<html>
<head>
<title>WADI Analysen - Herta in Kurdistan</title>
<meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=iso-8859-1">
<meta name="description" content="">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="display.css">
<link rel="stylesheet" href="../../formate/text-NN.css" media="screen">
<link rel="stylesheet" href="../../formate/text.css" media="all">

<style type="text/css">
<!--
#Marke {position: absolute; visibility: hide;}
div.center { text-align:center; }
div.center table { margin-left:auto; margin-right:auto; }
-->
</style>

<script LANGUAGE="JavaScript" TYPE="text/javascript">
<!--

function init(){}
function positionierung(){}

//-->
</script>
<script src="../../scripte/pfeilup.js" TYPE="text/javascript"></script>
</head>

<body bgcolor="#FFFFFF" text="#000000" background="../../img/hg-raster-pix.gif" onLoad="init()" onResize="positionierung()" onScroll="positionierung()">
<SCRIPT LANGUAGE="JavaScript" src="../../scripte/monitor/1024_start.js"></script>
<div ID="Marke">
</div>
<table width="780" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
  <tr> 
    <td valign="top" rowspan="2" width="120"> 
      <div align="center">
        <p><img src="../../img/blind.gif" width="130" height="8">
          <a href="../../index.htm"><img src="../../img/logo-blau_32x100.gif" onFocus="if(this.blur)this.blur()" width="100" height="32" border="0"></a></p>
        <p>&nbsp;</p>
        <p><a href="#" onClick="history.back()"><img src="../../img/textback.gif" width="38" height="25" border="0" alt="zur&uuml;ck"></a></p>
      </div>
    </td>
    <td height="40" valign="top" width="540"> 
      <SCRIPT LANGUAGE="JavaScript" src="../../scripte/inserts/likolumn.js"></script> 
    </td>
    <td rowspan="2" width="120" valign="top"> 
      <div class="druckvers"><a href="../../scripte/print.php">Druckversion</a></div> 
    </td>
  </tr>
  <tr> 
    <td bgcolor="#FFFFFF"> 
      <!-- startprint -->
        
      <div class="text"> 
        <h2> <br>
          Herta in Kurdistan</h2>
        <h4>D&auml;ubler-Gmelin und Co. fahren in den Nordirak: Keinen Monat nach dem Ende der &Auml;ra Bush dr&uuml;cken sich Politiker der europ&auml;ischen &bdquo;Achse des Friedens&ldquo; im Irak die Klinke in die Hand.</h4>
        <p>von Thomas von der Osten-Sacken </p>
		<p>Keinen Monat nach dem Ende der &Auml;ra Bush, unter dessen &Auml;gide der Irak befreit wurde &ndash; als Befreier empfindet ihn zumindest bis heute die &uuml;berw&auml;ltigende Mehrheit der Kurden &ndash;, dr&uuml;cken sich Politiker jener europ&auml;ischen &bdquo;Achse des Friedens&ldquo; im Irak die Klinke in die Hand. Nach dem franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten und dem deutschen Au&szlig;enminister reiste nun eine Delegation des Bundestages unter F&uuml;hrung von Herta D&auml;ubler-Gmelin in den Nordirak. </p>
		<p>Nun zeichnete sich die deutsche Ex-Justizministerin vor allem als wohl sch&auml;rfste Kriegsgegnerin der damaligen Regierung aus. Unvergessen bleibt ihr Vergleich des amerikanischen Pr&auml;sidenten mit Adolf Hitler. Noch im Jahre 2006, die irakischen Massengr&auml;ber waren l&auml;ngst entdeckt, nutzte Frau D&auml;ubler-Gmelin das T&uuml;binger Institut f&uuml;r Friedensp&auml;dagogik, um erneut &uuml;ber die USA herzuziehen, die den &bdquo;v&ouml;lkerrechtswidrigen&ldquo; Irak-Krieg nur aus &bdquo;imperialer Machtpolitik&ldquo; begonnen h&auml;tten. W&auml;re es nach ihr gegangen, s&auml;&szlig;e Saddam Hussein noch heute in Bagdad, einen kurdischen F&ouml;deralstaat g&auml;be es nicht. Denn auf einen Vorschlag von ihr, wie man sich ohne Krieg des irakischen Diktators h&auml;tte entledigen k&ouml;nnen, wartet man bis heute vergebens.<br>
		  So kamen ihr denn bei ihrem Besuch in der irakisch-kurdischen Hauptstadt Arbil auch keine Worte der Selbstkritik &uuml;ber die Lippen. Ihr Lob der bisherigen Entwicklung im Kurdengebiet klang deshalb so substanzlos wie ihre Kritik an der Menschenrechtslage und der Situation der Frauen. </p>
		<p>Dass allerdings die erste offizielle deutsche Parlamentsdelegation im Nordirak weder die kurdische Stadt Halabdscha besuchte, deren Bev&ouml;lkerung von der irakischen Armee 1988 mit Giftgas massakriert wurde, welches nachweislich mit deutscher Hilfe produziert wurde, noch sich f&uuml;r diese Beihilfe zu diesem Massenmord zumindest im Namen des deutschen Souver&auml;ns entschuldigte, ist ein Skandal. Zu Recht wurde dieser Besuch dann auch scharf in der unabh&auml;ngigen kurdischen Zeitung &bdquo;Hawlati&ldquo; kritisiert &ndash; ebenso wie das kl&auml;gliche Versagen der kurdischen Regierung, dies D&auml;ubler-Gmelin nahezulegen.</p>
		<p>So ist eine Chance vertan, auf die die Opfer jener Giftgasangriffe seit Jahrzehnten warten und die ein deutliches Zeichen h&auml;tte setzen k&ouml;nnen, dass es der Bundesrepublik wirklich um ein neues Kapitel in den Beziehungen mit dem Irak und den Kurden geht &ndash; und nicht etwa nur darum, jetzt im wirtschaftlich interessanten Irak schnell ein paar Claims abzustecken.</p>
		<p><em>Artikel erschienen in <a href="http://debatte.welt.de/kommentare/116575/herta+in+kurdistan" target="_blank">Welt-Online Debatte</a>, am 


 06.03.2009

</em></p>
        <p></p>
      </div>
      <!-- stopprint -->
      <div class="foot">
        <hr size="1">
        WADI e.V. | tel.: (+49) 069-57002440 | fax (+49) 069-57002444 <br>
        <a href="http://www.wadinet.de">http://www.wadinet.de</a> | e-mail: <SCRIPT LANGUAGE="JavaScript" src="../../scripte/inserts/atinfo.js"></script></div></td>
  </tr>
  <tr> 
    <td colspan="3" height="32"></td>
  </tr>
</table>
<SCRIPT LANGUAGE="JavaScript" src="../scripte/monitor/1024_end.js"></script>
</body>
</html>

