Archiv für die Kategorie ‘Europa’

Gottes Gesetz, überall

Samstag, 27. April 2013

In seinem Stadtteil leben über 250 000 Menschen. Fast die Hälfte von ihnen hat einen Migrationshintergrund. Jeder Fünfte ist Muslim. Diese ethnische und religiöse Vielfalt gibt es nicht zuletzt wegen der britischen Kolonialgeschichte zwar in der gesamten Multikulti-Metropole, aber Waltham Forest ist eines der Viertel mit der höchsten Konzentration von Islam-Gläubigen. Deswegen ist es für Abu Usamah und seine Mitstreiter die ideale Gegend, um die Scharia einzuführen. Nach der Auslegung von Extremisten wie ihnen ist die islamische Rechts- und Lebensordnung allerdings nicht mit demokratischen Werten vereinbar. (…)

So erhofft sich Abu Usamah von der Kampagne, dass sie das „Übel von Demokratie und Gesetzen aus weltlicher Hand entlarve“ und bekehrte Nicht-Muslime folglich zum Islam konvertieren. (…)

„Wir glauben, dass eine kleine Gruppe nichts an Problemen wie Alkohol, Nacktheit und Prostitution ändern kann, solange der Westen diese Dinge erlaubt“, sagt er.Deswegen gehen er und seine Glaubensbrüder unmaskiert in die Öffentlichkeit, drehen Filme von ihren Aktionen und stellen sie ins Internet. „Unser Ziel ist die Einführung von Gottes Gesetz auf Erden.“ Erst in London. Dann überall.

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Über Rote Linien

Freitag, 26. April 2013

In britischem Englisch heißt “rote Linie”, wie man heute lernt:

In London, the British prime minister David Cameron described the evidence of chemical weapons use as “limited but growing”, and played down any suggestion British troops could be deployed in Syria as a consequence, saying only that it represented a red line for the international community “to do more”.

Was tun? Noch eine Konferenz einberufen oder ein paar Millionen mehr an UNICEF überweisen? Man weiß es offenbar noch nicht ganz genau, auch in Washington wird noch diskutiert, was “red line” nun in amerikanischem Englisch heißt, jedenfalls nicht, nach dem offensichtlichen und inzwischen von verschiedenen Quellen bestätigten Einsatz von Giftgas in Syrien, irgend etwas gegen die Täter zu unternehmen. Also erklärt Präsident Obama:

Obama said that the international community “could not stand by and permit the systematic use of weapons like chemical weapons on civilian populations”.

“But the use of chemical weapons and the dangers that poses to the international community, to neighbors of Syria, the potential for chemical weapons to get into the hands of terrorists – all of those things add increased urgency to what is already a significant security problem and humanitarian problem in the region.”

Was lernen wir, und was lernt vor allem das syrische Regime daraus?

Solange Giftgas nur unsystematisch zum Einsatz kommt, überhaupt solange nicht gerade tausende auf einmal sterben, so lange ist es eigentlich gar nicht so schlimm. War eben etwas übertrieben, das Gerede von den Massenvernichtungswaffen, auch ganz konventionell sterben schließlich so viele Menschen, unschuldige Zivilisten zumal. Assad wird verstanden haben. Und in Teheran wird man sich ins Fäustchen lachen und umso eifriger an der Atombombe weiterbauen. Es hieß ja auch mal, die stelle irgendwie eine “red line” dar.

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Moralischer Totalbankrott

Samstag, 20. April 2013

Hätte man 2011, als das Land noch nicht in Schutt und Asche lag, in Syrien interveniert, es wäre zu einer humanitären Katastrophe, ja einem Bürgerkrieg gekommen. Erinnert sich noch wer an das Mantra aus Washington, Berlin und Brüssel?

Ganz multilateral gemanagt hat sich Syrien inzwischen in den Worten eines UN Vertreters zu der schlimmsten humanitären Katastrophe der Nachkriegszeit entwickelt:

António Guterres, who has led the UNHCR through the worst of the refugee crises in Afghanistan and Iraq, said the Syrian civil war was more brutal and destructive than both and was already the worst humanitarian disaster since the end of the cold war.

Und wo ist die ARD-Gala zur Unterstürtzung syrischer Flüchtlinge, wo die Mavi Marmara Flotte , wo die großartigen Papiere deutscher Friedens- und Konfliktforschungsinstitute, wo der Ruf, die europäischen Grenzen für die Überlebenden des Gemetzels zu öffnen? …. Ach es ist Zynismus angesichts des Elends noch solche Fragen zu stellen. Syrien, das ist in jeder Hinsicht die Nemesis der sog. Internationalen Staatengemeinschaft, ein moralischer Totalbankrott, so groß wie die damalige Untätigkeit angesichts des Genozides in Ruanda.

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“Good offer”

Dienstag, 26. Februar 2013

Und es geht mal wieder in eine neue Runde von Verhandlungen, die wie vielten eigentlich?, bei denen, alle wissen es eigentlich schon jetzt nichts herauskommen wird, ausser mehr Zeit fuer den Iran:

World powers will present Iran with an updated and “good” offer at talks this week on its nuclear programme, an EU official said Monday, although hopes for a breakthrough were slim.

 Talks aimed at curbing Tehran’s nuclear drive start in Kazakhstan Tuesday, with the so-called 5+1 world powers represented by the European Union sitting down with an Iranian team led by its top nuclear negotiator Saeed Jalili.

“We have prepared a good and updated offer for the talks, which we believe is balanced and a fair basis for constructive talks,” said the spokesman for EU foreign policy chief Catherine Ashton.

Und wie der Iran die Zeit nutzt? So:

A United Nations nuclear watchdog report last week said Iran was for the first time installing advanced centrifuges that would allow it to significantly speed up its enrichment of uranium, which can have both civilian and military purposes.

Auch der ehemalige iranische Diplomat Mohammad Reza Heydari ist sich sicher, dass der Iran, wie er in einem Interview mit Le Point  erklaert, einzig: ” veut gagner du temps”. Aber auf solche Iraner pflegt man ja nicht zu hoeren, sie stehen dem schoenen Dialog nur stoerend im Wege.

Brothers in crime

Freitag, 08. Februar 2013

Hunderttausende Mädchen aus Afrika und Südostasien werden in arabischen Staaten als “Hausmädchen” versklavt, gepeinigt und missbraucht. Für die Hausarbeit sind sie zunächst nicht zu gebrauchen, da sie aus sehr ärmlichen Verhältnissen stammen und meist weder mit Waschmaschine noch mit Bügeleisen vertraut sind. Dem möchte die Europäische Union abhelfen. Sie unterstützt die Internationale Arbeitsorganisation (ILO), eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen, mit zwei Millionen Euro dabei, Trainingsprogramme für angehende Hausmädchen anzubieten. Während also überlebende Rückkehrerinnen die Mädchen anflehen: “Tut es nicht, geht auf keinen Fall als Hausmädchen ins Ausland”, machen EU und UNO sie fit für den Sklavenmarkt.

Alleine gelassen

Donnerstag, 24. Januar 2013

Das Magazin Unique interviewte kürzlich den aus Syrien geflohenen Studenten Alan Hassaf. Was er zu sagen und zu beklagen hat kann man als durchaus repräsentativ für eine große Gruppe von Oppositionellen gegen das Ba’th Regime lesen. Hassaf beklagt die mangeldne Unterstützung aus Europa und den USA und fordert ein militärische Intervention. Zugleich warnt er vor der zunehmenden Islamisierung der syrischen Rebellion,  weil einzig die Golfstaaten Geld zur Vefügung stellten und außerdem immer mehr internationale Jihadisten, vor allem aus dem Irak, ins Land strömten, Jihadisten, die einst, mit tätiger Unterstützung des Assad Regimes, in den Irak geschickt wurden, um da gegen die US-Truppen zu kämpfen:

Ehrlich, das ist unser Problem mit den westlichen Regierungen und NGOs. Wir von den LCCs )Lokalen Koordinierungskomittees Anm. d. Verf.) sind arm und schwach. Auf der anderen Seite verfügen die politisch-islamischen Gruppen über Rückhalt. Saudi-Arabien zahlt ihnen Millionen wie nichts. Und wir können nicht mal 70 Dollar für eine Internetrechnung ausgeben. Die Revolution geht nun schon seit zwei Jahren. Zu Beginn gab es keine bewaffneten Gruppen. Alles war säkular und friedlich – es war großartig. Aber die westlichen Regierungen konnten keine klaren Entscheidungen treffen. Die radikalen islamischen Ansichten hatten den Raum, sich in Syrien frei zu entfalten. (…)

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Pursuit of Happiness

Mittwoch, 02. Januar 2013

“Wieso, fragt sich der gelernte Österreicher, geben sich diese Asylwerber in der Votivkirche nicht damit zufrieden, dass es ihnen in jeder österreichischen Asylwerberunterkunft besser geht als in den kleinen, löchrigen Hütten ihrer Heimat?
Einem US-Amerikaner könnten alle diese Fragen mit einem einzigen Verweis beantwortet werden: Im zweiten Absatz der US-Unabhängigkeitserklärung benennen die Gründerväter der Verfassung drei gottgegebene, unveräußerliche Rechte, die allen Menschen zustehen: life, liberty and the pursuit of happiness – Leben, Freiheit und das Streben nach Glück.”

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Moschee für Homosexuelle

Samstag, 01. Dezember 2012

Die Idee zu der Moschee entstand in dem von ihm selbst 2010 gegründeten Verein “Homosexuels Musulmans de France” (Homosexuelle Muslime Frankreichs). Dieser hat inzwischen über 250 Mitglieder und ist weltweit vernetzt.

In der neuen Moschee sollen auch Frauen neben Männern beten können – und nicht, wie traditionell, auf einer Empore oder in einem abgetrennten Teil des Raumes. Zahed und seine Mitstreiter wollen nicht nur Schluss machen mit dieser äußerlichen Trennung, es geht ihnen um etwas viel Grundsätzlicheres – um einen “fortschrittlichen Islam”, wie sie sagen. Die Frage nach der Vereinbarkeit von Religion und Homosexualität, glauben sie, erlaube es, den Dogmatismus im Islam grundsätzlich infrage zu stellen. “Wir wollen zeigen, dass es kein Widerspruch ist, homosexuell, feministisch und muslimisch zu sein”, sagt Zahed.

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Ein guter Mann

Mittwoch, 14. November 2012

Der Imam von Drancy lässt keinen Zweifel an seinem Abscheu gegenüber Antisemiten aufkommen. Jetzt führte er eine Delegation von Imamen nach Israel und erklärte in Yad Vashem: “Niemand hat das Recht, Menschen im Namen des Islam oder der palästinensichen Sache zu töten.” und “Unsere Regierung muss sehr hart gegen diese Fanatiker vorgehen.”

Ins postsäkulare Millenium mit der AKP

Dienstag, 16. Oktober 2012

Aus dem Hause Erdogan:

Die Rede enthielt eine lange Analyse, warum die Türkei sich von Europa abwendet. Um es auf den kürzesten Nenner zu bringen: Die Türkei tue das, weil Europa keine Zukunft habe. Die Welt gehe auf eine postwestliche Ordnung zu.

“Die auf den Westen zentrierte politische und wirtschaftliche Ordnung ist nicht mehr fähig, die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu bewältigen”, sagte Kalin vor Zuhörern vorwiegend aus muslimischen Ländern, aber auch aus Europa und den USA.

Das sei der Fall, weil diese Ordnung auf militärischer Überlegenheit westlicher Nationalstaaten beruhte, “um die Ressourcen der Welt zu kontrollieren”. Das schaffe aber ein Legitimitätsproblem, da der Westen sich gern demokratisch gebe – aber nur daheim. Außenpolitisch sei er imperialistisch, ganz besonders die USA. (…) (weiterlesen…)

Bigott & barbarisch

Dienstag, 02. Oktober 2012

Treffende Worte von Richard Herzinger:

Ein kostbares Weltkulturerbe geht in Flammen auf, die Unesco beklagt pflichtbewusst eine “Tragödie”, und die Feuilletons zeigen sich angesichts des rücksichtslosen Umgangs mit unschätzbaren Kulturwerten tief bestürzt. (…)

Doch mit Verlaub: Das Gejammer über diesen Verlust ist pure Heuchelei. Weltkulturerbe? Was hatte das syrische Volk davon, dem die Welt zumutete, jahrzehntelang unter einer besonders brutalen, kleptokratischen Diktatur zu leben – zumal sich internationale Strategie-Experten von links bis rechts weitgehend darüber einig waren, dass sich “die arabische Kultur” mit westlichen Vorstellungen von Demokratie und Menschenrechten nun einmal nicht vertrügen.

Weltkulturerbe? Eine Weltgemeinschaft, die über gut eineinhalb Jahre hinweg dem Abschlachten und der Folterung von Zehntausenden von Menschen und dem wachsenden Elend Hunderttausender Flüchtlinge, Belagerter und Verfolgter seelenruhig zusieht, kann sich wohl kaum “kultiviert” nennen und hat ein solches Erbe daher nicht verdient.

Barbarisch ist nicht nur das syrische Regime, das mit Hilfe Irans, Russlands und Chinas eines systematischen, rücksichtslosen Krieg gegen die eigene Zivilbevölkerung führt, barbarisch sind nicht nur die Motive jener ausländischen Dschihadisten, die in immer größerer Zahl die Reihen der syrischen Insurgenten infiltrieren und den westlichen Demokratien beim Gedanken an die Zukunft des Landes nach einem eventuellen Sturz des Diktators Assad die Schockstarre in die Glieder fahren lassen

An Barbarei grenzt mittlerweile auch die routinierte Beharrlichkeit, mit der sich der Westen um jeden ernsthaften Versuch drückt, dem Desaster Einhalt zu gebieten.

 

Kurz und knapp auf den Punkt gebracht

Montag, 01. Oktober 2012

Sowohl die Türkei als auch die EU haben umfassende Pläne für ihre Politik gegenüber den Ländern des “arabischen Frühlings” ausgearbeitet. In den Plänen der EU ist von enger Zusammenarbeit mit der Türkei die Rede, in denen der Türkei aber nicht von einer engen Zusammenarbeit mit der EU.

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Tolerantes England, laizistisches Frankreich

Freitag, 07. September 2012
Aus dem Independent:

The UK has a reputation for being so tolerant of female genital mutilation (FGM) that parents from some African communities in mainland Europe are bringing their daughters to Britain solely to have them cut – “sometimes during group sessions” – BBC’s Newsnight discovered. While the penalties are tough in France – more than 100 people have been convicted there, serving prison sentences of up to 13 years – Britain has never carried out a single prosecution for FGM. (…)

“In England you are very respectful about traditions of every community who live in your country,” she said. “In our country it is totally different, because when migrants arrive in France they have a necessity to integrate with our law and traditions. We will not tolerate the mutilation of children.”

Keine “muslimische Welle” in Europa

Mittwoch, 29. August 2012

Ergebnisse juengster Untersuchungen. Und Entwarnung fuer alle, die hysterisch davor warnen, in Kuerze von einer muslimischen Mehrheit dominiert zuwerden:

By 2030, even without any decrease in immigration levels, the Muslim and non-Muslim birth rates will be statistically identical in Germany, Greece, Spain and Denmark, and within half a child of one another in Belgium, France, Italy and Sweden. Across the entire European continent, the difference will be only 0.4, down from 0.7 two decades earlier. And that difference will continue to shrink. At that rate, the continent’s Muslims and non-Muslims should have nearly identical fertility rates by 2050. (…)

Deprived of any genuine facts suggesting an overwhelming Muslim baby boom, the more radical Muslim-tide proponents simply make them up. More than 13 million people have now viewed the YouTube video Muslim Demographics, which claims among other things that Germany will be a “Muslim state” by 2050. Every one of the video’s claims is untrue. It says that French Muslims have 8.1 children and ethnic-French families 1.8 (the figures are 2.8 and 1.9, respectively). It says that a quarter of the Belgian population is Muslim (it’s 6%), that the Netherlands will be half Muslim in 15 years (it will be 7.8% Muslim in 18 years) — and so on.

For the core claims of Muslim Demographics to be true, Muslim immigrants in the West would need to have fertility rates far above the highest ever recorded in the world. As I’ve just shown, they’re nowhere close.

Drehbuch aus Afghanistan

Samstag, 28. Juli 2012

Die EU stellt dieser Tage fünf Millionen EU für syrische Flüchtlinge zur Verfügung, derweil

A five-day Saudi fundraising campaign to support the people in Syria has raised more than $72.33 million, the kingdom’s Interior Minister Prince Ahmed bin Abdul Aziz was quoted as saying Saturday.

Dass die Saudis dieses Geld nicht an säkulare Frauenorganisationen, liberal-demokratische Jugendverbände oder Vertreter der sozialdemokratischen Partei Syriens weitergeben, dürfte wohl llen beteiligten irgendwie doch klar sein. Später dann vorm Erstarken der Salafiten zu warnen, ist ein bisschen billig, wenn man gerade hier dem Drehbuch des Afghanistankrieges aus den 80er Jahren folgt. Damals war auch Saudi Arabien der Hauptgeldgeber für die Mujahedin, die Rolle Pakistans nimmt heute dagegen die Türkei unter Erdogan ein.

Konsequent

Mittwoch, 25. Juli 2012

Der Konsens und die EU:

The European Union turned down a request Tuesday by Israeli Foreign Minister Avigdor Lieberman to blacklist Hizbullah as a terror group after last week’s deadly bombing in Bulgaria. Cypriot Foreign Minister Erato Kozakou-Marcoullis, whose country currently holds the rotating EU presidency, said, “There is no consensus for putting Hizbullah on the list of terrorist organizations.”

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Lupenreine Demokratie

Samstag, 21. Juli 2012

Der russische Präsident Wladimir Putin hat das international scharf kritisierte Gesetz unterzeichnet, das vom Ausland unterstützte Nichtregierungsorganisationen als “Auslandsagenten” einstuft. Das teilte der Kreml am Samstag mit. Damit tritt das von der Regierungspartei Einiges Russland ausgearbeitete Gesetz in Kraft, das noch vor der Sommerpause beide Kammern des Parlaments im Schnellverfahren passiert hatte.

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Problem gelöst!

Mittwoch, 04. Juli 2012

Barry Rubin über das Syrien-Treffen in Genf:

Here it is at last. The perfect case study of the “international community’s” diplomacy on the Middle East, as quoted from a Wall Street Journal article describing efforts to resolve the Syria conflict:
And the article has the perfect headline, too!”
“World Powers Reach Syria Compromise”
So the problem is solved, right? Scroll down for the stunning solution.
“?An international meeting in Geneva on Saturday on Syria’s crisis agreed, with support from Russia, to support a political transition. However, officials at the meeting said any chance for a political transition to succeed rests on the willingness of the Syrian regime to cooperate.”
That’s right! The powers have agreed to a transition to a new government which will go into effect as soon as the current dictatorship agrees to be overthrown and its rulers flee for their lives and watch their supporters probably be massacred. Perhaps the world will then install a new Islamist government in Syria, forcing it down the throats of the real democratic opposition, which will be dedicated to spreading revolution and striking against Western interests.
Isn’t diplomacy wonderful?

Jagd auf Schwule in Ungarn

Dienstag, 03. Juli 2012

Weit muss man nicht fahren, um barbarische Zustände zu erleben. Fürs Wochenende bietet sich Budapest an.

Syrien: Der spanische Bürgerkrieg des 21. Jahrhunderts

Freitag, 08. Juni 2012

Barry Rubin über Syrien:

In several respects, the Syrian civil war is the Spanish Civil War of our time.  It is an exhibition match between two ideological rivals—Shia Islamism and Sunni Islamism—that both want totalitarian dictatorship but cannot co-exist. It is a testing ground for the conflicts to come. Yet it is not a simple battle of good against evil. The Syrian regime is certainly evil, but the rebels are a mixed bag who also include evil forces. It is only the best elements among them that deserve the outside world’s support, help to defeat those who want repressive dictatorship on both the enemy side and on their own side as well.
Yet the democratic outside world is, for all practical purposes, standing passive. The Iranian regime is helping one side with huge amounts of money and arms, as Nazi Germany did for the Franco forces; the Turkish regime and the Saudis are helping the other side a bit, but giving disproportionate assistance to the Muslim Brotherhood, like the USSR gave to the Communists in Spain. Indeed, U.S. policy is aiding the Brotherhood, too.
Nobody is helping the moderate pro-democracy people; the Druze and Kurdish communal nationalists; and the technocratic military officers who have put their lives on the line to fight the dictatorship.