Das Menschenrecht auf Kopftuch

03. April 2009, von Arvid Vormann

Human Rights Watch propagiert im Namen der Menschenrechte das Kopftuch für Lehrerinnen. Das ist nicht wirklich verwunderlich bei dieser Organisation, die ständig israelische “Kriegsverbrechen” und “Massaker” an Palästinensern aufdeckt.

Da ist dann aber auch wirklich alles auf den betuchten Kopf gestellt: Nicht etwa dieses Symbol religiöser Frauenunterdrückung, sondern sein Verbot erst diskriminiere muslimische Frauen, so HRW, denn: “Alle von Human Rights Watch befragten Frauen erklärten, sie hätten sich aus freiem Willen für das Kopftuch entschieden.”

Und wenn erst genügend Lehrkräfte das Kopftuch tragen und der islamische Konsens auch unter der Schülerschaft durchgesetzt ist, wenn die letzten renitenten Schülerinnen als “Schlampen” und “Huren” durch die Gänge gejagt werden, dann werden auch sie sich aus freiem Willen für das Kopftuch entscheiden und den Menschenrechten wäre endlich Genüge getan.

Eine Antwort zu “Das Menschenrecht auf Kopftuch”

  1. Antifo sagt:

    Mit einem Jahresbudget von 30 Mio. US-Dollars und allein in der New Yorker Zentrale 275 hauptamtlichen Mitarbeitern ist die von dort aus gesteuerte Human Rights Watch (HRW) der Branchenführer im NGO-Geschäft. Anders als bei der in Großbritannien entstandenen Amnesty International, die ihre Einnahmen vor allem aus Mitgliederbeiträgen bestreitet, kommen die HRW-Gelder vor allem aus großen US-amerikanischen Industriestiftungen. Kritiker bemängeln die Undurchschaubarkeit der Entscheidungsstrukturen von HRW und verweisen auf die Einseitigkeit der HRW-Berichte. So sind Fälle dokumentiert, in denen HRW-Vertreter fix und fertig recherchierte Informationen über an Christen begangene schwere Menschenrechtsverletzungen nicht in ihre Berichte aufnehmen wollte, während sie aber gleichzeitig über entsprechende Fälle bei Muslimen ausführlich berichteten. Exakt der gleiche Fall nun bei dieser Kopftuchstudie: Männer und nichtmuslimische Frauen hatte man bei der Befragung absichtlich ausgeschlossen.

    Auf Basis von Art. 29 Abs. 2 AMER kann man dann noch argumentieren, daß auch Schüler in der Studie hätten befragt werden müssen, weil in dem Fall sie diejenigen sind, die dort als “andere” angegeben sind, deren “Rechte und Freiheiten” ja trotzdem geachtet bleiben müssen.

    http://antifo.wordpress.com/2009/03/18/kurt-beck-last-schuler-im-stich/

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