Großer deutscher Humor

03. November 2009, von Thomas von der Osten-Sacken

Der Kay Sokolowsky ist nicht nur Islamophobieexperte und erzählt das gerne den Khamenei Anhängern vom Muslim Markt, nein er ist auch noch total witzig und originell, so originell, dass man sich nur so auf die Schenkel klopfen mag, wenn man seine jüngste Taz Kolumne liest.

Wetten beim Lesen dieses Artikels mussten sogar die Özoguz Brüder lachen? Und die meinen sonst alles bitter ernst. Etwa dies:

Deutschland hat das intellektuelle Potential zur Überwindung von jeglicher Art von Unterdrückung. Als ressourcenarmes Land hat es viele innovative Denker erzogen als die Studiengänge noch nicht in ein Schulkorsett gezwungen wurden. Wenn jene innovativen Menschen eines Tages erkennen, dass ihre Fähigkeit zur Innovation gegen die Menschen missbraucht wird, wenn deutsche Leser eines Tages erkennen, dass sie immer noch Sühnezahlungen zum Zweiten Weltkrieg leisten und gleichzeitig zu jedem Verbrechen der Siegermächte in der heutigen Zeit zum Schweigen gezwungen werden, wenn in Deutschland deutlich wird, dass eine Clique von Politikern und Hofjournalisten aus ihrer Parallelgesellschaft heraus das Volk zu spalten sucht, um ihrer unmenschlichen Macht frönen zu können, dann kann es sehr schnell eine Wandlung zu einer menschlichen Gesellschaft geben. Und es lohnt, dafür zu schreiben.

Ganz sicher sind die beiden Brüder überzeugt, jeder der ihnen ein Interview gewährt, gehöre zu den innovativen Denkern, die sie da meinen, also auch der Herr Sokolowsky.

Der wiederum schrieb, glaubt man dem Café Morgenland, früher selber Texte, die ein, sagen wir es freundlich, etwas verzerrtes Bild der Menschen in der  sog. islamischen Welt lieferten.  Aber wie heißt es über die größten Kritiker der Elche?

43 Antworten zu “Großer deutscher Humor”

  1. Serdar sagt:

    Ach diese Veränderung gibt es in beide Richtungen. Wenn er sich davon entwöhnt hat, ist ja nichts dagegen einzuwenden. Man sollte Herr seiner Überzeugungen sein, nicht ihr Sklave.

  2. Karl sagt:

    Sokolowsky dachte also früher wie Osten-Sacken :)
    Heute hat er sich jedoch weiterentwickelt, während Herr Osten-Sacken weiterhin Geld damit verdient zum großen Krieg gegen den Iran und Muslime aufzurufen … wieviel Euro gibts eigentlich später für jeden Toten?

  3. Martin sagt:

    @Karl: vermutlich weniger, als Sie am Iranexport verdienen. Dafür ist dann ja auch jede Dreckigkeit recht.

  4. Janis Vogt sagt:

    @Karl: Sie müssen schon deutlicher werden. Von wem wird gezahlt? Mossad oder CIA oder beiden? Um dann mit dem Kopfgeld solche widerlichen Kampagnen zu unterstützen: http://stopfgmkurdistan.org/

    Danke, dass Sie uns alle aufgeklärt haben, wie dies finanziert wird.

  5. Kay Sokolowsky sagt:

    Herr Oster-Sacken,

    Sie haben es ja wirklich drauf, Menschen und ihre Motive zu analysieren – chapeau! – Da habe ich also 1998 über die Verbrechen der Taliban so gesprochen, wie es sich gehört – und DAS wollen Sie heute gegen mich ausspielen? Ich fühle ich mich bis auf die Socken durchschaut. Und, von zwei kleinen Wörtern abgesehen, würde ich übrigens jeden Satz dieses Interviews genauso wieder autorisieren. Meine Verachtung für Gotteskrieger ist nämlich heute eher größer als damals. Und ich erkenne besser denn je, wo ein Fanatiker faselt und wo ein vernünftiger Mensch. Ja – genau: Guten Tag, Herr Oster-Sacken!

    Schön ist es, daß Sie nicht das Originalinterview zitieren, sondern sich auf eine Website von Islamisten berufen. Es stimmt leider weiterhin: Die Feinde meines Feindes sind meine Freunde, wenn’s paßt. Das, diese Bigotterie, macht Ihre Empörung und Wedelei erst so richtig überzeugend, finde ich.

    Aber warum gibt dieses alte Interview Ihnen nicht zu denken , daß ich evtl. gar kein Islamist bin? Sondern ein Feind dieser gräßlichen Ideologie? Mein Buch – wie Sie wissen könnten, wenn Sie es gelesen hätten, aber Sie lesen ja nichts bzw. nichts richtig, denn Sie sind ja ein Alleswisser und Weltdurchschauer, und da wird Lesen zum obsoleten Luxus -: “Feindbild Moslem” handelt eben NICHT davon, Islamkritik zu diffamieren. Sondern es ist u. a. auch dazu bestimmt, die ernsthafte Islamkritik davor zu retten, von der rassistischen Muslimfeindschaft vereinnahmt zu werden. Wenn Sie etwas aufmerksamer wären, dann wäre Ihnen diese Einsicht evtl. in den Schädel gelangt. Je nun … Vielleicht haben Sie solche Nachdenklichkeit nicht nötig. Doch was unterscheidet Sie dann noch von den Hetzern, die mich bei “Politically Incorrect” in Hordenformation anpissen? Das habe ich leider noch nicht herausgefunden. Vielleicht mögen Sie mir die Differenz mal erklären. Oder, besser noch: den Lesern Ihres Blogs?

    Es ist jedenfalls schön für Sie, in mir ein neues Feindbild gefunden zu haben und Ihren Geifer nicht nutzlos runterschlucken zu müssen. Ich zweifle nicht daran, daß dergleichen für Ihren Seelenhaushalt und auch für Ihren Magen von ungeheurem Wert ist. – Daß Sie über meine Broder-Satire nicht lachen konnten, wundert mich übrigens wenig. Welcher treue Schüler mag es schon, wenn sein Meister verspottet wird?

    Aber wenn Sie, Herr Oster-Sacken, mir noch einmal unterstellen, ohne den Hauch eines Belegs unterstellen, ohne die Andeutung eines Beweises unterstellen, ich sei ein Feind Israels, ein Antisemit und ein Freund von islamistischen Massenmördern: Dann, Herr Oster-Sacken, werde ich mich gegen Ihre Verdächtigungen, Ihren Geifer und Ihre Ehrabschneidungen auch außerhalb des digitalen Wolkenkuckucksheims zu wehren wissen.

    Es wäre schön, wenn Sie vor der Einleitung solcher Maßnahmen Ihren Kopf einschalten würden. Und erschrecken Sie nicht, weil auf einmal alles ganz anders aussieht! Denn, und darauf sollten Sie sich freuen: Es wird plötzlich auch alles heller. Das kann man gerade im November gut brauchen.

    Kay Sokolowsky

  6. Anita M. sagt:

    @ Sokolowsky,
    Wenn Sie so ein großer Experte sind, sollten Sie doch zumindest wissen, dass es sich beim Café Morgenland nicht um eine Islamistenwebseite handelt http://www.cafemorgenland.net/. Und Sie wurden damals im linken trendinfopartisan scharf für den rassitischen Mist, den Sie abgesondert haben kritisiert, und nicht etwa interviewt. Ein Interview haben Sie den Kotzbrocken vom Muslimmarkt gegeben, die nichts als Gotteskrieger mit der Feder sind, Leute also, die sie angeblich verachten. Lächerlich. Und unterstehen Sie sich in Zukunft Morgenland noch einmal als Islamisten zu bezeichnen, sonst gibt’s Meldung an Gremliza.

  7. Kay Sokolowsky sagt:

    Liebe Anita M.,

    na, dann melden Sie mal! Und Ihre gute Meinung zum Café Morgenland möchte ich lieber nicht teilen. Ich möchte eigentlich gar keine Meinung mit Ihnen teilen – so platt, plump und plasiert (für die Klugscheißer unter uns: Ich habe das absichtlich falschgeschrieben), wie Sie argumentieren.

    Manchmal beneide ich Menschen wie Sie darum, im Kopf so schlicht strukturiert und keiner abwegigen Denunziation abgeneigt zu sein. Das macht das Leben sicherlich viel einfacher, als würde es mit Nachdenken und Abwägung belastet. Oder einfach mal mit dem Mut, den eigenen Namen zu nennen, statt die üble Nachrede auch gerichtsnotorisch zu unterschreiben.

    Sie sind eine wahre Heldin der Muslimfeinschaft – Gratulation!

    Kay Sokolowsky

  8. Anita M. sagt:

    Oh habe ich Ihnen auf die Füße getreten? Tut mir schrecklich leid. Bleiben Sie mal fein bei Ihrer Muslimfeinschaft (oder haben Sie das nicht absichtlich falsch geschrieben?) und weinen sich am besten bei Yavuz aus, der hat ein Ohr für Sie. Und ich freue mich, dass Sie mich und meinen schlichten Kopf beneiden. Immerhin etwas.

  9. Kay Sokolowsky sagt:

    Da habe ich mal richtig Quatsch geschrieben (was die Grammatikfreunde hier leider nie bemerken würden, lesefest, wie sie sind) und muß mich nun korrigieren.
    Es soll natürlich nicht heißen: “Es macht das Leben einfacher,den eigenen Namen zu nennen. statt die üble Nachrede auch gerichtsnotorisch zu unterschreiben”. Das ist ja ein fürchterlicher Humbug und Bullshit.
    Ich stelle mich mit der Option auf mehrere Maulschellen und ohne Ausrede als schuldig zur Verfügung. Hier hat der Autor doof geredet.
    Er versucht es deshalb noch einmal: “Es macht das Leben einfacher, den eigenen Namen zu unterschlagen, statt die üble Nachrede auch gerichtsnotorisch zu unterzeichnen.”
    So war es gemeint, so möge man mich auch bitte zitieren. – Daß dieser Wunsch bei “Anita M.” nie ankommen wird, würde mich nicht wundern. “Anita M.” ist nämlich eine besonders intelligente Kritikerin. Die mir – tut mir leid, daneben – nicht auf die Füße getreten ist. Meine Füße vermeiden den Dreck, in dem “Anita M.” zu Hause ist.
    “Anita M.” ist tatsächlich eine große Heldin. Und witzig!
    Und eine miese, feige, dümmliche Denunziatorin ist sie auch. Das macht ihre ganze menschliche Größe aus.
    Kay Sokolowsky

  10. Thomas von der Osten-Sacken sagt:

    Selbst an den trübesten Novembertagen geht die Sonne in der Himmelsrichtung auf, die mit meinem Namen, den notorisch falsch zu schreiben Ihnen Freude zu bereiten scheint, nominal doch mehr zu tun hat, als das christliche Fest im Früjahr.
    Inzwischen hat – by the way – auch die kleine, aber doch recht rührige, Fangemeinde von Volksinitiativen- Elsässer Sie entdeckt und streckt, wie man dieser Tage so schön sagt, die Hand weit aus: http://juergenelsaesser.wordpress.com/2009/11/03/iran-facts-against-western-propaganda/#comments

  11. Serdar sagt:

    @Thomas von der Osten-Sacken
    Fragt sich nun, was das mit Sokolowsky zu tun hat?

    Übrigens die JF hat sich positiv auf Broder bezogen. Selbst schuld, werde ich jetzt eine Kritik an Broder von ihnen lesen?

  12. M. Brettschneider sagt:

    Sehr geehrter Herr von der Osten-Sacken,

    Oster-Sacken und Früjahr passt doch sehr gut zusammen. :-)

    Aber ich verstehe ihre Kritik ansonsten auch nicht so ganz. Und Ihren Link auf Jürgen Elsässer auch nicht wirklich.

    Außerdem finde ich das Interview auf dem Muslim-Markt genial, denn wie sagt Sokolowsky dort ganz richtig:
    “Wir müssen einander nicht überschwänglich lieben, wir müssen nicht alles toll und großartig finden, was der Mensch nebenan tut. Aber wir müssen uns als Menschen respektieren, uns gegenseitig ernst nehmen und miteinander reden.

    Menschen werden niemals immer einer Meinung sein; ich finde es gut, wenn die Meinungen auseinandergehen. Es geht bei Diskussionen aber stets darum, den Anderen als Menschen zu achten. Seine Meinung zu respektieren. Über seine Worte nachzudenken, bevor man sie beurteilt. Wenn wir das tun, haben Hassprediger, egal woher sie stammen und welche Ideologie sie verbreiten, keine Chance mehr.

    Es ist nichts Verwerfliches am Streit. Menschen können endlos miteinander streiten und dabei viele Tassen Kaffee trinken – miteinander! In jedem Streit steckt der Wunsch, zu einem gemeinsamen Ziel zu kommen, mag dies auch sehr, sehr lang dauern. Aber die Ideologen und Feindbildhauer wollen nicht streiten, sondern ein tiefes Zerwürfnis erzeugen. Sie wollen, dass die Parteien nicht mehr miteinander reden, sondern sich gegenseitig anschreien und diffamieren. Die Feindbildhauer sind primitive Köpfe, angst- und hasserfüllt. Von ihnen handelt mein Buch, von diesen Förderern der Angst und des Abscheus. Und vielleicht kann mein Buch dazu beitragen, dass “Otto-Normal-Bürger” nicht mehr so leicht auf Autoren wie Broder oder Necla Kelek hereinfällt oder auf Hassprediger wie Thilo Sarrazin. Dann hätte ich sehr viel erreicht.”

    Und nun Herr Osten-Sacken: Wo finden Sie sich wieder?

  13. Thomas von der Osten-Sacken sagt:

    Eine leicht zu beantwortende Frage: An der Seite derer, die (vor allem im Nahen Osten) dafür kämpfen “alle Verhältnisse um(zu)werfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist.” Das wären sudanesische Frauen, die für ihr Recht, Hosen tragen zu können, bereit sind sich auspeitschen zu lassen, Iranerinnen und Iraner, die mit dem Slogan “Death to no one” trotz prügelnden Bassiji Milizen auf die Straße gehen, Kurdinnen und Kurden, die gegen Polygamie und Genitalvestümmelung ankämpfen und all jene, die für individuelle Freiheit, sexuelle Selbstbestimmung, Säkularismus und “Rule of Law” sich engagieren, trotz aller Gefahren und Bedrohungen, die für ein Miteinander aller Staaten und Menschen in der Region eintreten und keinen Vernichtungsphantasien gegen Israel frönen. An deren Seite finde ich mich wieder, nicht an der Seite jener, die meinen mit selbstmandatierten Sprechern islamischer Communities und Staaten Dialoge führen zu müssen. Kurz an der Seite der Freiheit und Emanzipation. Die aber steht den Publikationen der Herren Özuguz vom Muslimmarkt oder der Volksinitiative und so vielen anderen diametral entgegen. Mit denen mag ich weder streiten noch einen Dialog führen.

  14. Janis Vogt sagt:

    Auch denen bei der SZ geht über Sokolowsky gerade ein Licht auf: http://blogs.sueddeutsche.de/schaltzentrale/2009/11/05/kritik-des-kritikers/

  15. M. Brettschneider sagt:

    Danke Herr Osten-Sacken,

    dann weiß ich, wo ich sie stehen. Da gibt es Islamisten, die nicht reden wollen, auf der anderen Seite gibt es Menschen wie sie. Da ist für mich kein Unterschied.

  16. M. Brettschneider sagt:

    @ Herr Vogt,

    auch Sie scheinen lieber zu hetzen als zu reden …
    Gottseidank muß ich ihne nicht an einem Tisch sitzen.
    Keine wirklichen Argumente, keine eigene Meinung, aber immer feste druff.
    Schön, wenn man endlcih ein Feindbild, dann muß man nicht über sich selbst nachdenken.
    Wie gut, dass es Menschen wie Sokolowsky gibt, der da gut differenzieren kann.

  17. Janis Vogt sagt:

    Sokolowski wusste, mit wem er sich beim Muslimmarkt einlässt, immerhin erwähnt er hier http://www.rotbuch.de/images/medien/9783867890830-Leseprobe.pdf, dass die Özoguz Brüder vom Verfassungschutzt wegen ihrer antisemitischen Ausfälle überwacht wurden. Er hat denen also, trotz dieses Wissens, ein Interview gegeben.

  18. M.Brettschneider sagt:

    @Vogt:

    Sie sympathisieren offensichtlich mit den Leuten von PI, die auch vom Verfassungsschutz wegen Rechtsextremismus vom Verfassungsschutz überwacht wurden.
    UND!
    DAS ist es doch gerade: MITEINANDER reden, aber das haben Menschen wie Sie bis heute wohl immer noch nicht verstanden.
    Immer alles aus dem Konsenz reißen.
    Haben Sie, dessen Namen ich was überall finden kann, wo gehetzt wird, das Buch schon mal gelesen? Sicher nicht.
    Da trommelt einer und schon kommen alle Papageien aus ihren Nestern und plappern nach.

  19. taylor1944 sagt:

    @ Brettschneider,

    was sind Sie denn für ein Vogel? So ein völlig wirres und zusammenhangloses Geschreibsel sieht man selten.

    dann weiß ich, wo ich sie stehen. Da gibt es Islamisten, die nicht reden wollen, auf der anderen Seite gibt es Menschen wie sie. Da ist für mich kein Unterschied.

    Wenn es für Sie offensichtlich keinen Unterschied macht, wo Thomas steht, warum fragen Sie dann? Er bekennt sich nun offen, im Gegensatz zu den Islamisten, zu den Menschenrechten. Sie hingegen goutieren offensichtlich “die kulturellen Auswüchse in islamischen Ländern.” Wo möchten Sie denn einen Dialog führen wollen und wo den verweigern? Es gibt mit der Mehrzahl der Muslime nichts zu bereden, oder wollen Sie die jetzt unbedingt in kulturelle Sippenhaft nehmen, damit Sie auf Augenhöhe das Gespräch über die Taliban suchen können? Die wenigsten Muslime interessieren sich für Irre und die meisten denken so, wie es Thomas formuliert hat.

    Wie gut, dass es Menschen wie Sokolowsky gibt, der da gut differenzieren kann.

    Quatsch, das ist die selbe Sauce. Ich habe sein Streitgespräch im Konkret gelesen. Unglaublich was der Mann für Ansichten vertritt und mit welchen Totschlagargumenten er auftritt. Entweder sind alle Rassisten, stehen PI nahe, oder sind Islamophob. Das PI einfach nur ein Blog aus rassistischen Spinnern ist stimmt, aber seine Schlußfolgerung, dass alle Kritiker PI nahe stehen und ergo auch Rassisten sein müssen, ist einfach nur völliger Nonsens. Er ist gar nicht in der Lage zu differenzieren, da kann er hundertmal sagen, dass er ja auch Islamisten kritisieren würde, das nimmt ihm, außer Berufsjublern wie Ihnen, keiner ab.

    Sie sympathisieren offensichtlich mit den Leuten von PI, die auch vom Verfassungsschutz wegen Rechtsextremismus vom Verfassungsschutz überwacht wurden.
    UND!
    DAS ist es doch gerade: MITEINANDER reden, aber das haben Menschen wie Sie bis heute wohl immer noch nicht verstanden.
    Immer alles aus dem Konsenz reißen.

    Mit dem Statement disqualifizieren Sie sich bereits. Aber Sie haben schon gut gelernt. Jeder der sich kritisch äußert muß zwangsläufig ein Sympathisant von X sein. Das kenne ich aus der logischen Dialektik, wie man erfolgreich eine Diskussion verhindert, denn Ihnen geht es gar nicht um eine Diskussion, Sie wollen allenfalls Ihr Weltbild bestätigt haben. Auf Wadiblog der islamophobe Westler, auf der anderen Seite der edle Araber. Mit wem wollen Sie denn auf Augenhöhe diskutieren? Mit dem Regime in Khartoum? Mit den Machthabern im Iran? Dem Henker in Saudi Arabien? Den Quacksalbern in Somalia? Oder mit Mullah Omar irgendwo im Hindukusch? Und über was wollen Sie mit Islamisten reden? Über den Koran, oder die westliche Lebensweise? oder möchten Sie gerne als Gefängnispsychologe tätig werden und verurteilte Terroristen darüber belehren, dass ihre Sichtweise die falsche ist, weil der Koran ja lieb und nett geschrieben wurde. Vor allem begreifen Sie die Tatsache nicht, dass hier, in diesem Land, 82 Mio. Menschen leben, davon sind etwa 3,6 Mio. Muslime, also eine Minderheit und von dieser Minderheit gibt es nochmal eine Minderheit die diesen Staat und Ihren Dialog schlichtweg ablehnen. Und der Mehrheit der Muslime ist das völlig Latte, die wollen einfach nur ihre Ruhe und nicht das ständige Objekt von Islamophoben und Islamophilen werden. Mit wem wollen Sie dann noch reden? Mit den Zeugen Jehovas? Den Freunden der Externsteine Paderborn? Oder der freien Kameradschaft sächsische Schweiz. Mann hier sind immer Leute eingewandert, meine ganze Familie ist hier eingewandert, glauben Sie ernsthaft mit uns hat der preußische König einen Dialog führen wollen? Oder hat der Kaiser sich mal hingesetzt und sich mit polnischen Arbeitern unterhalten. Ich frag mich warum jeder dahergelaufene Vollpfosten unbedingt einen Dialog führen will? Hätte es Sie damals schon in Massen gegeben, ich bin überzeugt, Deutschland wäre schon nach dem 30 Jährigen Krieg untergegangen. Die Osmanen hätten die Herrschaft in Österreich übernommen und der Nationalsozialismus hätte die Weltherrschaft an sich gerissen.

    Haben Sie, dessen Namen ich was überall finden kann, wo gehetzt wird, das Buch schon mal gelesen? Sicher nicht.
    Da trommelt einer und schon kommen alle Papageien aus ihren Nestern und plappern nach.

    Und hier kann man sagen, wer lesen kann ist taktisch klar im Vorteil, wenn er das gelesene auch versteht, was man bei Ihnen ausschließen kann. Vor allem werfen Sie anderen vor, was bei Ihnen offensichtlich Usus ist. Sie plappern etwas nach und haben absolut keine Ahnung von gar nichts. Weder kennen Sie den Islam, noch islamische Länder und auch von den Muslimen haben Sie keinen Dunst.
    Statt dessen belästigen Sie jeden. Wäre ich Muslim und hätte sie als Nachbarn, dann würde ich wohl auch Selbstmord begehen und schauen, dass ich Sie nicht gleich mitnehme, denn Sie sind einfach nur eine nervige Plage.

    @ Sokolowsky, nachdem ich Ihre Begründung von Droste bekommen habe, warum Sie sich keine Texte von ihm antun wollen ist mir klar warum Sie hier den virtuellen Amoklauf starten. Nach Ihren Interviews beim Müslimarkt und dem Streitgespräch im Konkret steht ihnen dieser virtuelle Beissreflex aber nicht.

  20. lebowski sagt:

    @Kay Sokolowski
    Kanns sein, dass das schöne Interview mit “Muslim-Markt” ein kalkulierter Skandal war, um ein bisschen Marketing für Ihr Buch zu machen?

    Denn, lets face it, die Themen Islam, Islamkritik und Rassismus sind inzwischen doch etwas abgestanden. Und die Kritik an PI ist genauso alt wie PI selber. Der ganze Themenkomplex fängt inzwischen an, etwas ranzig zu riechen.
    Gehe Sie also auf Nummer sicher und sorgen dafür, dass Ihr Buch erstmal in kleiner Auflage erscheint. Es ist nämlich nicht ausgemacht, dass Papi seinem Revoluzzer spielenden Sohn Ihr Werk zu Weihnachten schenkt.

  21. M.Brettschneider sagt:

    @taylor

    Gerade Sie reden von richtig lesen. Haha.

    ich habe nie etwas von Islamisten gesagt, den Terror finde ich verabscheuenswürdig, und wenn Sie das Buch gelesen hätten, dann wüssten Sie auch, dass auch Sokolowsky das sehr verabscheuenswürdig findet.

    Dass Sie mr Unwissenheit und Kritiklosigkeit vorwerfen, das finde ich sehr schön. Das ist einfach für Sie, weil auch Sie den Dialog offensichtlich nicht suchen.
    Denn Sie haben eine Meinung, und sind gar nicht kritikbereit. Für Sie scheint JEDER Moslem gefährlich und das finde ich ziemlich übel.

    Übrigens habe ich geschrieben, dass Islamisten nicht redewillig seien (klar, sie wollen den Terror), und Osten-Sacken will auch nicht reden (er möchte auf Moslems hetzen, ist einfacher) – beide finde ich ziemlich gefährlich, jeden auf seine Art.

    Ich rede von Menschen, die verhetzt werden, weil es den Terror gibt.
    Menschen, die das genauso verabscheuenswürdig finden, die aber Moslems sind.
    Sie unterstellen, nach Ihrem wirren Geschreibsel zu urteilen, JEDEM Moslem, dass er ein Terrorist sei. Und JEDEM Menschen, der das differenzierter sieht, dass er mit den Terroristen sympathisiere.
    Das unterscheidet Sie nicht von den Leuten von PI.
    Und GENAU diese Menschen prangert Sokolowsky in seinem Buch an.

    Die Frage ist doch: Verstehen Sie das Gelesene? Und dann sage ich auch mal ganz frech: DAS wage ich zu bezweifeln.

  22. A.Bundy sagt:

    Schon wieder Sokolowsky, dieses Würstchen. Erst versucht er auf Telepolis sein jüngstes Elborat zu pushen, jetzt muss er hier seine Minderwertigkeitsgefühle rauskotzen. Jämmerlich, aber damit hat er ja mittlerweile Routine. Schliesslich war das ja schon das Mittel der Wahl gegen Alice Schwarzer, gegen die er, wie auch gegen Broder, im richtigen Leben nicht anstinken kann. Was für ein unappetitlicher Schwätzer. Vermutlich wird er sowieso bald beim unsäglichen Israelbasher T. I. Steinberg aufschlagen, dessen wirrer “Rechercheblog” einen tiefen Einblick in die geistige Verfassheit des Betreibers erlaubt.
    http://www.steinbergrecherche.com/
    Dieser wackere “Antizionist” recycelt dort so ziemlich alles, was zur Zeit in der antisemitischen Szene Rang und Namen hat. Obwohl er selbst kein Jude sein will; “Ich bin zum Teil jüdischer Abstammung, aber ich bekenne mich nicht zum Judentum. Ich bin also kein Jude.”, begründet er dessen ungeachtet seiner geradezu pathologischer Bessenheit von Israel folgendermassen. “Aufgrund meiner Herkunft (sic!) glaube ich, zum Verständnis speziell der israelischen Herrschaftsverhältnisse beitragen zu können.”
    http://muslimmarkt.de/interview/2004/steinberg.htm (a da schau an!)
    In Umfeld des auf links gedrehten Antisemitismus, der sich notdürftig als “Antizionismus” tarnt, gedeiht aufs trefflichste die von vielen dieser Widerlinge herbeigesehnte Querfront von Links-, Rechts- und Islamofaschismus. Das Ziel ist klar, die Vernichtung der verachteten Demokratie und die Abschaffung des verhassten, als “verjudet” angesehenen, Kultur- und Wirtschaftssystem. Und natürlich die endgültige Lösung der “Judenfrage”, am Besten mit Hilfe der iranischen Mullahs. Alles was sich da in den Weg stellt, wird entweder als “Nazi” oder “Antideutsch” verleumdet. Letzteres ist, in Anbetracht des sich so internationalistisch gerierenden Mobs, ein ganz spezieller Treppenwitz der Geschichte.
    Natürlich bietet sich auch das Blog des Verschwörungsdödels Marcel Barthels, mein-parteibuch.com, an. Seit der judenhassende Zausel “nemetico” aka Pedro Kreye diesen bereichert, wüten dort die widerlichsten Antisemiten im Kommentarbereich.
    http://www.pedro-kreye.net/Pedro%20Kreyeklein.JPG
    Hier ein paar Kostproben.
    moe sprach am 20. August 2009 um 9:30h
    “Ich habe es gewusst, dass ich als Antisemit beschimpft oder wie vom Ypsilon, die ganze Website beschimpft wird. Das scheint normal zu sein, wenn die Zionisten keine Argumente mehr haben! wie bei den Nazis damals
    Nur zur Info, ich habe Juden in meiner Familie. -gute und sehr nette Menschen und gute Juden, keine Kindermordende und Raubmordende Zionisten bzw. jüdische Faschisten-.
    es gibt Juden (Juden mit einer jüdischer Mutter oder Juden die von der Ru(a)ssenmafia ihre jüdische Wurzeln gekauft haben) die in Israel zum Islam um konvertieren, dann von Staat ihre Kinder weg genommen bekommen. Sie werden für unmündig erklärt und werden in die geschossene eingesperrt und ihr Besitz wird beschlagnahmt, sogar ihre Familien und Freunde wenden sich von Ihnen ab, das kommt alles von er faschistischen bzw. rassistischen Politik Israels…”
    Alex H. sprach am 20. August 2009 um 23:27h
    “Es ist jeden Tag Gang und gebe, dass die IDF Palästinenser aus ihren Häuser verschleppt. Es ist Gang und gebe, dass die IDF Kinder verschleppt. Es ist normal, dass die IDF Menschen Vieh behandelt und Sie vor ihren Kinder Foltern. Es werden Kinder von gesuchten, auch in den Gefängnissen gesteckt, wenn Sie die gesuchten nicht auffindbar sind.
    Warum, warum können die Israelis, ohne jemals belangt zu werden, Verbrechen gegen die Menschheit (Mord, Totschlag, Vertreibung und ethnische Säuberung), an alle Palästinenser verüben?
    Ist das der Nazizuschlag? oder Holocaust Zuschlag? Da macht die Knaublauch und ihr Zionistenverband aber ein guter, sehr guter Job für den Antisemitismus in Deutschland und Europa!? Ist das gewollt?”
    emil sprach am 21. August 2009 um 12:11h
    “Ich möchte noch einmal der Tatsache Ausdruck geben, dass ich Israel als den widerlichsten und scheußlichsten Staat dieser Erde ansehe, noch weit vor solchen Ekelstaaten wie USA, Saudi-Arabien, Kuweit, Emirat Oman, usw.
    Das hat sicherlich mit dieser dicken stinkenden und brauen Aura von Lüge zu tun, die diesen Ekelstaat umgibt. Hinzu kommt noch das Wissen, dass gewissenloses menschenverachtendes Dreckspack, “Menschen” unterster Kategorie also, kurz vor dem Übergang in den Fäkalzustand, alimentiert von einem qbsolut menschenfeindlichen Vernichtungsapparat (irgendein Drecksministeriiums des Schwerstverbrecherstaates Israel)
    andere gewissenlose Dreckssäcke anheuert, um hier im Kommentarfeld Verlogenes und Erbrochenes zu posten.
    Ja, eigentlich hat diese Anwesenheit israelofaschistischer Trolle unter dem Kommando des absolut korrupten und gewissenlosen Herrn Shturmann ihr Gutes.
    Sie zeigt und demonstriert uns unablässig die ganze Ekelhaftigkeit der zionistischen Lüge”
    http://www.mein-parteibuch.com/blog/2009/08/19/palaestinenser-in-einzelteilen-verkauft
    So sieht 2009 die rechts-links-islamo-Querfront in Aktion aus. Da wird sich der Sokolowsky sicher bald heimisch fühlen.

  23. Thomas von der Osten-Sacken sagt:

    @ taylor1944 Eine kleine Anmerkung: indem man von Menschen als Muslimen spricht, ohne sie vorher zu fragen, ob sie sich überhaupt qua ihrer Religion definieren läuft man schon in die Falle der Islamisten. Es hat sich, sowohl bei Islamisten als auch Islmaophobiekritikern, eingebürgert etwa von drei Millionen Muslimen in Deutschland zu sprechen. Das ist Humbug. Die meisten dieser Menschen würden sich, wenn gezwungen, über ihre Nationalität definieren, oder über ethnische Zugehörigkeit (Araber, Kurden). Lediglich extrem gläubige Muslime oder eben Islamisten definieren sich zuförderst über die Umma. Wir fassen ja auch nicht Migranten aus China, Indochina etc. unter dem Oberbegriff Buddhisten zusammen. Keiner der Menschen aus dem Nahen Osten, die ich kenne, sei es dort oder in Europa fühlt sich angesprochen, wenn von Muslimen die Rede ist. Auch deshalb hat diese ganze Debatte immer etwas von einer Chimäre an sich.

  24. M. Brettschneider sagt:

    Richtig, Herr Osten-Sacken, aber genau das ist doch der Punkt!
    Den Migranten, die aus o.g. Ländern kommen, wird de facto unterstellt, dass Sie Islamisten seien.
    Und genau DARÜBER regt sich Sokolowsky zu Recht auf.

    Auch A. Bundy redet Unfug, indem er Sokolowsky Dinge unterstellt, die er so nicht gesagt hat.

    Aus den meisten Zitaten hier zu entnehmen müsste ich meinem 7jährigen Jungen den Umgang mit seinem besten Freund verbieten, der ist nämlich Moslem.
    Vielleicht baut er sich ja demnächst einen Sprengstoffgürtel aus Playmobil.

    Merken Sie nicht, wie albern ihre immer wiederkehrenden “Beiweise” sind, dass Sokolowsky die Islamisten verteidigt.
    In keinem Satz seines Buches geht es darum. Im geht es um Fremdenfeindlichkeit, getarnt als “Islamkritik”. Er ist aber in keinster Weise gegen Kritik.
    Aber wenn man so verbohrt in seinem Hass ist, dann ist das schwer zu verstehen.

    Und wenn mir vorgeworfen wird, dass ich keine Muslime kenne, dann sehen Sie das auch falsch.
    Aber auch das wird mir hier irgendwer wieder anders auslegen, als ich es meine.

  25. M. Brettschneider sagt:

    Noch was. Wieso wird eigentlich JEDEM, der einen kritischen Umgang mit der sogenannten Islamkritik unterstellt, er sei Antisemitit?

    Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
    Ich habe mal auf dem Muslimmarkt geschaut, wer da alles interviewt wurde, sind die mit jüdischem Glauben, die dort zu Wort kommen, auch gleich Antisemiten?
    Wenn ich Birnen esse, mag ich keine Äpfel?
    Wenn ich Hosen trage, mag ich keine Röcke?

  26. Thomas von der Osten-Sacken sagt:

    Ein allerletzter Versuch: Zwischen Islamisten, die aus dem Islam eine politische Ideologie machen, Muslimen, also gläubigen Menschen, die sich über ihren Glauben definieren, aber in ihrer absoluten Mehrheit keine Islamisten sind, und Menschen aus der islamischen Welt, die dort geboren wurden, sich aber nicht in allererster Linie über ihre Religiösität definieren, vielleicht säkular oder sogar Agnostiker oder Atheisten sind, gibt es einen fundamentalen Unterschied, den einzuebenen im Interesse vor allem der Islamisten selbst, der selbstmandatierten Sprecher islamischer Gemeinschaften, aber eben auch des ganzen Dialogestablishments in Europa liegt.

  27. M. Brettschneider sagt:

    @taylor sagt zu mir:

    Statt dessen belästigen Sie jeden. Wäre ich Muslim und hätte sie als Nachbarn, dann würde ich wohl auch Selbstmord begehen und schauen, dass ich Sie nicht gleich mitnehme, denn Sie sind einfach nur eine nervige Plage.

    Dafür noch einmal danke, damit machen Sie schon klar, dass Sie eigentlich genau das tun, was sie mir vorwerfen. Nur dass ich nicht gleich jedem den Tod wünsche.
    Meine muslimischen Nachbarn mögen mich übrigens, ich sie auch.
    Die sind ziemlich abgenervt von Menschen wie ihnen.
    Ich hatte hier anfangs nur etwas in den Raum gestellt, was ich zum Nachdenken finde und werde nur angefeindet und beschimpft.
    Meine einzige etwas böse Kritik war gegen Janis Vogt, dessen Namen ich übrigens schon auf PI und diversen Seiten gesehen habe, der nicht diskutiert, sondern hetzt. (Ja, Taylor, ich lese auch in verschiedenen Blogs mit, um mir eine Meinung zu bilden).
    Und dann kommt Mr. Taylor daher und möchte mir Dummheit unterstellen. Mit einer Verbohrtheit immer und immer wieder …
    und immer wieder die Islamisten …
    das ist doch zum Gähnen.

    Herr Osten-Sacken: Im Grunde haben Sie meine Frage auch nicht beantwortet.
    Aber so drehen wir uns nur im Kreis.

  28. taylor1944 sagt:

    @ Brettschneider,

    na dann fange ich mal an:

    Ich habe mal auf dem Muslimmarkt geschaut, wer da alles interviewt wurde, sind die mit jüdischem Glauben, die dort zu Wort kommen, auch gleich Antisemiten?
    Wenn ich Birnen esse, mag ich keine Äpfel?
    Wenn ich Hosen trage, mag ich keine Röcke?

    Mit dieser Aussage disqualifizieren Sie sich schon als Gesprächspartner. Wer noch nicht mal Ahnung von den Argumentationsmustern des Antisemitismus hat und mit der völlig platten Begründung kommt, als Jude könne man ja schlecht ein Antisemit sein, der sollte sich vielleicht erst mal gründlich informieren, bevor er sich zu Wort meldet.
    Antisemitismus/Antizionismus gibt es auch unter Juden. Wenn jemand das Existenzrecht Israels in Zweifel zieht, oder seine Regierung mit der NS-Zeit vergleicht, sowie behauptet Gaza sei vergleichbar mit dem Warschauer Ghetto ist ein schnöder Antisemit. Völlig wurscht wer das sagt und welcher Religion er ist.

    ich habe nie etwas von Islamisten gesagt, den Terror finde ich verabscheuenswürdig, und wenn Sie das Buch gelesen hätten, dann wüssten Sie auch, dass auch Sokolowsky das sehr verabscheuenswürdig findet.

    Sie sollten sich mal Ihre eigenen Kommentare durchlesen. Sie wollen einen Dialog führen, weil Sie der Meinung sind, man müsse mit anderen Leuten reden. Nur will nicht jeder mit Ihnen reden, aber das begreifen Sie nicht.
    Sie und Sokolowsky reden über Muslime, aber nicht mit Muslimen -btw. welchen Dialog führen Sie denn mit Ihren muslimischen Nachbarn?- Sokolowsky gehört zum, platt ausgedrückt, Mainstream der ein Thema aufgreift was zur Zeit en Vogue ist. Er hat den Islam für sich entdeckt und fühlt sich nun berufen darüber zu schreiben und eine “Islamfeindlichkeit” zu entdecken. Er differenziert nicht, das macht übrigens auch die andere Seite nicht, siehe Ulfkotte, oder Raddatz. Damit scheint man aber im Moment gutes Geld verdienen zu können, was man an Ihrer Reaktion erkennt.
    Und sein Buch dürfte mit Sicherheit auch nur von denen gelesen werden, die eh schon wissen, dass Deutschland Islamfeindlich ist und sich das noch mal bestätigen lassen möchten. Auf beiden Seiten kommen damit die üblichen Berufsschwätzer zu Wort und verhindern damit so ziemlich jede Debatte, weil sich beide Seiten unterstellen Rassisten zu sein.

    Dass Sie mr Unwissenheit und Kritiklosigkeit vorwerfen, das finde ich sehr schön. Das ist einfach für Sie, weil auch Sie den Dialog offensichtlich nicht suchen.

    Mit wem sollte ich den auch suchen? Schauen Sie, ich habe in über 20 Jahren mehr Nationen kennen gelernt als Sie sich vorstellen können. Ich war in verschiedenen Ländern und habe im Ausland gelebt. Ich habe nette Leute getroffen und absolute Vollidioten. In den 80ern habe ich mit sehr vielen Arabern zu tun gehabt und bilde mir, auf Grund der der gemachten Erfahrungen, ein, dass ich mir darüber ein Urteil bilden kann und darf. Also kommen Sie mir nicht mit “nicht den Dialog suchen.” Ausschließlich die Berufsbetroffenen in diesem Land möchten jetzt unbedingt reden. Da frage ich mich wo waren die eigentlich, als die ganzen Leute hier her gekommen sind?

    Denn Sie haben eine Meinung, und sind gar nicht kritikbereit. Für Sie scheint JEDER Moslem gefährlich und das finde ich ziemlich übel.

    Wer lesen kann ist taktisch klar im Vorteil wenn er das gelesene nicht nur verstehen, sondern auch geistig verarbeiten kann, was Sie offensichtlich völlig überfordert. Wo habe ich geschrieben, dass ich Muslime für gefährlich halte? Als bekennender Liberaler ist mir die Religion völlig Latte. Ich kritisiere die Auswüchse, wie bespielsweise den politisch/religiösen Islamismus der z.B. Sechszehnjährige Mädchen im Iran an Baukräne hängt, Juden mit Schweinen gleichsetzt und exzessiv die Auslöschung Israels vorantreiben möchte, oder eine Homophobe und gesellschaftsfeindliche Gesinnung pflegt. Mit solchen Leuten rede ich nicht, wie ich auch nicht mit stinknormalen Rassisten rede.
    Ich halte auch den Islam nicht für feindlich und stelle nicht, wie anscheinend einige das tun, 1,6 Mrd. Menschen unter Gesinnungsverdacht. Die einen möchten unbedingt mit ihnen reden, die anderen würden sie am liebsten ausrotten.
    Eine Differenzierung wäre im Übrigen, wenn man von dieser völlig nutzlosen Islamdebatte abrückt. Nur weil ein Migrant meint er müsse sich nicht anpassen, hat das nicht zwangsläufig was mit Religion zu tun.
    Sparen Sie sich also Ihre dummdreisten Unterstellungen, in dem Sie anderen unverhohlen Rassismus vorwerfen wollen.

    Übrigens habe ich geschrieben, dass Islamisten nicht redewillig seien (klar, sie wollen den Terror), und Osten-Sacken will auch nicht reden (er möchte auf Moslems hetzen, ist einfacher) – beide finde ich ziemlich gefährlich, jeden auf seine Art.

    Würden Sie die Arbeit von Wadi im allgemeinen und von TvdO-S im speziellen kennen, dann würden Sie hier nicht so einen Bullshit ablassen. Nirgendwo hetzt er über “die Muslime.” Es zeigt aber wie Sie ticken. Ich kenne Wadi und TvdO-S schon ein bisschen länger, seit 98 um genau zu sein und kenne auch die Probleme die er anspricht. Und in all den Jahren in denen ich die Projekte und Äußerungen verfolge ist mir bisher noch keine Hetze über “Muslime,” wie Sie sie schön schreiben, untergekommen.

    Ich rede von Menschen, die verhetzt werden, weil es den Terror gibt.

    Quatsch. In welcher Welt leben Sie eigentlich?

    Menschen, die das genauso verabscheuenswürdig finden, die aber Moslems sind.

    Lesen, denken, nachdenken, schreiben, ansonsten Klappe halten. Sie haben nicht mal ansatzweise meine Kritik an Ihnen begriffen.

    Sie unterstellen, nach Ihrem wirren Geschreibsel zu urteilen, JEDEM Moslem, dass er ein Terrorist sei. Und JEDEM Menschen, der das differenzierter sieht, dass er mit den Terroristen sympathisiere.

    Und noch mal: Lesen, denken, nachdenken, schreiben, ansonsten Klappe halten. Ich wiederhole mich ja nur ungern, aber wer lesen kann ist taktisch ganz klar im Vorteil, wenn er es auch begreift.
    Wo bitte unterstelle ich, Ihrer wirren Logik nach, allen Muslimen sie seien Terroristen? Und wer unbedingt einen Dialog, auch mit Freiheitsfeinden, fordert, der ist in meinen Augen nicht ganz klar bei Verstand, oder sympathisiert mit diesen Kräften. Sie fordern doch unbedingt dass man miteinander reden müsse und setzen Islam mit Islamismus gleich. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun und ist auch keine Differenzierung, was weder Sie noch Sokolowsky und auch ein Raddatz oder Ulfkotte nicht begreifen. Beide Seiten setzen die Homogenität einer Religion voraus die es nun einmal nicht gibt.

    Das unterscheidet Sie nicht von den Leuten von PI.
    Und GENAU diese Menschen prangert Sokolowsky in seinem Buch an.

    Jetzt bremsen Sie sich mal ein! So einen debilen Schwachsinn habe ich ja noch nie gelesen. Sie unterstellen mir hier unverholen Rassismus, weil Sie unfähig sind Texte zu begreifen.
    Weder Sie, noch Sokolowsky sind auch nur ansatzweise in der Lage zu differenzieren, sondern bedienen sich der üblichen Totschlagargumente in denen Sie anderen Leuten Rassismus unterstellen, oder versuchen diese in die rechte Ecke zu rücken. Das kenne ich im Übrigen auch von PI die mir unterstellen, ich sei ein Dhimmiliebchen.
    Geradezu grotesk wird es, wenn man Frau Kelek unterstellt sie sei eine Rassistin, wenn sie es wagt Ehrenmorde zu thematisieren. Und man auf der anderen Seite Frau Kelek mit Dreck bewirft, wenn sie sich von ihren “Bewunderen” abgrenzt.

    Die Frage ist doch: Verstehen Sie das Gelesene? Und dann sage ich auch mal ganz frech: DAS wage ich zu bezweifeln.

    Na na, nicht von sich auf andere schließen. Sie sind übrigens nicht frech, sondern einfach nur völlig dumm. Eigentlich nichts schlimmes, wenn man bereit wäre sich zu informieren, aber ok, solange man seine Weltbilder bei Sokolowsky, oder auf der anderen Seite bei Raddatz findet, wundert man sich über gar nichts mehr.

    Noch was. Wieso wird eigentlich JEDEM, der einen kritischen Umgang mit der sogenannten Islamkritik unterstellt, er sei Antisemitit?

    Macht das Jemand? Ansonsten kenne ich genügend Kritiker die gerne antisemitische Ressentiments benutzen.

  29. taylor1944 sagt:

    Hallo Thomas,

    @ taylor1944 Eine kleine Anmerkung: indem man von Menschen als Muslimen spricht, ohne sie vorher zu fragen, ob sie sich überhaupt qua ihrer Religion definieren läuft man schon in die Falle der Islamisten. Es hat sich, sowohl bei Islamisten als auch Islmaophobiekritikern, eingebürgert etwa von drei Millionen Muslimen in Deutschland zu sprechen. Das ist Humbug. Die meisten dieser Menschen würden sich, wenn gezwungen, über ihre Nationalität definieren, oder über ethnische Zugehörigkeit (Araber, Kurden). Lediglich extrem gläubige Muslime oder eben Islamisten definieren sich zuförderst über die Umma. Wir fassen ja auch nicht Migranten aus China, Indochina etc. unter dem Oberbegriff Buddhisten zusammen. Keiner der Menschen aus dem Nahen Osten, die ich kenne, sei es dort oder in Europa fühlt sich angesprochen, wenn von Muslimen die Rede ist. Auch deshalb hat diese ganze Debatte immer etwas von einer Chimäre an sich.

    Genau mein Reden, auch wenn es im Kommentar nicht so rüber kam. Ich halte diese ganze Religionsdebatte für überflüssig.

    Nachtrag zu Brettschneider:

    Dafür noch einmal danke, damit machen Sie schon klar, dass Sie eigentlich genau das tun, was sie mir vorwerfen. Nur dass ich nicht gleich jedem den Tod wünsche.

    Für Sie setze ich demnächst auch einen Ironietag.

    Meine muslimischen Nachbarn mögen mich übrigens, ich sie auch.
    Die sind ziemlich abgenervt von Menschen wie ihnen.

    Schön für Sie und? Im übrigen sind meine Bekannten ebenso von Leuten wie Ihnen völlig abgenervt. Diese positive Diskriminierung ist auch ziemlich nervig.

    Ich hatte hier anfangs nur etwas in den Raum gestellt, was ich zum Nachdenken finde und werde nur angefeindet und beschimpft.

    Falsch, Sie haben schon das Eingansposting nicht verstanden, alles in einen Topf geworfen und TvdO-S Dinge unterstellt, die er gar nicht gesagt, geschweige denn geschrieben hat.

    So und jetzt gehe ich hakeln, danach bin ich noch “mit meinen Terroristen” verabredet.

  30. M. Brettschneider sagt:

    @Taylor

    Nach diesem schwafelnden Posting frage ich mich, wer hier dumm ist.
    Denn offensichtlich können auch Sie nicht lesen und interpretieren meine Sätze so, wie es Ihnen gefällt. Prima!
    Und ja! Ich unterstelle Ihnen unverhohlenen Rassismus.
    Und ich unterstelle Ihnen auch, dass Sie über keinerlei Humor verfügen, denn Ihren “Ironietag” habe ich übrigens verstanden (oh Wunder, ja!), aber nicht besonders lustig gefunden.

    “Mit dieser Aussage disqualifizieren Sie sich schon als Gesprächspartner. Wer noch nicht mal Ahnung von den Argumentationsmustern des Antisemitismus hat und mit der völlig platten Begründung kommt, als Jude könne man ja schlecht ein Antisemit sein, der sollte sich vielleicht erst mal gründlich informieren, bevor er sich zu Wort meldet.”
    ICH habe NIE gesagt, dass ein Jude kein Antisemitist sein kann. Ich habe NUR gefragt, ob Sie jedem, der dort ein Interview gibt, Antisemit ist.
    Eine Frage ist keine Aussage, eine Frage ist eine Frage, guter Mann.

    “Lesen, denken, nachdenken, schreiben, ansonsten Klappe halten. Ich wiederhole mich ja nur ungern, aber wer lesen kann ist taktisch ganz klar im Vorteil, wenn er es auch begreift.”

    Sticken Sie sich das lieber mal auf Ihr T-Shirt.

  31. M. Brettschneider sagt:

    @Taylor

    “Falsch, Sie haben schon das Eingansposting nicht verstanden, alles in einen Topf geworfen und TvdO-S Dinge unterstellt, die er gar nicht gesagt, geschweige denn geschrieben hat.”

    MEIN Eingangsposting war eigentlich auch nur mit einer Frage und einem Zitat verbunden.

    Können SIE wirklich lesen???????

  32. taylor1944 sagt:

    Brettschneider,

    nun werden Sie mal nicht hysterisch, nur weil Ihnen die Argumente fehlen. :-o

    Nach diesem schwafelnden Posting frage ich mich, wer hier dumm ist.
    Denn offensichtlich können auch Sie nicht lesen und interpretieren meine Sätze so, wie es Ihnen gefällt. Prima!

    Ich interpretiere das was Sie ablassen. Dafür kann ich ja nicht, dass Sie absolut keine Ahnung haben und hier wie ein angestochenes Hörnchen Amok laufen, nur weil Ihnen Gegenmeinungen zuwider sind und Ihnen die Argumente fehlen.

    Und ja! Ich unterstelle Ihnen unverhohlenen Rassismus.

    Ja eh klar. Alles Rassisten außer Mutti. Das übliche Totschlagargument von Leuten die gerne überall mitreden möchten, aber schnell an die intelktuellen Grenzen stoßen. Vielleicht belegen Sie auch mal, wo ich denn Ihrer Meinung nach ein Rassist sein soll? Und pienzen hier nicht rum.

    Und ich unterstelle Ihnen auch, dass Sie über keinerlei Humor verfügen, denn Ihren “Ironietag” habe ich übrigens verstanden (oh Wunder, ja!), aber nicht besonders lustig gefunden.

    Sie finden die Ironie nicht mal, selbst wenn man Ihnen diese als Brett an die Stirn tackert.

    ICH habe NIE gesagt, dass ein Jude kein Antisemitist sein kann. Ich habe NUR gefragt, ob Sie jedem, der dort ein Interview gibt, Antisemit ist.
    Eine Frage ist keine Aussage, eine Frage ist eine Frage, guter Mann.

    1.) Wer schreit ist schon per se im Unrecht.
    2.) Haben Sie eine Feststellung in Form einer Frage getroffen -nennt sich fragende Feststellung- Sie haben explizit Juden in’s Spiel gebracht – obwohl es um diese gar nicht ging- und unterstellen unterschwellig, wenn selbst Juden dem Müslimarkt ein Interview geben, dann könnten diese keine Antisemiten sein. Sie haben also auch vom Judentum keine Ahnung.
    3.) Ist die Frage für sich schon völlig dämlich.

    MEIN Eingangsposting war eigentlich auch nur mit einer Frage und einem Zitat verbunden.

    Und wieder liegen Sie falsch. Sie schlagen hier in einem Blog auf, fangen an rumzukeifen, weil Sie jetzt Ihr erstes Buch gelesen haben und damit glauben zum Islamexperten mutiert zu sein und betreiben eine fragende Feststellung. Und nachdem Ihnen die Antwort vom Hausherren nicht gepasst hat laufen sie Amok. Sie kacken Wadi in den Vorgarten und beschweren sich, dass der Hausherr Ihnen kein Papier gibt.

    Das Sie einfach nur ein Abziehbild eines Diskussionspartners sind, das scheint sogar Gödel geahnt zu haben und der kannte Sie noch nicht mal.

  33. Kay Sokolowsky sagt:

    Herr Osten-Sacken,
    für die wiederholte Falsch- und Schlechtschreibung Ihres Namens bitte ich um Entschuldigung. Dahinter steckte keineswegs böse oder satirische Absicht. Das wäre nämlich eine sehr dämliche Satire, und die behalte ich mir – wie Sie ja wissen – für Henryk M. Broder vor. – Nein, hinter dieser beknackten Fehlschreibung steckt nichts weiter als Legasthenie und die Partialdoofheit eines älteren Herrn. Wenn ich meine vorigen Beiträge entsprechend korrigieren könnte, würde ich es nur zu gern tun, denn dieser bescheuerte Fehler ist mir wirklich peinlich.

    @ Taylor 1944: Das finde ich aber ganz apart, daß unser privater E-Mail-Wechsel hier von Ihnen halbzitiert wird. Auch schön finde ich, wie Sie mich psychologisieren – so tief, so fair, so freundlich! – In solchen Momenten freue ich mich richtig, einen nachdenklichen, der blinden Wut abholden, nüchtern abwägenden und vor allem: diskreten Gesprächspartner wie Sie kennengelernt haben zu dürfen! Kurz: Sie sind eine echte Bereicherung meiner Biographie. Jetzt fehlt mir nur noch ein komplizierter Beinbruch, und die Lebensgeschichte ist rund.

    @ M. Brettschneider: Ich bin Ihnen dankbar dafür, so engagiert für mich Partei zu ergreifen. Aber die Hoffnung, gegen die Betonköpfe, die hier vom Weltkrieg gegen den Islam träumen, anzukommen, sollten Sie besser aufgeben. Denn durch die Hermetik von Inquisitoren wächst kein Kraut und kein Argument. Wie ich z. Zt. vielhundertfach erlebe – es ist ein Spaß, nicht zu sagen!

  34. taylor1944 sagt:

    Ach Sokolowsky,

    es gibt Typen die sind schon so rundgelutscht, dass Sie glauben sie wären ein Werthers Echtes und Sie sind der Beweis dafür.

    Das finde ich aber ganz apart, daß unser privater E-Mail-Wechsel hier von Ihnen halbzitiert wird.

    Och, der Mailverkehr war auf jeden Fall sehr erhellend, obwohl ich einfach nur gefragt hatte, warum Sie einen Dialog verweigern.

    Auch schön finde ich, wie Sie mich psychologisieren – so tief, so fair, so freundlich!

    Oi, noch ein Pseudologe mit Sendungsbewußtsein.

    In solchen Momenten freue ich mich richtig, einen nachdenklichen, der blinden Wut abholden, nüchtern abwägenden und vor allem:

    So jetzt putzen Sie sich mal das Näschen und lassen mal so alle Agressionen raus die Ihnen so auf der Seele liegen. Da bin ich doch besseres gewohnt. Tun Sie sich keinen Zwang an, let it flow.

    Kurz: Sie sind eine echte Bereicherung meiner Biographie. Jetzt fehlt mir nur noch ein komplizierter Beinbruch, und die Lebensgeschichte ist rund.

    Schade das ich das Kompliment nicht erwiedern kann. Sie sind so überflüssig wie ein aufgebrochenes Magengengeschwür. Bis auf Ihre Ergüsse, die gelinde gesagt,. nicht mal einen Esel hinter dem Ofen hervorlocken waren Sie für mich so bekannt, wie eine Barcombo in Zimbabwe. Aber anscheind glaubt jeder Drittklassige Schreiber er müßte jetzt mal einen echten Burner landen, damit mal wieder Geld in die Kassen kommt. Da bietet sich zur Zeit halt wenig an. Pornographie ist schon besetzt -Bukowski-, im Ausland war man nicht und auch ansonsten hat man wenig bis gar nichts vorzuweisen, also macht man halt in Religion und wenn einer Kritik übt, das hat man ja gelernt, dann übt man sich in Rabulistik und droht direkt mit dem Anwalt. Sie sind weder originell, noch haben Sie Ahnung, was Sie aber nicht daran hindert Ihren Senf zu schreiben, oder Ihre Ahnungslosigkeit noch intelektuell zu verpacken.

    Das Sie einen absoluten Nixblicker wie Brettschneider noch loben, spricht für ihre mangelnde Argumentation. Allein schon Ihr Hinweis, “alle doof, außer mir und danke das Sie mir die Stange halten,” spricht da schon Bände. Bisher träumt hier niemand von einem “Krieg gegen den Islam” außer Ihnen. Offensichtlich sehnen Sie das manisch herbei, aber das wird wohl nicht gespielt werden. Und wir leben zum Glück auch nicht mehr in einer Zeit, wo man noch Rechtfertigungsgründe konstruieren konnte.
    Tja guter Mann, dumm gelaufen, aber vielleicht kauft der Herr Brettschneider noch ein paar Ihrer Bücher damit er auch seinen Bekannten- und Verwandtenkreis mit Ihren grandiosen Erkenntnissen bglücken kann. Aufklärer wie Sie und Raddatz gibt es ja noch zuwenige in Deutschland.

    In diesem Sinne, Shabbat Shalom und Glück auf, wird schon.

  35. Kay Sokolowsky sagt:

    @ Taylor1944:
    “Bekannt wie eine Barcombo in Zimbabwe” – das sind die Vergleiche, die ich von einem weitgereisten, weltgewandten, mit den Migranten aus allen Erdkreisen in bestem Benehmen stehenden Mann wie Ihnen (siehe Ihre Selbstbeschreibung weiter oben) erwartet habe. Hier spricht doch mal ein Mann, der weiß, wo der Dreck zu finden ist, den man mit dem Dreck von Sokolowsky vergleichen kann. Respekt für das Outing!
    Auch Ihr Humor und Ihre Schlagfertigkeit beeindrucken mich tief. Ich sag’ “Beinbruch” – Sie sagen: “Magengeschwür”. Ich sag: “Psychologe” – Sie sagen: “Pseudologe”. Wenn ich demnächst sage: “Doofkopp!”, dann sagen Sie garantiert: “Selber!” Auf diesem Niveau bewegt sich Ihr komplettes polemisches Instrumentarium. Das ist ganz schön bestürzend.
    Dies noch: Ich habe nie einen Dialog verweigert. Ich habe mich nur geweigert, mit Ihnen über einen Text von Droste zu reden; und die Gründe dafür habe ich Ihnen dargelegt. Diese Gründe nicht ernstnehmen zu wollen, ist mehr ein Beweis für Ihre Ignoranz und Raserei als für meine Unfähigkeit zum Gespräch. Mit Ihnen kann man ja nicht reden. Nein: Mit Ihnen DARF man nicht reden. Sie können ja nichts für sich behalten – weder Ihren Geifer noch private Mitteilungen.
    Nun freue ich mich auf Ihren nächsten “Ätsch! Selber!”-Kommentar. Gut, zugegeben – ich freue mich sehr verhalten.
    PS. Daß Sie mir unterstellen, ich hätte “Feindbild Moslem” aus schäbigen Gelderwerbsgründen geschrieben, ist übrigens auch höchst apart. Man muß den Antiislamisten nur ein wenig kitzeln, und schon purzeln die genuin antisemitischen “Argumente” heraus. Danke für den Beleg!

  36. taylor1944 sagt:

    @ Sokolowsky,

    ich merke getroffene Hunde bellen nicht nur, nein sie versuchen auch zu beißen.
    Lustig ist es keinesfalls, dass Sie hier wie ein angestochenes Hörnchen Amok laufen und sich als das outen was Sie eigentlich sind, ein Anbiederer und Kleingeistiger Spießer.
    Sie vertreten eine deutsche Eigenschaft die mir immer schon höchst suspekt war.

    “Bekannt wie eine Barcombo in Zimbabwe” – das sind die Vergleiche, die ich von einem weitgereisten, weltgewandten, mit den Migranten aus allen Erdkreisen in bestem Benehmen stehenden Mann wie Ihnen (siehe Ihre Selbstbeschreibung weiter oben) erwartet habe. Hier spricht doch mal ein Mann, der weiß, wo der Dreck zu finden ist, den man mit dem Dreck von Sokolowsky vergleichen kann. Respekt für das Outing!

    Welches Outing denn? Das Sie von sich so dermaßen überzeiugt sind und glauben Sie wären mit Ihrer Meinung das Maß aller Dinge? Überschätzen Sie sich mal nicht. Sie sind, wie Ihr Fähnchenschwinger Brettschneider nicht mal in der Lage Ironie zu erkennen, selbst wenn man die kennzeichnen würde. Ich hätte auch schreiben können Barcombo in Nienberge, oder Paderborn, also in der tiefsten Provinz. Sie allerdimngs wittern offensichtlich sofort einen latenten Rassismus. Man muß schon völlig merkbefreit sein, aber anscheinend ist das bei Ihnen Programm

    Auch Ihr Humor und Ihre Schlagfertigkeit beeindrucken mich tief. Ich sag’ “Beinbruch” – Sie sagen: “Magengeschwür”. Ich sag: “Psychologe” – Sie sagen: “Pseudologe”. Wenn ich demnächst sage: “Doofkopp!”, dann sagen Sie garantiert: “Selber!” Auf diesem Niveau bewegt sich Ihr komplettes polemisches Instrumentarium. Das ist ganz schön bestürzend.

    Ach um auf Ihr Niveau zu kommen, da müßte ich schon in die Kanalisation. So toll riecht es da bestimmt nicht, außerdem ist mir Ihr Niveau eh schon zu tief. Tun Sie sich also keinen Zwang an und beschimpfen Sie mioch als Doofkopf, scheint eher Ihr Naturell zu sein, wenn es argumentativ hapert.

    Dies noch: Ich habe nie einen Dialog verweigert. Ich habe mich nur geweigert, mit Ihnen über einen Text von Droste zu reden; und die Gründe dafür habe ich Ihnen dargelegt. Diese Gründe nicht ernstnehmen zu wollen, ist mehr ein Beweis für Ihre Ignoranz und Raserei als für meine Unfähigkeit zum Gespräch. Mit Ihnen kann man ja nicht reden. Nein: Mit Ihnen DARF man nicht reden. Sie können ja nichts für sich behalten – weder Ihren Geifer noch private Mitteilungen.

    Nachdem mein Posting missverständlich war, hat mich der Betreffende darauf hingewiesen, nachdem Sie ihm sofort eine Mail schreiben mußten. In der Tat meinte ich eher, dass das was mir berichtet wurde eher gegen Ihre Intention spricht. Für mich hieß das, dass Sie sich gar nicht mit kritischen Stimmen auseinandersetzen möchten, sondern auf Ihrem Standpunkt beharren Recht zu behalten. Dabei ist Ihr Standpunkt nicht mal wissenschaftlich begründet, noch fundiert. Ich entschuldige mich nicht bei Ihnen, sondern bei meinem Bekannten, den ich zu Ihnen befragt hatte und der mir Auskunft gab. Ich wollte ihn damit nicht in Bedrängnis bringen, sondern habe bei meiner Antwort einen stilistischen Fehler begangen. Das Sie meinem Bekannten nun Ihrerseits Raserei vorwerfen spricht eher dafür, dass Sie mit Kritik nicht umgehen können.

    Nun freue ich mich auf Ihren nächsten “Ätsch! Selber!”-Kommentar. Gut, zugegeben – ich freue mich sehr verhalten.

    Ihr Problem ist eher, dass Sie wenig Ahnung haben. Das ist im Prinzip nicht schlimm, schlimm ist allerdings wenn man wie eine rasende Widsau agiert, weil man auf Kritik keine Argumente hat. Mit billigen Retorkutschen sind Sie bei mir an der falschen Adresse, denn so wie Sie agieren habe ich bisher anscheinend in schwarze getroffen

    PS. Daß Sie mir unterstellen, ich hätte “Feindbild Moslem” aus schäbigen Gelderwerbsgründen geschrieben, ist übrigens auch höchst apart.

    Ich unterstelle Ihnen nichts, wo lesen Sie das denn raus? Wer, wie Sie, ein Buch über den Islam schreibt ohne auch nur ansatzweise Ahnung vom Islam zu haben scheint wohl ganz andere Motive zu besitzen, z.B. damit Geld verdienen zu wollen. Es gibt genügend Islamgelehrte die hervorragende Bücher geschrieben haben ohne dieses Plakative Bashing/Antibashing. Die Beste Reputation zum Islam ist der Koran selbst, den scheinen Sie nicht gelesen zu haben. Mir geht es auf die Nerven dass jeder, auch Sie, gerne über den Islam schreibt, mit den Muslimen aber nicht redet, außer mit dem Müslimarkt. Das ist so die typisch deutsche Überheblichkeit alles besser wisen zu wollen.Und wissen Sie was? Diese Überheblichkeit kotzt mich an, auch bei Ihnen.

    Man muß den Antiislamisten nur ein wenig kitzeln, und schon purzeln die genuin antisemitischen “Argumente” heraus. Danke für den Beleg!

    Ach ja? Dann belegen Sie doch mal meine angeblich “Antiislamische Einstellung” Sie Oberschlauer. Und das Sie mir als jüdischen Zionisten unterstellen wollen, ich sei ein Antisemit, das ist schon mehr als lustig. Vielleicht belegen Sie mir dann auch meine “antisemitische Gesinnung.” Sie geben einem Organ wie dem Müslimarkt, dessen Betreiber aus ihrer antisemitischen Einstellung keinen Hehl machen, ein Interview und glauben Sie wären so richtig Oberschlau. Sie sind einfach nur eine typisch deutsche Kartoffel, sonst nichts. Und jetzt gehen Sie einfach mal brausen.

    Ps.: sollten Sie gern weiter Ihre Mentalität pflegen möchten, dann können Sie das gerne unter mdtaylor1944googlemail,com machen. Da habe ich für Leute wie Sie ein offenes Ohr und Thomas, sowie andere, die mir einfach nur Auskunft gegeben haben werden von Ihnen nicht weiter belästigt. Und a könne Sie soviell beleidigen wie Sie wollen und wie ien Rumpelstizchen rumprollen.

  37. Andreas sagt:

    Also, Taylor, ich bin auch nicht mit allen einverstanden, was Sokolowsky schreibt, obwohl ich schon denke, ich sollte mir wohl das Buch kaufen, um wirklich etwas dazu sagenzu können.

    Was ich nicht verstehe, und ich lese Osten-Sackens Kommentare immer gerne, er scheint wohl mit ihnen befreundet zu sein.
    Das läßt mich an zweifeln, denn Kritik ist Kritik, aber sie gehen ja auf den Menschen los.
    ich habe die Beiträge von Brettschneider gelesen, die sind okay und sie implizieren eine Frage … die sie nie beantworten.
    Auch Sokolowsky gehen sie an …
    Ich meine, ich bin auch teilweise anderer Meinung als er, aber Sie verurteilen ihn gleich als Mensch, werden beleidigend, und das unter Pseudonym.
    Das wundert mich aber Herr Osten-Sacken, das Sie jemanden so reden lassen, der sich auch noch auf Sie beruft, das macht mich schon stutzig.

  38. Thomas von der Osten-Sacken sagt:

    Auf diesem Blog wird nicht zensiert,, sondern nur Beiträge gelöscht, die einen Starftatbestand erfüllen.

  39. Kay Sokolowsky sagt:

    Ich habe inzwischen erfahren, daß ich den gewaltigen Kritiker “Taylor1944″ leider, leider mit einem Mann verwechselt habe, der diesem gewaltigen Kritiker nicht nur um den Faktor zehn an Intelligenz, sondern auch an Charakter überlegen ist.

    Ich habe mich also an einer Figur abgearbeitet, die es nicht wert war, und dabei zugleich jemanden beleidigt, der meine Wut nicht verdient hat: Denn DIESER Mann weiß sich zu benehmen und sollte entsprechend behandelt werden. Es ist mir schon sehr unangenehm, daß ich einen Vollpfosten wie “Taylor1944″ mit solch einem Mann verwechseln konnte, daß ich das Gegeifer von “Taylor” überhaupt ernstnehmen konnte.

    Und außerdem ist es mir sehr peinlich, daß ich auf einen hetzerischen, bösartigen Provokateur wie “Taylor1944″ so leicht hereingefallen bin. Das wäre mir übrigens nicht passiert, wenn “Taylor” irgendwo mal bemerkt hätte, daß er mich persönlich gar nicht kennt und noch nie eine E-Mail mit mir getauscht hat — aber das wollte er ja schon deshalb nicht, weil er geil darauf war, mich zu provozieren. Ich nehme an, daß “Taylor1944″ aus gar nichts anderem besteht als dem Wunsch zu lügen, beleidigen und provozieren.

    Das ist ihm leider einmal bei mir gelungen. Wird aber nicht mehr vorkommen.

    Die Schande, “Taylor1944″ nicht rechtzeitig durchschaut zu haben, bleibt mir leider erhalten. Aber man lernt durch solche Katastrophen ja nur dazu. Wie peinlich das alles für mich ist, wird dieser Haß- und Galle-Barde “Taylor” sowieso nie kapieren: Peinlichkeit ist für Heuchler wie ihn eine Kategorie, die sie nicht mal abstrakt erfassen können.

    Dem Mann, den ich tatsächlich meinte mit meinen Angriffen gegen “Taylor1944″, möchte ich aber hier, wo die Angriffe erfolgten, meine Bitte um Entschuldigung unterbreiten. Ich würde die entsprechenden Kommentare gern löschen, wenn ich könnte. Er hat sie gewiß nicht verdient. Ich habe mich von einem Agent provocateur hinreißen lassen. Ich schäme mich dafür, den Mann beleidigt zu haben, hinter dem sich der Feigling “Taylor1944″ so gern und so feig versteckt hat.

    Kay Sokolowsky

  40. WDP sagt:

    Ich habe hier nicht alles lesen koennen, dafuer fehlt mir die Zeit.

    Und das fuehrt mich zu der Frage, woher Sie beide, taylor und Brettschneider, an einem Werktag die Zeit nehmen, um sich zu beharken.

    Haben Sie keinen Job?

  41. Hannad Virzi sagt:

    Guten Tag Herr Sokolowsky, sie versuchen ein anständiger, mutiger und intelligenter Journalist zu sein, ich wünsche Ihnen viel Erfolg dabei.
    Ihr Buch wird bestimmt bald vergessen sein. Nehmen Sie sich selbst nicht so ernst, das linke Publikum ehrt sie schon heute als aufrechten Antirassist. Also, wenns heller wird, dann ist die Nacht bald vorbei.

  42. Wolter sagt:

    Nanu, falsche Tags? – Falls es nun besser zu lesen sein wird, bitte ich um Löschung des “Vorgängers” von gestern. Danke.

    ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

    […] Es ist mir schon sehr unangenehm, daß ich einen Vollpfosten wie “Taylor1944? mit solch einem Mann verwechseln konnte, daß ich das Gegeifer von “Taylor” überhaupt ernstnehmen konnte.
    Und außerdem ist es mir sehr peinlich, daß ich auf einen hetzerischen, bösartigen Provokateur wie “Taylor1944? so leicht hereingefallen bin.
    […] dieser Haß- und Galle-Barde “Taylor”… […] der Feigling “Taylor1944?

    So also die grundgütigen und zutiefst objektiven Erkenntnisse des Herrn Sokolowsky über Weltenbummler “Taylor”.
    Die “bösartig geifernde provozierende Hetze” seines Gesprächspartners läßt sich aus diesen paar Sätzen von ihm (s.o.) herausdestillieren:

    Es gibt mit der Mehrzahl der Muslime nichts zu bereden, oder wollen Sie die jetzt unbedingt in kulturelle Sippenhaft nehmen, damit Sie auf Augenhöhe das Gespräch über die Taliban suchen können? Die wenigsten Muslime interessieren sich für Irre und die meisten denken so, wie es Thomas formuliert hat.
    […]
    Mit wem wollen Sie denn auf Augenhöhe diskutieren? Mit dem Regime in Khartoum? Mit den Machthabern im Iran? Dem Henker in Saudi Arabien? Den Quacksalbern in Somalia? Oder mit Mullah Omar irgendwo im Hindukusch? Und über was wollen Sie mit Islamisten reden? Über den Koran, oder die westliche Lebensweise? oder möchten Sie gerne als Gefängnispsychologe tätig werden und verurteilte Terroristen darüber belehren, dass ihre Sichtweise die falsche ist, weil der Koran ja lieb und nett geschrieben wurde. Vor allem begreifen Sie die Tatsache nicht, dass hier, in diesem Land, 82 Mio. Menschen leben, davon sind etwa 3,6 Mio. Muslime, also eine Minderheit und von dieser Minderheit gibt es nochmal eine Minderheit die diesen Staat und Ihren Dialog schlichtweg ablehnen. Und der Mehrheit der Muslime ist das völlig Latte, die wollen einfach nur ihre Ruhe und nicht das ständige Objekt von Islamophoben und Islamophilen werden.

    Mit wem man keine Differenzen hat, mit dem muß man – zumal, wenn einem schwerwiegendere, menschenrechtlich relevantere Defizite entsprechend vdO-S’s Standpunkt kritisierenswert erscheinen – keinen Dialog zum Sichliebhaben inszenieren.

    … meine ganze Familie ist hier eingewandert, glauben Sie ernsthaft mit uns hat der preußische König einen Dialog führen wollen? Oder hat der Kaiser sich mal hingesetzt und sich mit polnischen Arbeitern unterhalten. Ich frag mich warum jeder dahergelaufene Vollpfosten unbedingt einen Dialog führen will?

    Ja, das alles ist ganz schön hetzerisch! [@ die mitlesenden Vollpfosten: Ironie…]
    Meine Ergänzung zu Letzterem: Aus diesem Grunde finde ich den Ansatz eines einem Einwanderer diskussionslos vorgelegten (weil Menschenrechte unverhandelbar sind) “Integrationsvertrages”, auch wenn Einzelheiten kritikwürdig sind, nicht ganz schlecht. Es ist ja schließlich die Entscheidung des Immigranten, herzukommen und Partizipant dieser Gesellschaft zu werden (wir jedenfalls zwingen ihn nicht!), also darf seine Bejahung des pluralistischen Gesellschaftsmodells von ihm eigentlich schon als conditio sine qua non vorausgesetzt werden. Warum dann überhaupt so eine “vertragliche Formalität” verlangen? Weil a) eben leider nicht nur prowestliche Leute einwandern und die dann wenigstens zum Lügen gezwungen werden, und b) es die große Mehrheit der akzeptanzbereiten Einwanderer nichts kostet, so einer “Erklärung” (man muß es ja nicht “Vertrag” nennen) per Unterschrift zuzustimmen – protestieren USA-Einwanderer gegen die dortige Erklärung? Und c) macht es den Willen unseres Gemeinwesens deutlich, daß ihm die westlich-pluralistische Lebensweise nicht zur Disposition steht!

    Sokolowsky gehört zum, platt ausgedrückt, Mainstream der ein Thema aufgreift was zur Zeit en Vogue ist. Er hat den Islam für sich entdeckt und fühlt sich nun berufen darüber zu schreiben und eine “Islamfeindlichkeit” zu entdecken. Er differenziert nicht, das macht übrigens auch die andere Seite nicht, siehe Ulfkotte, oder Raddatz. […]
    Auf beiden Seiten kommen damit die üblichen Berufsschwätzer zu Wort und verhindern damit so ziemlich jede Debatte, weil sich beide Seiten unterstellen Rassisten zu sein.

    […]

    Schauen Sie, ich habe in über 20 Jahren mehr Nationen kennen gelernt als Sie sich vorstellen können. Ich war in verschiedenen Ländern und habe im Ausland gelebt. Ich habe nette Leute getroffen und absolute Vollidioten. In den 80ern habe ich mit sehr vielen Arabern zu tun gehabt und bilde mir, auf Grund der gemachten Erfahrungen, ein, dass ich mir darüber ein Urteil bilden kann und darf. Also kommen Sie mir nicht mit “nicht den Dialog suchen.” Ausschließlich die Berufsbetroffenen in diesem Land möchten jetzt unbedingt reden.

    Auch hier wieder schlimm, wie hetzerisch und totaal pauschaal sich dieser Taylor gibt… [@ Vollpfosten: Ihr wißt schon, Ironie und so…]

    Im Grunde kann ich abzüglich seiner Weltenbummlervergangenheit fast allem, was Taylor schreibt, zustimmen (und gewisser Redewendungen wegen habe ich eine Ahnung, wer sich hinter dem Pseudonym verbirgt ;-)).
    Nur seiner Gegenbeschimpfung – in der er allerdings dem Herrn Berufsbetroffenen Sokolowsky und seinem Adlatus “Brettschneider” auch haushoch überlegen ist, weil viel gewitzter und virtuoser – würde ich nicht so uneingeschränkt zustimmen, denn die “getroffenen Hunde” bellen zwar erwartungsgemäß, sehen sich dadurch aber nicht mal ansatzweise zum Hinterfragen ihrer – milde formuliert – unsinnigen Positionen angeregt…

  43. winni sagt:

    Geil, hammerhart. Wenn man sich mal als stino Bürger, dessen Primärfeind nicht der Muslim im Orient, sondern der Sachbearbeiter im Finanzamt (Ersatzweise die Tussi bei der Beschwerdestelle der Telekom oder die Aldikassiererin, die nicht weiss wo man die Butter aus dem Angebot finden kann) ist , auf eine Seite verirrt, in der intelektuelle Titanen sich in aufrichtigem Engagement zu beweisen versuchen, wer von ihnen das Spiel mit Polemik und Beleidigung nun am Besten beherrscht. Worum es hier geht, also was hier eigentlich Thema ist, hab ich nicht wirklich verstanden, aber der Rest der Auseinandersetzung hat ein enormes Unterhaltungspotential.

    Der plumpe, unreflektierte, Rassismuss (m)eines Nachbarn “ich moag keine Kanacke, die müffeln so nach Knoblauch”, ist mir dabei aber immer noch lieber, viel lieber, als das, was sich hinter wohlfeilen und politisch korrekt austarierten Worthülsen intelektueller Leistungsträger (oder was sich eben dafür hält) versteckt.
    in dem Sinne, weiter so

    lg.

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