Archiv für die Kategorie ‘Syrien’

Act now!

Montag, 10. März 2014

Solidaritätsveranstaltung mit der syrischen Opposition

Montag, 03. März 2014

Biggest refugee population wordlwide

Samstag, 01. März 2014

Syria was once a destination country for refugees. Now, it is fast becoming the world’s biggest source of them. United Nations High Commissioner for Refugees Antonio Guterres offered a stark reminder at a recent U.N. gathering.

“Five years ago, Syria was the world’s second-largest refugee-hosting country,” Guterres said. “Syrians are now about to replace Afghans as the biggest refugee population worldwide.”

That’s saying something, since Afghanistan has been in conflict for more than four decades. Guterres says if current trends continue, there could be 4 million Syrian refugees by the end of this year.

Quelle

Syrian Kurdish Self-Rule Criticized by Many as Unrepresentative

Sonntag, 23. Februar 2014

About a month after Kurdish groups in Syria declared self rule, the provisional government has appointed ministers, established courts and set a date for elections.

But many of Syria’s Kurds remain skeptical about the venture, concerned that the government does not represent them.

“I think the government is more of a political stance than an actual power,” says Nohat Bahlawi, a doctor living and working in the city of Qamishli in Syria’s Kurdish regions, or Rojava.

He says the declaration was flawed from the start because it was not inclusive.

See more

Valentine’s Day, Syria

Freitag, 14. Februar 2014

Ein in Syrien ganz normaler Tag

Donnerstag, 13. Februar 2014

The Local Coordination Committees report 164 people were killed across Syria on Wednesday, including 11 women and 36 children.

Of the deaths, 88 were in Aleppo Province, 33 in Daraa Province, and 23 in Damascus and its suburbs.

Moral obscenity

Dienstag, 11. Februar 2014

The Syrian people are starving. According to the United Nations, about 800,000 civilians are currently under siege. In areas around the cities of Homs, Aleppo and Deir Ezzor and in parts of the capital, Damascus, no food, medical supplies or humanitarian aid can get in, and people can’t get out. Many have already died under these “starvation sieges” and hundreds of thousands teeter on the brink, subsisting on grass and weeds. In Damascus, a cleric has ruled that under these conditions, Muslims are permitted to eat normally forbidden animals like cats, dogs and donkeys.

This is not a famine. Food is abundant just a few miles away from these besieged areas. Military forces — mainly the army of President Bashar al-Assad, but in some cases extremist anti-Assad militias — are preventing food and medicine from reaching trapped civilians. In addition to starving, many people in besieged areas have been stricken by diseases, including polio, but can’t get medical treatment because doctors can’t get through.

This moral obscenity demands action by the international community. Any armed group that prevents humanitarian access — whether the Syrian regime’s forces or rebel militias — should be subject to coercive measures.

Quelle

“… für Flüchtlinge die Hölle”

Mittwoch, 05. Februar 2014

Aus einem Interview in Huch mit Thomas v. der Osten-Sacken über die syrische Flüchtlingstragödie:

Erstaunlich ist, wie lange Europa eigentlich überhaupt nicht auf die syrische Flüchtlingskrise reagiert hat. Ich erkläre mir das daraus, dass die syrischen Flüchtlinge zum großen Teil aus sehr armen Bevölkerungsschichten kommen. Der syrische Konflikt ist ja vielschichtig, aber er hat eigentlich begonnen in den kleineren Städten und vor allem auch bei der ärmeren Bevölkerung. Die besteht
in Syrien hauptsächlich aus Sunniten, während die Eliten Christen und Alawiten sind. Nun können Leute die arm sind wenig Geld für Schlepper bezahlen. Eine sichere Passage aus dem Osten nach Europa mit einem Schlepper kostet durchschnittlich zwischen 4000 und 5000 Dollar pro Person. Das konnten die meisten Syrer nicht aufbringen. Für lange Zeit hat das deshalb die Europäer gar nicht gejuckt, weil man wusste: Die Syrer kommen einfach nicht weiter, sondern bleiben in den regionalen Flüchtlingslagern hängen.

Der Hintergrund, dass man jetzt in Europa aufwacht in Bezug auf die syrische Flüchtlingskrise, ist ein doppelter: Bis August hatten sehr viele geflüchtete Syrer gehofft, dass Assad gestürzt wird und sie danach in ihr Land zurückgehen können. Mit dem sogenannten Chemiewaffendeal zwischen den USA und Russland war klar, der Westen hat keinerlei Interesse Assad zu stürzen und ab dem Moment hat sich der Blick der Syrer nach Europa gerichtet, weil sie für Syrien keine Hoffnung mehr haben. Die Fluchtroute für die meisten geht jetzt über Libyen, wo ihnen eine relativ billige Passage angeboten wird, nämlich im Moment so um die
700-800 Dollar pro Person. Nur ist diese Route natürlich extrem unsicher, weil die Boote völlig überladen und in extrem schlechtem Zustand sind. Das heißt, es war abzusehen, dass früher oder später relativ viele von diesen Seelenverkäufer-Schiffen im Mittelmeer absaufen. Der Landweg hingegen ist zu.

Das ganze Interview lesen

Cross Border Assistance

Sonntag, 02. Februar 2014

Through partners WADI is helping to implement some projects in Syrian Kurdistan like a playbus, a community radio station etc…

Wadi’s accountant Kumry, who is originally from Syria, helped to make this small film explaining how these projects work and translating from Sorani Kurdish to Kurmanshi and Arabic.

This film is a small example of cross border help:

Diplomatische Erfolge

Sonntag, 02. Februar 2014

The Sunday Times quoted both Israeli and Russian sources as claiming that Syrian President Bashar Assad is stockpiling weapons of mass destruction in Alawite enclaves on the western coast of Syria.
According to the Times, these sources report that the work has been ongoing despite the first round of peace talks between Assad’s regime and the rebels, held last week in Geneva.  The talks are largely seen as having been inconclusive.
One source stated that Assad has turned over only four percent of the regime’s chemical weapons and that the regime will miss this week’s deadline to send all toxic agents for destruction abroad.

Quelle

Peace talks

Samstag, 01. Februar 2014

Die sog. Friedensgespraeche zu Syrien endeten ergebnislos, wie zu erwarten war. Derweil ging und geht das Toeten und Sterben weiter:

Fighting in Syria killed nearly 1,900 people, including at least 430 civilians, during the week of U.N.-hosted peace talks in Switzerland, activists said Friday. The death toll indicates that violence barely paused as the warring parties met but struck uncompromising stances, failing to reach any agreements that could help resolve the conflict.

 

 

Keine Ergebnisse

Donnerstag, 30. Januar 2014

United Nations envoy Lakhdar Brahimi (pictured) said, after Wednesday’s indirect talks, that he expects no significant outcome from the Geneva II conference on Syria.

Brahimi said “the gap between” the Assad and opposition delegations “is quite large”. He expressed hope that the next round of talks would be more productive.

Quelle

Yarmouk, ein Aufruf

Dienstag, 28. Januar 2014

Medico verbreitet diesen Aufruf zu Yarmouk:  Die Katastrophe ist politisch.

Darin heisst es:

Aus Kreisen der Palästina-Solidarität ist in den letzten Tagen der Ruf einer Unterstützung für Yarmouk doch noch etwas lauter geworden. Die Bilder aus dem Camp rüttelten auf und über die sozialen Medien wurden Hilfsaufrufe verschickt. Auch das deutsche Fernsehen berichtete aus Yarmouk, dazu Channel4 in Großbritannien. Es ist gut und wichtig, dass diese Berichte auch die Mainstream-Medien erreichten. Es ist gut und wichtig, dass Teile der Palästina-Solidarität erwacht sind und zum Handeln aufrufen. Aber warum argumentiert diese Solidarität so neutral, ohne die Ursache der Not und Gewalt in Yarmouk zu benennen? Wie auf der Westbank und im Gazastreifen gibt es auch in Yarmouk eine politische und praktische Verantwortung für die Geschehnisse. Es mag für die Situation der unmittelbaren Hilfe genügen, zu fordern, dass jetzt sofort Nahrung in die belagerten Gebiete gebracht wird. Aber warum gibt es eine Belagerung und warum können die Menschen nicht gehen, wenn es doch nur um „Terroristengruppen“ im Lager geht? (…)

Der Hunger im Lager Yarmouk ist eine humanitäre Katastrophe, die eine eindeutig politische Ursache hat. Wer die Verantwortung für die Belagerung von Yarmouk verschweigt, spielt letztlich einem Regime in die Hände, das zur Zeit in perfider Weise versucht, sich als Retter in einer Not zu inszenieren, die es selbst erst künstlich erzeugt hat.

Hunger als Waffe

Dienstag, 28. Januar 2014

Hunger als Waffe ist eine neue Strategie der syrischen Armee. Wenn Rebellen trotz wochenlanger oder sogar monatelanger Bombardierung und unablässigen Artilleriebeschusses nicht aufgeben, werden die betroffenen Gebiete umzingelt und ausgehungert. So vermeidet die syrische Armee Verluste in den eigenen Reihen, die sie bei einer Großoffensive zwangsläufig erleiden würde. Es ist nur eine Frage der Zeit und der Geduld bis man das betreffende Territorium kampflos einnimmt.

Der Hunger als Waffe wurde nicht nur in Yarmouk sondern auch in einigen Stadtteilen und ländlichen Vororten von Damaskus erfolgreich angewandt. Andere Teile der Hauptstadt wie Duma, Hajar al-Aswad, Yalda, al-Goutha oder Joba werden noch belagert.

250.000 Menschen eingeschlossen.

Quelle

Die große Show von Genf

Mittwoch, 22. Januar 2014

Die Konferenz „Genf 2“ zur Beendigung des Krieges in Syrien ist nicht so total sinnlos, wie es aussieht. Ein paar Nutznießer der Veranstaltung gibt es tatsächlich

Schade eigentlich, dass die Iraner bei „Genf 2“ nicht mit am Tisch sitzen dürfen. Sie hätten bestimmt irgendein ein gutes Bonmot geliefert, oder ein paar ordentliche Beleidigungen losgelassen, jedenfalls hätten sie den Unterhaltungswert der ganzen unsinnigen Veranstaltung mit Sicherheit gesteigert.

Alleine schon ihre Ein- und umgehende Ausladung war wieder so ein Kabinettstückchen: Da lud der offensichtlich bereits total konfuse UN-Generalsekretär Ban Ki Mun die Iraner also spontan ein, bloß ohne jemandem vorher Bescheid zu sagen – mit vorhersehbaren Folgen. Die am Vortag nur mühsam zu einer Teilnahme an „Genf 2“ bewegten Reste der syrischen organisierten Opposition drohten sofort, doch nicht in die Schweiz zu kommen. Selbst die Amerikaner murrten, aber dann liefen die Iraner auch schon zur Höchstform auf, indem sie als Dank für die Einladung die offensichtlich gegenüber Ban Ki Mun gemachte Zusage, sich zu den offiziellen Zielen der Konferenz – etwa die Installierung einer Übergangsregierung – zu bekennen, umgehend dementierten. Ein iranischer Militär erklärte gleich mal, das Ziel von „Genf 2“ könne eigentlich nur darin bestehen, den „Terroristen“ die Unterstützung zu entziehen. Nur dass „Terroristen“ im iranischen Sprachdukus eigentlich alle sind, die sich nicht freiwillig vor den Folterkellern Baschar Al-Assads anstellen.

Den ganzen Artikel lesen

Assads monsters

Mittwoch, 22. Januar 2014

Mustafa Akyol in der Hurriyet:

It is the regime which initiated the civil war by unleashing its brutality on what began as peaceful protests as in Tunisia or Egypt. It is the regime which has been shelling civilians as collective punishment. It is the regime which nurtured the fanatics within the opposition by its wanton violence.

That is why, since the beginning of the conflict, I have argued for international military action against the Syrian regime, similar to the one against the Moammar Gadhafi regime in Libya. I have also supported arms supply for the legitimate opposition, the Free Syrian Army, as I still do. (Hence I am not scandalized by the controversial trucks on the Turkish-Syrian border, as long as their cargo does not go to extremist groups.)

(…) Hence I support the new Geneva talks. It just should be made obvious there to the Syrian regime that they employ a den of monsters and that the whole world knows that very well now as well.

Kooperation zwischen Al Qaida und Assad?

Montag, 20. Januar 2014

Wundern täte es einen nicht, wenn diese Informationen sich als richtig erwiesen. Assad braucht die Jihadisten von Al Qaida und Jabhat al Nusra, ohne deren Existenz er nicht weiter erklären könnte, Syrien befände sich nicht im Bürgerkrieg sondern im “Kampf gegen den Terror”.

Und die syrischen Geheimdienste, das ist und war ein offenes Geheimnis, haben immer hervorragende Kontakte zu allen möglichen Terroristen gehabt, die Rattenlinie des Islamischen States im Irak, der nach Sturz Saddam Husseins im Irak seinen Jihad gegen Amerikaner, Schiiten und alle anderen Irakis, die nicht mit ihm waren, führte, verlief durch Syrien. Ohne Unterstützung aus Damaskus wäre Al Qaida im Irak nie so erfolgreich gewesen. Warum also sollten die alten Kontakte, die beiden Seiten so nützlich sind, plötzlich abgebrochen sein? In Syrien haben sie ja auch die gleichen Feinde, nämlich jene Opposition, die weder islamistisch ist, noch es mit dem Regime hält:

The Syrian regime of President Bashar al-Assad has funded and co-operated with al-Qaeda in a complex double game even as the terrorists fight Damascus, according to new allegations by Western intelligence agencies, rebels and al-Qaeda defectors.

Jabhat al-Nusra, and the even more extreme Islamic State of Iraq and al-Shams (ISIS), the two al-Qaeda affiliates operating in Syria, have both been financed by selling oil and gas from wells under their control to and through the regime, intelligence sources have told The Daily Telegraph.

Rebels and defectors say the regime also deliberately released militant prisoners to strengthen jihadist ranks at the expense of moderate rebel forces. The aim was to persuade the West that the uprising was sponsored by Islamist militants including al-Qaeda as a way of stopping Western support for it. (…)

“Assad’s vow to strike terrorism with an iron fist is nothing more than bare-faced hypocrisy,” an intelligence source said. “At the same time as peddling a triumphant narrative about the fight against terrorism, his regime has made deals to serve its own interests and ensure its survival.”

Derweil tauchen Dokumente auf, die, erweisen sie sich als authentisch, von den unglaublichen Qualen und dem leiden in syrien Folterkellern zeugen: Evidence of ‘industrial-scale killing’ by Syria spurs call for war crimes charges

Dringender Appell der Jafra Foundation aus dem palästinensischen Camp Yarmouk in Damaskus

Sonntag, 19. Januar 2014

Wir richten uns an alle syrischen und palästinensischen Behörden, an alle syrischen Konfliktparteien, an alle humanitären Organisationen, religiösen Einrichtungen und Verbände und bitten sie eindringlich, sofort einzugreifen, um diese Kinder zu retten und sich zukünftig aus dem anhaltenden Konflikt, insbesondere im Camp Yarmouk, herauszuhalten. Außerdem rufen wir alle Verantwortlichen dazu auf, Zugänge zu uns zu öffnen, sodass Nahrungsmittel, Hilfe und medizinische Versorgung in das Camp gebracht werden können. Damit gerettet werden kann, was noch zu retten ist.

Den ganzen Aufruf lesen

Jihadisten ziehen ab

Samstag, 18. Januar 2014

Jihadists on Friday withdrew from Saraqeb, their last bastion in the Syrian province of Idlib, five days into a major battle in the town against local rebels, a monitor said.

In the region of Aleppo, rebels also made advances except in Jarabolos on the border with Turkey, which the Islamic State of Iraq and the Levant (ISIL) seized, said the Syrian Observatory for Human Rights.

Rami Abdel Rahman of the Syrian Observatory for Human Rights said “members of the Islamic State of Iraq and the Levant withdrew at dawn today from Saraqeb to Sermin.”

“ISIL withdrew after their situation there became very hard… and after they were besieged by Islamist and moderate rebel groups from all sides,” said Abdel Rahman.

Quelle

Gemeinsam verhungern

Freitag, 17. Januar 2014

“Palestinians and Syrians Starve To Death Together” — that is the theme of Friday’s protests in Kafranbel and around Syria.

The theme reflects the failed attempts this week by aid agencies to deliver emergency humanitarian supplies to the Yarmouk Palestinian neighborhood in southern Damascus, or to other besieged areas in Damascus and in other parts of Syria. Quelle

Hier ein Bericht des ZDF über die Realität in Yarmouk.