Archiv für die Kategorie ‘Irak’

Offener Brief von Giftgas-Überlebenden : „So aktuell wie damals“

Mittwoch, 22. April 2015

Am Mittwoch werden Menschen aus Syrien, dem Irak und dem Iran an mehreren europäischen Botschaften einen Protestbrief zur Mithilfe europäischer Staaten an der Produktion von Giftgas in ihren Ländern übergeben. Gleichzeitig wird es Kundgebungen in Ghuta bei Damaskus, in Halabja im irakischen Kurdistan und in Ypern geben. Zum ersten Mal wird eine solche Botschaft, koordiniert von AktivistInnen aus diesen drei Ländern, überbracht. Eine Initiative der Gruppe „Breathless“.

Wir sind Überlebende, aber bitte nennt uns nicht „Opfer“. Das würde nur verschleiern, was wir wirklich sind: Zeugen. Wir sind die lebenden Zeugen der albtraumhaften Brutalität chemischer Kampfstoffe. Und als Zeugen werden wir euch immer und immer wieder an das erinnern, was im Iran und im Irak geschah und was heute erneut in Syrien geschieht. Wir wissen, dass es nicht europäische Regierungen waren, die uns mit Gas angriffen. Aber wir sind uns der Tatsache bewusst, dass ohne die umfangreiche Hilfe europäischer Unternehmen weder das irakische noch das syrische Regime in der Lage gewesen wären, chemische Kampfstoffe herzustellen.

Deutsche Unternehmen waren am Aufbau des sogenannten State Enterprise for Pesticide Production im Irak beteiligt, lieferten Material, Rohstoffe, technische Infrastruktur und Wissen; französische und österreichische Unternehmen waren in kleinerem Umfang ebenfalls an dem Geschäft beteiligt, während italienische und spanische Firmen die Gefechtsköpfe und Granathülsen lieferten, die für C-Waffen erforderlich sind. Erst unlängst wurde bekannt, dass Unternehmen aus Großbritannien und – erneut – Deutschland Material und Grundstoffe zur C-Waffenproduktion an Syrien geliefert haben. Europa hat Beihilfe geleistet zu den Verbrechen, die an uns begangen wurden.

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100 years and ongoing

Dienstag, 21. April 2015

breathless

Ypres, Halabja, Ghouta… The campaign Breathless has formed to denounce the ongoing use of chemical weapons manufactured with help of European and especially German companies and many blind eyes of the governments. They protest against the fact that Syria will not even be mentioned in the official commemoration events.

Listen to this impressing radio feature which has many shattering accounts from survivors.

Obama is always wrong on the Middle East

Freitag, 17. April 2015

Obama has an incorrect view of the region, and this is something that has become increasingly clear since he took office. He is always wrong on our region, and has made the biggest mistakes here, and these mistakes have had major consequences.

Obama rushed to withdraw from Iraq, and now here we see him returning once again. He played down the Syrian revolution and Assad’s crimes. He talked about “red lines” but Assad has crossed each and every one of these, while Obama has done nothing. He played down the threat of the Islamic State of Iraq and Syria (ISIS) only to subsequently be forced to acknowledge the reality of the situation, although he still had enough time to blame his country’s intelligence services for failing to realize this earlier.

It is also interesting to note a recent Washington Post report that revealed the extent of ISIS’s connection with the former ruling Ba’athist regime in Iraq, and that many members of the group are ex-members of Saddam Hussein’s military. This is the same military that was controversially disbanded following the Iraq invasion. Washington has made many mistakes in Iraq, and Obama must bear some share of the responsibility for this.

Obama also gambled, for years, on political Islam being a successful model in the region. This failed, of course, and the Islamists failure has had a long-lasting effect on the entire region following the so-called Arab Spring.

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Irakisch-Kurdische Delegation besucht Diyarbakir, um über lokale Demokratie zu lernen

Donnerstag, 16. April 2015

Um aus den positiven Erfahrungen der Nachbarn in der Region zu lernen, organisierten WADI und das kurdischen Institut für Wahlen (KIE) die Delegationsreise nach Amed als Pilotprojekt der Initiative für lokale Demokratie in Irakisch-Kurdistan. Während ihres Aufenthalts in Amed, führte die Delegation Gespräche mit vielen lokalen Entscheidungsträgern einschließlich des Co-Bürgermeisters Firat Anli, den Co-Bürgermeistern der Sur und Payas (Kayapinar) Gemeinden, hochrangigen Vertretern der Union der Südost-Gemeinden (GABB ), dem Kongress der Demokratischen Gesellschaft (DTK) und der Demokratischen Partei der Regionen (DBP), sowie Mitgliedern der Jugendbewegung des DTK und DBP. Die irakischen Aktivisten diskutierten mit den lokalen Politikern unter anderem über Selbstverwaltung, Gleichstellung der Geschlechter, Bildung und die Rolle der Jugend in der Gesellschaft. Die Delegation erfuhr, dass die gegenwärtige lokale Demokratie in Amed auf freien und demokratischen Wahlen für Vertreter vor Ort fußt, auf engen Beziehungen zwischen den Menschen und der lokalen Führung, einer gleichberechtigten Rolle von Frauen in Führungspositionen und der Beteiligung der Jugend in Entscheidungsprozesse.

Die Delegation besuchte außerdem das lokale Sozialzentrum Sumer Park, die lokale Frauenakademie und zwei Kulturzentren – das Dicle Firat Kultur- und Kunstzentrum, ein bekannter Treffpunkt für die Künstler aus Amed und das Cegerxwîn Kulturzentrum in der Payas Gemeinde, das als lokales Zentrum für Bildung und Aufklärung wirkt. Die Delegation besuchte auch die Rojava (Syrisch-Kurdistan) Hilfe und Solidarität Vereinigung und betonte dort die wichtige Bedeutung der Solidarität mit den kämpfenden Kurden und Kurdinnen in Kobani und Rojava. Im Anschluss an den Besuch der Delegation, drückte Co-Bürgermeister Anli seine Freude am Empfang der Delegation aus und sagte, er hoffe auf eine starke Beziehung für die Zukunft.

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Presseerklärung zum Halabja Tag

Montag, 16. März 2015

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The diversity of Kurdish women’s perspectives of female genital mutilation

Samstag, 14. März 2015

Findings from a recent study done in Iraqi-Kurdistan about FGM:

With the recent advocacy and awareness campaigns in the region many people have become more aware of the health concerns related to FGM. However, rejecting a practice that is deeply embedded in the roots of the society cannot be simply achieved by recognizing its harms. The women with this viewpoint were very well educated, were originally from urban areas and were from the middle to high socioeconomic class.

The consensus perspective, “marital role”, centers primarily on lack of effect of FGM on women’s marital role and maturity. In several societies where FGM is practiced, a girl can’t be considered an adult/women until she has FGM and hence a girl cannot marry without going through FGM. However, this notion does not seem to be an important reason for performing FGM in IKR.

In fact, some important efforts have been made to fight FMG in IKR. The reports of high prevalence of FGM in 2007 resulted in launching the campaign of “Stop FGM in Kurdistan” by a number of civil society organizations and women’s rights groups to abandon this practice. Such effort resulted in passing the Domestic Violence Bill in June 2011, which includes several provisions criminalizing FGM in IKR.

The regional government established a supreme council for women’s affairs to oversee and coordinate activities and a special police directorate responsible to combat all types of gender-based violence including FGM. Many civil society organizations are working with communities and religious leaders to reduce the practice of FGM.

Finally, I hope that the findings of our study and other similar studies can add to these efforts through providing more insight into this problem and helping in guiding the efforts to fight FGM in IKR.

No independency in sight

Mittwoch, 11. März 2015

The KRG will not unilaterally declare independence. It will not invite conflict with hostile neighbors. A coordinated declaration of independence would require support from the United States and Turkey, which is not forthcoming. Negotiations with Baghdad involve complicated factors, including a division of oil, water, and other assets. Baghdad will not agree to Kurdistan’s independence under current conditions of duress or over Iran’s objection. At this stage, the KRG should focus on state-building. It should take steps to strengthen its democratic institutions, establish transparency over its energy sector, and combat corruption. Iraqi Kurdistan needs to act like a state, rather than behave as a tribe or militia.

Source

Die neuen Imperien

Montag, 09. März 2015

Über neue Reiche in Asien schreibt Thomas v. der Osten-Sacken:

Auch in Raqqa, der Hauptstadt des IS-Terrorkalifats, ebenso wie in Teheran, arbeitet man mit Hochdruck an der Wiederherstellung untergegangener Imperien, sei es das arabische Kalifat oder das persische Weltreich. Untereinander mögen sich die neuen Reichsgründer im Krieg befinden, weltanschaulich herrscht unter ihnen Einigkeit, dass die alte globale Ordnung, die der Westen, allen voran die USA und Israel, der Welt angeblich zu ihrem Unheil diktiert habe, nun an ihr Ende gekommen und dem Untergang geweiht sei.

Grübeln Experten in westlichen Hauptstädten noch, ob es dem Iran, der Türkei oder auch Russland nicht vor allem um »legitime Sicherheitsinteressen« gehe und wie im Nahen Osten, der droht, zu einer einzigen failed region zu werden, entlang ethnischer oder konfessioneller Grenzen neue Staaten geschaffen werden könnten, denkt und plant man in Westasien längst wieder in imperialen Großräumen.

Mit unterschiedlichem Erfolg: Während Erdo­?ans neoosmanisches Projekt bislang wenig außenpolitische Erfolge vorzuweisen hat und vor allem massive Repression im Inneren legitimiert, expandiert der Iran mit atemberaubender Geschwindigkeit in der Region.

Unterstützung einer selbstverwalteten Schule für syrische Flüchtlingskinder

Freitag, 06. März 2015

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Mit finanzieller Unterstützung einer internationalen Hilfsorganisation hat die kurdische Regionalregierung vergangenes Jahr eine Schule für syrische Flüchtlingskinder in Bainjan, einer Kleinstadt in der Nähe von Suleymaniah, errichtet.

Die Lehrer stammen aus Syrien, sind selbst Flüchtlinge und arbeiten ehrenamtlich. 120 Kinder werden unterrichtet, viele von ihne sind allerdings so arm, dass sie weder genügend Winterkleider besitzen noch sich die nötigen Schulsachen besorgen können.

Aber anders als so viele andere Kinder von den Millionen Flüchtlingen, die vor dem blutigen Bürgerkrieg in Syrien geflohen sind, können sie immerhin in die Schule gehen. Und die ist vom irakisch-kurdischen Erziehungsministerium anerkannt. Nur leben viele Familien in so großer Armut, dass sie ihre Kinder nicht einfach in die Schule schicken können.

Hier springt WADI ein. Für dieses Jahr soll der Transport von Kindern und Lehrern finanziert werden, Schul- und Unterrichtsmaterialen gekauft, Kinder, deren Eltern nicht genügend Geld für Kleidung besitzen, gezielt unterstützt werden. Auch sonst wollen wir, wo und wie immer möglich, dieses, in der Region wohl einmalige, Projekt unterstützen.

Denn es sind syrische Flüchtlinge, die anderen syrischen Flüchtlingen helfen. Auch bei Wadi: So ist es unsere Buchhalterin, Kumry Alferha, die selbst aus Quamishli in Syrisch-Kurdistan stammt, die sich um dieses Projekt neben ihrer regulären Arbeit kümmert.

Erst kürzlich verteilten Mitarbeiterinnen von Wadi Spielsachen an die Kinder, die Freude war, wie man sieht, groß.

Dies ist einer unserer Projekte zur Unterstützung von syrischen Flüchtlingen in Irakisch-Kurdistan. Bitte helfen auch Sie mit Ihrer Spende.

Die guten Bösen? Mit der Islamischen Republik gegen den Islamischen Staat

Freitag, 20. Februar 2015

Ein Beitrag von Thomas von der Osten-Sacken auf dem Sicherheitspolitikblog:

Obamas außenpolitische Strategie, die, wie erst kürzlich Michael Doran im Mosaic Magazine ausführte, seit 2009 konsequent auf eine Annäherung an den Iran setzt und dafür auch bereit ist, traditionelle Alliierte wie Israel, die Türkei, Ägypten und Saudi Arabien zu düpieren, wird deshalb keine Erfolge zeitigen, sondern im Gegenteil eher der nächsten Katastrophe den Weg bereiten helfen. Zugeständnisse, etwa im Atomprogramm, werden in Teheran nur als Schwäche verstanden. Und wenn schiitische Houthi-Milizionäre im Yemen, ihre Kampfbrüder der Hizbollah im Libanon und Irak oder Revolutionsführer Khamenei „Tod Israel, Tod den USA“ rufen, dann meinen sie das auch weiterhin so.

So treibt der Iran seine regionale Expansion in rasantem Tempo voran – trotz niedriger Ölpreise und hoher finanzieller und militärischer Verluste unter iranischen Offizieren und Soldaten. Dabei handelt die Islamische Republik keineswegs aus einer Position der Stärke, sondern profitiert lediglich von der Uneinigkeit und Schwäche ihrer Gegner. Das macht die aktuelle Lage umso gefährlicher.

Der Islamische Staat wird nachhaltig nur zu besiegen sein, wenn endlich auch im Westen die einfache Botschaft verstanden wird, dass es eben keine guten und schlechten Radikalen gibt. Die Region hat nur dann eine Zukunft jenseits von Mord, Totschlag, Vertreibung und Krieg, wenn man endlich aufhört zu glauben, es gäbe doch irgendwo den guten Bösen, der in dieser Region für Stabilität und Ruhe sorgen könne.

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Die Arbeit von Wadi in Medienberichten über die Lage yezidischer Mädchen

Samstag, 14. Februar 2015

Inzwischen betreuen die Mobilen Team von Wadi und Alind 163 Rückkehrerinnen.

In den vergangenen Tagen haben wir es einigen Journalisten ermöglicht, sich mit ein paar dieser Mädchen zu treffen und sie zu interviewen.

Der amerikanische Sender NBC berichtete am 13.2 und erwähnt auch die Arbeit unserer Kolleginnen in Dohuk:

Both Farida and Hweida are now being helped by a German funded charity called Wadi .They have found an anchor and guardian in one of group’s aid workers named Ciman Rashid. She said the girls have been making progress despite their ordeal.

„When Hweida first came out of ISIS captivity she was speaking incoherently, talking constantly without making sense for two days. Then she stopped talking entirely for two months. Now she’s getting better and speaks a little. She’s starting to have more trust,“ Rashid.

Am Tag darauf beschäftigte sich das ZDF Magazin Mona Lisa mit dem selben Thema und interviewte den Geschäftsführer von Wadi, Thomas von der Osten-Sacken.

Yezidische Familien und aus Gefangenschaft von ISIS zürückgekehrte Mädchen brauchen Unterstützung

Mittwoch, 04. Februar 2015

Von Abdullah Sabir, Wadi; Dohuk im Januar

Hunderttausende yezidischer Flüchtlingsfamilien aus der Sindschar Region sind im vergangenen August in die Provinz Duhok im Norden Irakisch-Kurdistans geflohen und Schutz in Lagern oder Rohbauten  gefunden. Gemeinsam mit der lokalen Organisation Alind unterstützt Wadi 102 Familien mit Nahrungsmitteln und bietet psychosoziale Betreuung. Wadi und Alind sind mit Teams vor Ort, von den 6 Helferinnenn sind 4 Yezidinnen.

Unter den Flüchtlingsfamilien sind auch paar türkmenische Familien aus Tel Afar, die nach Sinjar geflohen waren und nach der Offensive des IS gemeinsam mit den Yeziden erneut fliehen mussten.

Die Gesichter und Augen der Frauen und Kinder sind erfüllt von der Angst und dem erlebten Schrecken. Die geflohenen Frauen und Mädchen wurden während ihrer Gefangenschaft von den Kämpfern des IS vergewaltigt, misshandelt und gefoltert. Sie bekamen kaum ein Stück Brot am Tag, konnten sich nicht waschen und wurden vergewaltigt. Die Frauen und Mädchen wollten anfangs nicht über ihre Erlebnisse reden und es bedurfte viel Geduld und Einfühlungsvermögen, das Vertrauen wachsen zu lassen.

Ende Januar fand ein ein Treffen in Duhok mit 12 Frauen und Mädchen statt, an dem die Projektkoordinatoren von UNICEF Irak, Wadi und Alind teilnahmen. Zögernd berichteten die Mädchen von ihren Erlebnissen. Unser Koordinator aus Duhok bestätigte, dass die meisten Frauen  bislang direkte Gespräche vermeiden und Mobiltelefone bevorzugen.

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Falsch

Freitag, 30. Januar 2015

Egal, ob es um eine Ende der Terrorfinanzierung, die Stabilisierung des Irak oder einen dauerhaften Frieden zwischen Israel und den Palästinenser geht – der Iran wird immer sein Bestes geben, um bei allen Projekten des Westens in Nahost im Weg zu stehen.

Nahost-Experte Ottolenghi: Die USA liegen falsch, wenn sie denken, dass Assad ISIS vorzuziehen ist. ISIS und Assad – und Assads größter Sponsor, der Iran – sind zwei Seiten der gleichen Medaille. Solange der Westen nicht begreift, dass die iranische Politik in der Region nicht konstruktiv ist, wird Teheran weiter von dem Chaos profitieren.

Quelle

Noch immer tausende jezidische Frauen und Mädchen in der Gewalt des IS

Donnerstag, 29. Januar 2015

 

Kobanê wurde gehalten, Shengal im Irak teilweise zurückerobert, der Islamische Staat erlebt erste Rückschläge, doch seinen Opfern hilft das bisher nur wenig.

Radio Dreyeckland sprach mit Thomas von der Osten-Sacken von der Hilfsorganisation Wadi, die sich unter anderem um diejenigen Jezidinnen kümmert, die dem Islamischen Staat entkommen konnten und mit ihren Problemen nun weitgehend alleine sind.

Außerdem zeichnet Thomas von der Osten-Sacken ein nicht ganz so optimistisches Gesamtbild von der Lage im Irak. Insbesondere meint er, dass die Regierung Obama zu sehr auf die Unterstützung Irans setzt. Die Sunniten sind so jedenfalls nicht zu gewinnen.

Im Bild eines der von Wadi gebildeten Teams, das jungen Jezidinnen hilft.

Interview anhoeren

Shi’ite militias executed 72 Sunnis

Mittwoch, 28. Januar 2015

Survivors tell the same story: they were taken from their homes by men in uniform; heads down and linked together, then led in small groups to a field, made to kneel, and selected to be shot one by one.

Accounts by five witnesses interviewed separately by Reuters provide a picture of alleged executions in the eastern village of Barwanah on Monday, which residents and provincial officials say left at least 72 unarmed Iraqis dead.

The witnesses identified the killers as a collection of Shi’ite militias and security force elements.

 

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ISIS Bombed Historic Walls of Nineveh

Mittwoch, 28. Januar 2015

Jihadists resumed bombings against historic sites in Nineveh and destroyed remains of the ancient wall of Mosul, specialized sources reported today; while politicians accused the United States of hampering the counterterrorist fight.

A historian living in Mosul, the second largest in Iraq, told the publication Shafaq News that militants of the Islamic State (IS) destroyed on Tuesday night much of the historic city wall located on Tahrir neighborhood on the left coast of Mosul.

Using a great amount of explosives, ‚Takfirists‘ (Sunni Islamic terrorists) blew pieces of the wall considered the most important historical monument of the Iraqui province and the whole region, dating back to the civilization of the Assyrian kings in the eighth century BC.

Since the beginning of the attacks in June 2014, Jihadists of DAESH, the Arabic acronym of IS, have reduced to ruins numerous archaeological, historical and religious sites of great historical value in Mosul.

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FGM in Iran

Mittwoch, 21. Januar 2015

Irfan al-Alawi and Stephen Schwartz about FGM in Iran:

Last year, Thomas von der Osten-Sacken, director in Iraq of a German-based charity, WADI—the Association for Crisis Assistance and Development Cooperation—said in an interview that FGM in Iraqi Kurdistan had declined dramatically, and that measurable success in stopping FGM there could be credited to the political change that began in 1991. “Saddam Hussein lost power here back in 1991. There is a relative degree of freedom,” von der Osten-Sacken said. That freedom—and other achievements by the Iraqi Kurds—were made possible, as should be recognized, by the decision of President George H.W. Bush to impose a “no-fly zone” over Iraqi Kurdistan.
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By contrast, “the existence of FGM in Iran is a well-kept secret,” according to the organization Stop FGM Middle East. On November 25, 2014, Radio Farda, the U.S.-backed Farsi-language broadcast directed to Iran, aired a 30-minute documentary on FGM under the rule of the Islamic Republic. Translated by Stop FGM Middle East, the transcript revealed yet another cruel feature of Iranian life, reinforced by the hypocrisy of the ruling clerics.

Radio Farda noted that in 2014 Iran was added, for the first time, to the global list of countries in which FGM is present. The media agency interviewed Iranian researcher Rayeyeh Mozafarian, of the University of Shiraz, who accumulated interviews on FGM between 2007 and 2009. She stated, “FGM is carried out in private houses by midwives and not by surgeons in hospitals.” FGM goes unmentioned in Iranian law, which does criminalize mutilation of the body. But Mozafarian determined, “Despite the practice being liable to prosecution, practically nobody is charged. . . . No victim files charges against her own parents.”

Escaping Hell

Dienstag, 23. Dezember 2014

Torture, including rape and other forms of sexual violence, suffered by women and girls from Iraq’s Yezidi minority who were abducted by the armed group calling itself the Islamic State (IS), highlights the savagery of IS rule, said Amnesty International in a new briefing today.

Escape from hell- Torture, sexual slavery in Islamic State captivity in Iraq provides an insight into the horrifying abuse suffered by hundreds and possibly thousands of Yezidi women and girls who have been forcibly married, “sold” or given as “gifts” to IS fighters or their supporters. Often, captives were forced to convert to Islam.

“Hundreds of Yezidi women and girls have had their lives shattered by the horrors of sexual violence and sexual slavery in IS captivity,” said Donatella Rovera, Amnesty International’s Senior Crisis Response Advisor, who spoke to more than 40 former captives in northern Iraq.

“Many of those held as sexual slaves are children – girls aged 14, 15 or even younger. IS fighters are using rape as a weapon in attacks amounting to war crimes and crimes against humanity.”

The women and girls are among thousands of Yezidis from the Sinjar region in north-west Iraq who have been targeted since August in a wave of ethnic cleansing by IS fighters bent on wiping out ethnic and religious minorities in the area.

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Independence on hold

Dienstag, 23. Dezember 2014

A unified Iraq is the priority for now, says Akeel Abbas, a professor who teaches political science at the American University in Suleimaniya, a mostly Kurdish city in northern Iraq. He sees the change in his students since June.

„Students would tell me, ‚You come back in two or three months, and we will have independence,'“ he says. „There was a big expectation. Now, the bubble has burst.“

The ISIS threat is one important drag on the Kurd’s independence bid, but it’s not the only factor. The Kurds cannot afford to go it alone right now.

In the past few months, collapsing oil prices have forced a change in calculations. Patrick Osgood, the Kurdistan bureau chief for the Iraq Oil Report, a web-based news service, calls it „the mathematics of when the KRG can exit Iraq.“

The KRG also has been burdened by dramatic costs for more than a million internally displaced Iraqis and a quarter-million Syrians refugees who have come to Kurdistan for safety.

„The numbers weigh in favor of doing a deal within the federal system, “ says Osgood.

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Event about FGM in Kurdistan

Montag, 22. Dezember 2014

On November 13th 2014, the Kurdish and Middle Eastern Women Organisation (KMEWO) held an event to promote their campaign titled ‘The Campaign: Stop FGM in Iraqi Kurdistan’. The event was held in correspondence with their annual general meeting, as KMEWO  sought to bring together an array of people to discuss FGC in Iraqi Kurdistan. (…)

FGC in Iraqi Kurdistan has long been a taboo, however a multitude of organisations have brought the issue into the public domain, which subsequently led to the UN Assistance Mission for Iraq and UNICEF’s involvement. In 2011, the Kurdistan Regional Government (the official ruling body of the predominantly Kurdish region of Northern Iraq) adopted a comprehensive law against FGC and many other forms of violence against women and children. Whilst this was a landmark bill, it is seldom implemented and therefore KMEWO is now focusing on the implementation of the law in Iraqi Kurdistan. The outline above was given as an introduction to the event, and was followed by the screening of the BBC documentary ‘A Handful of Ash’. (…)
The event then closed with the introduction of lunch (…) to discuss WADI’s work and future projects by Orchid and WADI. It was good to speak to Falah, and at the office he delved further into the challenges he faces as a researcher, a lawyer and a father in Iraqi Kurdistan through his active campaigning, and how this does not deter him from pursuing the dream of an FGC-free Iraqi Kurdistan state. However, despite the challenges of hostility, with Falah’s enthusiasm and effective community empowerment programmes we all believe an FGC-free Iraqi Kurdistan is absolutely possible.
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