‚Stabilität‘ bis zum bitteren Ende

09. November 2015, von Administrator

Aus einem Artikel von Thomas v. der Osten-Sacken auf MENA-Watch:

In diesem Nahen Osten gibt es nichts mehr zu stabilisieren. Der Zerfall und die entfesselten Destruktivkräfte werden von keinem starken Mann mehr aufgehalten werden können. Die Zeit der großen Führer, die in ihren Ländern für Friedhofsruhe sorgen, ist vorbei. Wer deshalb heute im Gestus des zynischen Realpolitikers fordert, notfalls müsse man eben auch mit Diktatoren wie Assad reden, wenn dies denn der ‚Stabilität‘ diene, ist in Wirklichkeit Phantast. Die Botschaft allerdings kommt an: Das Angebot, mit dem Teufel einen Pakt einzugehen, ist immer auch ein öffentlicher Verrat an jenen, die trotz allem in der Region verzweifelt versuchen, jene im Arab Human Development Report beschriebenen Verhältnisse zu verändern, die erst dazu geführt haben, dass die ganze Region eine einzige Depressionslandschaft ist.

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Eine Antwort zu “‚Stabilität‘ bis zum bitteren Ende”

  1. NN sagt:

    Um das Bild zu ergänzen:

    Es fehlen die vom bei den Mietern gehassten Inhaber gerufenen befreundeten windigen Bauunternehmer und Investoren, die vorgeben, Sanierungsarbeiten vorzunehmen und von der Gemeinde dafür Fördergelder haben wollen.

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