Berliner Polizisten verbieten Hebräisch
12. September 2009, von Arvid VormannHeute wie jedes Jahr fanden sich einige Hundert Islamisten und Nazis zusammen, um den von Khomeini ausgerufenen so genannten Al-Quds-Tag mit einer Demonstration zu begehen. Es ging wie immer um die Auslöschung Israels und die Polizei drückte beide Augen zu. Hier war ein Ordner mit Hisbollah-T-Shirt, dort einer mit dem Konterfei des Judenmörders Nasrallah auf dem feisten Wanst zu sehen, alles kein Problem für die Ordnungshüter.
Derweil brauchten die Gegendemonstranten ihre vorbereitete Musik-CD gar nicht auszupacken. Lieder mit hebräischen Texten waren von der Einsatzleitung spontan verboten worden.
Hm. Neue Richtlinien? Darf jetzt die nächste Demo gegen Gentrifizierung ihre Hiphop-Kanonaden nicht mehr auf das groovende Demovolk loslassen, weil die Texte in Englisch gefasst sind? Nee, schon klar, es geht um Hebräisch, das ist ja bekanntlich die Sprache der Juden. Einer jüdischen Demonstrantin entfuhr: “Aber die Islamisten dürfen “Tötet die Juden” brüllen, in welcher Sprache auch immer!”
Die Kundgebung fand in einer Art Kaninchenstall statt, an dessen Eingangsspalier man/frau freundlich um Einlass ersuchen musste. Schmuddelige Polizistenhände gruben sich daraufhin tief in die Eingeweide von Rucksäcken und Taschen. Bei einem fanden sie eine Jerusalemfahne. Das corpus delicti war mit hebräischen Buchstaben bestickt (ירושלים). Auch hebräische Buchstaben waren auf dieser Veranstaltung nicht gestattet. Eintritt verwehrt.
(crossposted on freeirannow)
12. September 2009 um 17:39
ich kann nur sagen: ES IST nicht nur EINE SCHANDE, sogar juristisch Anzeigereif…
Wir leben nun in einer SCHEINHEILIGEn Demokratie, die alles erlaubt ist, außer Demokratie und Rechtsordnung… WELCOME in den Vormarsch der 30er Jahren…
n.a.
12. September 2009 um 19:05
Es ist zum Brechen.
12. September 2009 um 19:19
Tja, so siehts aus in diesem Land. :-(
Und das wird noch nicht das Ende sein. Da kommt noch mehr….
12. September 2009 um 20:00
[...] bitten noch nachträglich zur Kasse. Hebräisch ist im Land der Dichter und Henker nun auch verboten: “Es ging wie immer um die Auslöschung Israels und die Polizei drückte beide Augen [...]
13. September 2009 um 4:03
Deutschland zeigt damit deutchlich, dass Juden hier nicht mehr erwünscht sind.
Es wird Zeit, heimzukehren.
13. September 2009 um 11:36
“Deutschland zeigt damit deutchlich, dass Juden hier nicht mehr erwünscht sind.”
Das habe ich schon Dez.08/Jan.09 so verstanden, als 70 Jahre nach dem Reichspogrom wieder antisemitische Horden durch Deutschlands Strassen zogen!
13. September 2009 um 12:17
auch ich machte mich aus der “hauptstadt der zone” nach berlin auf. im gepäck, neben der fahne israels, ein transparent mit aufschriften in farsi und english (Marg bar joomhoory islami! und down with islamic regime). was folgte, war erst zutrittsverweigerung zur kundgebung (ein merklich gereitzter beamter meinte es werde keine fremdsprachige artikulation geduldet), wenig später eine platzverweisung für den gesamten bereich der kreuzung knesebeckstr./ecke kurfürstendamm. dem zähneknirschend nachkommend entfernte ich mich auch von dort, wurde kurz darauf abermals gestoppt, diesmal von einer zivilen einheit des staatsschutzes. als diese mich durch eine personalienüberprüfung als “linken” ausgegaemachten hatten, wurde der ton rauher. es kam zu drohungen wie: “verschwinde hier (kurfürstendamm), sonst machen wir mit dir eine kleine berlinrundfahrt”. folge: platzverweis für den gesamten kurfürstendamm inkl. begleitung druch eben jene zivilbeamte.
nach angaben von freundinnen welche noch an der kundgebung teilnahmen, wurde wohl auch das abspielen englischsprachiger songs untersagt? leider konnte die veranstaltungsleitung diesem unsinn nichts entgegensetzen. es ist zu hoffen, dass das verhalten der polizei wenigstens ein juristisches nachspiel haben wird.
mit den worten martins: es war zum brechen.
13. September 2009 um 22:35
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13. September 2009 um 23:20
[...] gefährdet offenbar die öffentliche Ordnung und wird von der Berliner Polizei deswegen verboten. Das zeigen von Hisbollah-Insignien und die [...]
15. September 2009 um 2:08
[...] antiisraelischer schikanierung fort (siehe duisburg, siehe bochum, siehe dresden) und setzte ein sprachverbot gegen hebräisch durch, indem fahnen mit hebräischen schriftzeichen zu platzverweisen führten, in dem das [...]
15. September 2009 um 11:04
[...] Wadinet.de | 12.09.2009 | Berliner Polizisten verbieten Hebräisch [...]
15. September 2009 um 22:36
[...] PS: Demobericht 2009 von dissi, Juden sind in Berlin nun auch polizeilich unerwünscht: Berliner Polizisten verbieten Hebräisch. [...]