen nachvollziehen, von wo sie abstammen, und manche Palaraber sind sich dessen auch bewusst, nur wird es aus politischen Gründen natürlich nicht zugegeben.

    Zagreus oben hat schon einmal ein Motiv gegeben, warum man unbedingt für die “armen Wilden” Partei ergreift, ihnen jegliche Verantwortung an der heutigen Situation abspricht, sie sind natürlich nicht zurechnungsfähig, haben keine eigene Entscheidungskraft und sind von jeglicher Schuld freigesprochen, daß dies aber auch eine Form von Rassismus ist, wird den meisten dabei nicht klar.

    Daniel Pipes hat es gut beschrieben:

    “Nichts ist westlicher als Hass auf den Westen.” Das schreibt der französische Romancier und Essayist Pascal Bruckner in seinem Buch La tyrannie de la pénitence (2006), die von Steven Randall kompetent ins Englische übersetzt und vor kurzem von Princeton University Press als “The Tyranny of Guilt: An Essay on Western Masochism” (Titel der deutschen Ausgabe von 2008: “Der Schuldkomplex. Vom Nutzen und Nachteil der Geschichte für Europa”) veröffentlicht wurde. “Alles moderne Denken”, fügt er hinzu, kann auf die schematische Anprangerung des Westens reduziert werden, wobei dessen die Heuchelei, Gewalt und Abscheulichkeit betont werden.”

    Er übertreibt, aber nicht allzu sehr.

    Er zeigt, wie die Europäer sich selbst als “den kranken Mann des Planeten” betrachten, dessen Pestilenz jedes Problem in der nicht westlichen Welt (die er den Süden nennt) verursacht. Als der weiße Mann seinen Fuß nach Asien, Afrika oder Amerika setzte, folgten ihm Tod, Chaos und Zerstörung.

    Die Europäer fühlen sich als mit einem Stigma geboren: “Der Weiße Mann hat Leid und Verderben gebracht, wo immer er hingegangen ist.” Seine helle Haut signalisiert seine moralische Fehlerhaftigkeit.

    Europa gebar Monster und große Theorien
    Diese provokativen Aussagen untermauern Bruckners brillante Polemik, mit der er argumentiert, dass das europäische schlechte Gewissen aufgrund von Imperialismus, Faschismus und Rassismus den Kontinent bis zu dem Punkt in den Griff genommen hat, dass die eigene Kreativität abgewürgt, das eigene Selbstwertgefühlt zerstört und der eigene Optimismus dezimiert wird.

    Bruckner selbst räumt Europas Defizite ein, aber er lobt es auch wegen seiner Selbstkritik: “Zweifellos hat Europa Monster geboren, aber gleichzeitig hat es Theorien ins Leben gerufen, die es möglich machen diese Monster zu verstehen und zu vernichten.” Der Kontinent, dabei bleibt er, kann nicht nur ein Fluch sein, denn seine großartigen Leistungen komplementieren seine schlimmsten Gräueltaten. Das nennt er einen “Beweis für Größe”.

    Paradoxerweise ist es gerade Europas Bereitschaft seine Fehler zuzugeben, die den Selbsthass auslöst, denn Gesellschaften, die sich solcher Selbstprüfung nicht unterziehen, zerfleischen sich auch nicht. Europas Stärke ist daher seine Schwäche.

    Obwohl der Kontinent “mehr oder weniger seine Monster überwunden” hat – wie zum Bespiel die Sklaverei, den Kolonialismus und den Faschismus – entscheidet er sich, auf den schlimmsten Teilen seiner Geschichte herumzureiten. Daher der [englische] Titel des Buches, “Die Tyrannei der Schuld”. Die Vergangenheit mit ihrer Gewalt und Aggression ist in der Zeit erstarrt, eine Last, von der die Europäer niemals erwarten können, dass sie sie abwerfen.

    Der unschuldige Süden?
    Der Süden gilt im Gegensatz dazu immerwährend unschuldig. Sogar als der Kolonialismus in die Vergangenheit verblasste, machten die Europäer sich rechtschaffen für das Leid der einst kolonisierten Völker verantwortlich. Ewige Unschuld bedeutet die Infantilisierung der Nichtwestler; die Europäer schmeicheln sich selbst, die einzig Erwachsenen zu sein – was selbst wieder eine Form des Rassismus ist. Es bietet sich außerdem an, um Kritik zuvorzukommen.

    Rund eine Million Spanier protestierten am 12. März 2004 gegen die Terror-Bombenanschläge vom Vortag – und machte für die Gräueltat ihren eigenen Premierminister José María Aznar verantwortlich.

    Das erklärt, warum Europäer fragen, was sie “für den Süden tun können, statt zu fragen, was der Süden für sich selbst tun kann”. Es erklärt auch, warum nach den Bombenanschlägen von Madrid 2004 eine Million Spanier nicht gegen die islamistischen Täter auf die Straße gingen, sondern gegen ihren eigenen Ministerpräsidenten. Und schlimmer noch: Warum sie die spanischen Zivilisten, “von Stahl und Feuer auseinandergerissen”, als die Schuldigen betrachteten.

    Wie die Bombenanschläge von Madrid und zahllose andere Gewalttaten zeigen, haben Muslime tendenziell die feindseligsten Einstellungen dem Westen gegenüber; und die Palästinenser gehören zu den feinseligsten unter den Muslimen.

    Die Relegitimierung von Antisemitismus
    Dass die Palästinenser mit den Juden kämpfen, den Extrem-Opfern westlicher Blutrünstigkeit, macht sie perverserweise zu einem idealen Vehikel zur Entkräftung westlicher Schuld. Was die Dinge noch verschlimmert: Während die Europäer sich selbst entwaffnen, nehmen die Juden das Schwert in die Hand und schwingen es, ohne sich zu schämen.

    Europa entlastet sich von den Verbrechen gegen die Juden, indem es die Palästinenser zu Opfern erhebt, egal, wie bösartig diese handeln; außerdem stellen sie die Israelis als moderne Nazis hin, egal, wie notwendig deren Selbstverteidigung ist.

    So hat die Palästinenserfrage “still und heimlich den Hass auf die Juden relegitimiert”. Die Europäer konzentrieren sich mit einer derartigen Intensität auf Israel, dass man meinen könnte, das Schicksal des Planeten werde “von dem winzigen Landstrich zwischen Tel Aviv, Ramallah und dem Gazastreifen” bestimmt.

    USA lösen Europa ab
    Und Amerika? So, wie “Europa sich vom Verbrechen der Schoah erlöst, indem es Israel beschuldigt, so erlöst es sich von der Sünde des Kolonialismus, indem es die Vereinigten Staaten beschuldigt”. Ihr amerikanisches Kind in Acht und Bann zu legen erlaubt Europa sich zu brüsten.

    Bruckner seinerseits lehnt dieses bequeme Entkommena ab und bewundert das Selbstvertrauen der Amerikaner und ihren Stolz auf ihr Land. “Wo Amerika sich durchsetzt, stellt Europa sich in Frage.” Er vermerkt ebenfalls, dass in Notzeiten die Verdammten dieser Erde sich beständig an die USA wenden, nicht die Europäische Union. Für ihn sind die USA “die letzte große Nation des Westens”.

    Er hofft, dass Europa und Amerika wieder zusammenarbeiten werden; denn wenn sie das tun, “erzielen sie phänomenale Ergebnisse”. Aber seine eigenen Beweismittel zeigen auf, wie unwahrscheinlich das ist.

    Einfach mal ein wenig reflektieren, warum Antisemtismus wieder salonfähig geworden ist, waren früher die Juden Schuld, daß sie verfolgt wurden, wird heute Israel alle Schuld zugesprochen, alter Wein in neuen Schläuchen, mehr nicht. Ich war oft genug dort, um zu wissen, daß die meisten Anschuldigungen einfach nicht stimmen und im Gegesatz zu Burg und Konsorten habe ich mich mit Geschichte wirklich befasst.

  47. Humanist sagt:

    zahal

    sie müssen, wie ich sehe, recht viel schreiben, um nicht zum thema zu kommen

  48. Zahal sagt:

    Ja, weil Behauptungen kann jeder x-beliebige aufstellen, Tatsachen aber müssen erklärt werden. Noch Fragen?

  49. bigmouth sagt:

    in der taz heisst es zu dem abend:

    “Die Debatte wogt, zum großen Teil unverständlich, zwischen Podium und ersten Reihen hin und her. Pohl wird bespuckt und als Nazi beschimpft. Sie verlässt bald darauf den Saal. Die Aktivisten, die sich auch auf mehrmalige Aufforderung hin nicht setzen wollen, werden schon vorher von Ordnern hinausgeführt. “

  50. Humanist sagt:

    zahal

    “Ja, weil Behauptungen kann jeder x-beliebige aufstellen, Tatsachen aber müssen erklärt werden. Noch Fragen?”

    sie sind doch das schönste beispiel dafür, wie man x-beliebige behauptungen aufstellen kann, oder etwa nicht? von welchen erklärungsbedürftigen tatsachen sprechen sie denn? zu den tatsachen können sie doch gar nicht vordringen, da sie doch nur damit beschäftigt sind, weit ausladende sozialpsychologische erklärungen dafür zu liefern, warum die eine seite so denkt, also motivforschung betreiben (abgesehen davon, daß nicht mal ihre erklärungen konsistent sind). solange sie das machen, müssen sie sich nicht damit beschäftigen, ob die aussagen der besagten seite stimmen: motivforschung ersetzt die beschäftigung mit der wahrheitsfrage. wenn ich weiß, warum der andere so denkt, erspart sich jede betrachtung darüber, ob er möglicherweise recht hat

  51. anti sagt:

    Richtig, Humanist.
    Denn nicht etwa ginge es darum, gewisse Gestalten an ihrer Sprache zu entlarven, nachdem man sie einiger erster Ungereimtheiten überführt hat – gewisse Arten der Israelkritik gehören dazu – nein, es geht darum, zu erkennen, was wahres dran ist an den Ansprüchen, die von jenen geäussert werden, deren Diktion schon dutzende Male beschrieben wurde.

    Genauso richtig übrigens:
    Nicht etwa sollte man die Protokolle der Weisen von Zion nach ihren Motiven durchforschen und erklären, weshalb dieses Machwerk überhaupt entstehen konnte – man sollte darüber nachdenken, ob sie nicht möglicherweise doch recht haben, nicht wahr? :)

  52. Ach So sagt:

    Such, Wastl, such s Antisemiterl ! Und dann fass ! Fass !

  53. egal sagt:

    Humanist

    Sie haben das etwas verwechselt, was einer euer Führer sagte: “Wer Jude ist, bestimme ich.”
    Verstehen Sie was ich meine? Sie nehmen ein Nazizitat und benutzen es heute unter anderen Vorzeichen gegen Juden.

    “antisemtische weltverschwörung”

    Genau wie Sie dieses Antisemitengeschwätz heute unter anderen Vorzeichen gegen Juden verwenden.

    Sie deutsches Antisemitensubjekt haben sich geoutet.

    Gratulation.

  54. egal sagt:

    Stimmt, der Kerl (Humanist) war schon bei anderen Blogs und flog fast sofort heraus. Auch da war sein Judenhass unverkennbar.

  55. Lo sagt:

    ” fahr in die hölle du arschloch”.

    Schade, das gleiche wollte ich Ihnen gerade empfehlen, Herr Troll. Dumm gelaufen.

  56. Lo sagt:

    Das Zitat stimmt ja gar nicht: Dort stand: Fahr ZUR Hölle.
    Mann, wenn Teutonen nicht richtig zitieren können und ihre eigene Sprache nicht beherrschen. Ts, ts.

  57. Emil Ule sagt:

    es ist wirklich erstaunlich, dass man offensichtlich seit einigen Jahren mit Antisemitismus wieder richtig Geld verdienen kann. Und das ganz offen, man muss der Sache nur ein anderes Mäntelchen umhängen, und schon hat man einen neuen Absatzmarkt. Ist ja nicht so, dass diese ganzen “Israelkritiker” das umsonst machen würden – die machen das für Geld. Und es gibt Leute, die zahlen dafür. Und der Markt wächst.
    Ist ja auch schwierig, heutzutage noch anständigen Journalismus zu machen. Der Markt ist eng und die Zeilenhonorare lausig. Da schreibt man einen Aufreger, und beleidigt mal schnell ein paar Millionen Juden – die wehren sich ja nicht, bei einer anderen Bevölkerungsgruppe könnte das schwieriger sein – und wuppdich, hat man einen Namen. Das steigert die Auflage und die Honorare. Und es gibt genug Orientschwärmer, die einem den Unsinn auch noch glauben. Und dann noch einen sorgfältig inszenierten Eklat produzieren – Wow, die Marketingabteilung der taz wird zufrieden sein. Ich hoffe, die taz hat wenigstens die Pappschilder und die Anfahrtskosten bezahlt – oder die Protestierer hinterher auf ‘nen Kaffee eingeladen. (Kann man ja alles als Betriebsausgaben absetzen.)

  58. Emil Ule sagt:

    @rübezahl
    Der Artikel von Hefets ist mir piepegal. Von mir aus kann sie sich drüber auslassen, ob der Mond aus grünem Käse ist. Es geht darum, dass sie und ihre Anhänger mit Unterstützung ihrer Redaktion eine Veranstaltung in einer Synagoge gesprengt und sich hinterher darüber beschwert haben, dass Sie nicht spontan aufs Podium geladen wurde – obwohl sie vorher alles getan hatte, um sich so unbeliebt wie möglich zu machen.

  59. Hochwürden sagt:

    @ Emil Ule

    Hahahaha: “Da schreibt man einen Aufreger, und beleidigt mal schnell ein paar Millionen Juden”

    Hättest Du es auch eine Nummer kleiner ?

  60. Eine, die auszog, den Juden den Marsch zu blasen « Stompin' Johnny sagt:

    […] WADIblog: Die Chefredakteurin der taz hat von Anfang an mit den Krawallmachern gemeinsame Sache gemacht. Sie hat niemals beabsichtigt, sich der Diskussion zu stellen. Denn selbst wenn die Diskussionsleitung Hefets aufs Podium geholt hätte, wäre die Veranstaltung damit an ihr verfrühtes Ende gekommen; zum Einen, weil Hefets Krawall gemacht hätte, zum Anderen, weil wohl viele aus dem Publikum eine offene Antisemitin auf dem Synagogenpodium nicht geduldet hätten und gegangen wären. […]

  61. Humanist sagt:

    ule

    “Der Artikel von Hefets ist mir piepegal. Von mir aus kann sie sich drüber auslassen, ob der Mond aus grünem Käse ist. Es geht darum, dass sie und ihre Anhänger mit Unterstützung ihrer Redaktion eine Veranstaltung in einer Synagoge gesprengt und sich hinterher darüber beschwert haben, dass Sie nicht spontan aufs Podium geladen wurde – obwohl sie vorher alles getan hatte, um sich so unbeliebt wie möglich zu machen.”

    damit tun die israelkritiker doch höchstens das, was bei den israelfreunden üblich ist. sie lassen nichts unversucht, jede israelkritische veranstaltung zu verhindern. was sie schreiben, ist daher pure heuchelei. und in diesem fall wollte man die veranstaltung ja gar nicht verhindern.

  62. Humanist sagt:

    Emil Ule sagt:

    30. April 2010 um 9:34

    auch sie betätigen doch, daß sie zur sache selbst nichts beizutragen haben und daher ersatzweise mit mitteln unterhalb der gürtellinie arbeiten müssen

  63. Judge Dredd sagt:

    Ähm… “Humanist”, mit Ihrem “wer antisemit ist, bestimme ich” sind Sie schon längst draußen, enttarnt, erledigt, also: Klappe halten, nächsten blog suchen, da weiter stänkern.

  64. Humanist sagt:

    auch dieser blog ist nichts anderes als eine bestätigung der aussaqen von hefet. sie mißbrauchen und beuten die jüdischen opfer des holocaust schamlos aus, um jeden andersdenkenden denunzieren zu können und um jenen einen freibrief auszustellen, die ein anderes volk tagtäglich aufs schwerste demütigen und knechten nach dem motto: der holocaust erlaubt uns den einsatz aller mittel und seien sie noch so verwerflich.

    das leid der einen opfer wird mißbraucht, um neues leid schaffen zu können. der vorwurf des antisemitismus ist das legitimatorische schmiermittel dazu. die opfer der vergangenheit werden nun ein zweites mal verhöhnt und erniedrigt, sie fungieren lediglich als mittel für bestimmte zwecke. wer mit dem vorwurf des antisemtismus so herumfuchtelt wie neureiche mit ihrem geld, kennt offenbar keine schamgrenzen mehr. und so ist es beileibe kein wunder, daß sie gegenüber jedem andersdenkenden sogar vernichtungswünsche haben. menschen haben für sie keine würde

    denn wenn es eine lehre aus dem holocaust gibt, dann nur eine: die menschliche würde ist unverletzlich. wie man sieht, werden diese opfer von fanatisierten “israelfreunden” für das genaue gegenteil mißbraucht

  65. Lo sagt:

    Sagte der deutsche Nazinachfolger und Antisemit. Am deutschen Wesen soll halt die Welt genesen, gell du Witzfigur?

  66. Humanist sagt:

    herrlich, wie bei den pawlowschen hunden der speichel läuft. jetzt sollten sie nur noch bellen

  67. Emil Ule sagt:

    @humanist
    mit den Argumenten wird es langsam dünn, gelle? Die Denke muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Da wird den Enkeln der Ermordeten vorgeworfen, dass sie genau dieses sind – nämlich Juden, deren Verwandtschaft ermordet wurde. Sie haben nun die Wahl, ihre Verwandten zu vergessen – was Frau Hefet anscheinend als zu präferierende Option sieht – oder dieser Verwandten zu gedenken. Das ist natürlich absolut Autobahn, das geht gar nicht. Weil man ja damit das Gedenken “instrumentalisiert” – äh für was doch gleich? Ach ja, um Kritik an Israel abzuwehren. Nur – das tun die Juden gar nicht. Die weisen nur darauf hin, dass die Hass- und Rachegesänge sowie Kazzam-Raketen einen palästinensischen Absender tragen, und dass es etwas schwierig ist, mit Leute zu verhandeln, deren offizielle Politik es ist, einen auszurotten. Das hat mit Auschwitz exakt überhaupt nichs zu tun. Und der Verweis darauf wäre auch ziemlich sinnlos, weil die “Israelkritik” sich sowieso einen feuchten Kehricht um Fakten oder Moral kümmert. Und als dann eine jüdische Gemeinde sich dagegen wehrt, für derlei gequirlten Blödsinn auch noch als Multikplikator herzuhalten, erreicht die Empörung ihren Höhepunkt. Und alle, die nicht völlig verstehen, wie man auf die Idee kommt, in einer Synagoge so ein erbärmliches Schauspiel abzuziehen, werden gleich pauschal als Leute bezeichnet, die den Holcaust mißbrauchen.

    Also ich empfehle den Herschaften mal etwas Urlaub, vielleicht kommen dann die Gehirnwindungen wieder in Ordnung.

    BTW: Seit wann ist es unter der Gürtellinie, wenn ich darauf hinweise, dass Frau Hafet für ihr Geschreibsel Honorar kriegt? Und dass die taz sehr wohl eine Publikation ist, die Zielgruppen- und Umsatzorientiert arbeitet? Wer denkt, in der taz-Redaktion säße der heilige Gral des deutschen Journalismus, der ….ja, der glaubt auch an die Friedfertigkeit der Hamas. Insofern stimmt’s dann ja wieder.

  68. Popeye sagt:

    “sie mißbrauchen und beuten die jüdischen opfer des holocaust schamlos aus, um jeden andersdenkenden denunzieren zu können und um jenen einen freibrief auszustellen, die ein anderes volk tagtäglich aufs schwerste demütigen und knechten nach dem motto: der holocaust erlaubt uns den einsatz aller mittel und seien sie noch so verwerflich.”

    Ich wusste gar nicht, das die arabischen Staaten, Hamas und Fatah den Holocaust als Freibrief für ihre Taten nutzen! Wow, man lernt halt nie aus!^^

  69. hans sagt:

    hier ein zitat von einem der die lage klar erkannt hatte.

    schau ich mir die juden an hab ich wenig freude dran.
    fallen mir die anderen ein, bin ich froh ein jud zu sein.

    albert einstein

  70. Ach So sagt:

    @Popeye

    Ah ja, die Palästinenser “knechten” täglich Israel? Hihihi, das scheint mir doch ein leicht schiefes Weltbild widerzuspiegeln. Unter, bleiben wir höflich:, leichter Verkennung tatsächlicher Kräfteverhältnisse und jeweiliger Stellungen der Protagonisten…

    Hihihi… Einfach unbezahlbar, die ,Antideutschen’ & andere fanatische Philosemitiker, mit ihren Klosprüchen

  71. Humanist sagt:

    # mit den Argumenten wird es langsam dünn, gelle? #

    das setzt doch voraus, daß sie schon einmal eines gehabt haben

    # Die Denke muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Da wird den Enkeln der Ermordeten vorgeworfen, dass sie genau dieses sind – nämlich Juden, deren Verwandtschaft ermordet wurde. #

    wenn man nichts zu sagen hat, muß man dem anderen aussagen unterstellen, die sie gar nicht gemacht haben

    #Sie haben nun die Wahl, ihre Verwandten zu vergessen – was Frau Hefet anscheinend als zu präferierende Option sieht – oder dieser Verwandten zu gedenken. Das ist natürlich absolut Autobahn, das geht gar nicht. Weil man ja damit das Gedenken “instrumentalisiert” #

    wenn man nichts zu sagen hat, muß man dem anderen aussagen unterstellen, die sie gar nicht gemacht haben

    # – äh für was doch gleich? Ach ja, um Kritik an Israel abzuwehren. #

    zum ersten ma ist es ihnen gelungen, überhaupt wahrzunehmen, was der kontrahent gesagt hat. sie dürfen nun die sektflasche öffnen

    # Nur – das tun die Juden gar nicht.#

    jeder beitrag hier belegt, daß dies gemacht wird. die israelfreunde sind so flink, daß sie im zweiten satz dementieren, daß sie den ersten geschrieben haben

    # Die weisen nur darauf hin, dass die Hass- und Rachegesänge #

    die hass-und rachegesänge der israelfreunde gehen hier sogar soweit, daß sie nicht einmal vor vernichtungswünschen gegenüber dem andersdenkenden halt machen

    sowie Kazzam-Raketen einen palästinensischen Absender tragen, und dass es etwas schwierig ist, mit Leute zu verhandeln, deren offizielle Politik es ist, einen auszurotten. #

    ein anderes mittel, die abwesenheit jeden arguments zu kaschieren, besteht darin, einfach das thema zu wechseln

    # Das hat mit Auschwitz exakt überhaupt nichs zu tun. #

    richtig, aber nicht ich, sondern sie haben soeben von diesem thema abgelenkt

    # Und der Verweis darauf wäre auch ziemlich sinnlos, weil die “Israelkritik” sich sowieso einen feuchten Kehricht um Fakten oder Moral kümmert. #

    spätestens, wenn der mörder sich über die tat des diebes echauffiert, nimmt das ganze tragikomische züge an. so wie ein kiffer sich seinen stoff reinziehen muß, müssen die israelfreunde wie besessene das wort “antisemtismus” herausschleudern, damit sie von jeder berührung mit der realität verschont bleiben

    # Und als dann eine jüdische Gemeinde sich dagegen wehrt, für derlei gequirlten Blödsinn auch noch als Multikplikator herzuhalten, erreicht die Empörung ihren Höhepunkt. Und alle, die nicht völlig verstehen, wie man auf die Idee kommt, in einer Synagoge so ein erbärmliches Schauspiel abzuziehen, werden gleich pauschal als Leute bezeichnet, die den Holcaust mißbrauchen. #

    ales will ich ihnen nun doch nicht wegnehmen, sonst springen sie gar noch aus dem fenster

    # Also ich empfehle den Herschaften mal etwas Urlaub, vielleicht kommen dann die Gehirnwindungen wieder in Ordnung. #

    und ich wünsche jedem israelfreund einen guten therapeuten

    # BTW: Seit wann ist es unter der Gürtellinie, wenn ich darauf hinweise, dass Frau Hafet für ihr Geschreibsel Honorar kriegt? #

    das ist ja gar nicht ihre behauptung. sie sind so verwirrt, daß sie selbst nicht mehr wissen, was sie gesagt haben. da ich humanist bin, springe ich ihnen gern bei. diese aussage ist ja eine rein empirisch deskriptive. in ihrer authentischen aussage, die sie jetzt ganz falsch wiedergeben, haben sie genau diese bloße deskriptivität dezidiert vermieden. ihnen kam es ja ganz im gegenteil darauf an, eine höchst wertende aussage zu machen, nämlich ihr ein schnödes, niederes motiv für ihr handeln zu unterstellen: sie schreibt, UM kohle zu schieben. das ist eine kausalaussage, während die falsche wiedergabe überhaupt nichts über kausalität aussagt, sondern lediglich empirisch eine parallelität konstatiert: wer schreibt, wird dafür bezahlt. gemeinhin spricht man hier von einem tauschvorgang

    vielleicht nehmen diese letztere trickserei endlich einmal zum anlaß, so etwas wie schamgefühl zu entwickeln, damit ihr gesicht rot werden kann

    Und dass die taz sehr wohl eine Publikation ist, die Zielgruppen- und Umsatzorientiert arbeitet? Wer denkt, in der taz-Redaktion säße der heilige Gral des deutschen Journalismus, der ….ja, der glaubt auch an die Friedfertigkeit der Hamas. Insofern stimmt’s dann ja wieder.

  72. Humanist sagt:

    kleine sprachanalyse

    ein teilnehmer spricht von “stänkern”. nun gibt es diesen blog nur deswegen, damit kontrovers diskutiert wird. und genau dies bezeichnet der teilnehmer nun als “stänkern”

  73. Humanist sagt:

    wie die israelfreunde uns auszuschmieren versuchen.

    der trick ist denkbar simpel. man denunziert jeden israelkritiker als antisemiten und israelhasser. also: nur wenn ich auf jede kritik an israel verzichte, bin ich keiner. man stellt sich somit vorbehaltlos hinter die israelische politik, denn im anderen fall haßt man israel. diese blöde, vor allem totalitäre logik kann man jeder zeit umdrehen: wer araber kritisiert, ist ein araberhasser. nur wenn ich auf jede kritik an arabern verzichte, bin ich keiner

    daraus folgt, diese logik zugrundegelegt, streng logisch: der israelfreund ist ein araberhasser. wer israel verteidigt, noch genauer: sobald man israel verteidigt, ist man araberhasser und umgekehrt natürlich

    daraus folgt wiederum: man kann entweder nur israelhasser oder araberhasser sein. wenn die israelkritiker sich derselben logik bedienen würden, wäre schnell jede kommunikation am ende, denn es gäbe nur noch zwei wörter: israelhasser und araberhasser (“du israelhasser”.antwort: “du araberhasser”). die israelfreunde müßten somit den israelkritikern unendlich dankbar sein, daß sie sich nicht ebenfalls dieser patho- logischen logik bedienen. sie leben gewissermaßen von der seriösität der anderen seite

    die monopolisierung dieser logik zeigt aber noch etwas anderes: die menschenverachtende haltung dieser logiker, die ihre gegenseite zu minderwertigen menschen erklärt: araber darf man jederzeit kritisieren, ohne damit etwas schlechtes zu tun, nur israelis darf man nicht kritisieren, ohne damit zugleich etwas böses zu machen. araber darf man immer kritisieren, israelis hingegen nie.

  74. Ach So sagt:

    Rüchtüg, @Humanist, genau so ist..;

    Dieselben Spinner, die behaupten “Jegliche Kritik an Israel ist antisemitisch”, sind dieselben, die bestreiten, dass es Islamophobie überhaupt gebe: Den Begriff zu benutzen, sei khomeinistisch (oder so ähnlich).

    Soll heissen: Politik, die “von Juden” (israelischen) betrieben wird, zu kritisieren, bedeutet NIE, nur Kritik an einem konkreten Gegenstand zu üben. Sondern die Kritik hat notwendig immer nur finstere Hintergedanken. Umgekehrt: Wer gegen Moslems hetzt, hat nie finstere Hintergedanken – sondern übt immer nur berechtigte Kritik an einem konkreten Gegenstand. (Nicht, dass es keine höchst kritikwürdigen Leute gäbe, die sich auf “den Islam” berufen, so wie es aber auch tausend andere Arten gibt, irgendeinen “Islam” zu praktizieren. Unterscheiden muss man bloss, ob jemand Hetze übt, wie Jean-Marie Le Pen oder Geert Wilders oder die “Pro Köln”-/”Pro NRW”-Truppe, oder rationale Kritik an einem konkreten Verhalten.)

    Da liegt der Punkt: Kommen wir endlich ‘runter von dem Essenzialismus, wonach es “die Juden” (laut Philosemitikern: grundsätzlich gut und Opfer, laut Antisemiten: grundsätzlich schlecht) und “die Moslems” gäbe. Tut es nicht. Es gibt konkrete Menschen, die politische Entscheidungen treffen – gute und schlechte. Jüdische Pazifisten sind das Eine, fanatische israelische Siedler oder Schlächter in israelischer Armeeuniform, die Phosophor auf Städte werfen, sind das Andere. Zum Beispiel. Zwischen den beiden Extremen gibt es natürlich eine Vielzahl von Zwischenpositionen und Grautönen.

  75. Popeye sagt:

    @Ach so

    In dem Zitat steht zwar “anderes Volk”, aber eigentlich dürfte jedem klar sein, auf was ich mich beziehe.
    Da habe ich wohl den einen oder anderen wohl überschätzt!^^

    @Humanist und Ach so

    Don Quichotte und Sancho Pansa sind nichts gegen Euch! (Ok, nicht ganz richtig, eigentlich seid Ihr beide Don Quichottes)
    Muss wirklich schlimm sein, überall Araberhasser rumlaufen zu sehen, die darauf bestehen, das alle Israelkritiker Antisemiten sind.

  76. Ach So sagt:

    @Popeye

    Hm ja, dann verrat’ uns doch einfach noch, welches ,Volk’ Du sonst gemeinst hast, das durch die Fatah oder sonstwen ,täglich geknechtet’ würde, ja ? Die Fatah ist ein kritikwürdiger Haufen – aber dass sie irgendwo Besatzungsmacht wäre (wie der real existierende Staat Israel in gewissen Gebieten), ist mir allerdings neu…

    @Popeye
    Naja, im Spektrum zwischen “Pro NRW”, Henryk M. “Blabla-Häuptling” Broder und den Neoconfans der “Antideutschen” dürfsts Du schon fündig werden. Politisch Irre gibts da genug….

  77. hans sagt:

    @ Ach SO Humanist
    schon erstaunlich wie sie sich an den juden (israel) reiben, fast manisch würde ich sagen als ob es keine anderen ; NOTFÄLLE ; auf der welt geben würde, vermutlich reicht da der humanismus nur bis zur schreibtischkante. ENDE DER DISKUSSION

  78. Ach So sagt:

    @hans

    Hihi, echt witzig; Deine Unterstellung: “schon erstaunlich wie sie sich an den juden (israel) reiben, fast manisch würde ich sagen als ob es keine anderen ; NOTFÄLLE ; auf der welt geben würde ..”

    Was weisst Du denn von mir und meinem Leben? Ich habe mich schon für Vietnam, aber auch unterdrückte Kurden oder die Westsahara unter marokkanischer Besetzung eingesetzt, als Du vielleicht noch in die Windel kacktest. Hey, komm einfach mal raus aus Deiner ideologischen Scheinwelt..

  79. Popeye sagt:

    @Ach so
    Ach ja, schon kommt der erste Strohmann angeflogen, bin mal gespannt, wie viele Du noch so bringst…

    (Und weil man es für Dich wohl dazu schreiben muss: ja, Israel hält Gebiete besetzt, aber Besatzung war ja nicht das von mir angesprochene Thema)

    Wie oft hat Broder eigentlich schon den Unterschied zwischen Israelkritik und Antisemitismus erklärt? Wohl nicht oft genug wie es scheint, oder liegt es eher daran, das “Henryk M. “Blabla-Häuptling” Broder” von gewissen Kreisen nicht gelesen wird, sondern nur Be- und Verurteilungen?

  80. Lo sagt:

    “Philosemitiker”

    Man sollte nicht mit Fremdworten umgehen, wenn man sie nicht beherrscht.
    Ihr zwei Vögel seid Komiker, leider dazu stockdumm.

  81. Ach So sagt:

    @Lo :
    Und Ironie zu erkennen, bist Du auch nicht in der Lage, wa’ ?

    Und @Popeye, lieber Spinatmatrose:
    Bla-Bla-Häuptling Broder macht vielleicht einen Unterschied zwischen Kritik an israelischer Regierungspolitik und Antisemitismus – in der Rhetorik. Er kommt ja wohl auch nicht umhin. Nur, nachher zieht er die Grenze in der Praxis (nach dem Motto: Wer die Antisemiten sind, bestimme ich, mit meiner geballten medialen Deutungsmacht) in einer Weise, dass an irgendwie legitimer politischer Kritik an israelischen Regierungen nix mehr übrigbleibt. Alles Antisemiten, ausser Mutti.. Und die Linken, die sind ganz besonders schlimm.. Jedenfalls wenn man dem Gesabbere von Broder glaubt.

    Unnachahmlich war i.Ü., wie er die Antifaschisten nach den Demos gegen “Pro Köln” im September 2008 runterzumachen versucht hat (u.a. Antifas als “SA” bezeichennd: für Rechte mochte er den NS-Vergleich nicht gelten lassen, aber für die linken Antifas hatte er es nicht eine Nummer kleiner denn “SA”)…

    Wer sich einmal intellektuell um Kopf & Kragen geredet hat wie Sabber-Häuptling Broder, der braucht sich hinterher auch nicht mehr zu beschweren, dass man ihn nicht mehr gar so ernst nimmt.

  82. hans sagt:

    @ ACH SO
    Was weisst Du denn von mir und meinem Leben? Ich habe mich schon für Vietnam, aber auch unterdrückte Kurden oder die Westsahara unter marokkanischer Besetzung eingesetzt, als Du vielleicht noch in die Windel kacktest. Hey, komm einfach mal raus aus Deiner ideologischen Scheinwelt..

    ehe ich ihre beleidigungen in das web nirwana sende noch ein letztes wort .
    vietnam,kurden,westsahara. so so , hm hab ich sie doch richtig eingeschätzt wohl 68er generation, ehem. germanistikstudent ? , ho ho ho tschimin, mao tze tung schreiend durch frankfurt marschiert während die situation in der ddr toleriert wird. dann der marsch durch die institutionen. jetzt im ruhestand und wieder zeit für menschenrechte.aber schauen sie sich doch ihre bilanz an . auch eine ideologische scheinwelt

  83. Ach So sagt:

    @hans

    Nein, völlig daneben geschätzt. Schöne Schablonen haben Sie bereit, leider trifft nichts davon zu!

  84. Lieber PD Dr. Samuel Salzborn « Schmok sagt:

    […] All das geschriebene gilt natürlich auch für Sie, sehr geehrter Herr Arvid Vormann. […]

  85. Schmok sagt:

    Wenn man nicht weiterkommt, dann muss man selbst jüdische Zionisten als Antisemiten beschimpfen, nicht wahr? Das kennen wir ja schon. Richard Goldstone lässt grüßen. Sind jetzt Levy und Finkielkraut auch schon Antisemiten, weil sie sich für einen Baustopp aussprechen? (http://www.haaretz.com/hasen/spages/1166737.html) Wundern würde es mich nicht.

  86. Dies und das « Ofenschlot sagt:

    […] von der taz so genannten »Antisemitismus-Diskussion« ging es hoch her, und die Reaktionen der Wadiblogger, Perlentaucher und Salzborns dieser Welt sind so absehbar, so punktgenau, so auswendig gelernt, […]

  87. Lo sagt:

    Wenn es nämlich Juden gibt, die das sagen, was auch er denkt – und es gibt eine ganze Menge! –, dann kann er sich lässig auf sie als Kronzeugen berufen und so die „Antisemitismuskeule“ souverän parieren. Schließlich können Juden ja gar nicht antisemitisch sein – sie sind doch Juden! Also hat der „Israelkritiker“ immer ein paar Zitate von ihnen auf Lager, nicht nur von Alfred Grosser, sondern auch von Uri Avnery, Felicia Langer, Moshe Zuckermann, Evelyn Hecht-Galinski, Norman Finkelstein oder neuerdings Avraham Burg. Denn das sind antizionistische, also „gute“ Juden. Und Antizionismus ist, wie jedes Kind weiß, etwas ganz anderes als Antisemitismus. Denn Zionismus ist ja Rassismus, und der „Israelkritiker“ ist natürlich gegen jeden Rassismus. Gerade als Deutscher.

    http://germanmediawatch.posterous.com/die-agenda-der-israelkritiker-von-alex-feuerh

    “Ach So”

    Teutonen und Ironie. Lachschlapp.

  88. Humanist sagt:

    jetzt verabschiede ich mich von allen psychopathen, denen ich hier begegnet bin. ursprünglich wollte ich mich ja in einem diskussionsblog betätigen, mußte aber feststellen, daß ich in der psychiatrie gelandet bin, die ich jetzt aber schleunigst verlassen werde. da ich humanist bin, wünsche ich, daß mancher einen guten therapeuten finden möge

  89. Lo sagt:

    Die Psychopathen sind Sie und Co.

    Kuss uchta!

  90. Zahal sagt:

    @Humanist,

    an welcher Diskussion wollten sie sich beteiligen? Sie lassen doch nur ihre eigene Sichtweise zu…..Verdrehungen waren schon immer das Handwerk gewisser Apologeten. Sie machen da keine Ausnahme, und wenn es Gegenwind gibt, wird halt beleidigt….Humanist wollen Sie sein?

    Wenn aus Gut Böse wird
    Wenn Licht zu Schatten
    Wenn aus Rechts links
    und oben unten
    dann kann man sagen
    wir sind im Heute angekommen

    Dem iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad ist es übrigens zu danken, dass er die direkte Verbindung zwischen den Stereotypen linker Israel-Verurteilung (Israel ein „Apartheid-Staat“, seine Militäraktionen „Kriegsverbrechen“, sein Umgang mit den Palästinensern – trotz deren enormem Bevölkerungswachstum – ein „Genozid“) und dem offenen Hass auf das jüdische Volk ins allgemeine Bewusstsein gerückt hat. Ahmadinejad verknüpft die bekannten Stereotype linker Israel-Kritik direkt und offenherzig mit dem Aufruf zur Vernichtung des jüdischen Staates. Er erspart sich die umständlichen Tarnmanöver europäischer Israel-Gegner, die von sich behaupten, allenfalls Antizionisten, aber keine Antisemiten zu sein und denen die Demontage des einzigen demokratischen Staates im Mittleren Osten ein angemessener Preis erscheint, um ihre verjährten Vorstellungen von einer gerechteren Welt-Ordnung durchzusetzen. Durch Ahmadinejad und seine zugleich anti-westlichen und judenfeindlichen Auftritte ist manches klarer geworden, was im Nebel linker Hochherzigkeiten seine Kontur verloren hatte.

    Man erkennt sie eben heute, Sie machen da keine Ausnahme, sind eher die Regel. Esch Shakran.

  91. Hochwürden sagt:

    Wenn ein Typ sich schon ,Zahal’ nennt, also das Akronym der israelischen Armee für sich als Pseudonym benutzt, ist eigentlich schon fast alles gesagt. Ein echter Menschenfreund, sozusagen!

    (1.400 tote palästinensische Menschen aus dem Gazastreifen grüssen dankend. Ach so, ja, nein, das sind ja keine richtigen Opfer: “Unter den so genannten Opfern sollen sich auch einige Kopftuch tragende Frauen befunden haben. Diese so genannten Opfer waren nicht aufgeklärt. Sie sind also folglich gar nicht als wirkliche Opfer zu betrachten.” Sollen sich dort mal aufklären lassen, gefälligst!)

  92. Lo sagt:

    Ach kommst auf den Namen an, Hochwürden? Dann sind Sie sicher ein Pädophiler. Man hört ja soviel aus eurer Kirche. :D

  93. Michael Klockmann sagt:

    Regierungen haben es ja so an sich, daß sie Kritik auf sich ziehen und
    aus irgendeiner Sicht oder Interessenlage auch immer kritikwürdig bis
    empörend agieren. Und Regierungen in Konfliktengebieten, zumal
    diejenigen, die gar Krieg führen, stehen da in vorderster Front und
    davon kann die robust agierende israelische Regierung beim besten Willen
    nicht ausgenommen sein.

    Von da zum Unwort “Israelkritik” ist allerdings mehr als nur ein langer
    Weg. Nicht wenige andere Regierungen oder gar ganze Staaten werden hier
    zu Lande ja durchaus auch kritisch beäugt, man denke nur an
    Liechtenstein, Serbien, Polen, Island oder auch die USA oder, ganz akut,
    Griechenland, aus welchen Motivationen heraus sei hier einmal
    dahingestellt.

    Nun füttern sie aber bitte einmal google mit “Liechtensteinkritik” oder
    “Serbienkritik” oder welches beliebige andere Land sie eben auf
    Kritikwürdigkeit aus deutscher Sicht ranken möchten. Zu einem Wort
    verdichtet, ohne Bindestrich. Ergebnisse: Griechenland – Five Points;
    Island – Fehlanzeige; Serbien – bingo, ONE point – ein “one score” bei
    google! Die Unaussprechlichkeit derartiger Wörter ist augenfällig

    Ein kennzeichnendes Element des Antisemitismus ist affektbedingtes,
    unbewußtes Sprachhandeln und google bringt es an den Tag: Selbst
    “Isrealkritik” (beachten sie den Buchstabendreher) rutscht im Geifer 278
    mal raus. Ohne den Rechtschreibfehler mag den nun Test selber machen,
    wer sich nicht graut.

    Mir graut es.

  94. Hochwürden sagt:

    @Lo

    Keine Sorge, mit Religion (welcher auch immer) und erst recht mit den real existierenden Kirchen hat meine Wenigkeit schon seit Jahrzehnten gebrochen. Man muss nicht alles wörtlich nehmen, oder? Ironie ist machbar, Herr (oder Frau?) Nachbar…

    Hingegen schien und scheint es mir doch sehr ironiefrei zu sein, wenn ein Typ an dieser Steller das Pseudonym “Zahal” benutzt. Es ist, immerhin, das Akronym oder Namenskürzel einer uniformierten Mörderbande erster Güte.

    Und komm mir mal bloss nicht damit um die Ecke, dass etwa auch Ahmedinedjad ein übler Finger sei. Ja, das ist er! Aber das macht den Terror der zionistischen Soldateska auch nicht besser, auch wenn manche gern das eine durch den Fingerzeig auf den Anderen vergessen machten täten.

    Schliesslich nenne ich auch nicht “Pasdaran”, während ein Typ glaubt, sich “Zahal” nennen zu müssen. Und natürlich sind die Pasdaran oder sogenannten iranischen “Revolutionswächter” ein übles Unterdrückerpack, und ich wünsche der iranischen Bevölkerung, dass es es bald schafft, diese Bande zum Teufel zu jagen. Bloss, das macht das Treiben etwa der israelischen Siedler in den besetzten Gebieten – oder der Armee “Zahal”, mitnichten besser. Auch die wird hoffentlich bald zum Teufel gejagt.

  95. Hochwürden sagt:

    Fehlt noch ein Wort: “Schliesslich nenne ich mich auch nicht ‘Pasdaran”, während ein Typ glaubt, sich “Zahal” nennen zu müssen.” Sonst weiter wie folgt.

  96. Lo sagt:

    “uniformierten Mörderbande erster Güte” sagt schon alles über Ihren Geisteszustand aus. Dabei habt ihr es doch besser gemacht: SS, Waffen-SS. Da kommt keiner hinterher. Ihr Teutonen stinkt und stinkt täglich weiter.

  97. Hochwürden sagt:

    @Lo

    Teutonen? “Ihr”? “SS und Waffen-SS”? Lustig, lustig, wohin Du dich vergaloppierst. Für meine Wenigkeit fühle ich mich angesprochen, da weder Teutone, noch Deutscher, noch Nazi oder auch nur in der Nähe davon.

    Ansonsten, hättst Du vielleicht auch ein paar Nummern kleinern? Wenn Du glaubst, bei jeder – meinertwegen auch scharf formulierten – Kritik deinem Widersacher gleich mit der Waffen-SS um die Ecke kommen zu müssen, machst du dich ein bisschen lächerlich…

  98. Hochwürden sagt:

    Ich korrigiere, natürlich: “Für meine Wenigkeit fühle ich mich nicht angesprochen, da..”

    Vom Sinn her wares klar, aber bevor jemand meint, den Fehler aufgreifen zu müssen, um sich in dümmlicher Möchte-gern-Ironie zu ergehen…

  99. Lo sagt:

    Ja, kennen wir schon, plötzlich sind dann alle keine Deutschen mehr.

  100. Humanist sagt:

    hochwürden

    lo gibt unmißverständlich zu verstehen, daß er keine aufrichtige diskussionsabsicht mitbringt, sondern nur darauf wartet, sie bzw andere andersdenkende zu beleidigen. diese verschlagenheit teilt er mit dem meisten israelfreunden hier. sobald ich das merke, stelle ich jede kommunikation ein, wie ich es bereits mitgeteilt habe.

  101. hans sagt:

    @ Hochwürden Humanist

    lese ich ihre beiträge bin ich froh dass es Zahal gibt die schützt einem vor ihresgleichen

  102. Lo sagt:

    Ja, Humanistchen, diese jüdische Verschlagenheit, gell!!

    Kuss uchta (wird dir sicher ein netter Araber übersetzen können.) :D

    “sobald ich das merke, stelle ich jede kommunikation ein, wie ich es bereits mitgeteilt habe.”

    Baruch HaSchem und guten Weg, Judenhasser.

  103. Hochwürden sagt:

    @Hans

    Ich wusste gar nicht, dass die israelische Armee auch im Rheinland kämpft bzw. mordet. Ganz neue Sachen..

    @Lo :

    Huch, jetzt hast Dus ihm aber gegeben, dem Humanisten.. Ich kann nicht für ihn antworten. Aber Deine Beschimpfung “Judenhasser” spricht für sich, während die Person nichts Antisemitisches von sich gegeben hat. Das ist schon ein Pawlowscher Reflex geworden: 1968 illustrierte die Springerpresse jeden Artikel über aufrührerische Studenten mit dem ironischen Pseudo-Rebellenspruch “Mörda”, heute tönt es von Leuten wie dir bei jeder unpassenden Gelegenheit “Judenhassa”. Tststs..

    Den Schuh ziehe ich mir jedenfalls nicht an. Ich hasse keine Menschengruppe, jüdische Menschen als solche so wenig wie jede andere Menschengruppen. Aber Individuen wie Dich, die hasst man in jeder Nation. Aufgrund deiner Ansichten, nicht deiner etwaigen Herkunft.

  104. Humanist sagt:

    hochwürden

    die beschimpfung “judenhasser” spricht in der tat für sich. es handelt sich um eine klassisch freudsche projektion. der hass, den sie auf andere projizieren und ihnen unterstellen, spritzt nahezu aus jeder zeile der israelfraktion. es ist schlicht grotesk, wenn der vorwurf des judenhasses bereits in sprachlich aggressiver weise der gegenseite, die ihre kritik solide und unaufgeregt, aber dennoch entschieden formuliert, entgegengeschleudert wird. man erkennt bereits am sprachduktus, unabhängig von jedem inhalt, mit wem man es zu tun hat. ihnen bleibt auch gar nichts anderes übrig: wenn man nichts zu sagen hat, kann man eben nur “judenhasser” sagen, also den speichel fließen lassen

  105. hans sagt:

    @ Lo

    es bringt nichts mit diesen beiden gojim zu diskutieren,
    col tov lecha

  106. Lo sagt:

    @Hans

    ani jodaat. Kol tuv. ;)

  107. Hochwürden sagt:

    Interessant, interessant: Wenn man keine Argumente mehr hat, dann wird einer auf Kommunitarismus gemacht: Bleiben wir fein unter uns! Ade, universalistischer Anspruch… Aber leider fehlten die Argumente für eine Diskussion mit Leuten, die nicht “dazu gehören”, nicht wahr?

  108. Lo sagt:

    ?? ????!

    :D

  109. Hochwürden sagt:

    @Lo

    Du mich auch, will sagen: ich dich auch..

  110. Lo sagt:

    Hochwürdendepp

    ????????? ,?????????

  111. Wunder mich sagt:

    Lese gerade diese Seite und wundere mich sehr. Netten Tonfall hast du drauf, @Lo, und immer so sauber argumentierend. Auf dem Niveau: “Ich Tarzan, Ihr Unrecht”. Zu komisch

  112. hans sagt:

    @ HUMANIST HOCHWÜRDEN UND SO WEITER ……

    Aber leider fehlten die Argumente für eine Diskussion mit Leuten, die nicht “dazu gehören”, nicht wahr?

    ich erhebe keinen universalistischen anspruch , ich weiss wo ich stehe.
    lese ich einen verborgenen neid aus ihren zeilen dass sie nicht zu uns dazugehören ? tut mir leid aber jetzt verstehe ich einiges.
    ausserdem, in israel ist es eine binsenweisheit: achte und höre genau auf die argumente vorschläge empfehlungen forderungen kritikpunkte der europäer und tue hinterher genau das gegenteil. das hilft zu überleben.

  113. hans sagt:

    habe etwas hinter ihre masken sehen können jetzt ist entgültig feierabend

  114. Lo sagt:

    “Wunder mich”

    ?? ?? ???? ??? :D

  115. Hack The Planet sagt:

    Vielleicht sollten sich die Herrschaften alle mal in den Arm nehmen?

    Und dann gemeinsam http://www.taz.de/1/debatte/theorie/artikel/1/wir-muessen-aus-der-opferecke-raus/ lesen und dann gemeinsam zum Therapeuten und dann gemeinsam erkennen das es um UNS geht.

    Und wenn ich hier am Thema vorbeirede, dann tue ich das, aus Versöhnung, weil das Thema eh mit der Zeit in den Hintergrund gerutscht ist, was es immer tut, wenn niemand Moderiert und schlichtet.

    Frage mich, wieso das so selten gesehen wird, aber es MUSS jemanden geben, der Moderiert. Man nennt das Mediation und ist schlichtweg notwendig um einen, auch in diesem Fall sehr dringend benötigten Konsens, zu finden.

    Prost

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