Go home for imprisonment

28. Januar 2009, von Thomas von der Osten-Sacken

Syrien ist eines der Länder, in denen regelmößig gefoltert wird, Oppositionelle verschwinden und es keinerlei Schutz des Einzelnen vor staatlicher Willkür gibt.

Wer zusätzlich noch zu einer Minderheit gehört, wie etwa den Kurden, der ist noch bedrohter. Bis heute werden hunderttausenden von ihnen die Staatsbürgerschaft vorenthalten.

All dies veranlasst die Bundesregierung nun die Abschiebung von 7000 Kurden nach Syrien vorzubereiten. Kurdische Organisationen nehmen an, dass diese, sollten die Abschiebungen stattfinden, nach ihrer Ankunftimmediately (will) be imprisoned by Syrian intelligent services because of their participation of peaceful demonstration in Germany to support their family’s right who live in Syria.”

Nennen wir es beim Namen: dies ist ein weiterer Meilenstein der menschenrechtsorientierten Außenpolitik Deutschlands.

Ich vergaß, wir müssen uns doch keine Sorgen um das Wohlergehen der von Abschiebung bedrohten machen, denn der “Syrian Foreign Minister today called all European countries to not listen to Human Rights Organization who calling German authorities to reconsider of the decision has been taken.”

Und der Mann muss es aus vielerlei Gründen ja wissen. Nicht nur ist er Außenminister des Regimes, nein er steht auch in ständigem Dialog mit seinen deutschen Kollegen.

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