Ein Sieg für Teheran

25. November 2013, von Administrator

Oliver M. Piecha kommentiert im Opinion Journal den Genfer Atomvertrag:

Es ist kein Wunder, dass die iranischen Atom-Unterhändler bei ihrer Rückkehr als Helden gefeiert wurden. Sie haben doch viel erreicht: im Grunde den Anfang vom Ende der Sanktionen sowie die internationale Aufwertung des Regimes. Und im Gegenzug haben sie nichts Substanzielles dargebracht – außer ein paar symbolischen Gesten. Man hat dem amerikanischen Außenminister die Hand geschüttelt, ohne gleich darauf auszuspucken, und dafür ist die Regierung Barrack Obamas bereits dankbar und auch das ist ebenfalls kein Wunder:

Nach dem Syrien-Desaster vom August – als der von der Unterstützung Irans abhängige syrische Diktator Assad als erster Staatschef überhaupt Giftgas politisch erfolgreich einsetzte – war klar: Mit der auf allen Feldern glänzend erfolglosen Regierung Obamas ist im Nahen Osten alles Mögliche möglich. Obama braucht einfach einen Erfolg, irgendetwas, das er außer großen Reden zustande gebracht hat. Und nun wird also die „historische Einigung  von Genf“ als einzig herzeigbarer Erfolg von Obamas seit fünf Jahren andauernder Malaise dienen.

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