Archiv für die Kategorie ‘In eigener Sache’

Dringender Hilfsaufruf: Soforthilfe für Flüchtlinge aus dem Sinjar

Donnerstag, 18. September 2014

 

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Mobile Teams zur Unterstützung von Flüchlingen im Nordirak

Montag, 15. September 2014

 

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) hat einen Antrag von wadi bewilligt, um in der Region Dohuk und Zakho Flüchtlingsfrauen und Kinder mit geschultem lokalen Personal und mobilen Teams zu betreuen. Besonders werden die Mitarbeiterinnen von Wadi gemeinsam mit lokalen Partnern sich um jene yezidischen Mädchen und Frauen kümmern, die sexuellen Übergriffen und systematischem Missbrauch durch Milizionäre des Islamischen Staates ausgesetzt waren.

Gemeinsam mit der Organisation Alind leistet Wadi seit Ausbruch de Flüchtlingskatastrophe Nothilfe in verschiedenen Flüchtlingsunterkünften und unterstützt verschiedene lokale Organisationen mit Beratung und Wissenstransfer.

Majority in Iraqi Kurdistan oppose female genital mutilation

Mittwoch, 10. September 2014
The Guardian about a recent study conducted in Iraqi-Kurdistan showing the success of the campaign against FGM in Kurdistan :

 The majority of people in Iraqi Kurdistan think female genital mutilation (FGM) should be eradicated and blame traditional beliefs for its continued practice.

In the first survey to investigate attitudes towards FGM in Iraqi Kurdistan, conducted by a coalition of UN agencies and the Kurdish regional government, 68% of people, including religious leaders, said the practice should be eliminated, and almost the same number said it should be banned as a tradition.

“So grausam war Assads Giftgas-Terror”

Montag, 25. August 2014

Bild.de zitiert in einem langen Artikel über die Giftgasangriffe auf Ghouta vor einem jahr auch die von Wadi mitinitiierte Petition und zitiert aus unserem Dossier:

Auch die deutsch-irakische Hilfsorganisation Wadi e.V. hat gemeinsam mit syrischen Aktivisten eine Petition gestartet, die an die Weltöffentlichkeit appelliert, die Opfer der Angriffe nicht zu vergessen, und die schrecklichen Lebensumstände der Menschen in Ghuta beschreibt.

Ein Jahr nach den Angriffen sei die Situation vor Ort schlimmer denn je: Es mangele an Nahrungsmitteln, sauberem Trinkwasser, Medikamenten. Denn das Regime hungere die widerständischen Stadtteile gezielt aus, vor allem die Tausenden Verletzten der Giftgasangriffe seien schwer betroffen. „Ihre Behandlung wäre auch unter friedlichen Bedingungen extrem schwierig. Unter Belagerung und Beschuss ist sie praktisch unmöglich“, schreiben die Aktivisten.

„Das Assad-Regime hat überlebt und macht ungestraft weiter“, heißt es in der Petition. „Es nutzt weiterhin chemische Waffen und hat die Bevölkerung der belagerten Regionen völlig vom Rest der Welt abgeschnitten.“

Gefordert werden unter anderem ein Zugang für internationale Hilfsorganisationen und die UN, eine Flugverbotszone und internationale Ermittlungen gegen die Verantwortlichen.

Help the Displaced Yazidi People from Sinjar!

Sonntag, 17. August 2014

Representatives of three human rights non-governmental organizations (NGOs), a German-Kurdish organization Wadi, a U.S. based international organization Christian Peacemaker Teams (CPT), and Duhok based Alind Organization, conducted a two day visit on 15 and 16 August, 2014, to areas in the Duhok Governorate of Iraqi Kurdistan where Yazidi Iraqis who fled the violence of the Islamic State (IS) forces from the Shangal (Sinjar) area are now staying. The representatives spoke with an official at the Peshabur (Faysh Khabur) Iraqi-Syrian border crossing, who estimated that since 5 August more than 100,000 people came in seeking refuge.

The representatives observed Yazidi families camping out under make-shift tents along the roads throughout the area, under highway overpass bridges, (weiterlesen…)

Supporting the refugees

Freitag, 15. August 2014

In cooperation with Christian Peacemaker Teams, WADI is assessing the situation and providing aid to refugees in Duhok. They are mainly Yazidis who escaped the Islamic State from Sinjar. Our partner organization in the region, Alind, is assisting this mission.

When we arrived in Duhok city we were shocked by this huge number of refugees who are virtually everywhere: under bridges, in construction sites, under trees, behind cars – in any shadow there are people who found a place to stay.


Please donate for the refugees in Kurdish Northern Iraq!
Each donation will directly benefit the people in distress.

WADI e.V.
Reference: “Emergency aid”
Account number: 612 305 602
Bank: Postbank Frankfurt
BLZ: 500 100 60
IBAN: DE43500100600612305602?
BIC: PBNKDEFF

or PAYPAL

Please donate for the refugees in Kurdish Northern Iraq!

Sonntag, 10. August 2014

This time it is mainly Yezidis and Christians. Hundreds of thousands of them are currently seeking refuge in the Iraqi Kurdish Region. They narrowly escaped the butchers from the Islamic State, and the horror they must have went through can still be read in their faces.

After all the Syrian refugees and then the wave of IDPs, this new wave of refugees is an immense challenge for the region which has a population of about five millon and is now accommodating over a million refugees.

Local people are willing to help and share, but the supply situation is very tense. With temperatures rising to almost 50 degrees, there is a lack of the most basic supplies, especially food, medicine, clothes, tents and lodging. The municipal infrastructure is overloaded, and the regional government and UN Refugee Agency are simply overwhelmed by the sheer number of refugees.
WADI in cooperation with several local partners and activists is providing relief on the ground. Each donation will directly benefit the people in distress.

However, emergency assistance to the refugees can not replace a good Middle East policy. Given the enormous threat IS is posing, the democratic forces in the region, esp., The Iraqi-Kurdish Peshmerga and the Free Syrian Army, need to get serious backing and militarily support in order to prevent a further deterioration of the situation!

WADI e.V.
Reference: “Emergency aid”
Account number: 612 305 602
Bank: Postbank Frankfurt
BLZ: 500 100 60
IBAN: DE43500100600612305602?
BIC: PBNKDEFF

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Dringender Spendenaufruf

Freitag, 08. August 2014

Bitte spenden Sie für die Flüchtlinge im kurdischen Nordirak!

Diesmal sind es vor allem Jesiden und Christen. Zu Hunderttausenden fliehen sie derzeit in die irakische Kurdenregion. Den Schlächtern der Terrororganisation Islamischer Staat sind sie mit knapper Not entronnen, der Schrecken steht ihnen noch ins Gesicht geschrieben.

Nach dem Ansturm syrischer Flüchtlinge und der Welle von Binnenflüchtlingen ist diese erneute Flüchtlingswelle für den kurdischen Nordirak eine immense Herausforderung. Schätzungen gehen von über einer Million Flüchtlingen in der Fünf-Millionen-Einwohner-Region seit Beginn des syrischen Bürgerkriegs aus.

Die Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung ist groß, aber die Versorgungslage ist sehr angespannt. Bei Mittagstemperaturen von fast 50 Grad fehlt es für die Ankommenden vor allem an elementarsten Dingen wie Nahrung, Medikamenten, Kleidung, Zelten und Unterkünften. Die kommunale Infrastruktur ist überlastet, und Regionalregierung wie UN-Flüchtlingshilfe sind überfordert von der schieren Anzahl der Flüchtlinge.

WADI leistet in Kooperation mit zahlreichen lokalen Partnern und Aktivist/innen Nothilfe direkt vor Ort. Jede Spende kommt den verfolgten Menschen unmittelbar zu Gute.

Hilfe für die Flüchtlinge kann allerdings eine verantwortungsvolle Nahostpolitik nicht ersetzen. Um einer weiteren Zuspitzung der Lage vorzubeugen, ist es unerlässlich, dass die demokratischen Kräfte in der Region, insbes. die irakisch-kurdische Peschmerga sowie die Freie Syrische Armee, gestärkt und angesichts der existenziellen Bedrohung auch militärisch unterstützt werden!

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WADI ist als gemeinnütziger Verein anerkannt. Ihre Spende ist daher steuerlich absetzbar.

Spendenkonto WADI e.V.
Stichwort: Nothilfe
Kontonummer: 612 305 602
Bank: Postbank Frankfurt
BLZ: 500 100 60
IBAN: DE43500100600612305602
BIC: PBNKDEFF

oder PAYPAL

Wadi Rundbrief Sommer 2014

Sonntag, 03. August 2014

Aus der Einleitung:

Nichtstun ist keine Option im Vorderen Orient; im Irak war es das nie. Unter schwersten Bedingungen, jahrelang belegt mit einem Embargo, internationalrechtlich nicht anerkannt, militärisch ungeschützt und von Nachbarn umgeben,die weder eine kurdische Autonomie noch die Entstehung eines demokratischen Gemeinwesens wünschen, sind im kurdischen Nordirak zivile Strukturen entstanden, die es Menschen ermöglichen, eigene Interessen zu formulieren und aus dem erzwungenen Nichtstun auszubrechen.

Denn darum dreht sich auch heute im Vorderen Orient fast alles: Menschen in wirtschaftlicher Abhängigkeit, Angst und Unselbstständigkeit zu halten. Wer im Zentralirak überleben will, der ist gut beraten, nichts zu tun, was Aufmerksamkeit erregen könnte. Zugehörigkeit und (vermeint liche) Loyalität sind Mittel, das Überleben zu sichern. Auf diesem erzwungenen Nichtstun fußten schließlich auch die Diktaturen in Syrien und Irak, deren Idealzustand eine hilflose und in allen Belangen des Lebens abhängige Bevölkerung war.

Im kurdischen Nordirak lässt sich studieren, wie schwer es ist, diesen Zustand zu überwinden, aber auch, dass es möglich ist. Wadi unterstützt seit zwei Jahrzehnten die demokratische Transfomation in Nordirak und fördert Initiativen, die das erzwungene Nichtstun überwinden. Diese Arbeit ist heute so wichtig wie damals, als sie begann – nicht nur, weil sie noch immer von jenem alten Orient bedroht ist, für den Milizen und Gangs im Stile des ISIS stehen. Sondern auch, weil überall dort, wo Freiräume entstehen, Menschen denselben Weg beschreiten.

Deshalb unterstützt Wadi längst auch Initiativen außerhalb des Irak. So wurde vor über einem Jahr gemeinsam mit unserem niederländischen Partner Hivos bei spielsweise die Kampagne »Stop FGM Middle East« (www.stopfgmmideast.org) ins Leben gerufen. Seitdem arbeiten wir mit Aktivisten und Gruppen in Oman, im Iran, in Indonesien, Malaysia und anderen Ländern der Region zusammen. Im Mai organisierten wir eine FGM Middle East Konferenz in Istanbul mit Teilnehmern aus der ganzen Region. Zu unseren Partnern gehören aber auch Initiativen in Syrien, die inmitten des Horrors des Krieges Hilfestellung leisten und versuchen, ein menschenwürdiges Leben zu organisieren.

Unterstützen Sie diese Arbeit weiter – mit Ihrer Spende.

 

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Emergency Aid for Internal Displaced Iraqis, who fled the Terror of ISIS

Mittwoch, 16. Juli 2014
Wadi is supporting refugee families from Western Iraq

Hundred of thousands of Iraqis had to flee the terror of the radical Islamic Group ISIS that took over big parts of Western Iraq in June. The were looking for shelter and safety in neighboring Iraqi Kurdistan.
But refugee camps are overcrowded and many families have to live in schools or other public buildings without getting much of assistance.
In Darbandikhan, a small town nearby Suleymaniah, around 500 families, most of them women and children, are sheltered in a local school building.
As part of the local Iraqi-Kurdish network Hana, which also supports refugees from Syria, Wadi is supporting these families with basic need such as food, clothes and toys for the children.
Please support these effort with your donation too.

Kampagne “You can’t beat me”

Freitag, 27. Juni 2014

Für die Spielerinnen des Vereins aus Halabja ist klar: Der Kampf um den Ball und der Kampf für die Rechte von Mädchen und Kindern gehören zusammen. Häusliche Gewalt, Zwangsehen und Ehrtötungen von Mädchen sind in der gesamten kurdischen Gesellschaft verbreitet.

Deshalb unterstützen die Spielerinnen des Mädchen Fußball Clubs Halabja eine Aufklärungskampagne, die unter dem Slogan „You can’t beat me“ für Mädchenrechte und den Schutz vor Gewalt und Ausbeutung wirbt. Dies war ein Wunsch der Mädchen und auch ihre Familien unterstützen sie dabei. Mit ihrem öffentlichen Auftreten für ihren Sport und die Rechte von Mädchen sind sie ein Vorbild für viele andere in der Region.

Viele Mädchen in Irakisch-Kurdistan möchten Fußball spielen. Doch die Möglichkeiten sind begrenzt. In nur wenigen Orten haben sich bislang Sportclubs für Mädchen gegründet. Es fehlt an Knowhow, an Plätzen, an Unterstützung. Eine reguläre Liga existiert nicht. WADI fördert die Bemühungen von Mädchen, Vereine zu gründen und setzt sich dafür ein, dass eine regionale Mädchenfußball-Liga entsteht. Unterstützen Sie die Kampagne und fördern auch Sie Sportprojekte mit Mädchen.

Den ganzen Beitrag lesen

 

Halbja Girl’s Soccer team

Mittwoch, 18. Juni 2014

In the Middle East, women who want to play football are often met with either disapproval or prohibition, but not the girls in Halabja, Iraq. In this Kurdish town marked by Saddam Hussein’s notorious 1988 poison gas attack and a long period of domination by conservative Islam, it is football which is now offering women a way forward. Hivos and partner organisation Wadi are supporting the Halabja Girls on their way.

Problems such as female genital mutilation, domestic violence and arranged marriages are hard to fight without a support network. Football is not just a physical outlet for girls and women in Halabja, but a welcome opportunity to leave the house, meet with their peers and be active. It gives girls a “time-out” from omnipresent gender roles and helps them gain the strength and self-confidence to develop their own ideas of a life beyond the rigid demands of tradition.

Although in 2011 legislation (law No. 8) was passed in Iraqi Kurdistan to prohibit domestic violence against women and children, the practice is still prevalent. So the girls campaign against domestic violence with the appropriate slogan “You can’t beat me” and hope thus to encourage vigorous enforcement of this law.

More and more girls in the region are joining football teams. For the 12-year-old Dastan, top scorer of her team in Halabja, the right to play sports is intimately linked to the right to grow up free from oppression and violence.

Find out more about how Wadi and Hivos are supporting women’s football teams in Iraqi Kurdistan.

Ruhe in Irakisch-Kurdistan

Mittwoch, 18. Juni 2014

In anderen Teilen des Irak finden gerade heftige Kämpge mit den Terroristen von ISIS statt, Menschen sind zu Zenhtausenden auf der Flucht, die Zukunft ist ungewiss. Irakisch-Kurdistan dagegen ist ruhig, das Leben geht normal seinen Gang (hoffen wir alle, dass es so bleibt) und auch WADI arbeitet weiter, ebenso unsere lokalen Partner. Partner, mit denen wir sowohl in Kirkuk, Bagdad als auch dem Südirak kooperieren sind ebenfalls alle wohlauf.

Aus Halabja erreichten uns gerade diese Bilder über die neuesten Sommeraktivitäten von Radio und Frauenzentrum:

Talking about FGM in Dubai

Dienstag, 17. Juni 2014

Hannah Wettig, the coordinator of Stop FGM Middle East, a joint project of Wadi and Hivos, held a lecture at Bold Talks Women Dubai on May 31, 2014:

Combating Female Genital Mutilation – Hanna Wettig – BOLDtalks Woman 2014

“Killing Dünya (‘world’ in Kurdish) is killing the whole world”

Dienstag, 03. Juni 2014

On 23 May a 45 year-old man brutally murdered his 15-year-old child bride, Dunya. He cut off her breasts, gouged her eyes, shot her nine times and later dragged her body behind a car.
Many women and men have taken to the streets across Kurdistan to protest against this murder and so many other cases of violence against women and forced and underage marriages.
On June 2Zhyan (‘Life’) Group, Wadi is a founding member of, organized a demonstration in Suleimani city.
The protest started with a silent vigil, followed by statements in which the organizers called the authorities to thoroughly investigate the murder and bring all responsible for Dunya’s forced marriage and death to justice.
The participants marched through the crowded bazaar chanting “Stop marrying off children” and “No to violence against women”.

Source

Nine Years

Sonntag, 11. Mai 2014

The Staff of Radio Dangue Nwe in Halabja, a close partner of WADI, just celebrated it’s ninth birthday

 

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Zehn Jahre Frauenzentrum in Halabja

Dienstag, 29. April 2014

Piroza! Heute feierte das Frauenzentrum in Halabja sein zehnjähriges Jubiläum. In dieser Zeit haben tausende von Frauen die verschiedensten Kurse besucht, Lesen und Schreiben gelernt, an Seminaren teilgenommen oder einfach im Cafe zusammengesessen. Als wir vor zehn Jahren das Zentrum eröffneten, lag der Stur Saddam Husseins kein Jahr zurück, Halabja war bis ins Jahr 2003 hinein von radikalen Islamisten kontrolliert, Frauen konnten sich kaum in der Öffentlichkeit zeigen, geschweige denn sich organisieren.

Dank der Unterstützung so vieler unterschiedlicher Spender und Sponsoren wear es uns möglich, so lange dieses Zentrum zu unterstützen und seine Arbeit zu begleiten. Vieles hat sich seitdem verändert. Ein langer Atem zählt! Und wir hoffen, auch in den nächsten zehn Jahren mit dem, inzwischen als eigenständige lokale NGO registrierten, Zentrum weiter zu arbeiten.

Silent Revolution

Donnerstag, 27. März 2014

Her Report portraing Wadi’s Iraq Co-ordinator Falah Murad:

Falah Murad Shakarm is a founder of the Zhyan group that endeavors to shed light on women’s issues in Iraqi Kurdistan, and particularly focuses on the eradication of honor killings. “In the last two years we organized more than 30 protests and public meetings for raising awareness about women’s rights,” he said. “Today 26-3, when I’m busy answering you, I presented a case in court on behalf of the Zhyan group [in which a] husband killed [his wife] after he was released with [a pardon] decree in 2012.”

If there is hope for Kurdish women, it lies with activists like Falah Murad Khan Shakarm. He’s lived through all of the March’s, surviving the March 1988 chemical bombings in Halabja and the March 1991 uprising against Saddam Hussein in Rania. He’s lived through this March, hoping for women’s rights with the Nawroz New Year, and he’ll be fighting next March, and every month in between.

“I think women in Kurdistan started their silent revolution against all back-worded morals and the patriarchal system…but I see hope and people now are more educated,” he said. Still, he continued, “Women in Kurdistan, Iraq and all of the Middle East need freedom, respect and they need to be accepted us human beings. They need an environment with rule of law to protect them and they need to be present in all fields of life. They need an independent economy and less of a patriarchal system.”

Source

Feb 6th: Many media reports on our work and FGM in Asia

Freitag, 07. Februar 2014

On February 6th, the eleventh international Day of Zero Tolerance to Female Genital Mutilation, a number of media outlets have picked up on the topic of Female Genital Mutilation in Asia. Many non-governmental und international organizations tackling FGM, including the World Health Organization, still don’t mention the existence of FGM in many Asian countries. Breaking the silence is a first step to saving millions of girls in these countries from being mutilated. WADI and Hivos stressed this in their press declaration on this year’s February 6th. Therefore, we are happy that many journalists have now brought out this message. In several cases Stop FGM Middle East and WADI were able to provide information.

Al Jazeera Turkey came to Wadi’s office in Suleymania in North Iraq and spoke with victims of FGM. The film also describes the situation in Iraqi Kurdistan and the successful campaign against FGM.

De Vokskrant, the largest newspaper of the Netherlands also reported on the work of Wadi in Iraqi Kurdistan on February sixth. On February 7th, they ran a long story on FGM in Indonesia, underlining the importance to stop ignoring the brutal tradition in Asia.

Y-Magazin, an Omani English language culture and lifestyle magazine, ran a large feature article on FGM in Oman quoting the activist Habiba al Hinai, presenting her study and mentioning Stop FGM Middle East mission in Oman.

The Iraqi Kurdish channel KNN interviewed Wadi’s women project coordinator Souaad Abdelrahman in Suleymania. And the Kirkuk Torture Center published a declaration condemning FGM.

Day of Zero Tolerance to Female Genital Mutilation; Action in Asia is needed

Mittwoch, 05. Februar 2014

By HIVOS and WADI; The Hague, Suleimania 5 February, 2014.

On the fourth official International Day of Zero Tolerance to Female genital mutilation (FGM), the practice is far from being eradicated. While the numbers of mutilated girls are decreasing in Africa after decades of concerted efforts, large regions where FGM is practiced are entirely neglected in this worldwide battle. This is particularly true for Asia. The practice is widespread in Indonesia and Malaysia, it exists in Iran, Iraq,  and Jordan. In several countries of the Arabian peninsula FGM is practiced by relevant parts of the population.

These countries need to make an effort to fight FGM among their population. We also call upon Indonesia and Malaysia, where the practice is legally carried out in hospitals, to ban FGM and initiate a strong campaign against it. In some Arab countries and Iran the practice is not legal in hospitals, yet governments shy away from tackling the issue. As a first step reliable studies must be conducted and a campaign initiated. In some countries authorities must stop censuring voices that talk about FGM.

In Europe FGM deserves far more attention. The United Kingdom has seen an immense campaign this last year against the practice common among several migrant communities in Britain. France has taken some action. Yet, little to no campaigning has been seen in other European countries – even though migrant communities known to practice FGM are present in most European countries. It is more than likely that some have kept their tradition and practice FGM in their new homeland – just as has been found out for Britain. FGM can certainly not be viewed as a solely British problem. Governments and politicians all over Europe need to take initiative.

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