Caught in the act

04. Januar 2009, von Thomas von der Osten-Sacken

Nachdem ich kürzlich einen Artikel über Geri Müller, Daniel Vischer und die Gesellschaft Schweiz-Palästina verfasst hatte, erhielt ich einige emails, die sich um Ehrenrettung Müllers bemühten: er habe das inkrimierte Plakat vielleicht vorher nicht gesehen. Müller selbst erklärte dem Tagesanzeiger eine ganz ähnliche Story.

Nun hat freundlicherweise ein Zusammenschluss verschiedener Schweizer Organisationen, der sich fälschlicherweise Nahostfrieden.ch nennt, aber eine reine Propagandatruppe für Hamas & Co ist, Bilder von den jügsten Demonstrationen ins Netz gestellt.

Da sieht man Müller nicht nur vor einem Banner stehen, das auf französisch verkündet, die Lage in Gaza sei schlimmer als der Holocaust, sondern auch vor der Latuff Karikatur, die als Plakat herumgetragen wurde.

Weder das eine noch das andere scheint den Nationalrat irgendwie zu stören, Im Gegenteil, er scheint sich da so wohl zu fühlen wie sonst nur der kämpfende Hamas-Milizionär im Wohnviertel siehe dazu auch diesen Artikel):

Und sein Parteikollege Vischer fühlt sich offenbar ebenfalls auf der Veranstaltung pudelwohl. Ganz ähnlich ging es offenbar bei der Demonstration in Bern, die ebenfalls von Müller & Vischer beehrt wurde, zu,  wie diese Photostrecke zur Genüge zeigt:

Etwas weiter nördlich sticht neben dem notorischen Norman Paech vor allem ein Wolfgang Zimmermann von der Partei Die Linke NRW hervor, der vor einem Plakat seine Rede auf einer Demonstration in Düsseldorf hielt, auf dem Davidstern und Hakenkreuz kunstvoll zusammengefügt wurden:

Und zum krönenden Abschluss noch ein Higlight aus Frankfurt, wo heute der bekannte Friedenspfarrer Ingo Roer gleich mal erklärte, die Israelis massakrierten die Palästinenser nicht nur, nein, sie schächten und schlachten sie, sie betrieben gar ihre Vernichtung:

Ich könnte mich nicht mehr als Mensch sehen, wenn ich Menschen als „Hamas“ etikettierte, um sie wie Tiere zu schächten und zu schlachten. Ich sehe mich als Mensch, wenn ich um das Leben bitte für die gequälten, beraubten Frauen und Kinder in Gaza.

 Schließlich sind, wir wissen es inzwischen, die Israelis die Nazis von heute, weshalb gerade wir Deutschen etc. pp:

Als Pfarrer fühle ich mich, wenn ich Gott um das bitte, was unter Menschen unmöglich zu sein scheint, einander die allgemeinen Menschenrechte zu gewähren bzw. die zehn Gebote zu halten.  

Und wenn dieser Gott fragt: „Wo warst Du, Adam, das heißt Mensch, als Deutsche die Juden ermordeten?“, dann kann ich sagen: „Ich lernte damals erst laufen und die menschliche Sprache.“ 

Und wenn dieser Gott heute fragt: “Wo wart Ihr, als Israelis die Palästinenser in Gaza ermordeten?“

Wenn meine Enkelin fragt:“ Warum waren es so wenige, die gegen die Vernichtung der Palästinenser in Gaza protestierten?“

Herr Roer ist auch nur ein weiterer schäbiger Antisemit. Warum? Weil, ich wette, er so etwas nie sagen würde, wenn es um die Menschen in Darfur, im Kongo oder anderswo gehen würde. Nein, so etwas sagt er nur, wenn er’s gegen die Juden sagen kann. Schließlich schächten die Janjawid-Milizen ihre Gegner ja nicht, sondern massakrieren sie einfach nur.

17 Antworten zu “Caught in the act”

  1. rumo matero sagt:

    ….wenn diese Apologeten aus einer „shoahgetränkten Familie“ kämen,
    würden sie sich ob ihrer Taten schämen können oder besser müssen.
    So bleibt die Scham wohl nur Denjenigen überlassen, die mit winziger Verwandtschaft aufwuchsen, weil die Shoah nichts und fast Niemanden die Rückkehr ermöglicht hat und heute geht es um die Heimstatt der Juden, wiedermal.
    Wenn es um Darfur geht, da spielt es keine Geige.
    Es ist das alte Lied in immer wieder neuen Schläuchen.
    Ruth Spicker, Berlin

  2. Perutz sagt:

    Wenn Sie Herrn Roer als „schäbigen Antisemiten“ bezeichnen, dann bleiben Sie für diese hirnrissige Behauptung nicht nur jeglichen Beweis schuldig (was ich Ihnen mal großzügig nachsehe, da ich zionistische Hobbystrategen mit rotem Kopf und Schaum vor dem Mund wie Sie einer sind, ohnehin nicht ernst nehmen kann), sondern nehmen obendrein eine bedenkliche sprachliche Anleihe beim Nazi-Terrorrichter Roland Freisler, der diejenigen, die er aburteilte, als „schäbiger Lump“ zu titulieren pflegte. Denken Sie mal drüber nach. Und lassen Sie von Themen wie dem Nahost-Konflikt besser die Finger. Das ist eine Nummer zu groß für Sie.

  3. olaf61 sagt:

    Von keinem Staat wird verlangt, dass er seine Einwohner mittels Sprengstoffgürtelträgern in die Luft sprengen lässt. Von Israel schon. Dann wird von Mauer gefaselt. Als würde es ein Menschenrecht geben, sich in israelischen zivilen Einrichtungen in die Luft zu sprengen.

    Von keinem Staat wird verlangt, dass er die versorgt, die ihn angreifen. Von Israel schon. Wenn auf Grund eines Terroranschlages durch die Hamas der Umschlagpunkt für Hilfslieferungen in den Gaza, Nahal Oz, geschlossen wird, dann entfaltet sich sofort eine deutsche Protestbewegung. Kein Licht für die Raketenwerkstätten? Unmenschlich!

    Von keinem Staat wird verlangt, dass er im Laufe von 8 Jahren über zehntausen Raketen auf sein Staatsgebiet abfeuern lässt. Warum nicht, weil kein anderer Staat in dieser Lage ist. Freier Terror, das ist es, was diese Leute fordern. Und das soll kein Antisemitismus sein?

    Würde Israel das tun, was man dem Staat vorwirft, dann würde es heute keine Palästinenser mehr geben. Aber mit denen ist es so wie mit den Eisbären. Trotz der Erklärung, dass sie aussterben, werden es immer mehr.

  4. Vergil sagt:

    Wenn meine Enkelin fragt:“ Warum waren es so wenige, die gegen die Vernichtung der Palästinenser in Gaza protestierten?“

    Mir wird schlecht. Aber trotzdem danke für den Hinweis.

  5. Joram sagt:

    >“Wenn meine Enkelin fragt:“ Warum waren es so wenige, die gegen die Vernichtung der Palästinenser in Gaza protestierten?<

    Sie wird nicht danach fragen, weil kein israelischer Politiker wünscht sich die Ermördung von 1,5 Mio. Palästinenser

  6. Joram sagt:

    @Perutz

    Einbildung ist auch eine Bildung. Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder ist Roer ein Antisemit, oder ist er einfach dämmlich. Ich will einem wie er nicht die Dummheit unterstellen, daher halte ich ihn für dämmlich.
    Wer kein Unterschied zwischen Nazis und Isralis ausmachen kann muss dämmlich sein. Oder wenigstet ungebildet.

  7. Womblat sagt:

    Ich habe mir mal die Mühe gemacht „Ingo Roer und Sudan“ bzw. Kongo zu googeln. Dabei raus kam nix, nur ein verweis auf eine Veranstaltung zu (natürlich) „Afghanistan, Irak und Palästina“: http://www.club-voltaire.de/veranstaltungen/geschichte?month=010;year=2005

  8. Perutz sagt:

    @ Joram

    Es beruhigt mich sehr, dass Sie im Gegensatz zu „einem wie er“ wenigstens nicht „dämmlich“ oder „wenigstet ungebildet“ sind. Auch wenn Sie Ihre Bildung offenbar in der Matthias Reim-Gesamtschule erworben haben und den Duden vermutlich für ein Sexspielzeug halten.

    Gruß

    Einer wie mich

  9. riccardo sagt:

    @Womblat

    Eigentlich ist dieser komische Westentaschenheilige Roer ja nur ein antisemitischer Amerikahasser, das er ebenfalls von Juden besetzt sieht. Aber in Zeiten wie diesen läuft diese Pfeife zu grosser Form auf. Wenn Roer für die Menschen in Gaza um Frieden und Gerechtigkeit bittet, sollte er sich zunächst erstens an die Hamas wenden und zweitens nicht soviel im Koran lesen. Das verdirbt den Charakter.

  10. Karolus sagt:

    Perutz, in der gestrigen WELT können Sie einen Artikel von Clemens Wergin mit dem Titel ‚Die hässliche Hamas‘ lesen, damit Sie sehen, dass es noch weitere Menschen gibt, die die Hamas für eine Mörderbande halten. Was für ein Spinner sind Sie nur???

  11. » kundgebung gegen die mehrheit kotzboy.com sagt:

    […] linkspartei nrw) intervenierte gar vor dem hintergrund eines zeitgenössischen hakenkreuz-/davidstern-mixes. edit: in münchen stürmten palifans eine mahnwache gegen antisemitismus1 und in hamburg agitierte […]

  12. Perutz sagt:

    @ Karolus

    Ihre Reaktion auf meine beiden Wortmeldungen klingt ehrlich empört. Aber ich bin mir nicht sicher, ob Sie mich vielleicht missverstehen oder ob ich mich nur missverständlich ausgedrückt habe. Deshalb möchte ich versuchen, Ihnen meine Position noch einmal zu erläutern.

    Selbstverständlich ist Hamas eine schreckliche Organisation: islamistische Ideologen der schlimmsten Sorte, die viele Palästinenser für sich gewinnen konnten, weil die palästinensische Bevölkerung die total korrupte Fatah satt hatte und weil Hamas ihr vorgaukelte, sich um ihre sozialen Belange zu kümmern.

    Aber Sie dürfen nicht glauben, dass die israelische Regierung Hamas tatsächlich vernichten will. Sie will vielmehr einen palästinensischen Staat mit allen Mitteln verhindern, und dafür ist das Feindbild Hamas der perfekte Vorwand. Um nicht zu sagen: Sie braucht die Hamas geradezu für ihre menschenverachtende Politik, die gegenwärtig mal wieder mit dem Blut unschuldiger 6pfer bezahlt wird. Schließlich wurde die Hamas einst von ihr gehätschelt, um die Fatah gegen sie auszuspielen.

    Einen Frieden in Nahost wird es aber nur geben, wenn die Palästinenser endlich ihren eigenen Staat bekommen. Israels Krieg im Gazastreifen aber stärkt die extremistischen Kräfte nur (übrigens auch in Israel und auf der Westbank). Und wohin die Politik der gegenseitigen Schuldzuweisungen und ewigen Vorbedingungen geführt hat, haben wir ja alle in den vergangenen Jahrzehnten miterlebt. Wenn einem wirklich und ehrlich an FRIEDEN in Nahost gelegen ist, muss dieses stupide Schema endlich durchbrochen werden.

    Und ich habe noch immer nicht die Hoffnung aufgegeben, dass sich eines Tages auf beiden Seiten des Grenzzauns doch noch einmal die Kräfte der Vernunft durchsetzen mögen. Wenn Sie mich deswegen für einen „Spinner“ halten, muss ich damit leben.

    Ich grüße Sie

    Perutz

  13. Stern sagt:

    Herr Perutz, Sie halten sich offenbar für einen ausgewiesenen Experten, haben die ganze Nahost-Problematik aber nicht richtig durchdacht. Zur moralischen Klarheit gehört es indes, darauf hinzuweisen, dass Israel sehr wohl für die Zweistaaten-Lösung und mithin auch für einen palästinensischen Staat eintritt, wenn die Grundbedingung des Existenzrechts Israels und dessen Sicherheit anerkannt wird. Gerade daran fehlt es aber, weil die Hamas, wie betont wird „demokratisch von der Mehrheit der Palästinenser im Gaza gewählt“, für die Zerstörung Israels eintritt. Den Worten liess die Hamas Taten folgen, indem sie nie davon abliess, nach dem Rückzug Israels von Gaza Raketen mit wachsender Reichweite auf südisraelische zivile Ziele abzufeuern, und schliesslich vor wenigen Wochen den Waffenstillstand auch formell aufzulösen bzw. nicht zu verlängern. Dass Israel nicht zulassen kann, eigene Bürger dem Raketenbeschuss auszusetzen, entpricht einem elementaren Selbstverteidigungsrecht. Ihr Appell an beide Seiten, Vernunft walten zu lassen, ist nur pseudo-ausgeglichen und lässt den wahren Zusammenhang ausser Acht.

    mit freundlichen Grüssen

    Stern

  14. Michael Kania sagt:

    Im Gegensatz zum europäischen Raum gibt es im arabischen keine vom Individuum bestimmte Grenzen, wie sie bei uns durch die Kultur eines subjektiven Denkens gegeben sind. Ideen, wie die Genfer Kriegskonvention, die das Verhalten selbst im Krieg beurteilt und dafür gewisse Grenzen zieht, wären dort niemals entstanden. Im arabischen Raum war es schon immer so, dass derartige Grenzen nur unter Kollektivdruck eingehalten wurden. Und wenn diese Grenzen überschritten werden, sind selbst die grauenvollen Bilder, der leidenden Zivilbevölkerung in Gaza, die in den Weltmedien allgegenwärtig sind, nur scheinbare Beweise für das behauptete Fehlverhalten israels.

    „Am 12. Oktober 2000 wurden Josef Avrahami und Vadim Noveshe, zwei Reservisten, von einem Mob mitten im Zentrum von Ramallah gelyncht. Sie hatten die Stadt, in der Arafat sein Hauptquartier hatte, versehentlich betreten. Der vorgeblich so wilde Mob war dennoch so geistesgegenwärtig, den Film des dort anwesenden Kameramannes zu konfiszieren. Allerdings gelang es einem Italiener, die Videobilder heraus zu schmuggeln, auf denen die Killer triumphierend ihre Hände in jüdisches Blut tauchten. Das war eine zutiefst schockierende Szene des wilden, hemmungslosen Hasses eines Feindes, von dem wir geglaubt hatten, wir würden mit ihm Frieden schliessen (dies fand kurz nach Camp David statt, wo der damalige Premier Barak tatsächlich das Ende der Besatzung angeboten hatte*): Was immer man über die israelische Politik sagen kann, es gibt keinen einzigen Fall, in dem Juden ihre Hände im Blut ihrer Feinde gebadet hätten. Die Armee forderte die Palästinenser auf, das Polizeigebäude, in dem sich der Vorfall ereignet hatte, zu räumen und beschoss es von der Luft aus. Niemand wurde verletzt, aber die Fotos erzählten eine andere Geschichte: Hier das ohnmächtige Volk, dort die bedrohlichen Hubschrauber; oben die mächtigen Besatzer, die aus sicherem Abstand schossen, unten die verzweifelten belagerten Menschen, die ihre Frustration mit bloßen Händen abreagierten.

    * Im Juli 2000 machte sich Premierminister Ehud Barak auf den Weg nach Camp David zu einer zweiten Runde trilateraler Friedensgespräche mit dem amerikanischen Präsidenten Bill Clinton und dem PLO-Vorsitzenden Jassir Arafat. Tausende versammelten sich vor Baracks Amtssitz, um ihre Unterstützung zu demonstrieren. Der erste Redner, Tzali Reshef, gehörte zu den Prominenten der ersten Stunde von „Peace Now“; er war jetzt Ende vierzig. Er erinnerte seine Zuhörer an mehr als zwei Jahrzehnte Friedensbewegung – häufig unter den Bedingungen schärfster öffentlicher Ablehnung, da die Friedensbewegung gefordert hatte, den Traum von der Kontrolle über die Westbank aufzugeben. Und jetzt machte sich ein gewählter Premierminister mit einem Rückzugsmandat auf den Weg zu einer Übereinkunft mit Arafat. „Das ist der entscheidende Moment!“ donnerte er.
    EIn paar Wochen Später war Barak wieder zu Hause, aber diesmal waren keine Massen auf den Flughafen gekommen, um ihn zu begrüßen. Israel hatte seine Kontrolle über die Palästinenser seit den Osloer Verträgen von 1993 gelockert. In Camp David hatte Barak tatsächlich des Ende der Besetzung angeboten: Israel würde das gesamte besetzte Territorium von Gaza räumen sowie mindestens 90 Prozent der Westbank und zahlreiche Siedlungen abbauen. Israel würde einen unabhängigen palästinensischen Staat in sämtlichen geräumten Gebieten anerkennen. In Bezug auf Jerusalem bot Barak die Teilung der Stadt an, wobei er lediglich darauf bestand, dass Israel weiterhin eine Art von Verbindung, und sei es nur symbolischer Art, zur Altstadt und zum Tempelberg haben sollte. Als Gegenleistung erwartete er von den Palästinensern, den Konflikt offiziell für beendet zu erklären. Bill Clinton lobte Barak für seine weitreichenden Angebote, bemerkte jedoch enttäuscht, dass Arafat durch seine fehlenden Gegenangebote die Verhandlungen zum Scheitern verurteilt hatte.“

    aus: Yaacov Lozowick „Israels Existenzkampf – Eine moralische Verteidigung seiner Kriege“, Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 2007

  15. Achnee sagt:

    @Perutz,
    mit Ihrer krank-verdrehten Blödmannargumentation sind S i e der
    s c h ä b i g e L u m p. So, jetzt können Sie mich gerne der N.S.-Propaganda anklagen.
    Alternativ, für Sie ganz p.c., nenne ich Sie ohne Nazi-Freisler-Anleihe noch widerliches Arschloch, obwohl ich mir nicht ganz sicher bin, ob sich nicht die Nazis gelegentlich doch so ausgedrückt haben.

  16. Achnee sagt:

    @Perutz
    >>Israelische Regierung will Palästinenserstaat mit allen Mitteln verhindern, — HAMAS-Abwehr nur Vorwand << usw. usf.

    — Wieso das eine zum anderen passen könnte, kommt wohl nicht in den Sinn oder die Widersprüchlichkeit ISRAELs ausdrückt der auch wegen der üblen Politik Europas unglaublich schwierigen Lage, die Lage der antisemitisch-koranisch erzeugten der sogenannten Palästinenser ist systematisch und jahrzehntelang einkalkuliert und zT als psychologische Massenmedienwaffe gewollt; zB um den internationalen Druck auf ISRAEL zu erhöhen oder die Menge der Spendengelder, die schon seitlangem weltweit spitze sind.

    Anders, es ist für ISRAEL strategisch unmöglich — auch wenn es wie die anderen Staaten keine über das praktische von Wohlstand und Demokratie geprägte Leben keine ideologisch-psychologische Arbeit gegen den Islamantisemitismuch macht — eine „Anerkennung der Existenz“(-Rechtes? ) durch eine Gruppe der Araber voll zu belohnen, während
    die Unzufriedenen dieser oder anderer parallel oder ausländisch gesteuert die nächste MORDSERIE vorbereitet oder startet, – und
    dann von ersteren und der antizionistischen und massenmedialen Internationalen des Wortbruchs, des Völker-/Menschenrechts-Bruchs, der Selbst-Schuld angeklagt zu werden und auch damit wiederum neue Menschengruppen in den Kampf zu führen …

    – Schließlich wird ja j e d e r Palästinenserstaat, egal von wem geführt, zu einem H E E R L A G E R gegen ISRAEL werden, da systematisch die antisemitischen Palästinenser und andere Araber zu ebensolchen ausgebildet, getrimmt und konditioniert werden, – besonders weil dagegen von den EU-Diplomaten und Massenmedien den Holocaustleugnern, -Relativierern und anderen Leitern zB. der PLO, Fatah, Autonomiebehörde n i c h t s öffentlich abverlangt wird; wenn tatsächlich mal von Hassverbreiten gesprochen wird, wird so getan, als wenn der einfach so entsteht oder irgendwie auf beiden Seiten existiert oder „verständlich“ (also schuldhaft verursacht ) durch israelisch angeblich erzeugte Armut sei.

    Und das nun schon seit mehrern Generationen anwachsend, seit 1919, wenn man mal von der grundsätzlichen Verachtung und Mordrechtfertigungen, die vom Koran ausgehen und die mit diesem Werk seit Jahrhunderten verbundenen Massaker, Vertreibungen, Zwangsassimilationen und Versklavungen eben so beiseitelässt.( Althistor. Prof. Flaig über www.“Sackgasse Rechts“; http://www.Die Behandlung der Juden in arabischen und islamischen Ländern, v. Mitchell G. Bard )

    1919 begann, ab den 70ern von der UNO und bald von den Demokratien mit finanziert, toleriert und vor allem seit 2000 durch die meisten deren Redaktionen abgedeckt g e r a d e durch das Verschweigen des Hauptmotors und Motives der nahöstlichen Judenjagd, das Begehren zur „Judenreinigung“ in Samaria und Judäa, also Blut und Boden-Politik im Namen „des Friedens“ und „Gerechtigkeit“ für „geschundene Menschen“, die nie einen Staat, Nation und eigentlich auch kein Volk, es sei denn die altertümlichen Philister gebildet haben, sondern an sich nur diejenigen Araber und Moslems sind die man mit dem Antisemitismus und auch Mord an Arabern gegen die j ü d i s c h e n völkerbund-rechtlichen Palästinenser aufbringen konnte.
    Die dafür verantwortlichen führenden arabischen SS-Mitglieder und SS-trainierten Sprengstoffspezialisten, die bald nach 1945 die Jerusalemer Synagoge und das Judenviertel Kairos anzündeten und belagerten, durften dem Nürnberger Galgen entkommen, v.a. durch französisches Verschulden und dann ausgerechnet durch die Briten, die so viel neben den Juden durch diese Schweinehunde gelitten hatten, anerkannt als moslemische Clan-„Palästinenser“ und Moslembruderschftler weitermachen, bald unterstützt von hunderten Altnazis, später vom KGB und der Sowjetpropaganda, außer zwischen 1947 – 50.

    Vieles auslassend und zusammenfassend muß ich sagen, haben die Europäer, außer ehemals die französischen Mirage-Produzenten, Adenauer als Ausrüstungslieferant und BK Merkel als Knessetrednerin, versagt,- im Gegensatz zu gelegentlichen scharfen Maßnahmen arabischer Regierungen gegen die antisemitischen Moslembruderschaft- und Abkömmlinge-Terrorzüchter, die die Mörder und Angreifer ihrer Könige und Präsidenten ab und zu massakrierten, verjagten, verboten und einsperrten.

    Doch diese Leute und ihre Nachfahren (die Moslembruderschaft ist seit dem Verbot von Nasser in Europa, insofern sie nicht in D-land nach 1945 hiergeblieben sind) operieren, agitieren und drohen heute von h i e r aus, dringen in die demoktischen Parteien und Institutionen ein ohne ihren Antisemitismus und Westfeindschaft abzulegen u n g e h i n d e r t, sofern sie nicht unmittelbar mit Bombenbau oder Terrorgruppen zu tun haben. Selbst TOD den Juden – Tod ISRAEL auf öffentlichen Kundegebungen wird fast regelmäßig nicht geahndet !

  17. Greenpigs gegen Geburtenkontrolle « Widerworte sagt:

    […] Ad Gerri Müller: man sehe sich das Foto von der inken Anti-Israel-Demo mit Müller und seinen Hamasfreunden an… >  http://www.wadinet.de/blog/?p=1364#more-1364 […]

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