Archiv für die Kategorie ‘Syrien’

A Year after the Poison Gas Attacks on Ghouta in Syria

Donnerstag, 21. August 2014

Dossier zum Jahrestag der Giftgasangriffe auf die Ghoutas in Syrien

Gemeinsam mit der syrischen Partnerorganisation Al Seeraj hat WADI ein umfangreiches Dossier über die Giftgasangriffe in den Vororten von Damaskus erstellt, denen vor einem Jahr über 1300 Menschen zum Opfer fielen.

Dieses Dossier enthält Interviews mit Augenzeugen und Überlebenden, Hintergrundinformationen über die Lage in Syrien heute und erinnert an die deutsche und europäische Beteiligung bei der Herstellung von Chemiewaffen in Syrien, dem Irak und Libyen. Außerdem enthält es Stellungnahmen von Überlebenden der Giftgasangriffe auf die irakisch-kurdische Stadt Halabja.

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A Year after the Poison Gas Attacks on Ghouta in Syria: A Dossier

An extensive dossier on the poison gas attacks in the suburbs of Damascus last August has been complied by WADI in cooperation with our Syrian partner organization Al Seeraj. More than 1,300 peoples died in the attacks.

This dossier include interviews with witnesses and survivors, background information on the situation in Syria today, as well as forgotten details about the German and European involvement in the production of chemical weapons in Syria, Iraq and Libya. Comments from survivors of the poison gas attack on the Iraqi Kurdish town of Halabja are included as well.

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Neuer Giftgasangriff in Syrien

Mittwoch, 20. August 2014

Verschiedene Quellen in Syrien, darunter auch Wadi’s Partnerorganisation Al Seraaj, melden, dass es heute, wenige Stunden vor dem Jahrestag der Giftgasangriffe vom 21. August 2013 erneut zum Einsatz von Chemiewaffen in Syrien kam.

Ein Video, das die Opfer der Angriffe zeigt, wurde gerade veröffentlicht.

Jihad

Mittwoch, 20. August 2014

Leon de Winter über den Islamischen Staat:

Heutzutage erscheinen diese Horden nicht zu Pferde, sondern in Geländewagen und mit Granatwerfern, aber noch immer bebt die Erde, wenn sie kommen. Sie hissen schwarze Fahnen und lieben den Tod mehr als das Leben; aber erst, nachdem sie vom Fleisch unterjochter Frauen gekostet haben. Sie sprengen Statuen, Kirchen, alles, was ihnen in die Hände fällt: Die Würde des anderen wird nicht respektiert. (…)

Der englische Philosoph, Schriftsteller und Kulturkritiker George Steiner hat einmal bemerkt, dass die Juden gehasst werden, weil sie das Gewissen und das Ideal einer moralischen und ethischen Vervollkommnung erfunden haben. Die Menschheit hasst sie dafür, weil sie immer wieder versucht, diese moralischen Forderungen zu erfüllen, aber immer aufs Neue scheitert. Sie scheitert, weil niemand diesen hohen moralischen Geboten gerecht werden kann. Der islamische Dschihad umgeht dieses existentielle Problem.

Er erlaubt den Gläubigen, die Stimme der Vernunft und des Gewissens abzuschalten. Sie können nunmehr rohe sexuelle Gewalt ausüben. Die Stimme der Horden ist die Stimme orgiastischer Lust. Diese Horden schlachten Männer und Jungen ab und machen Mädchen und Frauen zu Sexsklavinnen. Die Menschen sind wieder so schutzlos, wie sie es Zehntausende von Jahren waren, bevor wir das Menschenopfer abschafften und mit dem langsamen und schmerzhaften Prozess begannen, unsere grausame Natur zu überwinden.

Der Dschihad hat so viel Macht, weil er die mühsam errungenen Beschränkungen ausschalten kann, die wir im Laufe des Zivilisationsprozesses verinnerlicht haben. Der Dschihad bringt der Welt den ultimativen Kämpfer, der keinerlei Schranken mehr kennt. Diese Leute brauchen kein politisches oder religiöses Programm. Ihre Triebkraft ist keine soziale oder ökonomische Benachteiligung. Ihre absurde Vorstellung eines weltumspannenden Kalifats ist ebenso ein Vorwand wie all die anderen unsinnigen Ideen, die die Tötung von Ungläubigen verlangen, damit ein Paradies der reinen Gläubigen entstehen kann. Nein, es geht nur um den Wunsch, zu vergewaltigen und zu zerstören. Unsere Kultur hat einen Namen dafür: das Böse.

 

IS zurückdrängen

Mittwoch, 06. August 2014

Richard Herzinger in der Welt:

Zwischen der syrischen Diktatur und dem IS gab es dabei lange Zeit ein Stillhalteabkommen – konnte das Regime so doch dabei zusehen, wie der IS die nicht islamistischen Oppositionskräfte aufrieb.

Nun aber gehen die bisher stillschweigend Verbündeten aufeinander los, und Assad kann sich angesichts der grausigen islamistischen Alternative der Welt wieder als Stabilitätsgarant präsentieren – ein Triumph auch für seine Schutzmächte Iran und Russland.

Aus dem Irak zogen die USA just überstürzt ab, als ihnen eine relative Stabilisierung des Landes gelungen war. Sie gaben so das Feld frei für die faktische Übernahme des Irak durch den Iran – was die sunnitische Bevölkerung gegen die Teheran ergebene Zentralregierung in Bagdad aufbrachte. Aus Furcht vor dem Zerfall der staatlichen Einheit und der Bildung eines kurdischen Staates verweigerten die USA zudem den Kurden, die jetzt die Hauptlast im Kampf gegen den IS tragen müssen, angemessene Unterstützung.

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Interview zum Vormarsch der IS-Kämpfer im Irak “Der Westen muss militärisch eingreifen”

Dienstag, 05. August 2014

Mit brutalster Gewalt ziehen IS-Kämpfer durch den Irak, töten und vertreiben Tausende. Wer sind die Kämpfer? Weshalb sind ihre Gegner so machtlos? Und was könnte der Westen tun? Darüber hat tagesschau.de mit dem Nahost-Experten von der Osten-Sacken gesprochen.

ISIS-Kämpfer im Irak | Bildquelle: AFP

Von der Osten-Sacken: Ich sage das besonders als Geschäftsführer einer humanitären Organisation nur ungern. Aber zunächst hilft in dieser Situation nur militärisches Eingreifen.

Vorgestern haben IS-Kämpfer im Nordirak etliche Angehörige der Religionsgemeinschaft der Jesiden getötet. Während wir hier reden, sind rund 200.000 Jesiden auf der Flucht. 100.000 weitere sind in die Berge geflüchtet, sie sitzen bei 40 Grad, ohne Nahrung und ohne Wasser auf dem Berg, wo sie sich vor den IS-Kämpfern verstecken. Es gibt keine Versorgung, keine Luftbrücke. Vor unseren Augen beginnen die ersten Frauen und Kinder zu verdursten. Das ist die aktuelle Lage.

Das wichtigste ist also, dass die IS-Kämpfer zurückgedrängt werden. Außerdem sind in der Region knapp zehn Millionen Menschen auf der Flucht. 9,5 Millionen von ihnen sind noch in der Region, Europa hat sich regelrecht abgeschottet und nimmt kaum Flüchtlinge auf. Flüchtlingslager ohne Perspektive sind aber Radikalisierungsbrutstätten, das wissen wir aus Erfahrung. Die Taliban sind in Flüchtlingslagern entstanden. Es muss außerdem eine langfristige Perspektive für die Region geben, eine Art Marshall-Plan.

tagesschau.de: Was bedeutet die Entwicklung in Syrien und dem Irak für den gesamten arabischen Raum drei Jahre nach dem “Arabischen Frühling”?

Von der Osten-Sacken: Das ist jetzt ganz klar der Rückschlag. All diese Kräfte – ob es das Assad-Regime, der Iran oder IS ist – sind sich einig in ihrer panischen Angst davor, dass die Region sich demokratisieren könnte. All diese Forderungen nach Demokratie, nach rechtsstaatlichen Strukturen, nach Menschenrechten bedrohen all diese Machthaber in der Region – so zerstritten die Akteure untereinander auch sein mögen, in diesem Punkt sind sie sich einig.

Diejenigen aber, die in diesen Ländern für etwas anderes stehen und eine Demokratisierung wollen, haben keine Unterstützung, keine Waffen, können sich nicht wehren. Damit sind sie die ersten Opfer dieser Entwicklung. Da liegt das komplette Versagen des Westens: Es gibt keinerlei Strategie, wie man Menschen helfen kann in Konflikten, die man mit Verhandlungen und netten Gesprächen nicht lösen kann.

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Der Nahe Osten zwischen arabischem Frühling und Staatszerfall

Montag, 04. August 2014

Bericht über einen Vortrag  in Bruchsal:

Die Forderungen in den arabischen Ländern, insbesondere durch junge Menschen, nach Volkssouveränität, Demokratie, Beachtung der Menschenrechte und „One Law for All“ verglich Thomas von der Osten-Sacken mit den Forderungen der Offenburger Erklärung von 1847 (z. B. Presse- und Lehrfreiheit, Glaubens- und Gewissensfreiheit oder die Gleichheit aller Bürger) und den Forderungen der Badischen Revolution 1848/49. Von der Osten-Sacken wies in seinem Vortag auf die bemerkenswerten Übereinstimmungen hin. Doch wie vor bald 170 Jahren im Südwesten Deutschlands werden auch in den arabischen Staaten, wo die Menschen für ihre Rechte auf die Straße gingen und gehen, diese Forderung nach Grundrechten hart und unerbittlich bekämpft – stellten und stellen sie doch fundamental und grundlegend die herrschenden Systeme in Frage.

Von der Osten-Sacken betonte, dass in der ganzen Region ein konfessionell aufgeheizter Dreißigjähriger Krieg drohe, der weitere Millionen von Menschen in die Flucht treiben und am Ende eine völlig zerstörte Region hinterlassen würde, sollte den Akteuren, wie dem Islamischen Staat, der ISIS und dem Iran das Feld überlassen werden. Denn diese werden nicht aufhören, ihre Ideologie mit roher Gewalt gegen Andersgläubige, Frauen und alle, die sich ihnen in den Weg stellen, durchzusetzen und auszuweiten, bis sich alle widersetzenden, freiheitlichen Strukturen vollkommen zerstört sind.

 

 

Dress Code

Samstag, 02. August 2014

The jihadist Islamic State has imposed a strict dress code for women in eastern Syria, forbidding them from showing any part of their bodies, a monitoring group said on Thursday.

“Women… are completely forbidden from showing their eyes,” said the statement, which the Syrian Observatory for Human Rights said was distributed in IS-controlled areas of Deir Ezzor province in the east. Women are also forbidden from wearing “open abayas (traditional black gowns) that reveal colourful clothes worn underneath”, it said. Abayas, it added, “must not be decorated with beads, sequins or anything else” and women “must not wear high heels”. “Anyone who violates this will be penalised,” it added, without elaborating on the punishment.

Last month, IS declared the establishment of an Islamic “caliphate” straddling Syria and Iraq.

Quelle

Islamic caliphate labels female genital mutilation obligatory

Dienstag, 22. Juli 2014

Recently the Islamic state issued a fatwa which called female genital mutilation a religious duty for every woman and girl living within the caliphate’s boundaries.

It is telling that this is one of their first worries when establishing their terror reign… The existence of this “state” is a shame for whole mankind, and every day is a day too much.

This is a translation of the Fatwa:

For protecting our Islamic nation in Iraq and Syria, our land, and our people, we need to look after our women and their behavior while preventing them from the dreadful modern life they are surrounded with.
Abu Baker Al-Baghdady:
A rule to all of the Islamic nations, regions, and districts is to protect women as our Khalifa says and prophet says while the mother Aatyia was circumcising a woman, the prophet said, “Don’t get disappointed, that is good for your husband, and your face”.  In another story, the prophet saw the mother Hajer, who had been known as odalisque’s mutilated woman, and asked her whether she still practice her job or not, the mother Hajer answered with yes. Then she asked the prophet whether it is Haram or not and he answered her with being Halal and he can teach her how to do it. The prophet says, “it is brighter for the face, and luckier for the husband”. Meanwhile, the prophet says, “if you mutilate, do not exaggerate”.
Abu Harera gives another statement that the prophet says, “All Muslim women, accept circumcision but do not exaggerate on it”.  Therefore, this is a call for all women to get mutilated.

 

No one cares

Mittwoch, 16. Juli 2014

The caliphate that they declared so recently has just got a lot bigger. And rather amazingly, the world hasn’t paid much attention, because of Gaza. They have attacked towards Deir ez-Zor, which is a big province with a lot of oil wells in eastern Syria. They probably hold about 98 percent of it now. There’s a bit of the capital city which is held by the Assad government, but otherwise they’ve routed the opposition, Syrian opposition, Assad, from themselves. And they’ve also launched another offensive towards one of the Kurdish enclaves right up on the Turkish border—there are about half a million people there—to Kobani. They’re using—I was talking to people in the enclave yesterday, and the ISIS have about 5,000 fighters there, but they’ve also got tanks and artillery that they captured in Iraq. They’re driving around in American Humvees, also captured. And they’re putting a lot of pressure on. So they’re really taking the whole sort of eastern side of Syria, to the east of the city of Aleppo. And they probably will advance towards that in the future. But it’s a major success for them, following their takeover of Mosul and northern and western Iraq, and rather surprisingly, given publicity after the fall of Mosul, that this really hasn’t gathered much attention in the rest of the region or in Europe or America.

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Solidarität wäre

Sonntag, 13. Juli 2014

Solidarität mit den Menschen, die in der Hölle Gaza zu leben gezwungen sind, würde darüber trauern, dass das perfide Kalkül der Hamas wieder aufgegangen ist, darüber, dass sie den Menschen einen Djihad aufoktroyiert, der nichts anders verheißt als den Tod der „Mikroben und Bakterien“, wie sie die Juden ruft, und den Märtyrertod der „Eigenen“.

Solidarität mit den Palästinensern würde nach dem Aufstand gegen die Hamas, den Islamischen Djihad und alle anderen Rackets rufen, auf dass diese nie wieder ihre Artillerie zwischen den Behausungen jener eingraben, deren Tode sie propagandistisch zu verwerten wissen …

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Gleiche Ziele

Samstag, 12. Juli 2014

Whatever Bashar al-Assad and Abu Bakr Al-Baghdadi may think of one another personally, their top tactical priority in Syria is identical: destroy the Syrian nationalist opposition to the Assad regime.

That destruction is vital to both parties. From the beginning, Assad has maintained that terrorists, top-heavy with foreign fighters, are his only opponents of consequence. By focusing his firepower on the nationalist opposition and by largely ignoring the ISIS phenomenon, he seeks to give his argument the attribute of truth and restore his value to the West. As for ISIS, exterminating Assad’s opposition opens up two possibilities: incorporating non-regime Syria into its declared state; and setting the stage for its ultimate showdown with the regime (unless, of course, it and the regime extend indefinitely their live-and-let-live arrangement).

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170 000

Donnerstag, 10. Juli 2014

The death toll in Syria’s three-year war has eclipsed 170,000 people, one-third of them civilians, an activist group said in a new toll released Thursday.

“Ever since the first casualty of the Syrian revolution was registered on March 18, 2011 in Daraa province, the deaths of 171,509 people have been documented,” said the Syrian Observatory for Human Rights.

Among the dead were 56,495 civilians, including 9,092 children, according to the toll, which included casualties documented up to July 8 this year.

Another 65,803 were regime troops and pro-regime militiamen, while 46,301 were rebels seeking President Bashar Assad’s ouster and members of the Islamic State of Iraq and Greater Syria (ISIS) jihadist group.

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Lieblingsfeinde

Freitag, 27. Juni 2014

Oliver M. Piecha über das Verhältnis von Assad zu Isis:

Wenn Isis derzeit einen wirklichen Verbündeten im Nahen Osten hat, mit dem die Jihadisten zwar nicht ihre abstruse Ideologie, aber sehr viele ­Interessen teilen, dann ist es das Assad-Regime. Um diese Feststellung zu treffen, muss man sich keineswegs in den Abgrund nahöstlicher Verschwörungstheorien begeben – obwohl das im Hinblick auf die Verbindungen zwischen Jihadisten und dem Assad-Regime so einige interessante Anekdoten zutage fördern würde. Es genügt, sich an die offensichtlichen militärischen und machtpolitischen Auswirkungen des Einflussgewinns von Isis zu halten: So haben alleine die Gefechte zwischen Isis und den anderen syrischen Aufständischen in den vergangenen Monaten vermutlich bis zu 6?000 Kämpfern das Leben gekostet. Von solchen Erfolgen beim Kampf gegen ihren Feind kann die syrische Armee nur träumen. Und während das Regime in Damaskus gezielt auf Wohngebiete, Rebellenposten und improvisierte Krankenhäuser Bomben wirft, ignoriert es die markant mit schwarzen Fahnen de­korierten Stützpunkte von Isis. Dass nun die syrische Luftwaffe im Zuge der Isis-Offensive im Irak tatsächlich auch einmal Bomben auf Isis hat fallen lassen, war vermutlich nur ein Mediencoup. Man profitiert einfach zu gut voneinander. Jüngst bekannt gewordene interne Dokumente von Isis lassen den Schluss zu, dass man sogar miteinander Geschäfte macht: Isis soll eine Ölquelle, die er von anderen Aufständischen erobert hatte, gewinnbringend an das Regime zurückverkauft haben.

Kafranbel zur WM

Freitag, 27. Juni 2014

Unter der Herrschaft der PYD

Donnerstag, 19. Juni 2014

Human Rights Watch hat heute einen langen Bericht veröffentlicht, in dem der PYD in Syrisch-Kurdistan schwerste Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen werden:

The 106-page report documents arbitrary arrests of the PYD’s political opponents, abuse in detention, and unsolved abductions and murders. It also documents the use of children in the PYD’s police force and armed wing, the People’s Protection Units (YPG).

UNDER KURDISH RULE IN SYRIA

 

Fronten geklärt

Montag, 16. Juni 2014

Obama took the same policy towards Iraq that he has adopted towards Syria and put the war on terrorism on the backburner. This means that if the Iraqi leaders do not find a way out of their crisis, Obama’s present to Iraq would be the same disaster of Syria.

And now that America’s position is clear, the Kurds for their part are in a strong position. On the one hand they are in control of all the Kurdish territories and Maliki’s policy of starving the Kurdistan Region by cutting of their budget has failed. On the other, they also have the strongest and most determined army in Iraq.

Therefore Obama’s speech must be clear to the Iraqi leaders that the only way to avoid Syria’s fate is a genuine political agreement that can be felt on the ground. Meanwhile, all eyes are now on the Kurdish leaders to see what their first move is going to be.

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Die reichste Terrorgruppe der Welt

Montag, 16. Juni 2014

Over the past year, foreign intelligence officials had learned that Isis secured massive cashflows from the oilfields of eastern Syria, which it had commandeered in late 2012, and some of which it had sold back to the Syrian regime. It was also known to have reaped windfalls from smuggling all manner of raw materials pillaged from the crumbling state, as well as priceless antiquities from archaeological digs.

But here before them in extraordinary detail were accounts that would have breezed past forensic accountants, giving a full reckoning of a war effort. It soon became clear that in less than three years, Isis had grown from a ragtag band of extremists to perhaps the most cash-rich and capable terror group in the world.

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Zur Eroberung von Mosul und der davon ausgelösten Massenflucht

Donnerstag, 12. Juni 2014

Die radikal-islamistische Gruppe Islamischer Staat im Irak und Syrien (ISIS) hat die zweitgrößte Stadt des Irak, Mosul regelrecht überrannt und damit eine Massenflucht von wohl über einer halben Millionen Menschen aus Mosul ausgelöst. Die Flüchtlingskatastrophe könnte auch Irakisch Kurdistan destabilisieren. Ein Gespräch über die Hintergründe mit Thomas von der Osten-Sacken von der Hilfsorganisationn Wadi, die seit langem im Irak tätig ist.

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Barrel Bombs – The new trend

Samstag, 07. Juni 2014

In desperate efforts to gain ground on battlefields, frustrated governments in the Mideast and Africa are using barrel bombs against their enemies — launching the cheap, quickly manufactured weapons as a crude counter to roadside blasts and suicide explosions that insurgents have deployed with deadly success for years.

New evidence that they are being used in Iraq after being dropped on civilian populations in Syria and Sudan has raised concerns that governments in a number of unstable nations will embrace them.

Source

D-Day heute

Freitag, 06. Juni 2014

Aus einem Kommentar der Bild:

Was sagt der D-Day uns heute?

Er sagt uns, dass Politik im Angesicht des Bösen moralische Klarheit braucht. Wenn ein Diktator – wie in Syrien – Hunderttausende Menschen abschlachtet, Kinder in seiner eigenen Hauptstadt in Gaswolken ermordet, dann müssen wir dieses Übel nicht nur benennen, sondern auch bekämpfen. Politische „Realisten“ verstehen es, das Böse so lange zu erklären und zu relativieren, zu beschönigen und umzudeuten, bis sie von ihrer moralischen Pflicht scheinbar entbunden sind.

Realisten hätten niemals den Sturm auf Hitlers Atlantik-Festung gewagt.