Der islamische Mann und sein täglicher Kampf

26. Februar 2007, von Thomas von der Osten-Sacken

Der islamische Mann, vor allem dann, wenn er mit seinem Islam auch noch in führende Positionen gekommen ist, leidet permanent unter seiner Schwäche und Angst. Ein ätzender Gemütszustand, der dazu führt, dass der islamische Mann, der seinen Islam auslebt, von morgens bis abends damit beschäftigt ist, vermeintliche Feinde zu identifizieren und ihnen die Schuld für seine Schwäche zu geben.  Da sie auch noch mit allem in Verbindung stehen, was schön, erfreulich, spaßig ist,  – kurz das Leben lebenswert macht – jenes Leben, dass der islamische Mann ja gerne und häufig in Form des „Suicide Bombings“ zu beenden pflegt – ist er ständig dabei, einen recht hoffnungslosen und kräftezehrenden Kampf gegen diese Feinde zu führen.

Da sind die Juden mit ihrem Staat, die USA, jene unmoralische westliche Nation und die Frauen überall auf der Welt und zu allem Unglück auch noch im eigenen Land. Offenbar scheinen letztere auch zunehmend frecher aufzutreten und so zu einer wachsenden Bedrohung des islamischen Mannes und seiner großartigen Ehre zu werden.

Ein besonders herausragendes Exempel dieses Types von islamischem Mann ist Richter in Teheran und heißt Saeed Mortazavi. Da offensichtlich immer mehr iranische Frauen keinen Bock mehr auf Unterdrückungskoftuch und Ganzkörperderdeckung haben, sieht Mortazavi sich zu harten Schritten genötigt; er kündigte jetzt ein strenges Durchgreifen gegen „inappropriately dressed women“ an: 

„The ones who spread prostitution and intentionally seek to disturb social and moral security by inappropriate clothing and behaviour will be firmly confronted (…)It has been noticed that some people with an outrageous appearance in public hurt religious feelings and beliefs,“ he said, adding the crackdown would start on March 6 and continue for a month.
Tja so sind sie die Mullahs und ich schätzte kein Angebot zum Dialog wird sie von ihrem Vorhaben abbringen. Die mentalen Defizite sind strukturell angelegt und eben auch nur so zu beseitigen.

Erfreulich dagegen eine in Irakisch-Kurdistan startende Kampagne gegen Female Genitale Mutiliation, also Klitorisverstümmelung, die auch hier weit verbreitet ist. Seit heute kursiert ein offener Brief an das kurdische Parlament und die Regionalregierung, in dem gefordert wird, diese Praxis gesetzlich zu verbieten. Der Brief wird am 8. März in verschiedenen Zeitungen veröffentlicht und im April dem Parlament übergeben.

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