Antisemitismus in der faz
01. Dezember 2009, von Arvid VormannDer Anlass für das Interview mit Alfred Grosser ist unklar, aber die faz hat offenbar einen einschlägigen Markt zu bedienen - Leser, die von einem, der es sagen darf, hören wollen, was ihnen selbst angeblich verwehrt ist zu sagen.
Zum Beispiel, dass “das reflexhafte Schwingen der Antisemitismuskeule” des Zentralrats den “Antisemitismus ja geradezu erzeugt” - eine Aussage, die er auch noch Broder von hinten in die Schuhe schiebt. Zum Beispiel, dass der NS “nämlich nicht nur antisemitisch”, sondern “insgesamt rassenverachtend” gewesen sei. Na und Israel? “Und Israel verachtet die Moslems.”
01. Dezember 2009 um 14:15
Sehr schön ist auch diese Aussage des Interviewers:
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Als sei “Israelkritik” in Deutschland ein Tabu und nicht etwa Staatsraison.
01. Dezember 2009 um 15:14
Das gilt für alle Antisemiten: Dass Sie sich von jüdischen Keulen verfolgt fühlen und glauben, Israel erzeuge den Antisemitismus doch selbst. Hat die faz das wirklich nötig?
01. Dezember 2009 um 18:40
Als langjähriger Leser fürchte ich, dass die Antwort “ja” lautet.
03. Dezember 2009 um 18:21
alles richtig und wahr -
unbenommen davon beschaeftigt der ZR ein konvertiertes arschloch als sprecher, welches nicht unerheblich zur unpopularitaet desselbigen beitraegt.
wozu braucht es noch antisemiten, wenn juden und konvertierte die nuetzlichen idioten selbst abgeben?
08. Dezember 2009 um 10:15
Solange Deutschland eine solidarische Staatsräson zur Unterstützung einer
rechtslastigen zionistischen Regierung für notwendig hält, hat sie eine Teilschuld an das Aufkeimen des Antisemitismus. Schließlich sollte man nicht vergessen, was der Außenmimister Avigdor Lieberman über die Minderheiten in Israel selber sagt.