Archiv für die Kategorie ‘Unfreiheit’

Free Said Akram

Donnerstag, 11. April 2013

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On April 10, 2013 and after 18 months of ongoing case against Said Akram , with more than 8 different claims today a court in Dohok (Iraqi Kurdistan) sentenced him for 2 years. Here is the link to the news http://www.awene.com/article/2013/04/10/20859.
His lawyer and his family reject this claim which is based on stolen copies of bible in 2004-2005 and selling them in Turkey .
Here again I send a background of efforts we have don’t to defend him especially when we visited him on On December 19, 2011, as a team of Federation of civil society . (weiterlesen…)

Gaddafi und der Sex

Sonntag, 03. März 2013

Gaddafi, der als Autor im dritten Kapitel seines “Grünen Buches” in hohem Ton die Befreiung der Frau und die Gleichberechtigung beschwor, setzte Sex systematisch als Terrormittel gegen sein eigenes Volk ein. Regelmäßig ließ er sich aus dem ganzen Land junge Mädchen zuführen. Untergebene unterjochte er, indem er sich an ihren Frauen und Töchtern verging. Nicht selten vergewaltigte er auch die Männer. Das Ausmaß der Demütigung sorgte dafür, dass kaum jemand darüber sprach, geschweige denn aufbegehrte.

Quelle

 

Brothers in crime

Freitag, 08. Februar 2013

Hunderttausende Mädchen aus Afrika und Südostasien werden in arabischen Staaten als “Hausmädchen” versklavt, gepeinigt und missbraucht. Für die Hausarbeit sind sie zunächst nicht zu gebrauchen, da sie aus sehr ärmlichen Verhältnissen stammen und meist weder mit Waschmaschine noch mit Bügeleisen vertraut sind. Dem möchte die Europäische Union abhelfen. Sie unterstützt die Internationale Arbeitsorganisation (ILO), eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen, mit zwei Millionen Euro dabei, Trainingsprogramme für angehende Hausmädchen anzubieten. Während also überlebende Rückkehrerinnen die Mädchen anflehen: “Tut es nicht, geht auf keinen Fall als Hausmädchen ins Ausland”, machen EU und UNO sie fit für den Sklavenmarkt.

9/11: Amerika entschuldigt sich

Dienstag, 11. September 2012

Pünktlich zum 11. September wird die amerikanische Botschaft in Kairo von Islamisten gestürmt. Die amerikanische Flagge wird in Fetzen gerissen und durch die schwarze Flagge Al-Qaidas ersetzt. Die Angreifer wollen gegen einen US-Film protestieren, der angeblich den Propheten Muhammad beleidigt.

Meinungsfreiheit? Freiheit der Kunst? Überhaupt: Freiheit? Millionen Ägypter sind dafür auf die Straße gegangen, haben oft ihr Leben riskiert. Noch immer steht viel auf dem Spiel, und der Ausgang dieser Kämpfe ist noch lange nicht gewiss.

Doch was die freiheitsliebenden Ägypter von Obama-Amerika zu erwarten haben, hat die amerikanische Botschaft heute deutlich gemacht: Nichts. Der hinterhältige Angriff der Jihadisten wird mit keinem Wort verurteilt, stattdessen beklagt man die “continuing efforts by misguided individuals to hurt the religious feelings of Muslims” und behauptet sogar dreist: “Respect for religious beliefs is a cornerstone of American democracy.” Free speech und auch religious freedom gehören zu diesen Grundpfeilern, “respect” aber entstammt der wunderbaren Welt der Obama-democracy.

Führend

Donnerstag, 23. August 2012

Auf der ROG-Rangliste der Pressefreiheit ist Syrien mit Platz 176 von 179 eines der Schlusslichter. Den syrischen Präsidenten Baschar al Assad zählt ROG in seiner aktuellen Liste vom 3. Mai 2012 zu den größten „Feinden der Pressefreiheit“ weltweit.

Quelle 

Lupenreine Demokratie

Samstag, 21. Juli 2012

Der russische Präsident Wladimir Putin hat das international scharf kritisierte Gesetz unterzeichnet, das vom Ausland unterstützte Nichtregierungsorganisationen als “Auslandsagenten” einstuft. Das teilte der Kreml am Samstag mit. Damit tritt das von der Regierungspartei Einiges Russland ausgearbeitete Gesetz in Kraft, das noch vor der Sommerpause beide Kammern des Parlaments im Schnellverfahren passiert hatte.

Quelle

Palästinenser werden interniert

Samstag, 07. Juli 2012

Palästinenser mussten in Syrien jahrzehntelang in so genannten “Flüchtlingslagern” – bestimmten Stadtvierteln mit einfachster Bebauung und extrem hoher Bevölkerungsdichte – hausen. Viele grundlegende Rechte wurden ihnen verwehrt. Nun kommen neben syrischen auch immer mehr palästinensische Flüchtlinge nach Jordanien, wo sie erneut diskriminiert, interniert und mit Auslieferung bedroht werden.

Jagd auf Schwule in Ungarn

Dienstag, 03. Juli 2012

Weit muss man nicht fahren, um barbarische Zustände zu erleben. Fürs Wochenende bietet sich Budapest an.

Kampf der Homosexualität

Donnerstag, 21. Juni 2012

Und weiter geht’s im globalen Backlash:

Uganda has announced a ban on 38 non-governmental organisations it accuses of undermining the national culture by promoting homosexuality.

Simon Lokodo, the country’s ethics and integrity minister, claimed the NGOs were receiving support from abroad for Uganda’s homosexuals and “recruiting” young children into homosexuality. (…)

The former Catholic priest said he believes the ban will come into a force next week. “If the NGOs continue to operate, they will be doing so illegally, they will be apprehended and will have to face a court of law.”

Homosexuality is illegal in Uganda. A bill calling for harsher penalties and outlawing the “promotion” of homosexuality, including providing financial support to gays and lesbians, is pending in the east African country’s parliament.

A previous bill called for the death penalty for repeat offenders, although the new version is expected to drop this clause after international condemnation of the proposal and threats to cut off aid.

Unter “freedom fighters”

Mittwoch, 13. Juni 2012

Aus dem Guardian Live Blog:

Information affairs minister Samira Rajab has called for “tough new laws to combat the misuse of social media” in order to “guarantee the safety of the state and residents”, the Gulf Daily News reports.

Blaming unrest in Bahrain on “irresponsible use of such media”, she said:

“We have a right to punish those who indulge in seditious behaviour and create disunity among the people. We have to think of how to protect our national security. We have these new threats and we have to see how we can tackle those threats.”

Ms Rajab, who was appointed a minister earlier this year, previously supported the armed insurgency in Iraq (according to a WikiLeaks document) and described Saddam Hussain as a “freedom fighter” and a martyr.

Apartheid?

Donnerstag, 31. Mai 2012

Allerdings. Wer ihren Regeln zuwiderhandelt, bekommt es mit den palästinensischen Behörden zu tun. So wie jetzt ein palästinensischer Schulleiter, der mit seinen Schülern einen Ausflug an den Strand von Jaffa unternommen hatte und dort mit Israelis und – Gott bewahre – Israelinnen in Kontakt gekommen war.

In leichter Strandbekleidung hatte man gemeinsam gesungen, getanzt und gescherzt. Eine doppelte Schande! Das Ganze gerät zur Staatsaffäre: “Mixing with Israelis on the beach should not have been allowed” erklärt ein Sprecher des Bildungsministeriums. Der Lehrer wurde versetzt, doch seine Schüler kämpfen für ihn und können an dem Ausflug so gar nichts Verwerfliches finden.

Gay pride auf russisch

Sonntag, 27. Mai 2012

Dass in Russland die Menschenrechte nicht viel zählen, daran wird man u.a. jedes Jahr aufs Neue zum Gay Pride erinnert. Die offene schwul-lesbische Bewegung wird verboten, verfolgt, verhaftet, denn Homosexualität gilt offenbar als diktaturgefährdend.

In St. Petersburg hat man sich diesmal damit begnügt, bezahlte Schlägertrupps zu schicken – die sich allerdings als wenig wählerisch erwiesen.

Wüst und öd

Sonntag, 27. Mai 2012

Als wäre der Norden Malis nicht ohnehin schon ein recht trostloses Fleckchen Erde, führen dort jetzt auch noch die Jihadisten ihr Terrorregiment. Aktuelle Bilder aus dem isolierten Landstrich hier.

Brauchtum und Penicillin

Dienstag, 22. Mai 2012

Jedes einzelne Menschenleben ist schützenswert. Aber längst nicht jedes Brauchtum. Wer jedoch das Verschwinden einer Kultur beklagt, aber nichts von Unterdrückungsverhältnissen innerhalb dieser Kultur wissen will, wer sich also gegen den gesellschaftlichen Fortschritt stemmt, könnte sich ebenso gut darüber beklagen, dass durch den Einsatz von Penicillin die Selbstregulierung der Natur mittels Masern und Scharlach zerstört worden sei.

Quelle

Freie deutsche Untertanen

Donnerstag, 10. Mai 2012

Die FDP, eine Partei die nach 1945 Sammelbecken für haufenweise (Ex-)NSDAP MItglieder war, nennt sich zwar liberal, stellt aber regelhaft unter Beweis, dass sie dem Geiste des völkischen deutschen Untertanenstaates weit näher steht:

Wer sich nicht zum Grundgesetz bekennt, hat nach Meinung des FDP-Politikers Serkan Tören sein Recht verwirkt, Deutscher zu sein. Darum will er deutschen Salafisten die Staatsbürgerschaft entziehen.

Da mussten die Westalliierten zivilisatorische bürgerliche  Mindeststandards nach Deutschland bringen, und jetzt kommen ausgerechnet diese Liberalen mit einem der übelsten repressiven Zwangsmittel um die Ecke. Bei Eingebürgerten fängt es an, und was wenn der Salafit gebürtiger Deutscher ist? Geht es dann weiter? Und was ist der nächste Schritt? Wird künftig ausgebürgert, wer nicht auf dem Boden der FDGO steht?

Solchen Leuten geht es nicht um die Salafiten, sondern um Einschränkung fundamentaler Bürgerrechte. An diesem Punkt ähneln sie den Salafiten mehr, als ihnen lieb sein kann.

Siehe auch: Pack schon mal die Koffer, Serkan

Kurdish Prime Minister: Scharia versus Free Speech

Montag, 07. Mai 2012

Kurdistan Region’s Prime Minister pledged to defend Islam after clerics and worshipers protested against an article in a local magazine, forcing it to shut down. We will face any insults against the religion of Islam strongly, declared the Kurdistan Region Prime Minister after a meeting last night at Sawaf Mosque with the Erbil’s Imams and clerics. The religious group had gathered to condemn an article published last week in Chrpa, which they considered insulting to Islam and the Prophet Muhammed.

Quelle

Hexenjagd gegen “Emos” in Saudi Arabien

Freitag, 27. April 2012

“Ungehörig und abartig” sei der Emo-Style, daher sei es Studenten untersagt, sich so zu kleiden, heisst es von den saudischen Behörden. Im Irak ist kürzlich bereits eine ungeklärte Anzahl von Emo-Anhängern bestialisch ermordet worden, wahrscheinlich mit Billigung von Teilen der Regierung.

Feminine Männer und maskuline Frauen – mehr lässt sich das herrschende System der Gender-Apartheid kaum unterwandern. Diese Grenzgängerei ist den schiitischen Gotteskriegern und wahhabitischen Tugendwächtern ein ähnlicher Greuel wie einstmals den Nazis die so genannte “Rassenschande”.

Freedom in the “Other Iraq”

Mittwoch, 25. April 2012

Irakisch-Kurdistan preist sich gerne als der “andere Irak”. Wenn es um Meinungsfreiheit geht, stößt allerdings auch der schnell an seine Grenzen:

Hell of Truth, Aso Jabar’s new book, has been banned by the Kurdistan Regional Government (KRG), the writer told The Kurdistan Tribune.

Aso Jabar is a Kurdish intellectual and writer who was sacked from his job with the Ministry of Culture in 2008 due to a critical article about then minister Falakadin Kakayi (who is currently president Barzani’s political adviser) and the activities of the ministry. He has recently finished writing Hell of Truth, a book of 500 pages documenting almost all the violations committed by the authorities against writers, journalists, activists and groups defending human rights and freedom of speech in Kurdistan.

Neues von unseren moderaten Alliierten IV

Mittwoch, 18. April 2012

Saudi authorities on Sunday banned university students from emulating ‘emo’ subculture according to a report in Al Riyadh newspaper on Sunday.
Universities across the kingdom have been asked to ban students from sporting ‘emo’ clothing and hairstyles after an investigation cited this culture to be “improper and deviant” reported Al Riyadh.
Al Asharq newspaper also reported that female students dressing in boyish styles would be barred too.

Quelle

Der nackte Wahnsinn

Freitag, 06. April 2012

Halten wir mal fest: In Tunesien darf man zwar öffentlich dazu aufrufen, Mädchen zu verstümmeln, aber lustige Nacktbildchen vom Propheten bringen Einem sieben Jahre ein.

Auch wenn Tunesien damit in etwa die Standards erfüllt, die dem UN-Menschenrechtsrat so vorschweben – mit Menschenrechten hat all das nichts zu tun.