Archiv für die Kategorie ‘Allgemeines’

Assistance to Yazidi Victims of ISIS

Montag, 01. Februar 2016

Mobile Female Led Intervention Teams Provide Assistance to Yazidi IDPs in Northern Iraq who Escaped Islamic State Terror.

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From September 2014 to December 2015, 4008 Yazidis were supported. 491 women and girls who escaped or were freed from ISIS received special medical and psychosocial care. 115 cases of girls who survived ISIS slavery were documented and introduced to local and international media in order to bring attention to these crimes and recognize them internationally.

The Islamic State (ISIS) takeover of Mosul and adjacent areas, including the Yazidi heartland of Sinjar, has led to a large number of internally displaced Yazidis moving into the Dohuk governorate of Iraqi Kurdistan, adding yet another dimension to a humanitarian disaster unparalleled in the modern history of Iraq.

More than 5,000 girls and women were captured by ISIS and, according to first hand reports, systematically raped and physically abused nearly to the point of death. The women and girls that return are in dire need of various types of assistance – the physical consequences of sexual abuse include unwanted pregnancy, sexually transmitted diseases, and other physical issues, not to mention the grave and far-reaching mental traumata inflicted upon these women. Conservative social norms in the affected community are occasionally complicating the situation.

While many organizations are offering aid in the way of food, medicine and accommodation, WADI’s mobile Dohuk teams, supported by the German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ), are providing help of a different kind.

WADI’s Mobile Yazidi Teams
WADI has three mobile teams operating in the area, each consisting of two women. One of them is Yazidi which facilitates trust-building with the Yazidi community.The concept of the mobile teams is based on the idea of going to where the women are rather than taking them out of their living environment. WADI has more than 10 years of experience with this approach.

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Annual Report of Wadi’s Activities in Northern Iraq

Mittwoch, 06. Januar 2016

annual report

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Solidarité

Samstag, 14. November 2015

Solidarité

Wadi’s June Newsletter: Help for Yazidi Refugees

Mittwoch, 03. Juni 2015

Dear Friends,

More than 700 Yazidi girls and women were able to escape from the so-called „Islamic State“ and are back in Iraqi Kurdistan. They have made the most gruesome experiences of continuous rape, beatings and starvation as punishments. Children not older than nine years were sold as brides to IS fighters.

WADI has been supporting ISIS escapees since last November. They are highly traumatized, many are only opening up and speaking about their experiences after many weeks of not talking to anybody. Our mobile women teams visit the girls and women regularly and help them cope with the trauma but also assist with daily needs. They accompany them to the market to buy clothing and other necessities, organize doctor visits and consult with them in case of pregnancy. They listen to their sorrow and organize outings for leisure. Read more about our Help for Yazidi women and girls.

This work was made possible with private donations. Thank you for this to all our donors!

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Members of Wadi’s Mobile team playing with Yazidi refugees children

The Yazidi women continue to need your support – and luckily more and more of those more than 3000 women in ISIS captivity are able to escape and return to Iraqi Kurdistan. In order for WADI to assist these women we still need donations for outings and transport. You can donate here, subject line „Yazidis“. (mehr …)

Vive la liberté

Donnerstag, 08. Januar 2015

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A report on the current situation of the Yazidi refugees in Iraqi Kurdistan

Montag, 08. Dezember 2014

This report was written upon request of the Women Committee of the Parliament of the Kurdish Autonomous Region (KRG) in October 2010 by Falah Murad Khan Shakarm, Project Coordinator of Wadi in Iraq.

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Bundesweite Proteste gegen ISIS

Donnerstag, 31. Juli 2014

Aramäer /Assyrer, Armenier und Kurden rufen zu bundesweiten Demonstrationen gegen ISIS-Gewalt auf

Am 02.08. finden bundesweite Demonstrationen gegen die fortwährend immer heftiger und brutaler werdenden Attacken der ISIS im Irak und in Syrien statt.

In den letzten zwei Wochen mussten alle Christen aus Mossul im Nordirak fliehen. Die Terroristen stellten ihnen ein Ultimatum. Das Ultimatum ließ ihnen keine wirkliche Wahl. Sie hatten die Möglichkeiten zu  fliehen, zu konvertieren oder bei Weigerung hingerichtet zu werden.Die Folge ist ein Massenexodus und das vollständige Verschwinden chritlichen Lebens und Kultur aus Mossul. Zeitgleich attackiert die ISIS Kurden in Rojava (Nordsyrien). Wir rufen zur Solidarität auf und appelieren zahlreich an den Demonstrationen teilzunehmen.
Weitere Infos zu den geplanten Demonstrationen finden ihr hier (aktualisiert am 29.07.2014):
1. Augsburg
2. Essen
3. Frankfurt
4. Gronau
5. Gütersloh
6. Hamburg
7. Hannover
8. Paderborn
9. Wiesbaden
Demonstrationen in München, Bremen und Wien sind in Planung, stehen aber noch nicht fest.
Auch kurdische Studierendenverbände demonstrieren derweil gegen die ISIS Attacken. Nähere Infos

Mädchenfußball Halabja – Sulaimainyah

Freitag, 11. April 2014

Mädchenfußball erfreut sich im kurdischen Nordirak steigender Beliebtheit. Der Sport wird allgemein akzeptiert, auch in konservativen Familien, und er ist für die Mädchen eine gute Gelegenheit, aus dem Haus zu kommen, andere zu treffen und aktiv zu sein.
Wadi unterstützt mit Hilfe der Organisation WomenWin das Halabja-Team sowie weitere Teams in Ranya, Qaladize, Goptapa und Kalar.

Illegal Immigrants

Freitag, 10. Januar 2014

„Schreckliches Leid“

Donnerstag, 09. Januar 2014

Die Vereinten Nationen haben wegen des immer akuteren Nahrungsmittel- und Medikamentenmangels im palästinensischen Flüchtlingslager Jarmuk bei Damaskus Alarm geschlagen. In dem von syrischen Regierungstruppen eingeschlossenen Camp herrsche „schreckliches Leid“, infolge der Lieferengpässe kämen Schwerverletzte und gebärende Frauen ums Leben, erklärte das UN-Hilfswerk für Palästinensische Flüchtlinge (UNRWA) am Donnerstag. Von den 20.000 verbliebenen Lagerbewohnern litten vor allem Kinder unter chronischer Mangelernährung, viele lebten nur von alten Gemüseresten und in Wasser verdünnten Gewürzen. Allein seit September sind demnach 15 Menschen verhungert.

Quelle

Besuch des deutsche Generalkonsuls bei Radio Dangue Nwe

Mittwoch, 04. Dezember 2013

Die Delegation besuchte außerdem verschiedene Projekte in Halabja, so auch das von Wadi mitinitiierte Radio Dangue Nwe und das Halabja Frauenzentrum. Spontan gab der Konsul Dangue Nwe ein Interview (hier nachzuhören). Besonders beeindruckt zeigte sie sich sich über die lockere Atmosphäre in Radio und Frauenzentrum. Man wisse ja gar nicht, so hieß, wer „hier der Chef sei und wer der Fahrer“.

Seit Früjahr 2013 sind Frauenzentrum und Radio als eigene lokale Organisation registriert und erhalten so auch Unterstützung von der kurdischen Regionalregierung.

 

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Kann man diesem Lächeln trauen?

Donnerstag, 26. September 2013

Oliver M. Piecha im Opinon Club über die Charmoffensive des iranischen Präsidenten:

Oh, es scheint ein Wunder geschehen zu sein! Ein neuer iranischer Präsident, und er lächelt freundlich, und er hat immer noch nicht den Holocaust geleugnet, dafür redet er fast schon wie Obama, fortwährend geht es um: Dialog, Friede, Freude, Eierkuchen und er will noch nicht einmal Atombomben haben.

Wer hätte das gedacht?

Hatten also nicht alle diejenigen Recht – deutsche und österreichische Handelskammern, die Grünen und Claudia Roth, alle Appeasementprediger und die Verfechter des ominösen „Kritischen Dialogs“ mit dem Iran im Auswärtigen Amt sowieso -, die immer wieder so beharrlich mit den Machthabern in Teheran ein bißchen kuscheln wollten?

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Warum uns unsere Politiker Angst machen können

Mittwoch, 04. September 2013

Oliver M. Piecha im „Opinion Club“:

Es ist etwas unfair, immer nur auf der  – intellektuellen, inhaltlichen, sprachlichen – Daseinsebene der Politikerkaste herumzudengeln. Schließlich ist diese Menschengattung Teil eben jenes Volkes, dem sie entstammt und von dem sie gewählt wurde. Sie spiegelt also mehr oder minder willfährig die Stimmungen eben dieses Volkes wider.

Dennoch darf man träumen, zum Beispiel dass es durchsetzungsstarke Politiker geben könnte, die zum Beispiel eine programmatische außenpolitische Linie vertreten. Oder kurz gesagt: die für etwas stehen.

Die jüngste Umfrage des ZDF in Sachen Syrien besagt folgendes: 58 Prozent der Deutschen lehnen einen Militärschlag ab, 33 Prozent sind dafür. Neun Prozent wissen es nicht. Eine militärische Aktion unter Führung der USA würden 41 Prozent unterstützen wollen,  55 Prozent sind dagegen.  Nur vier Prozent wissen hier nicht, was sie denken sollen.

Die Frage, wieviele Deutsche nun dafür wären, dem syrischen Regimechef Baschar al-Assad die notwendigen technischen Möglichkeiten zur Verfügung zu stellen, damit er den renitenten Teil seiner Bevölkerung totenstill vergasen könnte, damit endlich Ruhe im Kasten ist, die hat das ZDF leider nicht gestellt.

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Verfolgte, die auf UN und Völkerstrafrecht bauen, haben bereits verloren

Dienstag, 03. September 2013

Ein Kommentar von Falah Muradkhin, Projektleiter von Wadi im Irak:

Ich war 14 als die irakische Armee die Stadt, in der meine Familie lebte, mit Giftgas bombardierte, genauer: mit Senfgas, Tabun und Cyanid. Ich war tagelang blind, aber ich habe überlebt. Der Wind blies das Gift in eine andere Richtung, nicht dorthin, wo meine Familie Zuflucht suchte. Viele unserer Nachbarn, Freunde und Verwandten hatten weniger Glück: Sie starben einen qualvollen Tod. Saddam Hussein und Ali Hassan Al Majid, die beiden Hauptverantwortlichen für diesen Angriff, sind für dieses und für andere Verbrechen verurteilt und gehängt worden. Ich war gegen diese Hinrichtung – wie gegen die Todesstrafe insgesamt. Mehr noch, die Hinrichtung durch Milizen noch vor dem Ende der Prozesse und ihre öffentliche Zurschaustellung haben mich entsetzt. Geärgert habe ich mich dennoch über die moralische Empörung, mit der in Europa und den USA darauf reagiert wurde.

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Giftgas? Westerwelle mahnt! Folge 687

Donnerstag, 22. August 2013

Im Guardian läuft wieder ein Liveblog:

Germany’s foreign minister Guido Westerwelle and his Turkish counterpart Ahmet Davutoglu have been holding a joint press conference in Berlin. While Westerwelle called for the UN inspection team to be granted immediate access to the site of the alleged chemical weapons attack, Davutoglu condemned the lack of action by the UN security council, saying „all red lines have been crossed“.

Westerwelle said:

We are very worried about the reports that poison gas has been used near Damascus. These reports are very serious and if they are confirmed would be outrageous

We call for this clarification to be made possible promptly and for the United Nations chemical weapons experts who are now in the country be given access immediately to check these accusations.

Davutoglu said:

All red lines have been crossed but still the UN security council has not even been able to take a decision. This is a responsibility for the sides who still set these red lines and for all of us.

Soviele rote Linien.

Keine Strafverfolgung

Sonntag, 06. Januar 2013

Und in Deutschland sieht es kein bißchen anders aus …:  Female genital mutilation – unreported, ignored and unpunished

The failure to punish anyone for carrying out female genital mutilation (FGM) in almost a decade since Labour introduced a new law designed to stamp out the practice is forcing prosecutors to seek alternative methods to tackle the problem. The Government was facing growing criticism from campaigners after an Independent on Sunday investigation into the horrifying practice known as „cutting“, in which the genitals of women and girls are severed by unqualified people in the belief it will preserve the girl’s virginity. (…)

The findings confirm campaigners‘ fears that laws designed to stamp out FGM are failing to protect tens of thousands of British women and girls every year, and have not led to a single conviction. In contrast, France has convicted more than 100 complicit parents and FGM „practitioners“ since 1988.

 

 

 

 

 

Handicapped activists arrested

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Today, after 29 days of hunger strike, all handicapped activists have been arrested by the police in Erbil. According to reports they were beaten up in custody. Arrests took place after they changed location from parliament office in Sulaimaniyah to the Prime Minister office in Erbil. They also visited UNAMI office in Erbil. (see Kurdish press)

Our group started to advocate for the rights of the handicapped from the first day of their action. We are now seriously concerned about their health situation and the conditions of detention. We call on the Kurdish Regional Government to immediately release the detainees and listen to their demands.

Federation of Civil Society Organizations of Sulaimani

Let’s be honest

Dienstag, 13. November 2012

Let’s be honest with ourselves. Circumcision is crazy. (…)

We make ridiculous arguments about how it’s better for the baby in the long term. While that may be true, it still doesn’t justify doing it. From a totally secular point of view, it makes sense to allow a person to wait until they are sexually active to decide if they want to go forward with such a procedure.

From a religious perspective, of course, circumcision makes complete sense. Because the goal of being religious isn’t necessarily to avoid pain or to increase comfort. No, the goal of a religious person is to come closer to G-d. To live a G-dly life. To bring spirituality into the physical world.“

Quelle 

For a free, democratic Syria

Montag, 13. August 2012

Last week in Lebanon, two Shiite clerics challenged the region’s growing sectarian divide by taking a stand against Syrian president Bashar al-Assad and siding with the Sunni-majority uprising next door. The two Shiite religious figures, risking reprisals from their co-religionists in Syria’s Lebanese ally, Hezbollah, released a statement explaining that the future of the Middle East required a Syria “stable, free, and ruled by a democratic, pluralist, and modern state.”

Quelle

Warum wird im Namen Gottes gefoltert?

Sonntag, 05. August 2012

Den Roman „Ein Ort namens Kumait – die Geschichte einer Beschneidung“ schrieb Najem Wali bereits im Jahr 1989. Doch erst 1997 erschien dieser erstmalig in Kairo auf Arabisch, ein Jahr später auf Französisch und im Jahr 2002 auf Schwedisch. Ein solcher Tabubruch, der darin bestand, dass Wali die Beschneidung Folter nannte, brauchte acht Jahre, bis sich ein Verlag fand, der sich traute, den Roman zu drucken.

In den letzten Tagen hat sich Najem Wali auch in der Beschneidungsdebatte zu Wort gemeldet. In der taz erschien ein Artikel  von ihm, in dem er über seine eigene Beschneidung, die er „Folter“ nennt, berichtet und von den traumatischen Erlebnissen, die er mit anderen Betroffenen teilt.

 Das Interview lesen