Nothilfe für jesidische Flüchtlinge, Nordirak

30. September 2014, von Arvid Vormann

Das Video vermittelt einen Eindruck davon, unter welch widrigen Umständen diese Überlebenden des IS-Terrors nun gezwungen sind, den Winter zu verbringen. Was danach einmal wird, ist völlig ungewiss.

Bitte spenden Sie, Stichwort Nothilfe Sinjar! Herzlichen Dank!

Weitere Nothilfe für Flüchtlinge aus dem Sinjar

27. September 2014, von Administrator

In Zusammenarbeit mit Alind und CPT versorgt Wadi  mit Hilfe Ihrer Spenden 88 jesidische Familien (ca. 600 Personen) mit dem Nötigsten. Die Familien sind vor den mordenden Banden des Islamischen Staates nach Norden in die Region um Dohuk geflohen und haben in einigen Rohbauten Zuflucht gefunden. Viele haben unterwegs Angehörige verloren und mussten Schreckliches mit ansehen und erleben. Nun naht auch noch der Winter und noch immer fehlt es an fast allem.

Vergangene Woche konnten wir den Menschen erneut weitere Hilfe bringen: Decken, Babybettchen, Kinderkleidung, kleine Zelte und Überlebens-Packs mit 11 verschiedenen Sorten Lebensmitteln wie Reis, Bohnen, Öl, Zucker, sowie 7 Hygiene-Artikeln, darunter Waschpulver, Shampoo, Seife.

Dies war möglich, weil wir auf unseren gemeinsamenen Spedenaufruf innerhalb von nur einer Woche fast 3000 Euro auf unser Konto eingegangen sind.

Die Menschen bitten dringend um mehr Decken – noch immer haben nicht alle eine, und die Nächte werden inzwischen kühl. Warme Kleidung wird auch benötigt … und vieles vieles mehr.

Daher unsere dringende BitteSpenden Sie bitte auch weiter, Stichwort Nothilfe Sinjar!

Eingehendes Geld wird umgehend vor Ort in dringend benötigte Hilfsgüter investiert und den Menschen gebracht.

Kurdistan ist keine Einheit – im besten Sinne

23. September 2014, von Arvid Vormann

Im Osten Irakisch-Kurdistans hat alles seine Ordnung: Flüchtlinge sind im Flüchtlingslager (Arbat), und nirgendwo sonst, jedenfalls nicht offen sichtbar. Allerdings steigen die Mieten in Folge erhöhter Nachfrage durch Flüchtlinge, die sich das leisten können – auch von denen gibt es nicht wenige.

Aber warum kommen nicht mehr in die Region Suleimaniya, wo sie vielleicht bessere Bedingungen vorfänden als in Dohuk? Ein Grund, neben der weiteren Strecke, die zu bewältigen wäre, ist sicherlich, dass Kurdistan eben kein relativ homogenes (Proto-)Staatsgebilde ist, in dem es weitgehend unerheblich wäre, ob man beispielsweise in Hamburg oder Berlin unterkommt. Suleimaniya ist unbekanntes Ausland für die meisten aus der Gegend um Mosul, inklusive fremder Sprache, anderem sozialen Gefüge und ungewohnten Sitten und Gebräuchen.

Kurdistan ist keine Einheit, weder politisch noch kulturell. Und das muss gar nicht mal schlecht sein. Jedenfalls nötigt es doch einigen Respekt ab, wie man hier selbst im Angesicht des ISIS-Terrors nicht mit Messer zwischen den Zähnen in kollektive Mobilmachung und nationale Raserei verfällt, wie es für ein “Volk zwischen heiß ersehnter Unabhängigkeit und existenzieller Bedrohung” zu erwarten wäre. Hier teert man, sofern es irgend geht, lieber Straßen und installiert Satellitenschüsseln.

Island in the sun

22. September 2014, von Arvid Vormann

Intercultural dialogue between different religious faiths, held today in Slemani/Iraqi Kurdistan. Of course the Muslim speaker had to be first. The Yazidi representative came third after the Christian. He said Yazidis prefer being called Ezidis because this means “believers”. According to his account this is the 73th time in history they are attacked in such an existential way. He emphasized that their spiritual leader Haji Baba has declared all the abducted and tortured girls innocent, i.e. their morale will not be questioned and they will be received with open arms – a very important statement that cannot be valued high enough in this conservative society.

The event was an example of how different Iraqi Kurdistan actually is compared to anything close. It was a relaxed convention of citizens having their say in a public space – values like gender equality and political and religious tolerance not really being questioned by anyone.

Hunderttausende neue Flüchtlinge

21. September 2014, von Administrator

Und ganz ungehindert produziert der Islamische Staat jeden Tag neue Flüchtlinge:

Meanwhile, the UN refugee agency said it was expecting hundreds of thousands more to arrive in Turkey.

The UNHCR said in a statement late Saturday that an estimated 70,000 Syrians crossed into Turkey within 24 hours on Friday and Saturday, and hundreds of thousands more are expected to arrive over the coming days.

“Turkish government authorities and UNHCR are preparing for the possibility of hundreds of thousands more refugees arriving over the coming days, as the battle for the northern Syrian city of Kobane (Ayn al-Arab in Arabic) forces more people to flee,” the statement said.

Quelle

Dringender Hilfsaufruf: Soforthilfe für Flüchtlinge aus dem Sinjar

18. September 2014, von Administrator

 

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Mobile Teams zur Unterstützung von Flüchlingen im Nordirak

15. September 2014, von Administrator

 

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) hat einen Antrag von wadi bewilligt, um in der Region Dohuk und Zakho Flüchtlingsfrauen und Kinder mit geschultem lokalen Personal und mobilen Teams zu betreuen. Besonders werden die Mitarbeiterinnen von Wadi gemeinsam mit lokalen Partnern sich um jene yezidischen Mädchen und Frauen kümmern, die sexuellen Übergriffen und systematischem Missbrauch durch Milizionäre des Islamischen Staates ausgesetzt waren.

Gemeinsam mit der Organisation Alind leistet Wadi seit Ausbruch de Flüchtlingskatastrophe Nothilfe in verschiedenen Flüchtlingsunterkünften und unterstützt verschiedene lokale Organisationen mit Beratung und Wissenstransfer.

Weibliche Genitalverstümmelung demnächst erlaubt in Deutschland? – Wadi warnt vor Vorschlag beim Juristentag

13. September 2014, von Administrator

Seit einiger Zeit ist der Versuch zu beobachten, bestimmte – angeblich „harmlose“ Formen weiblicher Beschneidung umzudefinieren, so dass sie nicht mehr als „Verstümmelung“ gelten sollen – und entsprechend nicht unter die Definitionen der UN oder der WHO fallen. Federführend bei diesen Versuchen waren bisher vor allem bestimmte Kreise muslimischer Kleriker, etwa in Indonesien, die weibliche „Beschneidung“ als religiös geboten ansehen. Dabei wird immer wieder auf angebliche Formen bloß „symbolischer“ Beschneidung verwiesen (etwa „Pricking“, das kann der Einstich mit einer Nadel sein), oder auf die im muslimischen Kontext „Sunnat“ genannte Beschneidung der Vorhaut der Klitoris, die mit der Bescheidung von Jungen verglichen wird.

Das ist die Beschneidungsform, die auch Tatjana Hörnle anspricht. Doch ist diese Form der weiblichen Beschneidung keineswegs harmlos. Fraglich ist auch, inwieweit sie in der Praxis überhaupt existiert und nicht nur das Einfallstor für weitergehende Verstümmelungsformen darstellt.

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Gewalt gegen Jezidinnen – 5000 Frauen verschleppt und misshandelt

11. September 2014, von Administrator

Ein Interview mit Radio Dreyeckland:

Thomas von der Osten-Sacken von der Hilfsorganisation Wadi berichtet aus dem kurdischen Nordirak über ein Land unter dem Schock der Gräuel des sogenannten “Islamischen Staates” (IS). Tausende von Jezidinnen wurden entführt – und viele Männer ermordet. Bei Anrufen lassen die Täter die Angehörigen erfahren, wie sie die Frauen misshandeln. Irakisch Kurdistan ist von Flüchtlingen überfüllt. 400 000 kamen alleine in einer Woche. Sie schlafen unter jeder Brücke, auf jeder Baustelle. 5 Personen müssen sich sich eine Decke teilen, 60 000 Flüchtlinge 10 Toiletten. Immerhin haben die Luftschläge der Amerikaner dazu geführt, dass der IS etwas an Boden verloren hat. Die Kurden werden ihren Teil des irak wohl zurückerobern. Den Rest müssten andere machen, insbesondere auch sunnitische Truppen.

Anhoeren

 

Syria: Chemical Weapons Used Systematically & Repeatedly in 2014

10. September 2014, von Administrator

The Organization for the Prohibition of Chemical Weapons has concluded that chemical weapons were used “systematically and repeatedly” in attacks on insurgent-held towns and villages in Hama and Idlib Provinces this spring.

The fact-finding mission’s “compelling confirmation” supported numerous reports that the Syrian military dropped chlorine gas canisters, carried inside barrel bombs on Talmanes, Kafrzita, and al-Tamenes. At least 20 people were killed and hundreds injured by the assaults, which led to breathing problems in victims.

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Majority in Iraqi Kurdistan oppose female genital mutilation

10. September 2014, von Administrator
The Guardian about a recent study conducted in Iraqi-Kurdistan showing the success of the campaign against FGM in Kurdistan :

 The majority of people in Iraqi Kurdistan think female genital mutilation (FGM) should be eradicated and blame traditional beliefs for its continued practice.

In the first survey to investigate attitudes towards FGM in Iraqi Kurdistan, conducted by a coalition of UN agencies and the Kurdish regional government, 68% of people, including religious leaders, said the practice should be eliminated, and almost the same number said it should be banned as a tradition.

Women fear genital mutilation from ISIS

02. September 2014, von Arvid Vormann

Excerpt from a report prepared by a Wadi mobile team operating in Garmyan (southern border area of the Kurdish Region):

In Garmyan district in Rzgary, the team explained the law and talked about FGM. One of the participants asked to help the team voluntarily in order to eradicate FGM in all the neighboring and far villages. In Rzgary, women know a lot about the side effects of FGM and about the law. They said that FGM is not practiced anymore and they were so glad about it. They knew what they have done to their daughters . A woman started weeping and said, “I know I am guilty and my daughter will never be happy with her life and especially her family”.
Women are so afraid in Kalar because of ISIS. They are frustrated after learning that ISIS tries to mutilate all the women and girls in any place under their control. However, some others are trying to mutilate themselves, so that when ISIS attacks they do not need to go through that procedure again. The team in Garmyan is doing whatever is possible to convince them that the situation is safe and mutilation is not a solution to change the situation.

Women in this area know a lot about the negative consequences of female genital mutilation (FGM) and FGM rates have dropped sharply because for many years Wadi has raised awareness there.

So many people in need

01. September 2014, von Arvid Vormann

Wadi’s local partner organization Alind delivering aid to refugees close to Duhok/Iraqi Kurdistan…

100 families and 350 children received clothes and mattresses – funded by Wadi.

IS-Blockade um Amerli gesprengt

31. August 2014, von Thomas von der Osten-Sacken

Manchmal gibt es noch gute Nachrichten: Heute ist es Einheiten der irakischen Armee und kurdischen Peshmerga, unterstützt von der amerikanischen Luftwaffe, gelungen, den IS-Belagerungsring um die Stadt Amerli zu sprengen. Dort waren seit über zwei Monaten die schiitisch-turkmenischen Bewohner von IS-Jihafisten eigekesselt, wäre ihnen die Stadt in die Hände gefallen, hätten es ein weiteres Massaker an Tausenden gegeben:

Iraqi security forces and Shiite militiamen on Sunday broke a six-week siege imposed by the Islamic State extremist group on the northern Shiite Turkmen town of Amirli, following U.S. airstrikes against the Sunni militants’ positions, officials said.

Army spokesman Lt. Gen. Qassim al-Moussawi said the operation started at dawn Sunday and the forces entered the town shortly after midday.

Speaking live on state TV, al-Moussawi said the forces suffered “some causalities,” but did not give a specific number. He said fighting was “still ongoing to clear the surrounding villages.”

Breaking the siege was a “big achievement and an important victory” he said, for all involved: the Iraqi army, elite troops, Kurdish fighters and Shiite militias.

“So grausam war Assads Giftgas-Terror”

25. August 2014, von Administrator

Bild.de zitiert in einem langen Artikel über die Giftgasangriffe auf Ghouta vor einem jahr auch die von Wadi mitinitiierte Petition und zitiert aus unserem Dossier:

Auch die deutsch-irakische Hilfsorganisation Wadi e.V. hat gemeinsam mit syrischen Aktivisten eine Petition gestartet, die an die Weltöffentlichkeit appelliert, die Opfer der Angriffe nicht zu vergessen, und die schrecklichen Lebensumstände der Menschen in Ghuta beschreibt.

Ein Jahr nach den Angriffen sei die Situation vor Ort schlimmer denn je: Es mangele an Nahrungsmitteln, sauberem Trinkwasser, Medikamenten. Denn das Regime hungere die widerständischen Stadtteile gezielt aus, vor allem die Tausenden Verletzten der Giftgasangriffe seien schwer betroffen. „Ihre Behandlung wäre auch unter friedlichen Bedingungen extrem schwierig. Unter Belagerung und Beschuss ist sie praktisch unmöglich“, schreiben die Aktivisten.

„Das Assad-Regime hat überlebt und macht ungestraft weiter“, heißt es in der Petition. „Es nutzt weiterhin chemische Waffen und hat die Bevölkerung der belagerten Regionen völlig vom Rest der Welt abgeschnitten.“

Gefordert werden unter anderem ein Zugang für internationale Hilfsorganisationen und die UN, eine Flugverbotszone und internationale Ermittlungen gegen die Verantwortlichen.

UN befürchten Massaker in Amerli

24. August 2014, von aus dem Netz

In der nordirakischen Kleinstadt Amerli droht nach Einschätzung der Vereinten Nationen ein Massaker der sunnitischen Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) an der überwiegend schiitischen Bevölkerung. Der UN-Sondergesandte für den Irak, Nickolai Mladenow, sagte am Samstag in Bagdad, die Dschihadisten belagerten die Stadt seit fast zwei Monaten und die Lieferwege für Wasser und Lebensmittel seien abgeschnitten. „Die Lage der Menschen in Amerli ist verzweifelt und erfordert ein sofortiges Eingreifen, um ein mögliches Massaker an den Einwohnern zu verhindern“, sagte er laut Pressemitteilung.

Die Stadt liegt rund 170 Kilometer nördlich der Hauptstadt Bagdad. Mladenow appellierte an die irakische Regierung, die Belagerung durch die Extremisten aufzubrechen und die Versorgung der „unsagbar leidenden“ Menschen zu ermöglichen. „Die irakischen Verbündeten und die internationale Gemeinschaft sollten mit den Behörden zusammenarbeiten, um eine humanitäre Tragödie zu verhüten“, sagte er.

Quelle

Wie wäre das: Deutschland nähme ALLE Jesiden auf

23. August 2014, von Arvid Vormann

…und böte ihnen eine neue Heimstatt. Deutschland, das Jahrzehnte zuvor Millionen Juden ermordete, um ein Volk auszulöschen, nähme heute bis zu einer Million jesidischer Flüchtlinge auf. Das wäre eine Geste an die Menschheit. Und durchaus machbar.

Die Jesiden können und wollen nicht mehr in ihrem angestammten Gebiet leben. Sie sind gerade knapp einem Genozid entronnen. Tausende sind ermordet oder versklavt worden. Ihre arabischen Nachbarn haben ihnen nach dem Leben getrachtet, sie im wahrsten Sinne verraten und verkauft an ihre Mörder. Ihre de-facto-Schutzmacht, die kurdische Armee, hat bei ihrer Verteidigung versagt. Die meisten Jesiden wollen ihre Heimat verlassen und lieber irgendwo als Flüchtlinge vegetieren, als noch einmal in das verfluchte Land ihrer Mütter und Väter zurückzukehren.

Es kann hier daher nicht darum gehen, Lies den Rest des Artikels »

ISIS within

22. August 2014, von Administrator

Hanin Ghaddar benennt das zentrale Probleme im Nahen Osten, den Grund, warum die Forderungen des sog. Arabischen Frühlings ins Leere liefen:

The dismal aftermath of the Arab Spring ought to have made Hamas realize that today Arabs throughout the region have even more limited choices in governance; namely, political Islam and autocracy. The alternative to Mohammad Morsi in Egypt turned out to be a military coup. Dictatorships in Iraq and Syria have given way to an extremely aggressive Islamic State (IS). The alternative to Hamas would be either a radical Islamist group or a very weak and corrupt Palestinian Authority.

 But if the Arab Spring has given way to this new delimited reality, it’s because it did not put the individual liberties and personal freedoms that define genuine citizenship at the core of its creed. The general rhetoric of the opposition in most of the Arab Spring countries ignored individual rights and freedoms and marginalized the rights of women and minorities. We have failed to act as citizens, and this is why we find ourselves trapped in the same old conspiracy theory narratives.

 Looking at recent developments in Iraq, Syria and Egypt, the takeaway of the past three years of the Arab Spring seems to be more about understanding our shortcomings rather than actually overcoming them. We now know that we are presented with one of two options – freedom or security; never the two in tandem. If anything, recent experiences have taught us that security tends to come in the form of totalitarianism; you either get a military regime or a sectarian ruler, and as long as the individual is not valued, this will always be the formula.

A Year after the Poison Gas Attacks on Ghouta in Syria

21. August 2014, von Thomas von der Osten-Sacken

Dossier zum Jahrestag der Giftgasangriffe auf die Ghoutas in Syrien

Gemeinsam mit der syrischen Partnerorganisation Al Seeraj hat WADI ein umfangreiches Dossier über die Giftgasangriffe in den Vororten von Damaskus erstellt, denen vor einem Jahr über 1300 Menschen zum Opfer fielen.

Dieses Dossier enthält Interviews mit Augenzeugen und Überlebenden, Hintergrundinformationen über die Lage in Syrien heute und erinnert an die deutsche und europäische Beteiligung bei der Herstellung von Chemiewaffen in Syrien, dem Irak und Libyen. Außerdem enthält es Stellungnahmen von Überlebenden der Giftgasangriffe auf die irakisch-kurdische Stadt Halabja.

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A Year after the Poison Gas Attacks on Ghouta in Syria: A Dossier

An extensive dossier on the poison gas attacks in the suburbs of Damascus last August has been complied by WADI in cooperation with our Syrian partner organization Al Seeraj. More than 1,300 peoples died in the attacks.

This dossier include interviews with witnesses and survivors, background information on the situation in Syria today, as well as forgotten details about the German and European involvement in the production of chemical weapons in Syria, Iraq and Libya. Comments from survivors of the poison gas attack on the Iraqi Kurdish town of Halabja are included as well.

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Neuer Giftgasangriff in Syrien

20. August 2014, von Administrator

Verschiedene Quellen in Syrien, darunter auch Wadi’s Partnerorganisation Al Seraaj, melden, dass es heute, wenige Stunden vor dem Jahrestag der Giftgasangriffe vom 21. August 2013 erneut zum Einsatz von Chemiewaffen in Syrien kam.

Ein Video, das die Opfer der Angriffe zeigt, wurde gerade veröffentlicht.