THE Reaction
13. Juni 2009, von Thomas von der Osten-SackenJimmy Carter ist einer der ersten, die den gerade bekannt gegebenen Wahlsieg Ahmedinejads passend zu kommentieren, und gelich ist ihm sozusagen DIE Steilvorlage gelungen - und dann noch aus Ramallah:
“I think this election has bought out a lot of opposition to his policies in Iran, and I’m sure he’ll listen to those opinions and hopefully moderate his position,” said Carter after meeting with Palestinian Prime Minister Salam Fayyad in the West Bank city of Ramallah.
Wenn der iranische Präsident wirklich mit einer solchen Mehrheit wieder gewählt wurde und kein Wahlbetrug vorliegt, wird er diesen Sieg ganz sicher zum Anlass nehmen, seine Position zu mäßigen. Wenn sein Sieg herbeigetrickst worden ist, dann ganz sicher auch. Nichts aber auch gar nichts hat bislang Ahmedinejad dazu gebracht, eine seiner “Positionen” abzuschwächen.
13. Juni 2009 um 20:04
[...] Regime “von den Seiten der Geschichte löschen” möchte, weiterhin das Mullah-Regime repräsentieren [...]
14. Juni 2009 um 11:39
Bei Carter fragt man sich: Ist’s nur Naivität oder schon Demenz?
Dass der mal US-Präsident und damit mächtigster Mensch der Welt werden konnte, ist einfach unfassbar. (Wobei ich nicht ausschließen würde, dass man dies einst auch von Obama sagen wird, der bislang vor allem dadurch auffällt, dass er es jedem rechtmachen will.)
20. Juni 2009 um 21:18
[...] zuhören und hoffentlich seine Haltung moderate gestalten wird.“ Bei WadiNet gibt es die lakonische Antwort: Wenn der iranische Präsident wirklich mit einer solchen Mehrheit wieder gewählt wurde und kein [...]