Mein Freund, der Terrorist

22. November 2009, von Thomas von der Osten-Sacken

Venezuelan President Hugo Chavez on Friday night defended the alleged terrorist mastermind Carlos the Jackal, saying the Venezuelan imprisoned in France was an important “revolutionary fighter” who supported the cause of the Palestinians.

The Venezuelan president praised Carlos - whose real name is Ilich Sanchez Ramirez - during a speech saying: “I defend him. It doesn’t matter to me what they say tomorrow in Europe.” (…)

“They accuse him of being a terrorist, but Carlos really was a revolutionary fighter,” Chavez said during a televised speech to socialist politicians from various countries, who applauded.  (Quelle)

Wann endlich lobt er auch Ossma bin Laden, der unterstützt ja angeblich auch die Sache der Palästinenser.  Man möchte allerdings gerne noch wissen, wer genau die applaudierenden sozialistischen Politiker gewesen sind. Einfach so, nur aus Interesse.

Carlos ist ja schon vor einiger Zeit zum Islam konvertiert, weil ihm bin Laden und al-Qaida so gut gefallen haben. Chavez ist erst kürzlich nach Mashad gepilgert, um dort der Hoffnung Ausdruck zu verleihen, der Mehdi möge bald erscheinen. Nun stellt sich natürlich die spannende Frage: Wann amalgamieren Islamismus und Sozialismus des 21. Jahrhunderts nicht nur personell und ideologisch, sondern in einer allumfassenden Synthese?

2 Antworten zu “Mein Freund, der Terrorist”

  1. Bernd Dahlenburg sagt:

    Niedlich.

    In Europa kann Chavez sowieso auf sehr viel Sympathie stoßen….

    Da wird er mit seiner Hommage an Carlos offene Türen einrennen.

    Danke für die Info, Thomas
    Bernd

  2. Wenn Idealismus blind macht « Der Deutschlandspiegel sagt:

    [...] seinerseits den in Frankreich wegen vielfachen Mordes einsitzenden Terroristen Carlos als einen „revolutionären Freiheitskämpfer“ [...]

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