Lasst Bilder sprechen III

14. Januar 2009, von Thomas von der Osten-Sacken

Aufnahmen von einem Aufmarsch der sog. Palästinasolidarität in San Francisco, der angeblich so „alternativen“ und linken Westküstenmetropole. Die neue Intifada, die Islamisten, Nazis und Linke weltweit eint und als antisemitischen Mob auf die Straßen treibt ist eben keineswegs eine europäische Angelegenheit. Angesichts solcher Bilder jedenfalls kann man getrost aufhören die „arabische Straße“ zu beschwören. Was in SF, Duiburg, Paris, London, Berlin und Wien sich da versammelt, ist weit gefährlicher und bedrohlicher. Schließlich haben hier die Leute die freie Wahl zu demonstrieren wofür oder wogegen sie wollen. Aber nur der Staat Israel bzw. die Juden vermag sie so engagiert auf die Gasse zu bringen. Und natürlich darf der weltweit koordinierte Holocaust/ Waschauer Ghetto Vergleich nicht fehlen:

 

5 Antworten zu “Lasst Bilder sprechen III”

  1. Hüsker Dü sagt:

    Füchterlich, fürchterlich. Da könnt‘ einem Angst & Bange werden.

  2. Lindwurm sagt:

    „Jews ARE terrorists“ und „Every Zionazi (what the fuck??) is a legitimate military target“….ja ja, gaaanz sicher keine Antisemiten, diese Leute. Würg.

  3. Kovner sagt:

    Die Bilder von dem antisemitischen Aufmarsch in San Francisco sind echt widerlich. Aber die Pali-Jogginguniformen auf dem zweiten Bild von oben find‘ ich irgendwie putzig.
    Übrigens hat die Frau auf selbigem Bild offensichtlich nicht nur eine starke Schreibschwäche, sondern scheint auch der Vexillologie nicht sonderlich zugeneigt zu sein. Vergleicht doch mal die Parole auf dem Bild hiermit: http://en.wikipedia.org/wiki/Palestinian_flag

  4. Elke Jacobi sagt:

    Ich möchte mal ganz eindeutig betonen, dass ich mich als politisch links stehend einschätze, aber dennoch niemals, NIEMALS eine solche Demonstration unterstützen würde!
    Werft bitte nicht alle Linken in einen Topf.
    Ich kann sehr gut erkennen, dass die Hamas eine terroristische Gruppe ist, die selbst mit Kritikern aus den eigenen Reihen (Fatah) gewaltsam umgeht! Gerdaezu ekelhaft finde ich es, wenn kleinen Kindern Maschinengewehre umgehängt werden, um den „Verteidigungswillen“ zu demonstrieren.
    Dennoch kann ich doch auch Fehler Israels (Siedlungspolitik, Grenzmauer ohne Rücksicht auf die ansässigen Palästinenser) kritisieren. Als sehr schlimm empfand ich die Ermordung Rabins durch einen verwirrten Ultrarechten Israeli.
    Niemals jedoch würde ich „die Juden“ als „militärische Ziele“ bezeichnen!
    Eine Lösung des Konflikts ist meiner Meinung nach nur möglich, wenn beide Seiten das wirklich wollen.
    Es sollte alles getan werden, damit es zu einer Lösung mit zwei Staaten kommt.

  5. Burkard Schulte-Vogelheim sagt:

    „Alle Linken in einen Topf“? Da stellt sich die Frage, was, bitteschön, ist eigentlich links? Mit Sicherheit nicht jeder völkischen „Befreiungsbewegung“ das Wort reden, erst Recht nicht Islamo-Faschisten wie der Hamas, deren Ziel die Vernichtung des Jüdischen Staates ist.
    Links bedeutet, der Aufklärung verpflichtet, Solidarität mit den Schwachen, nie den Internationalismus aus den Augen verlieren, vom Antikapitalismus ganz zu schweigen. Der Islamo-Faschismus, sei es der im Iran, sei es der der Hamas ist Steinzeit, hat mit Aufklärung überhaupt nichts zu tun. Pflicht eines Linken ist, eines linken Arabers sowieso, den Islamo-Faschismus mit allen Mitteln und mit allen aufgeklärten Kräften, damit also auch mit Israel, diesen zu zerschlagen. Was ist daran so schwer zu erkennen? Zu oft Karl May mit Karl Marx verwechselt und „den edlen Wilden“ jetzt auf „die edlen Palästinenser“ projeziert?
    Flagge zeigen, wie in Duisburg, das ist links.

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